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Basiszertifikat Projektmanagement (GPM) (Fach) / Technische Kompetenz (Lektion)

Prüfungsvorbereitung

Diese Lektion wurde von AnnalenaB erstellt.

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  • Frage 1 (1.0 Projekte) Definieren Sie den Begriff Projekt DIN 69901-5: Ein Projekt ist ein Vorhaben, das im Wesentlichen durch die Einmaligkeitder Bedingungen ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist [...] Die Einmaligkeit kann sowohl vom Hintergrund der ausführenden Organisation als auch von den Umständen abhängen. So kann beispielsweise der Bau eines Standardhauses durch äußere Umstände wie Geländeform, lokal gültiger Bebauungsplan, Erreichbarkeit des Grundstücks usw. ein Projekt sein.
  • Frage 2 (1.0 Projekte) Nennen Sie die grundlegenden Eigenschaften von Projekten Hierzu gibt es keine einheitliche Definition. Ein Projekt erfüllt insbesondere aber folgende Eigenschaften: Definierter Start- und Endtermin Ziele sind vor Start festgelegt Es gibt einen Verantwortlichen oder Auftraggeber begrenzte Ressourcen Gewisse Komplexität der Aufgabenstellung Einmaligkeit der Bedingungen Interdisziplinarität (Aufgabenstellung und Projektteam)
  • Frage 3 (1.0 Projekte) Nennen Sie Projektarten und geben Sie jeweils ein Beispiel an. Projektarten bzw. Klassifizierung nach Objekten: Investitionsprojekte (z.b. Bau einer Brücke oder eines Gebäudes) Forschungs- und Entwicklungsprojekte (F&E, z.b. Entwicklung eines Mobiltelefons Organsiationprojekt (z.b. Reorganisation eines Unternehmens) Zudem kann man Projektklassen z.b. nach Projektgröße, Projektdauer oder Kulturkreis unterscheiden.
  • Frage 4 (1.0 Projekte) Nennen und beschreiben Sie das Phasenmodell nach DIN 69901. Phase & Inhalt 1. Initialisierungsphase: Projektidee analysieren und konkretisieren, Projekt vorbereiten, Projektbrief etc. 2. Definitionsphase: Kernteam bilden, Ziele definieren, Meilensteine festlegen etc. 3. Planungsphasen: PSP, Terminplan, Einsatzmittelplan etc. 4. Steuerungsphase: Durchführung und Überwachung des Projektes, bei Bedarf Umplanung 5. Abschlussphase: Nachkalkulation, Abschlussbesprechung und -bericht, Archivierung etc.
  • Frage 5 (1.02 Umfeld und interessierte Parteien) Wie nennt man Projektbefürworter und Projektgegner? Stakeholder sind Personen oder Personengruppen, die am Projekt beteiligt am Projektverlauf interessiert oder von den Auswirkungen des Projektes betroffen sind. Je nach Einstellung zum Projekt unterscheidet man: Projektbefürworter: Promotoren Projektgegner: Opponenten
  • Frage 6 (1.02 Umfeld und interessierte Parteien) Was ist Bestandteil einer Projektumfeldanalyse? Identifikation der Faktoren mit Unterscheidung: Sozialfaktoren und Scahfaktoren Direkte und indirekte Faktoren Optional: interne und externe Faktoren Bsp.: direkt & sozial: Auftraggeber, Linienmanager; indirekt & sozial: Endkunden; direkt & sachlich: Testsysteme; indirekt & sachlich: Vorschriften & Marktentwicklung Hinweise: direkte Faktoren können direkt auf das Projekt einwirken  interne Faktoren sind innerhalb des eigenen Unternehmens, aber außerhalb des Projektes
  • Frage 7 (1.02 Umfeld und interessierte Parteien) Welches Ziel verfolgt die Projektumfeldanalyse? Die Projektanalyse dient primär der Klärung des notwendigen Informationsaustausches zwischen dem Projekt und den Projektumfedfaktoren (z.b. Linienmanager)
  • Frage 8 (1.02 Umfeld und interessierte Parteien) Was sind die Stufen des Stakeholdermanagements? Stufen & Inhalt: 1. Identifikation: potentielle Stakeholder auflisten (Personen und Personengruppen) 2. Informationen und ANalyse: Stakeholder-Portfolie erstellen 3. Aktionsplanung: z.b. Kommunikationsmatrix erstellen 4. Monitoring: z.b. neue Stakeholder oder veränderte Interessenslagen erkennen
  • Frage 9 (1.02 Stakeholder und interessierte Parteien) Zeichnen Sie ein Stakeholder-Portfolio. Konfliktpotential                                                                                 Bsp.: 1. Endkunden hoch      ¦_____________¦_______3________                                          2. Auftraggeber niedrig   ¦______1_______¦______2; 4_________                                    3. Linienvorgesetzter                  niedrig             ¦           hoch               Einfluss/ Macht                4. Projektteam Hinweise: Nur Felder einzeichnen, d.h. insbesondere keine Achsenpfeile zeichnen Bei Steuerung über Quadranten keine wertenden Positionierung innerhalb der Quadrate
  • Frage 10 (1.02 Umfeld und Interessierte Parteien) Welche Beeinflussungsstrategien gibt es bezüglich Stakeholdern? Die Beeinflussungsstrategien lassen sich z.b. wie folgt klassifizieren: Partizipative Strategie: Die Stakeholder werden als Partner in das Projekt eingebunden Diskursive Strategie: Stakeholder werden informiert, aber nicht an Entscheidungen beteiligt. Die Strategie erfordert daher Konfliktmanagement. Repressive Strategie: Es werden z.b. Machtpromotoren gegen Stakeholder eingesetzt oder Formden der Drohung oder Erpressung angewandt. Hinweis: Die repressive Strategie ist ethisch nicht vertretbar und sollte daher nicht angewendet werden.
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  • Frage 11 (1.03 Projektanforderungen und Ziele) Definieren Sie den Begriff Ziele. Ein Ziel beschreibt einen künftig gewünschten Zustand (Soll-Zustand). Darüber hinaus wird auch die Einhaltung von Rahmenbedingungen (Restriktionen) wie z.b. vorgegebene Maximalkosten oder Termine als Ziel aufgefasst.
  • Frage 12 (1.03 Projektanforderungen und Ziele) Was sind die Zielgrößen des Projektmanagements? Die Zielgrößen eines Projektes sind Leistung, Kosten und Termine. Sie werden auch das magische Dreieck des Projektmanagements genannt und mitunter durch soziales Ziele ergänzt. Magisches Dreieck: Termine, Leistung, Kosten +soziale Ziele Das magische Dreieck soll verdeutlichen, dass sich die Zielgrößen in der Regel zu Lasten anderer Zielgrößen positiv verschieben lassen (z.b. mehr Leistung bei Verschiebung des Fertigstellungstermins und/oder Erhöhung der Kosten).
  • Frage 13 (1.03 Projektanforderungen und Ziele) Welche Zielarten gibt es? Man unterscheidet folgende Zielarten: Ergebnisziele (Deliverables) Vorgehensziele (z.b. Projektdauer, Projektorganisation, Budget)
  • Frage 14 (1.03 Projektanforderungen und Ziele) Welche Funktionen können Ziele haben? Projektziele müssen einen bestimmten Zweck erfüllen. Sie sollten daher nachfolgenden Funktionen erfüllen: Kontrollfunktion (Messbarkeit/Quantifizierung eines Ergebnisses) Orientierungsfunktion (Mitarbeitern eine grobe Richtung geben) Verbindungsfunktion (Wir-Gefühl im Projektteam erzeugen) Koordinationsfunktion (zwischen am Projekt beteiligtenAbteilungen) Selektionsfunktion (Entscheidung bei mehreren Aktivitäten)
  • Frage 15 (1.03 Projektanforderungen und Ziele) Welche Ansätze zur Zielbildung gibt es? Eine Zielhierarchie mit einem Oberziel sowie einer Detaillierung im Unterziele lässt sich prinzipiell auf drei verschiedene Arten bestimmen: Top-down-Verfahren: ausgehend vom Oberziel zunehmende Aufteilung bzw. Detaillierung in Unterziele Bottom-up-Verfahren: ausgehend von detailliertem Unterzielen Zusammenfassung in grobere Oberziele Gegenstrom-Verfahren (Zielheuristik): Iterative Anwendung des Top-Down und des Bottom-up-Ansatzes
  • Frage 16 (1.03 Projektanforderungen und Ziele) Wofür kann sie verwendet werden? Prinzip vieler Produkttests: aus Einzelkriterien berechnete Geamtpunktzahl als Qualitätsmaß (z.b. Kameras bewertet nach Ausstattung, Handhabung und Bildqualität) Schritte:  1. Aufteilung in einzelne Kriterien, 2. Gewichtung der Kriterien (Summe= 100%), 3. Nutzwert: vergebene Punktzahl für ein Kriterium (z.b. Punkte von1  bis 5), 4. Gewichteter Nutzen: Produkt aus Gewicht und Nutzwert eines Kriteriums, 5. Gesamtnutzen: Summe der gewichteten Nutzen (=Gesamtpunktzahl) Die Nutzwertanalyse wird z.b. zur Bewertung von Zielen bei Zielf´konflikten verwaltet (d.h. Entscheidungshilfe, um eine von mehreren Alternativen auszusuchen) Es handelt sich nur um eine Entscheidungshilfe, da das Ergebniss stark von der Aufteilung in Kriterien, Gewichtung und den vergebenen Nutzwerten abhängt.
  • Frage 7 (Projektanf. und Ziele) Was sind Anforderungen an gute Ziele? Ziele sollten stets SMART formuliert sein S specific: konkret, nicht allg. gehalten M measurable: operationalisiert A achievable: erreichbar und sozial ausführbar R realistic: sachlich erreichbar T terminiert: zeitlich planbar Begrifflichkeit: Operationale Ziele sind Ziele, die messbar sind.
  • Frage 18 (1.03 Projektanf. und Ziele) Welche Zielverträglichkeiten gibt es? Die Zielverträglichkeiten zwischen zwei Zielen gibt an, ob und wie das Erreichen des einen Ziels das andere beeinflusst. Man unterscheidet (mit aufsteigender Verträglichkeit): Zielantinomie: Die Ziele schließen sich aus Zielkonkurrenz: das Erreichen eines Ziels behindert das Erreichen des anderen Ziels Zielneutralität: Die Ziele beeinflussen sich nicht Zielkomplementarität: Das Erreichen eines Zieles unterstützt das Erreichen des anderen Ziels Zielidentität: Es handelt sich um dasselbe Ziel (-->Eines aus der Zielhierarchie entfernen)
  • Frage 19 (1.04 Risiken und Chancen) Definieren Sie die Begriffe Risiken und Chancen Risiken sind mögliche ungeplante Ereignisse oder Situationen mit negativen Auswirkungen (z.b. auf das Projektergebnis) Chancen sind entsprechend mögliche ungeplante Ereignisse oder Situationen mit positiven Auswirkungen 
  • Frage 20 (1.04 Risiken & Chancen) Wie ist die systematische Vorgehendweise bezüglich Chancen und Risiken? Für das laufende Projekt sind folgende Schritte auszuführen Chancen und Risiken identifizieren und analysieren Chancen und Risiken vor Maßnahmen bewerten Maßnahmen planen Situation nach Maßnahmen bewerten Entscheidungen über Maßnahmen treffen Maßnahmen einplanen, durchführen und überwachen Zudem sollten die gemachten Erfahrungen zukünftigen Projekten zugute kommen
  • Frage 21 (1.04 Risiken und Chancen) Wie werden Risiken bewertet? Eine quantitative Bewertung ist der Risikowert:   RW= EW*TW [EUR] mit Eintrittswahrscheinlichkeit EW (%) Tragweite (bzw. Schadenshöhe) TW [EUR]
  • Frage 22 (1.04 Chancen und Risiken) Was ist ein Risikoportfolio? ein Risikoportfolie ist eine grafische Darstellung der Risiken Diese kann in verschiedene Risikoklassen unterteilt sein (z.b. ABC-ANalyse) Aktivitäten: A= Maßnahmen ergreifen oder Risiko nicht eingehen, B= Maßnahmen treffen, C= Risiken beobachten oder akzeptieren
  • Frage 23 (1.04 Risiken und Chancen) Wie geht man mit identifizierten Risiken um? Das Gesamtrisiko wird in folgenden Schritten reduziert: Vermeiden: z.b. Projekt nicht durchführen oder andere Lösungsalternativen wählen Überwälzen: z.b. Versicherung abschließend oder Risiko an Vertragspartner übertragen Mindern/ Verringern: präventiv (Eintrittswahrscheinlichkeit verringern) oder korrektiv/kurativ (Tragweite bei Eintritt verringern) Selber tragen: Risiken werden akzeptiert Das Gesamtrisiko und das verbleibende Restrisiko enthalten die nicht identifizierten Risiken in vollem Umfang
  • Frage 24 (1.04 Risiken & Chancen) Wie können Risiken miteinander in Beziehung stehen? Risiken können sich verstärken bedingungen (B tritt nur ein, wenn vorher A eingetreten ist) ausschließen (z.b. nicht gleichzeitig hoher und niedriger Eurokurs)
  • Frage 25 (1.05 Qualität) Definieren Sie: Qualität, QM, QMS Qualität ist nach ISO 9000 ein Grad , in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt. (Inhärente Merkmale sind Merkmale, die man fest mit etwas verbindet und somit als selbstverständlich ansieht.) Es geht also letztendlich darum, ob die Erwartungen der Kunden bzw. des Auftraggebers erfüllt werden: Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht das Produkt. QM ist das Leiten und Lenken einer Organsiation bezüglich der Qualität. Dies beinhaltet z.b. den kontinuierlichen Verbesserungsprozess Ein QMS ist nach ISO 9000 ein System zum Festlegen von Politik und Zielen sowie zum Erreichen (der Qualitätsziele) durch Leiten und Lenken
  • Frage 26 (1.05 Qualität) Was sind die 8 Grundsätze des QM nach ISO 9000? Kundenorientierung Führung (d.h. Umfeld zum Erreichen der Ziele schaffen) Einbeziehung der Personen auf allen Ebenen Prozessorientierter Ansatz (-> Ergebnisse effizient erreichbar) Systemorientierter Managementansatz (-> Wechselwirkungen verstehen) ständige Verbesserung Sachbezogene Entscheidungsfindung (d.h. aufgrund der Analyse von Dateien) Lieferantenbeziehung zum gegenseitigen Nutzen
  • Frage 27 (1.05 Qualität) Was sind die Wirkungsbereiche für Qualitätsmanagement im Projekt? QM sollte für dei folgenden Bereiche betrachtet werden: Q. des erstellten Produktes oder der Dienstleistung Produktrealisierungsprozess (z.b. Requirements Engineering, Design, Test) Projektmanagementprozess (z.b. Planen, Steuern, Kommunizieren) MA im Projektteam (z.b. Rollen und Qualifikationen, gemeinsames Verständnis der Projektziele)
  • Frage 28 (1.05 Qualität) Erläutern Sie die Begriffe Verifizierung und Validierung. Sowohl Verifizierung als auch Validierung werden zur Qualitätsprüfung eingesetzt. Sie entscheiden sich wie folgt: Verifizierung: Sind die SPezifikationen erfüllt? (Bauen wir das Produkt richtig? Validierung: Sind die Praxisanforderungen erfüllt, d.h. entspricht das Produkt den Anforderungen und Arbeitsweisen der Kunden? (Bauen wir das richtige Produkt?
  • Frage 29 (1.05 Qualität) Was ist ein Projektaudit und was ein Projektmanagementaudit? Ein Projektaudit ist eine von einem unabhängigen Auditor zu einem Stichtag durchgeführte Projektanalyse (z.b. Ergebnisse, Risiken, Schwachstellen) Ein Projektmanagementaudit ist ein Projektaudit, das sich auf das Projektmanagmenet (PM) bezieht. Es werden unter anderem folgende Fragestellungen untersucht: Ist die Durchführung und Dokumentation der PM einwandfrei? Wurden die Vorgaben des PM-Handbuchs eingehalten? Ein Projektmanagementaudit wird meist am Projektende durchgeführt. Die Zieele sind Lernen der Organisation sowie kontinuierliche Verbesserung des Projektmanagements in einer Organisation.
  • Frage 30 (1.05 Qualität) Was sind die sieben elementaren QM-Werkzeuge nach Ishikawa? Ursache-Wirkungsdiagramm (Ishikawa- oder Fishbone-Diagramm; siehe Frage 44) Qualitätsregelkarte: Messung über Zeit mit unteren und oberen Qarngrenzen und Eingriffsgrenzen Flussdiagramm: Aktivitäten, Entscheidungspunkte und Abfolge darstellen Histogramm Pareto-Diagramm (80% 20%-Verteilung): korrektive Maßnahmen nur für Ursachen, die die meisten Probleme bedingen Werteverlauf- Diagramm: Messung über Zeit mit Toleranzbereich ->Trendanalyse, wie häufig Werte den Toleranzbereich verlassen Streudiagramm: Beziehung zweier Variablen darstellen ->Korrelationen finden
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  • Frage 31 (1.06 Projektorg.) Erläutern Sie folgende Begriffe: Rolle, Verantwortlichkeit, Befugnis, Kompetenz Rolle: Beschreibt eine Stelle in einem Projekt, für die eine Person verantwortlich  ist. Sie umfasst Erwartungen an die Rolle und Handlungen, die die Peron ausführen soll Verantwortlichkeit: Beschreibt, welche Rolle für welche Aufgabe zuständig ist. Befugnis: Berechtigung zum Handeln im Namen der Organisation Kompetenz: Fähigkeit, Wissen und/oder Fertigkeiten anzuwenden. Man unterscheidet Fach-, Methoden-, Sozial- und persönliche Kompetenz
  • Frage 32 (1.06 Projektorg.) Nennen Sie drei Projektorganisationsformen: Was sind jeweils die Verantwortlichkeiten und Befugnisse des Projektleiters Einfluss-Projektorganisation (Stab-Projektorganisation): Der Projektleiter ist nur beratend und koordinierend tätig und hat keine Befugnisse oder Verantowrtung für das Projekt Autonome Projektorganisation (Reine PO): Der Projektleiter ist disziplinarischer und fachlicher Vorgesetzter und trägt die volle Verantwortung für das Projekt Matrix-Projektorganisation: Der Projektleiter ist fachlicher Vorgesetzer und trägt die Verantwortung für das Projekt. Der jeweilige Linienmanager bleibt jedoch disziplinarischer Vorgesetzter.
  • Frage 33 (1.06 PO) Skizzieren Sie das Organigramm einer Einfluss-PO. GF     -Projektleitung           - Abteilung 1   - Ma; - Ma; -Ma           - Abteilung 2  - MA;  - Ma; -Ma           - Abteilung 3   - ma; Ma; Ma
  • Frage 34 (1.06 PO) Nennen Sie Vor- und Nachteile der Einfluss-Projektorganisation Vorteile: keine organisatorische Veränderungen gute Ressourcenausstattung guter Wissensaustausch Nachteile: Hoher Kommunikationsbedarf Projektleiter kann kaum Maßnahmen durchsetzten Linie wird stark belastet
  • Frage 35 (1.06 PO) Skizzieren Sie das Organigramm einer autonomen PO GF  - PL: Ma/Ma/Ma        - ABteilung 1: Ma/Ma/Ma         - ABteilung 2: MA/Ma/Ma         - ABteilung 3: Ma/Ma/Ma
  • Frage 36 (1.06 PO) Nennen Sie vor- und Nachteile der autonomen PO Vorteile  Befugnisse und Verantwortlichkeiten sind eineutig geregelt niedriger Kommunikationsbedarf hohe Identifikation mit dem Projekt Nachteile Auslastung der Ressourcen schwierig Wiedereingliederung in die Linie nach Projektende notwendig Know-How-Abfluss
  • Frage 37 (1.06 Projektorganisation) skizzieren SIE DAS Organigramm einer Matrix-PO GF  - Lenkungsausschuss        __________        - PL ⌉        - ABteilung 1: MA/MA/MA           ....
  • Frage 38 (1.06 PO) Nennen Sie Vor- und Nachteile der Matrix-PO Vorteile: flexibler Ressourceneinsatz möglich keine Herauslösung aus der Linie Wissensaustausch Nachteile:  Konfliktpotenzial durch Projekt- und Abteilungsziele hoher Kommunikationsbedarf Projektarbeit durch Tagesgeschäft vernachlässigt
  • Frage 39 (1.07 Teamarbeit) Skizzieren Sie das Phasenmodell nach Tuckman. Was ist die jeweilige Rolle des Projektleiters?  Forming (PL Gastgeber) Storming (PL Katalysator) Norming (PL Partner) Performing (PL Unterstützer) Adjourning (PL Coach)
  • Frage 40 (1.07 Teamarbeit) Nennen Sie Eigenschaften der Phasen des Phasenmodells nach Tuckman. Forming: Die Teammitglieder sind zurückhaltend, abwartend, höflich und distanziert. Storming: Austesten der Grenzen, Konflikte, Hierarchie herstellen, geringes Vertrauen Norming: Regeln zur Zusammenarbeit aufstellen, Rollen finden, konstruktive Kommunikation Performing: Wir-Gefühl, Genuss, Spaß, Vertrauen, Selbstorganisation, effektives Arbeiten Adjourning: Teamauflösung, Verabschiedungsrituale benötigt, formales & persönliches Beenden
  • Frage 41 (1.08 Problemlösung) Erläutern Sie die folgenden Begriffe: Problem, Aufgabe, Risiko, Krise, Konflikt Problem: Abweichung von Ist und Soll, die nicht mit bekannten Vorgehendweisen gelöst werden kann (d.h. der Lösungsweg ist unbekannt) Aufgabe: Abweichung von ISt und Soll, wobei der Lösungsweg prinzipiell bekannt ist Risiko: beinhaltet auch ein Problem, aber es ist nicht sicher, ob es eintreten wird und welche Wirkung es beim Eintritt haben würde Krise: komplexes Problem mit hoher emotionaler Betroffenheit-> Lösungsprozess zielt auf emotionale Ebene ab (z.b. Reduktion der Betroffenheit) Konflikt: Unvereinbarkeit z.b. von Meinungen oder Fakten -> keine Abweichung von Ist und Soll, sonder zwischen Positionen der Betroffenen Hinweis: Die Begriffe Krise und Konflikte werden in den Kapiteln des PM3 Buchs unterschiedlich definiert.
  • Frage 42 (1.08 Problemlösung) Wie sieht der systematische Lösungsprozess aus? Problem erkennen ⇓ 1. Klärungsphase (Initiation): 1. Ziel der Problemlsg., 2. Situationsanalyse, 3. Problembeschreibung, 4. Ursachenanalyse ⇓ 2. Lösungswege (Investigation): 1. Lösung erarbeiten, 2. Lösungen bewerten, 3. Entscheiden ⇓ 3. Umsetzungsphase (Implementation): 1. Aktionsplan, 2. Umsetzung, 3. Wirkungskontrolle ⇓ Lessions learned (Closure)
  • Frage 43 (1.08 Problemlsg.) Wie kann man Lösungen finden? Wie kann man sich für eine Lösungsalternative entscheiden? Lösungsfindung über Kreativtechniken, z.b. Brainstorming Brainwriting (6-3-5-Methode) Mindmapping Morphologischer Kasten Entscheidung für eine Lösung, z.b. über Nutzwertanalyse
  • Frage 44 (1.08 Problemlösung) Was ist ein Ursache-Wirkungsdiagramm? Miteinander verbundene Ursachen werden als Gräten verbunden andere Namen: Fishbone, Ishikawa-Diagramm 5-M-Methoden: Kategorien sind Menschen, Mitwelt, Material, Maschinen und Methoden
  • Frage 45 (1.09 Projektstrukturen) Was ist ein Projektstrukturplan (PSP)? der PSP ist eine vollständige, hierarchische Darstellung der im Projekt zu erledigenden Aufgaben Der PSP kann zur Gliederung der TEilprojekte oder Teilaufgaben beinhalten. Die Wurzelelemente der Baumdarstellung sind die Arbeitspakete Hinweise Im PSP sollen alle Leistungen, die Kosten verursachen oder in Rechnung gestellt werden können, enthalten sein Unabhängig vom Gliederungsprinzip des PSP ist immer Projektmanagement als Teilaufgabe vorzusehen englische Bezeichnung: work breakdown structure (wbs)
  • Frage 46 (1.09 Projektstrukturen) Was ist ein Arbeitspaket (AP)? Ein Arbeitspaket (AP) ist eine geschlossene Aufgabenstellung, bei der zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Leistung erbracht sein muss.
  • Frage 47 (1.09 Projektstrukturen) Was sind die Elemente eines Projektstrukturplans? ein PSP kann aus folgenden Elementen bestehen: Wurzelelement (Projekt) Teilaufgabe bzw. Teilprojekt Arbeitspakete (kleinste, nicht zerlegbare Einheit)
  • Frage 48 (1.08 Projektphasen) Wie lassen sich die Elemente eines PSP codieren? Die Elemente des PSP lassen sich auf folgende Arten codieren, wobei das Wurzelelements (z.b. PI) stets auf beliebige Art und Weise codiert werden kann numerisch alphabetisch alpha-numerisch
  • Frage 49 (1.09 Projektstrukturen) Welche Punkte sollte eine Arbeitspaketbeschreibungen beinhalten? Die Beschreibung eines AP ist nicht genormt, aber sollte z.b. beinhalten: Identifikation: Projektname & -nummer AP-Bezeichnung, Versionsnummer und PSP-Codierung AP-Verantwortlicher Inhalte und Leistung: Aufgabe und Ergebnisse Starttermin und Endtermin beteiligte Mitarbeiter Aufwand und Kosten Vorraussetzungen und Einsatzmittel Schnittstellen zu anderen Arbeitspaketen
  • Frage 50 (1.09 Projektstrukturen) Nennen Sie mögliche Gliederungsprinzipien der Projektstrukturierung. Gliederungsprinzipien: Objektorientiert (Zerlegung z.b. in Bauteile) Funktionsorientierung (Zerlegung in AKtivitäten) Phasenorientierung (Zerlegung in Projektphasen gemischtorientierung (Gliederungsprinzipien der Ebenen des PSP unterschieldihc) Die Gliederung der Teilaufgabe PM wird hierbei nicht berücksichtigt.