Naturschutz (Fach) / ZuFa 31-41 (Lektion)
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- Gefährdung d. Agrarbiotope Beseitigung (z.B. durch Flurbereinigung, Herbizide...) Verinselung Verfüllen (z.B. Trockenlegung, Ablagerung v. Bauschutt u. Müll) Eintrag aus LW-Nutzung (spritzen, düngen, Bodenerosion) Nutzungsaufgabe (Verbrachung) Intensivierung
- Bewirtschaftungslinien und -alternativen von Agrarbiotopen Mahd Beweidung Mulchen Abflämmen Gehölzmanagement mechanische Störungen Nachlegen v. Lesesteinen Ausbessern v. Trockenmauern
- Mahd von Agrarbiotopen später Schnittzeitpunkt bei nicht nährstoffreichen Gesellschaften empfohlen -> einmähdig bei Trockenrasen und Halbtrockenrasen, bei Glatthaferwiesen 2x (Ende Mai-Ende Juni, od. August) Mulchen (Häckseln): Wirkung abhängig v. Turnus ein bis zweijährig 2x pro Jahr, späte Termine gut für die Tierwelt Mähregime abhängig vom Erhaltungsziel (z.B. Ziesel vs. Tagfalter) Mahd = Entzug der Raumstruktur
- Wirkung v. Mahd und Häcksler Anteil überlebender Individuen nach Einsatz 3 versch. Mähmaschinen ist verschieden- Mulcher (Schlegelmäher, kleingehäckseltes Schnittgut)- Saugmäher (Schnittgut wird unmittelbar nach dem Schnitt angesaugt)- Messerbalken entscheiden ist auch die Schnitthöhe
- Beweidung von Agrarbiotopen Mitbeweidung randlicher Agrobiotope (bei extensiven Formen geeignet) Pflockbeweidung ungebräuchlich - früher arme Leute Nutzung, meist starke Belastung durch Kot Triftweide (nachteilig --> Gehölze bleiben stehen; keine Einzäunung, geregelte Beweidung o. Pflegemaßnahmen); alte Tradition bei Gemeindeweiden
- Abflämmen von Agrarbiotopen Vorteile:- keine Störung v. Strukturen, Steinen, Mauern usw.- Beseitigung d. Vegetation Nachteil:- massive Schädigung d. Biozönose (entscheidend Art: heiß= langsam; kalt = schneller und oberflächlich) bis hin zur Populationsauslöschung- Verschiebung d. Artenspektrums zu tiefwurzelnden Gräsern, regenerationsfreudige Arten, Gehölze werden weniger geschädigt und müssen zusätzlich beseitigt werden- Nährstoffanreicherung bei kaltem Feuer möglich Durchführung bei Frostlagen bis April/Mai keine geeignete alleinige Methode höchstens Beiwerk in Form eines Rotationsmodells bzw. max. auf ein Drittel einer Fläche seit 2010 in Ö verboten gemäß Bundesluftreinhaltegesetz
- Gehölzpflege und -entfernung bei Agrarbiotopen analog zu Heckenpflege auf den Stock setzen 10-25 Jahre, 5-8Jähriger Umtrieb (für Krautschicht) sehr untersch. Ausgangsituation ideal ist bei Rainen vielfach ein Anteil v. 10% der Fläche mit Gebüsch
- Gehölzpflege bei Agrarbiotopen erstmaliges Entbuschen: kurz nach Austrieb im Frühsommer "Problemgehölze" mit Polykormon (Wurzelspross) - Ausbreitung: zweimaligesNachschneiden während der Hauptvegetationsperiode ist die beste Gewähr für einenachhaltig wirksame Gehölzbekämpfung
- Mechanische Störungen (Agrarbiotope) Mechanische Störungen: Aufreißen, Umbrechen gelegentliches Aufreißen- tw. förderlich für Ackerunkräuter- Konkurrenzschwache Arten selektives Entfernen v. Unkräutern Mechanische Störungen: Befahren Gewicht d. Schlepper mehr und Ackerwagen Verdoppelung breitere Reifen --> breitere Kontaktfläche Zunahme der Bodenverdichtung Belastung abhängig von Nutzungsart, hohe Belastung für Graswege und Hohlwege Förderung von:- kleinen Pflanzen- Trittvegetation- einjährige Arten- Arten mit Ausläufern und an Belastung angepasste Entwicklungszyklen
- Neuanlage v. Agrobiotopen Ansaat v. Saumbiotopen od. Sukzession Juteabdeckung in erosionsgefährdeter Lage wenig Erfolge bei Verpflanzung Neuanalgen wenig erfolgsversprechend im vgl. zur Erhaltung alter Flächen
- Neuanlage von Böschungsmagerrasen spontane Einwanderung v. Magerrasen-Arten nur wenn Biotope in unmittelbarer Nähe ökotechnische Maßnahmen:- Oberbodenabtrag- Schieben von Terassen- Heublumensaat
- Neuanlage v. Trockenmauern rauhe Oberfläche erleichtert Bewuchs Hohlräume f. Höhlenbewohner belassen Verbindung mit dem Erdreich (nicht versiegeln)
- Neuanlage v. Rainen/Ackerrandstreifen/Brachen früher: Dreifelderwirtschaft, Raine heute: Agrarumweltmaßnahmen auf Grenzertragsstandorten > (Rotations-) Brachen Anlage v. linearen Elementen besser als flächige > Biotopvernetzung "Naturschutzbrachen": ohne Einsaat "Blühflächen": meist mit Einsaat Entwicklung abhängig von Vornutzung, Pflegemaßnahmen und Substrat
- Meinungsbild Agrarbiotope Bauern/Winzerkeine Ökoromantik sondern Agrarwettbewerb realAkzeptanz bei Flurbereinigungsverfahren von der Kommunikation abhängigBrache wird aus Imagegründen oft abgelehnt (unordentlich), Angst vor Verunkrautung Bevölkerungbevorzugen Reliefstrukturen mögen Schlagvergrößerung nichtlieben grüne Wiesenwege Kirche/kirchliche Grundbesitzerkein erhöhtes Interesse an der Schöpfung auf ihren Flächen Agraringenieure/FlurbereinigerTrendwerteintensive BerücksichtigungKonflikt mit d. NutzernKonflikt Schlaggröße/MaschinengrößeKonflikt Wegeansprüche WissenschaftÜberschätzen des Produktivitätsgewinnsbei 20 ha Betrieb 6,4 min pro Tag bzw. 0,70 € pro Tag **Funktionstrennung Landwirtschaft und NaturschutzVerlust der ausgleichenden Wirkung durch Nützlingezunehmende Anfälligkeit der Kulturen [Heißt das die Wissenschaft überschützt den produktionsgewinn und das ist der, der wirklich erzielt werden kann?????]
- Instrumente zur Erhaltung und Finanzierung d. Agrobiotope Polit. Rahmenbedingungen- bis 2007 10% verpflichtende Flächenstilllegung in EU- seit ÖPUL 2007: verpflichtende "Blühflächen" auf 2-4% d. Ackerfläche im Rahmen d. UBAG- verpflichtende Erhaltung d. Landschaftelemente bei Teilnahme an ÖPUL (in Ö: 90% d. Betriebe) Vertragsnaturschutz:v.a. ÖPUL relevant - Flächenprämien zur Erhaltung u. Entwicklung v. Agrobiotopen
- Öffentlichkeitsarbeit als Instrument zur Erhaltung von Agrarbiotopen Einbeziehung aller Akteure (v.a. Landwirte, Jäger und Interessensvertreter) Naturschutzaktionen (Pflegeeinsätze, Umweltbaustellen, usw.) Beiträge zum sanften Tourismus Weiterbildung Sensenmähkurse...
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- Hecken, Hage und Feldgehölze, Heutige Sichtweise: o Hoher Eigenwert von Heckenlebensgemeinschafteno Biologische Brückenfunktion von Hecken, Biotopverbundo Vielfalt regionaler Heckenausprägungo Schädlingskontrollierende Nahrungsketten zwischen Hecke und Feldo Kulturhistorische Weiserfunktion von Hecken
- Reduktion von Hecken, Hagen, Feldgehölzen auf Grund von: o Hohlwege werden verfüllt und meist ackerbäulich genutzto Verbiss durch Weidevieho Hecke liegt in der Abdriftzone des Düngerstreuers
- Zielsetzungen Hecke: o Arten und Biotopschutzo Sicherung agrarischer Ressourcen (Erosions- und Bodenschutz)o Erhaltung und Entwicklung des Landschaftsbildes (ästhetischer Ressourcenschutz)o Kulturhistorische Landschaftspflege
- Definitionen o Hecke: Einzäunung von Kultur und Weidefläche; im Regelfall 2-15m breite Zeilen- bis bandförmige buschreiche Gehölzbestände in der freien Landschaft-> bei 2m keine ökologische Wirksamkeito Baumhecken: Hage -> Dominanz von Bäumen mit Einzelbaum-Nutzung -> teilweise Entstehung durch Pflegemaßnahmen ***o Strauchhecken: zu mehr als 50% bestimmen Sträucher die Zusammensetzung, Bewirtschaftungsform: 5-15 Jahre Umtrieb durch auf den Stock setzen (= unten abschneiden/eingekürzt auf Teilstücken) ***"Baumhecken sind neben den genannten Schichten der Nieder- und Hochhecke durch die Beimischung einzelner, meist im Zentrum stehender Bäume gekennzeichnet. Baumhecken entstanden entweder durch ausbleibende anthropogene Eingriffe, die das Durchwachsen von Bäumen in der Hecke ermöglichte oder sie wurden bewusst auf diese Form angelegt. Dies geschah beispielsweise, um Weidevieh Schutz vor den Witterungseinflüssen unter Baumkronen zu ermöglichen." (Wikipedia)
- Ökologische Funktion von Hecken o Junge vom Menschen geschaffene Biotopeo Verbindung von verschiedenen Lebensraumtypen (Waldgesellschaften, waldfreie Gesellschaften…)o Sog. Ökotone (Grenzlebensräume)o Grenzlinieneffekt: Artenmannigfaltigkeit und Siedlungsdichten von Arteno Vielfältige mirkoklimatische Struktur (-> unterschiedliche klimatische Bedingungen auf den zwei Seiten der Hecke), vegetationsmorphologische Struktur und dadurch vielfältige Nahrungsressourceno Für die Hecke und das Umland übergreifende Produktion-, Verteiler und Austauschfunktion (Schutz vor Prädatoren (z.B. Raubvogel), Belebung der umliegenden Landschaft, Jagd auch von Arten die außerhalb der Hecke leben)
- Wuchsformen und innerer Aufbau von Hecken o Verdoppelte Waldränder (-> Dreiecksform)o Unterschiedliche Habitat und Klimazoneno Mannigfache Sukzessionsstadien von Rain bis fast zur waldartigen Bestandsstrukturo Nutzungseinfluss
- Wichtige Strukturelemente o Substrat, Heckensockelo Bewuchs in mehreren Schichten: Bodenschicht Grasschicht Hochstaudenschicht Strauchschicht Untere/Obere Baumschichte Sonderelemente: Böschungen, Randgräben, Dolinen Trockenmauern, Erd/Steinwälle Totholzhaufen Zäune, Lesesteinhaufen
- Heckentypen: o Niederhecke 2-3mo Hochhecke 3-5mo Baumhecke zumeist aus ausschlagfähigen Baumarten entstanden: Esche, Ahorn, Linde, Birke, Espe -Entstehung: Durchwachsenlassen einer Strauchhecke -Stehenlassen einer Baumreihe bei Weidegewinnung -Bewusste Baumpflanzung (Weidegebietseingrenzung9o Aufgelöste Hecke (Hecke mit Lücken) z.B. durch schlechtes Substrat, Beweidungo Formschnitthecke, Kastenprofile -> häufig bei Weiden als Abgrenzung als Ersatz für Zäuneo Entbehrliche Hecke: von Wald umgeben -> keine ökologische Bedeutung, Streifenförmige Aufforstung von Fichteno Hecke mindestens 5-7m breit, um ökologisch sinnvoll zu seino durch Totholz steig d. Lebensqualität d. Hecke
- Typische Standorte für Feldgehölze o Natürliche Steilböschungeno Wege, Bach- und Straßenzwickleo Ehemalige Hohlwegeo Nicht regulär nutzbare Voll/Hohlformeno Magere Stelleno Ablagerung oder alte Abbaustelleno Lesesteinhaufeno Infrastrukturanlageno Schutzpflanzungen
- Tierwelt der Hecken: o Sehr unerforscht o -> keine „ökologische“ Forschung, sondern stark nutzungsbezogen: Hecken und Jagbares Wild (wildbiologische Forschung) Hecken und Schädlinge/Nützlinge (agrarökologische Forschung)o Typische Heckenbewohner: Vögel: Goldammer, Schwarzkehlchen, Stiglitz
- Orientierungs- und Eckwerte für d. Heckenplanung ideal aus d. Sicht d. Vogelkunde: Folge v. mehreren kürzeren Heckenstücken undEinzelgebüschen unter 200m Abstand jede Einzelhecke im Umkreis v. max. 300-400m von benachbarten Hecken umgeben Heckendichte 80m/ha für Heckenspezialisten bei Vögeln, ideal bei - rd. 4000m Heckenlänge/km² - Heckenbreite 9m - Flächenanteil d. hecken 4-7% an der Gesamtflur (1% Minimum) Gebietsgröße Heckenlandschaft 60-80 ha entspricht Mindestflächengröße einerArtenarealkurve für Singvögel Heckenbreiten: min. 4-5m erst in 6-8m breiten Hecken kann auch waldähnliches Innenklimaentstehen
- Aufbau und Struktur einer Hecke: gut sind mehrere Etagen und eine horizontale Zonierung 2-5m breiter, extensiv bewirtschafteter Krautsaum ausfransende Randstruktur, buchig oder herausragende Einzelbäume -> biologischer Anreicherungseffekt ideal alt werdende Großbäume mit Totholz, Stamm und Asthöhlen zusätzl. Strukturen: Totholz, Böschungskanten, Zaunreste, Gräben, Sonnplätze Artenzusammensetzung Gehölze bezogen auf Vögel:- Schlehe begünstigt Grasmücken, Goldammern, Heckenbraunelle- Weißdorn: Raubwürger, Neuntöter, Grünling- für Vögel allg: Rosen, Schlehen und Weißdornanteil wichtig=> eine ausgewogene Altersstruktur anstreben
- Pflege von Hecken Erhaltung Heckenstruktur Erhaltung Strukturvielfalt und somit Lebensräume und Artenvielfalt Erhaltung eines typischen Landschaftsbildes zeitliche Staffelung des Unterholzhiebes (abschnittsweise auf Stock setzen, alle 10-25 Jahre) max. 1/3 der Gesamtlänge pro Pflegegang bzw. max. 25m lange Teilabschnitte, verschiedene Altersstadien anstreben schlechter ausschlagfähige Arten evtl. auslassen Zeitpunkt Winter bei Vegetationsruhe am besten im Februar Entnahme v. Großbäumen wie bei Mittelwaldnutzung Mähen d. Krautsaumes, alle 2-3J. -> Zaunschnitt (seitl. Rückschnitt)- Effekte: dichter, mehr Windschutz, geringere Breite- besser geeignet für Niederhecken/Hecken mit Zaunfunktion- Fichte nicht ins alte Holz schneiden, da keine schlafenden Augen früher auch Knicken und Flechttechniken bei der Pflege mittelwaldartige Nutzung mit Freistellen v. Großbäumen Kopfschnitt Aufasten (dient d. Wertholzzeugung) vegetative Verjüngung im Bestand wenn notwendig, oder Nachpflanzen v. Einzelbäumen und Baumschutz/Verbissschutz
- Ideale neue Hecke breit mit variablen Höhen artenreich mehrreihig und versetzt gute Höhen- und Tiefenschichtung
- Pflanzung von Hecken Dreiecksverband an Sträuchern Pflanzenabstand 60 cm bis 1m Bäume im Abstand v. 10-15m integrieren Kleinbäume mit Sträuchern beimischen
- Tierökologische wichtige Teillebensräume von Hecken (7) o Sonnenseite: Dreimal so viele Individuen Doppelt so viele Arten wie an der Nordseite Mehr und früher sind dort Nahrungsquellen vorhanden (Blüten und Fruchtansatz) Attraktiver für Mäuse, Insekten, Vögel Wechselwarme Arten nutzen diesen Bereich zum Sonnen Von Rebhuhn nach dem Winter bevorzugte Bereich, da schneller ausaperndo Schattseite/Absonnige Lage der Hecke Mehr typische Waldbewohner im Artenspektrum Chancen der Amphibieno Windberuhigte Bereich für schlechte Flieger Vom Wind verfrachtete Tiere, wie Jungspinnen werden dort abgelagert Möglichkeit für Schneehöhlen in abgelagertem Schnee für Rebhuhn, Schutz für Mäuse Witterungsschutz für verschiedene Tierarteno Strauchschicht: Wichtig für Rebhuhn/Fasan -> Schutz vor Fressfeinden und Störungen Wichtiger Aufzuchtbereich für Jungtiere von Vogelarten und Säugetiere Eiablage für Arthropoden Ränder wichtig für netzbauende Spinnen Markhaltige Gehölze, wie Holunder, Himbeere und trockene Stängel dienen verschiedenen Hautflüglern als Bruthabitato Baumschicht: Brutplatz und Habitat für Vogelarten; Ansitz für Greifvögel Potential für totholzbewohnende Arten Bei Altbäumen Spechte, und sekundär die Höhlen nutzende Arten Wurzelhöhlen als Tagesschutz für nachtaktive Arteno Dichtes Unterholz: Idealer Bereich für Buschbrüter, Singwarte und Ansichtswarte für Vögel, Besonders wichtig Dornsträucher Lebensraum für Schlafmäuse Ruhebereich für nachtaktive Insekten Besiedlungsdichte abhängig von Alter der Hecke, Arten, Struktur und Höheo Boden und Streuschicht Lebensraum für zahlreiche Kleinsäuger: Igel, Haselmaus, Dachs Amphibien; Reptilien
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- Einflussfaktoren auf die tierökologische Qualität o Raumstruktur: Mit zunehmender Heckenlänge steigt die Artenzahl der in der Hecke brütenden Vögel Je höher die Heckendichte desto mehr Singvogelbrutdichte Je kleiner/lichter der Gehölzbestand desto dichter ist die Besiedlung Je größer der Gehölzbestand desto größer die absolute Artenzahl Je kleiner der Gehölzbestand, desto größer die relative Artenzahl Abstände von 250m zu benachbarten Wäldern werden von den meisten Vogelarten überflogen o Raumstruktur und Flächenzuschnitto Zeilendichte von Hecken in landwirtschaftlichen Nutzflächen: 80-90m Heckenlänge pro Hektar bieten für viele der charakteristischen Heckenarten bereits sehr günstige Nist/Brutbedingungen Ackerschläge von mehr als 9ha bieten kaum mehr Lebensmöglichkeiten für strukturabhängige Arteno Doppelhecken beidseits eines Weges sind artenreicher als eine lange schmale Heckeo Einfluss des Umfelds: Artenzahl erhöht sich in Abhängigkeit von der Umgebungsnutzung Konkurrenzverhältnisse werden von der Umgebung beeinflussto Verbundkonzept: 150-300 Meter Distanz zwischen den Hecken sollte nicht überschritten werden Durch diese Verbindung ist ein Wandern der Arten zwischen den Hecken möglich und es kommt zur außergewöhnlichen Artenvielfalt
