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Biologie 2 (Fach) / Kurtz (Lektion)

Grundlagen 2

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  • ökologische Nische Nische (nach Hutchinson 1957): = n-dimensionales Hypervolumen, das alle Bedürfnisse eines Organismus an Umweltfaktoren erfasst ≈ ökologische Rolle oder “Beruf” einer Art (im Ggs. zu Habitat ≈ Adresse)
  • Fundamentale und realisierte Nische Biotische Faktoren! Ursachen:- Balanus konkurrenzstärker alsChthamalus => Verdrängung überall da, wo Balanus vorkommen kann - fundamentale Nischen nicht vollständig identisch: höhere Toleranz gegenüber Trockenheit bei Chthamalus
  • Merkmalsdivergenz (“Character displacement”) Wo beide Arten gemeinsam vorkommen unterscheiden siesich in bestimmten Merkmalen... ... während sie sich dort, wo sie nicht gemeinsam vorkommen,stärker ähneln. Dies gibt einen Hinweis auf Konkurrenz und dadurch bedingte evolutive Anpassung zu unterschiedlicher Ressourcennutzung.
  • Ökologische Beziehungen – / – Konkurrenz; Beispiel: 2 Seepocken-Arten + / – Prädation, Herbivorie, Parasitismus; Beispiel: Luchs und Hase + / 0 Kommensalismus (Karpose); Beispiel: Büffel und Kuhreiher + / + Mutualismus (Symbiose); Beispiel: Akazie und Ameisen
  • Welche Effekte beeinflussen die Populationsgröße? Geburt (B) und Tod (D) Immigration (I) und Emigration (E)Populationsgröße: N1 = N0 + B - D + I - Eohne Migration: N1 = N0 + B - D Populationsdynamik: ΔN/Δt = (b - d)Nb = Geburtenrate; d = SterberateΔN/Δt = rNr= (b-d) = Netto-WachstumsrateΔN/Δt = rmaxNunter optimalen Bedingungen: rmax = intrinsische oder potentielle Wachstumsrate
  • r- und K-Selektion K - Selektion: Befindet sich eine Population zumeist nahe derKapazitätsgrenze, so haben konkurrenzstarke Tiere einen Vorteil. r - Selektion: In variablen Umwelten, wo die Populationsgröße oftschwankt oder Habitate neu besiedelt werden, sind Tiere mit hohen Wachstumsraten im Vorteil (“r-Strategen”).
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