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mündliches (Fach) / Krankheitslehre (Lektion)
Definitionen
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- Arteriosklerose "Arterienverkalkung" Chronisch fortschreitende,degenerative Veräderungen der Gefäßinnenwand mit Wandverhärtung,Wanddeformierung und Einengung des Gefäßlumens. In den Industrieländern die häufigste Gefäßerkrankung.
- Ischämie Durchblutungsstörung bei der Minderdurchblutung oder ein vollständiger Durchblutungsausfall eines Gewebs oder Organs auftritt.
- Infarkt Gewebetod
- Echokardiographie Eine Ultraschalluntersuchung des Herzens,die der Erkennung krankhafter Veränderungen dient. Transthorakales Echo (TTE)->Ultraschallknopf auf Thorax,umfasst immer eine 2D-Echo 3 bzw. 4D-Echo->genauso wie bei 2D nur verrechnet der Computer die Bilder zu einer räumlichen Darstellung des Herzens aus jedem gewünschten Blickwinkel Transösophagale Echokardiographie (TEE)->Schallkopf wird in Speiseröhre eingeführt. Insbesondere Vorhöfe (Gerinnsel?),Herzklappen und herznahe Gefäße können dadurch genauer dargestellt werden. Pat. muss hier nüchtern sein und eine Einverständniserklärung unterzeichnen. Meist langt eine Lokalanästhesie des Rachens, manchmal wird noch leicht sediert. Nahrungskarenz nach Untersuchung ordnet der Arzt individuell an. Kontrastmittelecho-> mit i.v.-Injektion spezieller Echo-Kontrastmittel kann Defekte in der Herzscheidewand aufdecken. Patient muss Einverständniserklärung unterzeichnen und i.v.-Zugang erhalten. Stressecho->findet unter körperlicher oder pharmakologischer Belastung statt um Durchblutungsstörung des Herzens zu erkennen(regionale Wandbewegungsstörung). Noch aussagekräftiger als das Belastungs-EKG,Komplikationen selten.
- Myokardszintigraphie Nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren,das je nach Durchführung Informationen über die Blutversorgung des Myokards liefert. Dazu injiziert der Arzt dem Pat. eine radioaktive Substanz. Hierbei kann z.B. im Bereich einer Wandbewegungsstörung lebendes Myokard vom infarziertem Gewebe abgegrenzt werden. Außerdem werden Bezirke erkennbar, in denen bei Belastung eine Mangelversorgung auftritt. Die Myokardszintigraphie weist relativ zuverlässig infarktbedrohte oder bereits geschädigte Herzmuskelbezirke nach.
- Linksherzkatheter Mit Röntgenkontrastmittel erfolgt die Darstellung der Hohlräume des linken Herzens während des Herzzyklus und die Darstellung der Herzkranzgefäße (Koronarangiografie). Der Arzt punktiert dabei die A.femoralis in der Leiste und schiebt den Herzkatheter retrograd,also gegen den Blutstrom, über die Aorta bis in die linke Herzkammer vor. Über den Katheter ist es möglich den Druck in der linken Kammer zu messen. Dies erlaubt Ruckschlüsse auf die Funktion der linken Kammer und der Aortenklappe.
- Computertomographie Schichtaufnahmeverfahren, bei dem für den Bildaufbau ein Computer eingesetzt wird. Oft aussagekräftiger durch zusätzliche Gabe eines Kontrastmittels. Hauptanwendungsgebiete der CT in der Chirurgie sind die diagnostische Abklärung von Tumoren sowie die Operations-und Bestrahlungsplanung. Seltener dient die CT der Beurteilung komplexer Fakturen oder Gelenkschäden.
- Magnetresonanztherapie/ Kernspintomografie Bildgebendes Verfahren,das im Gegensatz zur CT ohne Röntgenstrahlung auskommt. Diese Technik erlaubt die Darstellung von inneren Organen und Geweben mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Der große Vorteil einer Kernspintomografie ist,dass sie sehr genaue und differenzierte Darstellungen vieler Körpergewebe liefert, vorallem nicht-knöcherner Strukturen, z.B. Weichteile Organe,Gelenknorpel,Meniskus und Gehirn. Schon geringfügige Veränderungen im Körper,etwa kleine Entzündungsherde, können auf diese Weise entdeckt werden. Knochen und Lunge lassen sich nicht so gut darstellen!
- Koronare Herzkrankheit Ischämie und dadurch Hypoxie des Herzmuskels durch stenosierende oder verschlossene Koronararterien. Mögliche Manifestationen sind: stabile Angina-pectoris ACS Herzinsuffizienz Herzrhythmusstörungen plötzlicher Herztod,meist infolge Kammerflimmerns
- PTCA Perkutane transluminale coronare Angioplastie. Kunststoffschlauch->Katheter->kleinere Katheter sehr dünner biegsamer Draht (Durchmesser 0,1mm) muss Engstelle passieren über diesen Draht wird Ballon bis zur Engstelle vorgeschoben( 1mm Durchmesser) mit Röntgenkontrastmittel und steriler Kochsalzlösung wird Ballon aufgeblasen und drückt somit Verengung in die Gefäßwand Danach wird ggf. ein Stent gelegt
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- Stent Ein Stent (deutsch Gefäßstütze) ist ein medizinisches Implantat zum Offenhalten von Gefäßen oder Hohlorganen. Es handelt sich meist um eine Spiraldrahtprothese in Röhrchenform aus Metall oder Kunstfasern mit mechanischen Eigenschaften zur Gefäßerweiterung.
- Revaskularisation Revaskularisation (lateinisch re „wieder“ und vasculum „kleines Gefäß“, auch Revaskularisierung) bezeichnet die Wiederherstellung der Durchblutung eines Gewebes, beziehungsweise eine Durchblutungsverbesserung.
- Angina pectoris Anfallsartig auftretendes schmerzhaftes Engegefühl im Brustkorb als Leitsymptom einer Minderversorgng des Herzmuskels mit O2 Brustenge „Stabil“ bedeutet, dass die Symptome immer unter denselben Umständen auftreten. Dabei ist zu beachten, dass sich der Schweregrad nicht in der Heftigkeit des Schmerzes definiert, sondern in der Leichtigkeit, mit der die Schmerzen ausgelöst werden können. Angina Pectoris, die erst bei sehr schweren körperlichen Belastungen ausgelöst wird, ist als leichtere Erkrankungsform anzusehen als die Angina, die bereits bei den leichtesten Belastungen (z.B. beim morgendlichen Ankleiden) oder im Ruhezustand auftritt. „Instabil” bedeutet, dass die Angina Pectoris den bis dahin gewohnten Charakter ihres Auftretens verändert. Trat eine Angina bis dahin nur bei schweren Belastungen auf und tritt sie nun bei leichten Belastungen auf, so bezeichnet man diesen Wechsel als „instabile Angina”. Ebenso bedeutet „instabile Angina” das ungewohnte Auftreten von Angina Pectoris unter Ruhebedingungen, wenn sie bislang nur unter körperlichen Belastungen auftrat. Die instabile Angina pectoris ist Teil des akuten Koronarsyndroms. Es besteht akute Herinfarktgefahr!
- kardiovaskulär Bedeutet, das Herz und das Gefäßsystem betreffend. Das kardiovaskuläre System wird auch Herz-Kreislauf-System genannt.
- Hypercholesterinanämie Unter Hypercholesterinämie versteht man einen zu hohen Cholesterinspiegel im Blut. In der Literatur wird es auch in manchen Fällen gleichbedeutend mit Hyperlipoproteinämie verwendet.
- Statine Cholesterinsenker z.B. Atorvastatin und Simvastatin
- LDL-/HDL-Cholesterin Je mehr Cholesterin in Form von LDL in den Adern zirkuliert, umso mehr Cholesterin kann an den Gefäßwänden haften bleiben. Solche Fettablagerungen sind der Beginn einer zunehmenden Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Je höher der LDL-Cholesterinwert, desto höher ist deshalb auch das Risiko, als Folge der Arteriosklerose eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln. Das „gute Cholesterin“ HDL ist der Gegenspieler des LDL. Die HDL-Teilchen sammeln nämlich das an den Gefäßwänden abgelagerte Cholesterin wieder ein und transportieren es zurück zur Leber. Dort wird es erneut in Lipoproteine verpackt oder in andere Stoffe, beispielsweise in Gallensäuren, umgewandelt, die in den Darm abgegeben werden. Ein hoher HDL-Spiegel bedeutet also, dass die Adern gut von Ablagerungen gereinigt werden. HDL vermindert somit das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und kann auch erhöhte LDL-Spiegel bis zu einem gewissen Grad in Schach halten. Das HDL-Cholesterin sollte also möglichst hoch sein.
- Herzbettlagerung Verschiedene Krankheitsbilder erfordern es, ein geschwächtes Herz zu entlasten. Wir nutzen dafür die Herzbettlagerung, da in dieser Liegeposition das zirkulierende Blutvolumen reduziert wird.Kernelement der Herzbettlagerung ist die tiefe Lagerung des Beckens und die erhöhte Positionierung des Oberkörpers. Ein Teil der Blutmenge bleibt so in den Beinen. Durch die Verstellung des dreigeteilten Lattenrostes entsteht der typische "Doppelknick", der verhindert, dass der Bewohner in Richtung Bettende rutscht.Die Herzlagerung ist nicht mit allen Pflegebetten möglich. Notwendig sind sog. "Herzbetten" mit einem nach unten verstellbaren Fußende.Bei vielen Betroffenen zeigt die Herzbettlagerung eine beruhigende Wirkung. Der Körper des Bewohners wird in dieser Position gestützt und kann sich entspannen. Gleichzeitig hat der Bewohner aufgrund des erhöhten Oberkörpers einen guten Überblick über alle Aktivitäten in seiner Umgebung.Die Herzbettlagerung eignet sich auch für eine anfängliche Mobilisierung. Viele Betroffene verbrachten die Monate zuvor flach liegend im Bett. Nun wird der Aktionsradius deutlich erweitert. Die Bewohner können nun z.B. leichter telefonieren, fernsehen, essen oder lesen.Einige Betten sind mit einem Motor ausgestattet, der sich mittels einer kleinen Tastatur steuern lässt. Orientierte Senioren können damit ihre Position ohne Kraftaufwand selbstständig anpassen.
- Nitrate Organische Nitrate und der Wirkstoff Molsidomin können im Körper Stickstoffmonoxid (NO) freisetzen. Dadurch entspannt sich die Muskulatur der Gefäßwände und die Blutgefäße erweitern sich. Die rasche und oft eindrucksvolle Wirkung der Nitrate ist seit Langem bekannt: Sie können in kürzester Zeit einen Angina-pectoris-Anfall unterbrechen. Diesen beeindruckenden Effekt verdanken sie der Weitstellung der Herzkranzgefäße – der Herzmuskel wird sofort besser durchblutet und die Schmerzen lassen nach. Außerdem senken Nitrate den Blutdruck und entlasten so das Herz. Sie wirken darüber hinaus hemmend auf die Funktion der Blutplättchen (Thrombozyten).
- Synkope Plötzlicher Bewusstseinsverlust von Sekunden oder Minuten Dauer infolge einer vorübergehenden Mangelversorgung des Gehirns. Kurzeitiger Bewusstseinsverlust anderer Ursache, etwa bei Epilepsie, ist keine Synkope.
- Zyanose Bläliche Verfärbung der Haut und/oder Schleimhäute durch erhöhte Konzentration von nicht mit Sauerstoff beladenem Hämoglobin im Blut. Besonders gut sichtbar an Lippen und Akren (Finger-,Zehen-,Nasenspitze).
- Angiographie Angiografie bzw. -graphie nennt man in der Medizin die 1923/1924 eingeführte radiologische Darstellung von Gefäßen, meist Blutgefäßen mittels diagnostischer Bildgebungsverfahren, beispielsweise Röntgen oder Magnetresonanztomografie (MRT). Hierzu wird häufig ein Kontrastmittel in das Blutgefäß injiziert.
- Rechtsherzkatheteruntersuchung Mit der Rechtsherzkatheteruntersuchung, die auch als kleiner Katheter oder Rechtsherzkatheter bezeichnet wird, wird der Druck in der rechten Herzkammer und in den Lungenschlagadern gemessen. Die Rechtsherzkatheteruntersuchung wird wesentlich seltener durchgeführt, als die Linksherzkatheteruntersuchung.
- Herzmuskelbiospsie Bei der Herzmuskelbiopsie werden im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung mehrer kleine Endomyokardstücke aus der rechten Herzkammer entnommen. Hauptindikationen sind die Sicherung einer Myokarditis oder Kardiomyopathie und der Verdacht auf eine Abstoßungsreaktion nach Herztransplantation.
- Azetylsalizylsäure Soll eine Thrombenbildung in den Herzkranzgefäßen mit nachfolgendem Herzinfarkt verhindern.
- Beta-Blocker Senken durch Reduzierung des myokardialen 02-Verbauchs Anfallshäufigkeit und -schwere und besitzen eine schützende antiarrhytmische Wirkung, v.a. nach Herzinfarkt und Herzinsuffizienz.
- ACE-Hemmer Werden bei gleichzeitiger Herzinsuffizienz und/oder art. Hypertonie mit KHK eingesetzt.
- Bypass-OP Die Bypass-Operation ist eine Methode zur Behandlung von Einengungen an Blutgefäßen und den damit verbundenen Durchblutungsstörungen. Bypass bedeutet übersetzt "Umleitung". Im Rahmen einer Bypass-Operation werden Umgehungskreisläufe zur Überbrückung von verengten Gefäßabschnitten angelegt. Grundsätzlich können in verschiedenen Regionen des Körpers Bypässe angelegt werden, die Bypass-Operation am Herzen ist jedoch die bekannteste. Bei der Koronaren Herzkrankheit (KHK), einer sehr häufigen Erkrankung, liegen Verengungen der Herzkranzgefäße vor. Ein sogenannter aortokoronarer Bypass zwischen der Hauptschlagader (Aorta) und den Herzkranzgefäßen (Koronararterien) dient dazu, die Durchblutung des Herzmuskels aufrechtzuerhalten. Heute ist die Methode Routine und eine der häufigsten Herzoperationen überhaupt. Je nach Anzahl der benötigten Gefäßbrücken dauert eine Bypass-Operation zwischen zwei und fünf Stunden. Um Ausmaß und Lage der Verengung der Herzkranzgefäße (Koronarstenose) festzustellen, wird zunächst eine Herzkatheteruntersuchung unter Vollnarkose durchgeführt. In einem ausführlichen Gespräch klärt der Arzt zuvor über die Details der Operation auf. Zur anschließenden operativen Überbrückung der Verengung gibt es mehrere Möglichkeiten: Beim sogenannten Arterienbypass legt der Operateur ein an der Innenseite des Brustkorbs verlaufendes Blutgefäß, die Arteria mammaria, ein Stück weit frei und schließt das Ende jenseits der Verengung an die Koronararterie an. Bei dieser Methode ist die Gefahr eines erneuten Verschlusses des Umgehungskreislaufs kleiner als bei einem venösen Bypass. Eine zweite Möglichkeit ist der sogenannte Venenbypass. Dabei wird am Unterschenkel eine oberflächliche Vene aus dem Fettgewebe direkt unter der Haut entnommen und für die Überbrückung der Gefäßverengung am Herzen verwendet. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass sich venöse Bypässe eher wieder verschließen als arterielle. Dies gilt besonders bei Patienten, die verschiedene Risikofaktoren für eine Arteriosklerose haben wie Diabetes, Bluthochdruck und Rauchen. Heutzutage werden die beiden Verfahren häufig kombiniert.In seltenen Fällen kommen auch künstliche Gefäßprothesen zum Einsatz. Diese haben gegenüber den natürlichen den Nachteil einer deutlich kürzeren Lebensdauer.Bei der klassischen Bypass-Operation darf das Herz während des Eingriffs nicht schlagen. Eine Herz-Lungen-Maschine erhält in dieser Zeit den Kreislauf aufrecht, reichert das Blut mit Sauerstoff an und entfernt Kohlendioxid. Die sogenannte MIDCAB (Minimal invasive direkte Coronararterien-Bypassoperation) erfolgt durch einen kleinen Schnitt zwischen den Rippen, die Herz-Lungen-Maschine ist dabei nicht nötig. Die Operation am schlagenden Herzen gilt als anspruchsvoll und kann nur dann durchgeführt werden, wenn eine an der Vorderwand des Herzens liegende Koronararterie betroffen ist. Das neue Verfahren ist daher noch keine Routinetechnik und wird nur in wenigen Zentren durchgeführt. Wann sollte eine Bypass-Operation durchgeführt werden?Bevor der Arzt eine Bypass-Operation durchführt, prüft er, ob sich die Verengung der Herzkranzgefäße nicht auch mit Medikamenten oder anderen Therapiemethoden behandeln lässt, beispielsweise mit einer Ballondilatation, einem Herzkatheter oder einer Stenteinlage. Wenn alle anderen therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wird überprüft, ob der Gesundheitszustand des Patienten eine Herzoperation zulässt. Zur Vorbereitung auf die Operation werden Lage und Schweregrad der Gefäßverengung mithilfe einer Herzkatheteruntersuchung bestimmt. Bei der sogenannten Drei-Gefäß-Erkrankung sind alle drei Hauptäste der Herzkranzgefäße von den arteriosklerotischen Verengungen betroffen, was die Sauerstoffversorgung des gesamten Herzmuskels beeinträchtigt. In diesem Fall wird eine Bypass-Operation häufig empfohlen. Operieren sollte man auch, wenn zwei größere Koronararterien zu mehr als 70 Prozent verengt sind.
- ACS Akutes Koronarsyndrom. Zusammenfassende Bezeichnung für die lebensbedrohlichen KHK-Manifestationen instabile AP, Herzinfarkt und plötzlichen Herztod.
- Myokardinfarkt Herzinfarkt. Akute schwerste Manifestation der KHK mit umschriebener Nekrose des Herzmuskelgewebes infolge lang anhaltender Ischämie. Sterblichkeit ca. 50%. Instabile AP und Herzinfarkt sind klinisch nicht zuverlässig zu unterscheiden. EKG->zeigen sich infarkttypische ST-Hebungen.so gilt die Infarktdiagnose als gesichert.
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- Troponine Herzmuskelspezifisches Eiweiß Wenn erhöht dann Herzinfarkt?
- Kammerflimmern Kammerflattern und kammerflimmern entsprechen funktionell einem Herz-Kreislauf-Stillstand. In beiden Fällen sind eine sofortige Reanimation und Defibrillation erforderlich, damit der Patient eine Überlebenschance hat.
- Defibrillation Die Defibrillation ist eine Behandlungsmethode gegen die lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen Kammerflimmern und Kammerflattern, bei der durch starke Stromstöße die normale Herzaktivität wiederhergestellt werden soll.
- Dekubitus Ein Dekubitus ist ein Bereich lokaler Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes aufgrund von längerer Druckbelastung, die die Durchblutung der Haut stört. Grad 1: nicht wegdrückbare, umschriebene Hautrötung bei intakter Haut. Weitere klinische Zeichen können Ödembildung, Verhärtung und eine lokale Überwärmung sein.Grad 2: Teilverlust der Haut; Epidermis bis hin zu Anteilen des Koriums sind geschädigt. Der Druckschaden ist oberflächlich und kann sich klinisch als Blase, Hautabschürfung oder flaches Geschwür darstellen.Grad 3: Verlust aller Hautschichten einschließlich Schädigung oder Nekrose des subkutanen Gewebes, die bis auf, aber nicht unter, die darunterliegende Faszie reichen kann. Der Dekubitus zeigt sich klinisch als tiefes, offenes Geschwür.Grad 4: Verlust aller Hautschichten mit ausgedehnter Zerstörung, Gewebsnekrose oder Schädigung von Muskeln, Knochen oder stützenden Strukturen wie Sehnen oder Gelenkkapseln, mit oder ohne Verlust aller Hautschichten.
- Thrombose Lokale intravasale Gerinnung (Thrombus->Blutgerinnsel) mit nachfolgendem teilweisem oder vollständigem Verschluss des betroffenen Gefäßes.
- Embolie Gefäßverschluss durch einen Embolus, d.h. in die Blutbahn verschleppte Substanzen, die sich nicht im Blut lösen, z.B. Thromben (Thromboembolie, häufigste Form), Luft, Fremdkörper oder Bakterien.
- Tiefe Venenthrombose Verschluss einer tiefen Vene durch eine Thrombose, zu über 90% einer tiefen Bein-oder Beckenvene, links häufiger als rechts. Gefährlich durch das Risiko der Lungenembolie als Akut- und durch Thromboserezidive und postthrombotisches Syndrom als Spätkomplikationen.
- Kontraktur Als Kontraktur wird eine Funktions- und Bewegungseinschränkung von Gelenken bezeichnet. Sie entsteht durch die Verkürzung umliegender Weichteile wie Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien.
- Arteriografie Röntgenologische Kontrastmitteldarstellung von Arterien
- Phlebografie Röntgenologische Kontrastmitteldarstellung von Venen
- (Farb-)Duplex-Sonografie Das B-Bild zeigt die Struktur des Gefäßes im zweidimensionalen Bild, die Dopplerfunktion (durch Knopfdruck abrufbar) das Strömungsverhalten des Blutes im geschallten Bereich. Verengungen,Verschlüsse und Aneurysmen von Arterien sind ebenso darstellbar wie Varizen oder Venenthrombosen.
- Aneurysmen Umschriebene Arterienausweitung. Zurückzuführen auf angeborene (selten) oder erworbene (häufig) Gefäßveränderungen. Für den Patienten durch Blutungen und Durchblutungsstörungen (lebens-)gefährlich.
- Varizen Krampfadern geschlängelte und erweiterte (oberflächliche) Venen, am häufigsten der Beine
- Hypertensiver Notfall Krisenhafte Entgleisung des Bluthochdrucks mit Blutdruckwerten meist über 220/120 mmHG (Millimeter Quecksilbersäule) und Folgeschäden oder lebensbedrohlichen Symptomen. Bedarf umgehender stationärer Behandlung. Arzt benachrichtigen Patient beruhigen und Bettruhe einhalten lassen (30°OKHL). VZ-Kontrolle (Puls;RR;Bewusstsein) engmaschig kontrolieren Nitro auf AAO Bei Überwässerung oder drohendem Lungenödem Furosemid i.v. spritzen (Arzt) ggf. Nitroperfusor auf AAO richten
- Hypertensive Krise Sehr hohe Blutdruckwerte ohne Beschwerden des Patienten.
- pAVK Chronische Verengungen und Verschlüsse der Extremitätenarterien mit daraus resultierenden Durchblutungsstörungen, 90% der unteren Extremität. Häufigkeit mit steigendem Alter zunehmend. Meist Männer betreffend.
- claudicatio intermittens intermittierendes Hinken,Schaufensterkrankheit
- pAVK Stadieneinteilung nach Fontaine Die 4 Stadien nach Fontaine sind folgendermaßen definiert: Stadium 1 : keine Beschwerden.Stadium 2: Beschwerden beim GehenStadium 3: Beschwerden in RuheStadium 4: Absterben von Gewebe
- Knöchel Arm Index Beim liegenden Patienten wird am Knöchel (Arteria tibialis posterior und Arteria tibialis anterior) und am Oberarm (Arteria brachialis) der systolische Blutdruck (erster Blutdruckwert, in mmHg) gemessen. Aus diesen Werten wird dann ein Quotient gebildet (systolischer Knöchelarteriendruck/systolischer Armarteriendruck). Bei gesunden Personen liegt der Quotient bei ≥ 1, da im Liegen der Blutdruck am Knöchel dem am Oberarm entspricht oder er etwas höher ist. Bei gefäßkranken Personen ist der Blutdruck am Knöchel im Liegen erniedrigt. Ein pathologischer Knöchel-Arm-Index ist ein unabhängiger Risikoindikator für eine erhöhte kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität (Sterblichkeit). Ist der Quotient unter 0,9 erniedrigt, so zeigt dies eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) an, die ihrerseits mit einem deutlich erhöhten Risiko für einen Myokardinfarkt (Herzinfarkt) oder Apoplex (Schlaganfall) einhergeht.Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist meist nur ein Zeichen der Atherosklerose (Arteriosklerose, Arterienverkalkung), die sich am ganzen Körper abspielt.
- Schlaganfall Hirninsult,Insult,Apoplex Akute Durchblutungsstörung oder Blutung des Gehirns mit neurologischen Ausfällen (Bewusstseinstrübung, Lähmungen, Sensibilitätsstörungen). Starke Häufigkeitszunahme nach dem 60.Lebensjahr.