Humanphysiologie (Fach) / 9. Verdauung & Absorption (Lektion)

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Verdauung & Absorption

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  • Mundhöhle & Speiseröhre: M-S-V-A M: Schlucken & Kauen S: Speichel (Speicheldrüsen), Amylase, Lysozym, Lipase V: KH, Fette (minimal)
  • Magen: M-S-V-A M: Mischen durch Peristaltik & Weiterleitung (Propulsion) S: HCl (Parietalzellen), Pepsiongen & Magenlipase (Hauptzellen), Schleim & HCO3- (mucöse Zellen an der Oberfläche), Gastrin (G-Zellen), Histamin (ECL-Zellen) V: Proteine, Fette A: fettlösliche Stoffe wie Alkohol & Aspirin
  • Dünndarm: M-S-V-A M: Mischen & Weiterleitung v.a. durch Segmentation S: Enzyme, HCO3- & Enzyme (Pankreas), Galle (Leber), Schleim (Becherzellen), Hormone: CCK, Sekretin, GIP, .. V: KH, Fette, Polypeptide, Nucleinsäuren A: Peptide durch aktiven Transport; AS, Glucose & Fructose durch sekundär aktiven Transport; Fette durch einfache Diffusion, Wasser durch Osmose; Ionen, Mineralien & Vitamine durch aktiven Transport
  • Dickdarm:M-S-V-A M: Segmentales Mischen, Weiterleitung durch Massenbewegung S: Schleim (Becherzellen) V: keine, außer Bakterien A: Ionen, Wasser, Mineralien, Vitamine & kl. organische Moleküle, die von Bakterien produziert werden
  • Aufbau GI-Trakt von außen nach innen Serosa Doppelschicht von Muskelzellen Submukosa Mukosa
  • Doppelschicht von Muskelzellen - welche Muskulatur? longitudinale & zirkuläre Schicht aus glatter Muskulatur reine Peristaltik nicht sinnvoll - Speisebrei würde durchrauschen - daher Pendel/Mischbewegungen = lange Phase
  • Submukosa stark mit Blutgefäßen durchzogen kann Lymphgefäße (für Fettlöslichkeit - exokrine Drüse) & Nervenzellen enthalten
  • Mukosa bildet Schleim & ermöglich Gleiten des Speisebreis im Magen findet die erste Verdauung von Fetten durch Lipase & Eiweißen durch Pepsin statt. pH 1,8-,20 → viel Schleimhaut notwendig im Dünndarm: Großteil der Absorption - große Kontakflächen
  • slow waves (Basis-Rhythmus) Schrittmacherzellen (Cajal-Zellen) haben kein Aktionspotential langsame, oszillierende Veränderungen des Ruhemembranpotentials  Abweichung um 5-15mV → schwache rhythmische Kontraktion im GI-Trakt
  • Frequenz der slow waves Duodenum 12/min Ileum 8-9/min Magen 3/min
  • spike - Potentiale lagern sich auf slow waves auf haben ein Aktionspotential entstehen ab einer Schwelle von ca. -40mV 
  • Wie entstehen spike-Potentiale? -40mV verursacht Öffnung von Natrium-Kalzium-Kanälen → Ca2+ Ionen strömen ein → Kontraktion glatter Muskulatur
  • Faktoren, die zur Depolarisation führen mechanische Dehnung des Magens, ACh aus Parasympathikus, diverse Hormone des GI-Traktes
  • Faktoren, die zur Hyperpolarisation führen (-70 bis -80mV) Noradrenalin aus Sympathikus, Adrenalin aus Nebennierenmark → unterdrücken slow waves