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Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (Fach) / KIJU (Lektion)
KIJU
Diese Lektion wurde von Felicitaas erstellt.
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- Piaget Was ist ein kognitives Schema? Plüschtier ist weich, hat Fell, kann angefasst werden
- Piaget Was ist ein Handlungsschema? Beschreibt, was man mit einer Sache machen kann (greifen, kuscheln etc.)
- Piaget Assimilation Eingliederung neuer Erfahrungen in ein bereits bestehendes Schema
- Akkomodation Erweiterung eines Schemas an einen Reiz, Situation, da diese mit den vorhandenen Wissensmustern nicht bewältigt werden kann Akkomodation beginnt dann, wenn Assimilation versagt, also Widersprüche oder Konflikte auftauchen
- Adaption Anpassung des Organismus an Umwelterfahrungen• 2 komplementäre Prozesse für Adaptation:– Assimilation: neue Information wird in bestehende Wissensstrukturen eingefügt– Akkomodation: vorhandene Wissensstrukturen werden aufgrund neuer Erfahrungen angepasst• Äquilibration: Assimilation und Akkomodation werden ausbalanciert
- Phasen der kognitiven Entwicklung nach Piaget - Sensomotorisches Stadium (0–2 Jahre): Übung angeborener Reflexe, Objektpermanenz- Präoperationales Stadium (2–7 Jahre): Erwerb des Vorstellungs- und Sprechvermögens; gekennzeichnet durch Egozentrismus; Rollenspiel- Konkret-operationales Stadium (7–12 Jahre): Erwerb von Invarianzbegriffen: Menge, Volumen, Gewicht, Raum, Zeit usw., Seriation (Objekte in Reihenfolge bringen), Regelspiel, Kinder verstehen Umschüttversuch- Stadium der formalen Operationen (ab 12 Jahre): Probleme vollständig hypothetisch lösen können, verbale Therapie
- Fremde-Situation-Test von Ainsworth 1970, 1978 - Experiment 12-18 Monate- Bindungsverhalten des Kindes wird durch eine zweimalige kurze Trennung von der Mutter in fremder Umgebung unter Anwesenheit einer fremden Person aktiviert und nach Wiedervereinigung der Mutter untersucht.
- Fremde-Situation-Test Einteilung der vier Bindungsstile: B) Sicher- Kummer wird deutlich ausgedrückt- Lässt sich nicht von Fremden trösten- Freut sich deutlich, wenn die Mutter wiederkommt- Belastung ist durch Rückkehr der Mutter verschwundenMerke: Das Kind geht erfolgreich mit dem Stress durch die Trennung umA) Unsicher-vermeidend- Zeigt keinen Kummer- exploriert den Raum- beachtet die Mutter bei Rückkehr nicht- Scheint "gefühllos", Fokus auf Spielsachen- Starke physiologische Belastung nachweisbarMerke: Das Kind reagiert ablehnend auf die Wiedervereinigung mit der MutterVerhalten der Eltern: in vielen Situationen verschlossen, unsensibel, unzugänglich, Kommunikation ist nicht verlässlich. Die Mutter ist emotional nicht genügend verfügbar und verhält sich häufig dem Kind gegenüber ablehnend. C) Unsicher-ambivalent- Lautstarker und wütender Protest bei Trennung- ambivalente Reaktion auf Rückkehr der Mutter (oft ärgerliches Verhalten)- starke, sichtbare Stressreaktion- Fokus auf die MutterMerke: Andauernder Stress bei der Wiedervereinigung, trotz Nähe der MutterVerhalten der Eltern: Bindungsperson nicht berechenbar, inkonsistent, nicht vorhersehbar, unerwartetes Verhalten. Häufig hören sie Drohungen Verlassen zu werden.D) Desorientiert/desorganisiert- Widersprüchliches, unklares Verhaltensmuster- fraktionierte Kommunikation- unterbrochene Bewegungen- abnorme KörperhaltungenMerke: abweichende, auffällige, desintegrierte Bindungsstrategien80% der misshandelten Kinder gehören dieser Kategorie an
- Meilensteine der kindlichen Entwicklung Motorik: 7-12 Monate: freies Sitzen12-18 Monate: freies Stehen und Gehen2-5 Jahre: auf einem Bein stehen
- Tanner Stadien, 1969 Bewertungssystem für Pubertätsentwicklung
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- Meilensteine der Entwicklung Sprache: 12-18 Monate: früher Worterwerb mit spezifischen Benennungen18-24 Monate: Benennungsexplosion mit 2-Wort-Sätzen, Beginn des Fragealters3-4 Jahre: "Ich"
- Meilensteine der Entwicklung: Sozialverhalten 0-3 Monate: Lächelnca. 8 Monate: Fremdeln 1. Lebensjahr: Bezugnahme auf soziale Signale2. Lebensjahr: Phantasie- und Symbolspiel, Empathiefähigkeit3. Lebensjahr: Unterscheidung zwischen wirklichen und vorgestellten Objekten, Vorhersage des Verhaltens anderer4. Lebensjahr: andere bewußt täuschen, falsche Meinungen bei sich selbst und anderen erkennen, Perspektiven anderer übernehmen, Wirklichkeit und Schein unterscheiden
- Entwicklungsaufgaben nach Havighurst Kernpunkte • Bewältigung der Entwicklungsaufgabe führt zu psychischem Wohlbefinden undgesellschaftlicher Akzeptanz• Kulturabhängigkeit der Entwicklungsaufgaben 0-2: Objektpermanenz, motor. Fähigkeiten 2-4: Selbstkontrolle, Sprachentwicklung, Phantasie & Spiel 5-7: Geschlechtsrollenidentifikation, einfache moral. Unterscheidungen treffen 6-12: Kooperation, Selbstbewusstein, Erwerb der Kulturtechniken, Teamwork 13-17: körperl. Reifung, Gemeinschaft mit Gleichaltrigen, heterosexuelle Beziehungen 18-22: Autonomie (Eltern), internalisiertes moral. Bewusstein, Berufswahl 23-30: Heirat, Kinder, Beruf, Lebensstil finden 31-50: Haushalt führen, Kinder aufziehen, berufl. Karriere ab 51: Energie auf neue Rollen lenken, eigenes Leben akzeptieren, Haltung zum Sterben entwickeln
- Erziehungsstile nach Baumrind: Liberalität vs. Kontrolle Ablehnung vs. Zuwendung 1. Permissiv (Laissez-faire) - LiberalitätAkzeptierende, responsive Eltern, die wenig Erwartungen an das Kind zeigen oder die Einhaltung von Regeln erwarten. Verhalten des Kindes wird nicht bewertet oder gelenkt.2. Vernachlässigend - AblehnungWenig sensible, ablehnende Eltern, fordern und kontrollieren ihre Kinder nicht, elternzentriert3. Autoritativ - ZuwendungAkzeptierendes, kindzentrierendes aber forderndes Verhalten der Eltern. Klare Vermittlung der Verhaltenserwartungen und Überwachung entsprechender Verhaltensweisen. Förderung von Selbständigkeit, offene warme Kommunikation, die auch die Position der Kinder berücksichtigt4. Autoritär - KontrolleWenig sensible Eltern, die die strenge Einhaltung von Regeln und Gehorsam fordern. Strafen, geringes Interesse an Absichten des Kindes. Klima: kalt und feindselig.
- Family Adversity Index/ Rutter Index = Risikofaktoren für kindl. psych. Störungen : Wichtige Risikofaktoren, die signifikant auf eine kindliche psychische Störung hinweisen:- starke Partnerschaftskonflikte- niedriger soz. Status- psych. Störung der Mutter- sehr viele Familienmitglieder- aggressive Auffälligkeit beim Vater (Kriminalität)- Fremdplazierung von Kindern (außerhäusl. Unterbringung)Vorliegen von 2 Faktoren = Risiko steigt um das 4-facheVorliegen von 4 Faktoren = Risiko steigt um das 10-fache
- Testverfahren Interviewverfahren Ab dem 6.-8. Lbj. können Interviews durchgeführt werden- Kinder-DIPS (6-18 J.)- MEI-Mannheimer Elterninterview (6-16 J.)- CASCAP-D psychopathologisches Befundsystem- OPD-KJ-2
- CBCL Alter? Was wird erfasst? Dimensionale Diagnostik2-18 Jahre (2-3 und 4-18)2-3 Jahre:- sozialer Rückzug- körperliche Beschwerden- destruktives Verhalten- aggressives Verhalten- Schlafprobleme4-18 Jahre: Ext. und Int. Verhalten auf 8 Störungsbereiche
- YSR Alter? Dimensionale Diagnostik11-18 JahreZwei KompetenzskalenAcht Problemskalen
- Checkliste DISYPS Welche Symptombereiche gibt es? - ADHS- SSV- Depressive Störung- Angststörungen- Trauma- und Belastungsstörungen- Zwangs-Spektrum-Störungen- Tic-Störungen- Autismus-Spektrum-und soziale Kommunikationsstörungen- Bindungs- und Beziehungsstörungen
- R-PF Rosenzweig Picture Frustration Test Was wird getestet? Alter? 7-14 JahreProjektives Verfahren 24 skizzenhafte Zeichnungen zur Erfassung der Belastbarkeit in sozialen Konfliktsituationen
- MAS Achse 6: Globalbeurteilung der psychosozialen Anpassung Bewältigung alterstypischer Entwicklungsaufgaben, also Anpassungsleistungen hinsichtlich folgender Bereiche:- innere- und außerfamiliäre soziale Beziehungen zu Gleichaltrigen und Erwachsenen- soziale Autonomie (selbständigkeit und lebenspraktische Fertigkeiten)- schulische und berufliche Anpassung und- Interessen und Freizeitaktivitäten
- MAS Achse 5: assoziierte aktuelle abnorme psychosoziale Umstände: Kennzeichnung schädlicher Einflüsse der letzten ??? Monate? Kennzeichnung schädlicher Einflüsse der letzten SECHS Monate:1. Abnorme intrafamiliäre Beziehungen1.0. Mangel an Wärme in der Eltern-Kind-Beziehung (Z62.5)1.1. Disharmonie in der Familie zwischen Erwachsenen (Z63.0)1.2. Feindliche Ablehnung oder Sündenbockzuweisung gegenüber demKind (Z62.3)1.3. Körperliche Kindesmisshandlung (Z61.6)1.4. Sexueller Missbrauch (innerhalb der Familie) (Z61.4)2. Psychische Störung, abweichendes Verhalten oder Behinderung in der Familie2.0. Psychische Störung / abweichendes Verhalten eines Elternteils(Z63.7)2.1. Behinderung eines Elternteils (Z63.7)2.2.Behinderung der Geschwister (Z63.7)3. Inadäquate oder verzerrte intrafamiliäre Kommunikation4. Abnorme Erziehungsbedingungen4.0. Elterliche Überfürsorge (Z62.1)4.1. Unzureichende elterliche Aufsicht und Steuerung (Z62.0)4.2. Erziehung, die eine unzureichende Erfahrung vermittelt(Z62.8)4.3. Unangemessene Anforderungen und Nötigungen durch dieEltern (Z62.6)5. Abnorme unmittelbare Umgebung5.0. Erziehung in einer Institution (Z62.2)5.1. Abweichende Elternsituation (Z60.1)5.2. Isolierte Familie (Z63.7)5.3. Lebensbedingungen mit möglicher psychosozialerGefährdung (Z59.1)6. Akute belastende Lebensereignisse6.0. Verlust einer liebevollen Beziehung (Z61.0)6.1. Bedrohliche Umstände infolge von Fremdunterbringung (61.1)6.2. Negativ veränderte familiäre Beziehungen durch neueFamilienmitglieder (Z61.2)6.3. Ereignisse, die zur Herabsetzung der Selbstachtung führen (Z61.3)6.4. Sexueller Missbrauch (außerhalb der Familie) (Z61.5)6.5. Unmittelbare, beängstigende Erlebnisse /Z61.7)7. Gesellschaftliche Belastungsfaktoren7.0. Verfolgung oder Diskriminierung (Z60.5)7.1. Migration oder soziale Verpflanzung (Z60.3)8. Chronische zwischenmenschliche Belastungen im Zusammnhang mit der Schule oder Arbeit8.1.Streitbeziehungen mit Schülern / Mitarbeitern (Z55.4) (Z56.4)8.2. Sündenbockzuweisung durch Lehrer / Ausbilder (Z55.4) (Z56.4)8.3. Allgemeine Unruhe in der Schule bzw. Arbeitssituation (Z55.8) 9. Belastende Lebensereignisse/Situationen infolge von Verhaltensstörungen/Behinderungen des Kindes9.1. Institutionelle Erziehung (Z62.2)9.2. Bedrohliche Umstände infolge von Fremdunterbringung (Z61.1)9.3. Abhängige Ereignisse, die zur Herabsetzung der Selbstachtungführen (Z61.3)
- Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter (OPD-KJ-2) Achse I: BeziehungAchse II: Konflikt- Nähe/Distanz- Unterwerfung/Kontrolle- Selbstversorgen/Versorgtwerden- Selbstwertkonflikt- Schuldkonflikt- Ödipaler Konflikt- IdentitätskonfliktAchse III: Struktur(Wie gut funktioniert die Psyche)1. Steuerung (Impuls/Affekt)2. Identität3. Interpersonalität (Phantasie/Empathie etc.)4. BindungAchse IV: Behandlungsvoraussetzung- Beschwerdesymptomatik und Therapieerwartungen- Motivationen- Ressourcen
- Unterschied OPD-KJ-2 und OPD auf der Konfliktachse? Konflikt OPD:Achse IIIIndividuation vs. AbhängigkeitUnterwerfung vs. KontrolleVersorgung vs. AutarkieSelbstwertkonfliktSchuldkonfliktÖdipaler KonfliktIdentitätskonfliktKonflikt OPD-KJ-2Achse IIINähe vs. DistanzUnterwerfung vs. KontrolleSelbstversorgen vs. VersorgtwerdenSelbstwertkonfliktSchuldkonfliktÖdipaler KonfliktIdentitätskonflikt
- Dreiecksbeziehung bis zu welchem Alter? Bis zum Alter von 15 Jahren erfolgt in der Regel ein Einbezug der Eltern im Verhältnis 1:4
- Operante Methoden im Kinder- und Jugendbereich, in welchem Alter? - V.a. bei jüngeren Kindern Mittel der Wahl- Timeout nicht länger als 5-10 Minuten
- Kognitive Verfahren im Kinder- und Jugendbereich: Ab welcher Mindestreife? - kognitive Reife von mind. 5 Jahren- volle Wirksamkeit im Alter von 7-8 Jahren
- Konfrontationsverfahren im Kinder- und Jugendbereich Wann graduiert, wann massiert? - bis zum Alter von 12 soll in vivo grundsätzlich nur graduiert (nicht massiert) gearbeitet werden
- VT-Techniken für Kinder- und Jugendliche - Substanzmissbrauch- - Konfrontationsverfahren- Selbstsicherheitstraining- Kognitive Umstrukturierung
- VT-Techniken für Kinder- und Jugendliche - Anorexie und Bulimie - - Operante Verfahren- systematische Desensibilisierung- Selbstsicherheitstraining- Kog. Umstrukturierung
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- VT-Techniken für Kinder- und Jugendliche - Schlafstörungen - - Stimuluskontrolle- Entspannungsverfahren- Schlafhygiene
- VT-Techniken für Kinder- und Jugendliche - Stottern - Sprechstörung - technische Verfahren- Selbstkontrolle- Entspannungsverfahren- Selbstsicherheitstraining
- VT-Techniken für Kinder- und Jugendliche - Mutismus - - Systematische Desensibilisierung- Kontingenzmanagement
- VT-Techniken für Kinder- und Jugendliche - Autismus - - intensiver Einsatz operanter Verfahren (positive Verstärkung, Shaping, indirekte Bestrafung)Verhaltenstherapeutische Programme:- ABA - Therapie nach Lovaas- TEACCH-Programm- Pharmakotherapie (bei Komorbiditäten wie ADHS oder Aggressionen - atypische Neuroleptika)
- Frühkindliche Regulationsstörung Wie lautet die Symptomtrias? Und was wirkt aufrechterhaltend? 1. Verhaltensauffälligkeiten des Kindes2. Überforderungssyndrom bei den Eltern3. Dysfunktionales Interaktionsmuster zwischen Eltern und Kind (was aufrechterhaltend wirkt)
- Exzessives Schreien - frühkindliche Regulationsstörung - verschwindet meistens um den 3. Lebensmonat- Wachphasen: chronisch motorische Unruhe, Irritierbarkeit, quengeln und schreiend.h.: die Kinder können sich nicht selbst beruhigen und abschalten, ständiger Kampf gegen das EinschlafenFolge: Überlastungssyndrom bei den Eltern und dadurch ineffektive Interaktionen (stundenlanges Herumtragen, ausgefallene Beruhigungsversuche) Kinder sind hochrisikogruppe für körperliche Misshandlung:- Cocktailshakersyndrom- Vernachlässigung
- Exzessives Schreien Diagnostik (3-er Regel) Schrephasen mind. : 3 Std./Tag3 Tage/Wochemind. über 3 Wochen
- Fütterstörung Therapie: - Essensregeln, d.h.:feste MahlzeitenNahrungskarenz zwischen den Mahlzeiten- Ignorieren von provokativer Abwehr- positive Verstärkung der aktiven Teilnahme an der Nahrungsaufnahme
- Sprechstörungen sind nicht Sprachstörungen (expressive und rezeptive) Was zählt dazu? - Artikulationsstörungen (synonym Dyslalie) (F8)- Poltern (F9)- Stottern (F9)
- Tiefgreifende Entwicklungsstörung Diagnostik (2 Verfahren): - ADI-R (Interview mit den Eltern)ab 2. Lebensjahr einsetzbarFragen zu frühkindlicher Entwicklung, Spracherwerb, verbale- nonverbale kommunikative Fähigkeiten, Spiel- und soziales Interaktionsverhalten, stereotype Interessen und Aktivitäten, komorbide Symptome (Aggression, Selbstverletzung, Epilepsie)- ADOS (1 Jahr bis Erwachsenenalter)BeobachtungssatzZusätzlich sollte erfolgen:- Intelligenztest- körperliche Untersuchung (EEG, Neurostatus, Hör- und Sehtest)
- Ausscheidungsstörungen Epidemiologie - Enuresis Jungen:Mädchen 2:1- Funktionelle Harninkontinenz> Mädchen- EnkopresisJungen:Mädchen 4:1
- Enuresis nocturna Therapie und Name Medikamente - Kalenderführung- apparative Verhaltenstherapie (Vermeidungslernen, keine klassische Konditionierung)- Dry-Bed-Training (Kopplung von apparativer Konditionierung mit wiederholten Flüssigkeitsbelastungen und stündlichem Wecken und kontingenter Verstärkung)Einsatz v.a. bei therapieresistenten JugendlichenPharmakotherapie:- Desmopressin (Analogion des ADH), dadurch Reduktion der nächtlichen Urinproduktion- Antidepressiva (Imipramin) Ausnutzung des antidiuretischen Effekts
- Die Kinder leiden unter einem überstarken Harndrang bei geringer Füllmenge der Blase, das heisst, die Kinder müssen sehr häufig, zum Beispiel alle 15 Minuten auf die Toilette. Dabei kann es zu ungewolltem Einnässen, besonders am Nachmittag kommen. Idiopathische Dranginkontinenz Anticholinerge Medikation mit Oxybutinin oder Propiverin (wie bei den Dyskinesien)
- Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination Therapie? - Biofeedback- häufig stationäres SettingZiel: möglichst weitgehende Entspannung während der Miktion
- Auf welcher Achse wird Kindesmisshandlung kodiert? Achse V
- Bindungsstörung und Kindesmisshandlung Welcher Bindungsstil und welche Bindungsstörung? - Häufig desorganisierter Bindungsstil- reaktive Bindungsstörung des Kindesalters
- Harninkontinenz bei Miktionsaufschub Therapie: - operante Verfahren (Kalender)- AlarmgeräteZiel: regelmäßiger Toilettengang
- Überbegriff für Einnässen am Tag? Funktionelle Harninkontinenz
- Bei chronischem Canabiskonsum kommt es zum: Amotivationalen Syndrom: - Passivität- Lethargie- Interesse- und Teilnahmslosigkeit
- nachahmendes selbstverletzendes Verhalten, vorallem in Institutionen nosokomiales selbstverletzendes Verhalten