Hormone (Fach) / Bildungsorte (Lektion)
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und ihre Wirkung
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- Hypothalamus-Hypophysen-Rückkopplungssystem Der Hypothalamus produziert sieben Steuerhormone die entweder hemmend oder steigernd wirken auf die Hormonfreisetzung der Hypophyse. Diese wiederum produziert daraufhin Hormone, welche danach auf ihren Zielort wirken. Diese können sein: - die Nebennieren- die Schilddrüse- die Keimdrüsen- der Pankreas
- Wirkung des Hormons: Prolaktin (PRL) Wachstum der Brustdrüsen
- Wirkung des Hormons: FSH Anregung Östrogen und Stimulierung der Eizellen
- Wirkung des Hormons: LH Bei der Frau: Eireifung, Eisprung, Gelbkörper Beim Mann: Spermienreifung und Testosteronproduktion im Hoden
- Wirkung des Hormons: Oxytocin Auslösung der Wehen und Milcheinschuss und Bindungsverhalten
- Wirkung des Hormons: Glukokortikoide, Kortisol, Kortison Steigert den Blutzucker, Entzündungshemmend, immunsuppressiver Effekt
- Wirkung des Hormons: Androgene Männliche Sexualhormone (u.a. Testosteron)
- Wirkung des Hormons: Katecholamine, Adrenalin, Noradrenalin Unter Stress erhöhte Energiebereitstellung und Leistungssteigerung
- Wirkung des Hormons: Insulin Senkung des Blutzuckerspiegels
- Wirkung des Hormons: Östrogene und Gestagene und Progesteron und Androgene (Bildung im Eierstock (Ovar)) Geschlechtshormone werden von beiden Geschlechtern aber in unterschiedlichen Mengen gebildet
- Hyperthyreose - Erhöhter Grundumsatz, da die Zellen zu viel verbrennenFolgen:- Tachykardie, Herzrhythmusstörungen, erhöhter Blutdruck- Unruhe, Tremor- Gewichtsabnahhme bei gesteigertem Appetit- Durchfälle- Hitzesymptome - Zyklusstörungen
- Hypothyreose Oft aufgrund einer Jodmangelernährung Folge: Verlangsamung von Stoffwechsel und WachstumSymptome: - niedriger Puls, niedriger Blutdruck- geistige Verlangsamung, Leistungsschwäche, Lethargie- Gewichtszunahme- Verstopfung- Neigung rasch zu frieren- depressive Symptomatik und Desinteresse- Schilddrüsenvergrößerung
- Menarche Erstmalige Regelblutung
- Ausbleiben der Blutung bei Anorexie in Folge der Mangelernährung Sekundäre Amenorrhoe
- Wechseljahre Klimakterium
- Genmutationen Fehler bei identischer Verdoppelung der Genez.B. Phenylketonurie, Mukoviszidose, Wilson-Syndrom, Fragiles-X-Syndrom
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- Chromosomenmutation Form und Struktur eines Chromosoms ist verändert
- Genommutation Die Chromosomenzahl ist verändert z.B. Trisomie 21
- Trisomie 21 Das 21. Chromosom liegt dreifach vor
- Häufigste angeborene Stoffwechselstörung Aminosäure Phenylalanin ist nicht abbaubar Anreicherung im Körper führt zu schwerer geistiger Behinderung und deswegen ist unbedingt eiweißarme Diät geboten Phenylketonurie
- - Störung der Zusammensetzung aller Sekrete, welche eingedickt werden - Zähflüssiger Schleim in den Bronchien, Pankreas und Gastrointestinaltrakt Folgen: Husten, Lungenentzündungen, Verdauungs- und Wachstumsstörungen Therapie: Unheilbar, man gibt Antibiose, Krankengymnastik und hochkalorische Nahrung Mukoviszidose (zystische Fibrose)
- Erbliche Hirnerkrankung (Zerstörung des Striatums) Symptome: regellose, plötzlich einschießende, unwillkürliche Bewegungen der Extremitäten Meistens zwischen 30.-40. Lbj. Spätfolge: Demenz und früher Tod Chorea Huntington
- Störung des Körperstoffwechsels und der toxischen Ansammlung von Kupfer in den inneren Organen Folgen: geistige und motorische Retardierung und zerebrale Krampfanfälle (ähnlich wie beim Parkinson) Wilson-Syndrom
- Kann nur bei Jungen auftreten! Ein Chromosom mehr, statt 46XY ergibt sich 47XXY Symptome: kleiner Hoden da zu wenig Testosteron, Zeugungsunfähigkeit aber es muss keine Intelligenzminderung vorliegen Klinefelter-Syndrom
- Betrifft nur Frauen Gonosomale Monosomie (XO) Anstelle von zwei Geschlechtshormonen (XX oder XY) findet sich nur ein funkitonsfähiges X-Chromosom Kennzeichen: - Minderwuchs - Fehlentwicklung innerer Organe - Mangelnde Fortpflanzungsfähigkeit - Es besteht keine Intelligenzminderung Turner-Syndrom
- Genmutation Kognitive Entwicklungsstörung Zeichen: - Aufmerksamkeitsdefizit - Sprachstörungen - Autistisches Verhalten - Zerebrale Krampfbereitschaft Männer sind häufiger und meist schwerer getroffen Fragiles-X-Syndrom (Martin-Bell-Syndrom)
- Glukagon Antagonist des Insulin, wird im Pankreas gebildet
- Somatostatin (im Pankreas) hemmt die Ausschüttung vieler anderer Hormone
- Bindungshormon Oxytocin
- Wie nennt sich der programmierte Zelltod? Apoptose
- Säuglig: Muskelhypotonie, Trinkschwäche, Gedeihstörung ab Kleinkind: zunehmende Adipositas Prader-Willi-Syndrom
