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Radiologie (Fach) / VMF 2018 (Lektion)

Fragen zu den Vorlesungen im Fach Radiologie der VMF Leipzig 2018

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  • 12. Digitales RÖ Was versteht man unter einem "Bildverstärker"? wird bei Fluoroskopie (= Durchleuchtung = C-Bogen) benötigt um trotz geringer Stromstärke ein Bild zu erhalten Nachteil von Bewegungsaufzeichnung:- lange Exposition- geringe mAs- geringe Auflösung- geringe Stromstärke
  • 13. Bildqualität Von welchen 3 Faktoren ist die Bildqualität abhängig? 1. technische Voraussetzungen2. Einstell- und Untersuchungstechnik3. Wissen und Erfahrung des Auswerters
  • 13. Bildqualität Worauf kommt es bei Projektion und Lagerung an, um eine gute Bildqualität zu erreichen? (5) 1. größenrichtige Abbildung- Objekt (Patient) muss nahe am Film sein- Abstand zw. Strahlenquelle und Objekt muss möglichst groß sein.> auf schlau: OFA klein, FFA groß 2. geometrisch richtige Abbildung- senkrechte (= orthograde) Zentralprojektion um keine verfälschten Winkel etc. abzubilden (Bein links erscheint kürzer als rechts, war aber nur abgewinkelt) 3. räumliche Orientierung- immer eine 2. Ebene anfertigen- Schwerkrafteinflüsse berücksichtigen (Lage von Organen anders bei vd-Aufnahme) 4. sinnvolle Lagerung- Abdomen: > laterolateral (rechtsanliegend = Tier liegt auf R Seite)> ventrodorsal (damit Beine rausprojeziert sind) - Thorax:> LL (rechtsanliegend)> VD (bei pleuralen/pulmonalen Veränderungen, um Flüssigkeit besser zu verteilen)> DV (um Herzerkrankungen darzustellen)
  • 13. Bildqualität Wann werden folgende Spezialprojektionen angefertigt: > schräge Aufnahme > tangentiale Aufnahme > horizontale Aufnahme > Stressaufnahme > schräge Aufnahme = um Calcaneus-Überlagerung zu verhindern > tangentiale Aufnahme = um Patella/Sulcus zu überprüfen > horizontale Aufnahme = früher bei Gas im Abdomen, heute Ultraschall-Indikation > Stressaufnahme = Funktionstest unter Narkose
  • 13. Bildqualität Was versteht man unter Kontrast, was versteht man unter Dynamikumfang? Kontrast = Helligkeitsdifferenz benachbarter Bildpunkte Dynamikumfang = Anzahl aller im Bild wiedergegebenen Schwärzungsunterschiede (= "Graustufenumfang") CAVE: Kiefer der Vollidiot verwendet Kontrast synonym für Dynamikumfang
  • 13. Bildqualität Warum möchte man einen hohen Kontrast erreichen, und wie erreicht man ihn? = um kleine Details besser zu erkennen > Streustrahlung verringern (= Raster verwenden)> niedriger kV-Wert (= kV macht flau)> steile Schwärzungskurve des RÖ-Films (= hohe Empfindlichkeit)
  • 13. Bildqualität Aus welchen Komponenten setzt sich die Gesamtunschärfe einer RÖ-Aufnahme zusammen? (4) 1. Bewegungsunschärfe- wird durch kurze Belichtungszeit (0,02 s) vermieden- kann reduziert werden durch Verringern der mAs:> kV hoch + mAs runter> FFA runter+ mAs runter> höhere Filmempfindlichkeit + mAs runter 2. Materialunschärfe- physikalisch bedingte Grenze des örtlichen Auflösungsvermögens- Unschärfe reduziert bei feinzeichnender Verstärkerfolie- Unschärfe erhöht bei hochverstärkender Verstärkerfolie 3. geometrische Unschärfe- definiert durch Größe des optischen Brennflecks- je kleiner optischer Brennfleck, desto geringer die Unschärfe 4. Streustrahlen-Unschärfe- entsteht durch Streustrahlen des Patienten- wird durch Einblenden + Streustrahlenraster verringert
  • 13. Bildqualität Wie beeinflussen die Belichtungsparameter (kV - harte/weiche Strahlung, mAs) die Bildqualität? kV = Strahlenqualität> kV niedrig = "weiche" RÖ-Strahlung = hoher Kontrast> bei Geweben mit geringen Schwächungsunterschieden (Weichteile) > kV hoch = "harte" RÖ-Strahlung = niedriger Kontrast> bei Geweben mit starken Schwächungsunterschieden (Lunge vs. Knochen)> Kontrastunterschied wird abgeschwächt, um Lunge im GGS zu den Rippen überhaupt darzustellen mAs = Strahlenmenge / Zeit> mAs gering = Gefahr der Unterbelichtung> mAs hoch = Gefahr der Überbelichtung
  • 14. Bildauswertung Wie sollte die Bildauswertung erfolgen ? (Welche 6 Punkte müssen durchlaufen werden) 1. Indikation vorhanden?- Fragestellung vs. Untersuchungsmethode 2. Technik in Ordnung?- Bildausschnitt, Projektion/Lagerung, Schärfe/Rauschen, Kontrast/Dynamikumfang, Artefakte, Qualität des Kontrastmittels 3. Befunderhebung- von außen nach innen vorgehen (bzw. von unwichtig zu wichtig)- Erkennen, Beschreiben von Abweichungen- Lokalisation, Abgrenzbarkeit, Ausdehnung 4. Differentialdiagnosen auflisten 5. Differentialdiagnosen wichten 6. weiterer diagnostischer Plan- Sonographie, Labor, CT, MRT, ..
  • 14. Bildauswertung Wodurch entstehen Fehler in der Bildauswertung? - mangelnde Sorgfalt (zu flüchtig, oberflächlich befundet) - mangelndes Wissen (RÖ-Anatomie, RÖ-Pathologie, Katze ist kein kleiner Hund) - Umgebungsbedingungen (Ruhe bei Befundung, Betrachtungsgerät einblenden)
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  • 15. Kontrastmittel Welche 3 Anforderungen sind an ein Kontrastmittel zu stellen? 1. hoher Kontrastunterschied zum umliegenden Gewebe 2. hohe Konzentration im untersuchten Organ 3. größtmögliche pharmakologische Neutralität
  • 15. Kontrastmittel Welche 2 Gruppen an KM's gibt es? 1) positive KM's / Ordnungszahl-KM's= jodhaltige KM, KM auf Bariumsulfat-Basis= hohe OZ = hohes spezifisches Gewicht = weiß 2) negative KM's / Dichte-KM's= Luft, CO2= niedriges spezifisches Gewicht (Dichte) = schwarz
  • 15. Kontrastmittel Zu welchen Komplikationen kann es bei KM-Gabe kommen? i.v.- lokale Reizung, allergische Reaktion p.o.- Aspiration des KM's (CAVE Lungenödem bei ionischen Jodlösungen) Neoplasien/Granulome durch "liegengebliebene" KM-Reste (bei Bariumsulfat)
  • 15. Kontrastmittel Welche Arten von jodhaltigen KM's gibt es? Wo werden sie eingesetzt? > ionische Jodlösungen- nicht wasserlöslich (= nicht i.v.)- hypertonisch (5-fache Osmolalität von Blut)- heute obsolet aufgr. Komplikationen > nicht-ionische Jodlösungen- wasserlöslich- weniger Nebenwirkungen- haftet allerdings schlecht an Schleimhäuten (= schlecht darstellbar) = bei Myelographie, Ausscheidungsurographie, Portographie, Zystographie
  • 15. Kontrastmittel Eigenschaften von KM auf Bariumsulfat-Basis. Wann werden sie eingesetzt? - ausschließlich enterale Anwendung- geschmacksneutral- therapeutischer Effekt (beruhigt die Schleimhaut)- weitgehend innert (keine Resorption, keine Überdosierung, kaum NW)- Granulombildung (bei nicht metabolisierten Resten, unklar ob wirklich so) = bei Indikationen im GIT
  • 15. Kontrastmittel Auf welche 3 Punkte muss man bei einer KM-Untersuchung achten? 1. immer 2 Ebenen VOR Applikation des KM's anfertigen 2. genug KM in's Tier rein (sonst ist alles umsonst) 3. bei Verlaufsuntersuchungen in best. Zeitabständen Kontrollaufnahmen machen und beschriften
  • 15. Kontrastmittel Welche KM-Untersuchungen werden im Harntrakt gemacht? > Ausscheidungsurographie (IVU)- liefert Info über strukturelle Veränderungen von Nieren, Ureteren, Harnblase- bei Verdacht auf:-- Ureterenruptur (KM läuft ins Gewebe aus)-- ektope / verlegte Ureteren (gestaut, weites Lumen, v.a. bei Sennenhunden)-- Schrumpfniere (im Seitenvergleich kaum sichtbar)- mit nicht-ionisierter (= wasserlöslicher) Jodlösung- Transit: 30s Nephron, 3min Nierenbecken, 60min gestörte Funktion > (retrograde) Zystographie- liefert Info über Harnblase, Wandveränderungen, Perforationen- Negativ-KM für Lokalisation der Harnblase- Positiv-KM für Perforationen (wasserlösliche Jodlösung)- Doppelkontrast für Veränderung der Wand (Blase entleeren, Positiv-KM rein, wieder raus, Negativ-KM rein) > Urethrographie- bei Verdacht auf Fremdkörper, Steine, Perforationen der Urethra- nur unter Narkose (größtmöglicher Harnkatheter, jodhaltiges KM)- Luftblasen vermeiden (!!)
  • 15. Kontrastmittel Welche KM-Untersuchungen werden im GIT gemacht? > Oesophagographie- bei Verdacht auf Fremdkörper, Strikturen, Perforationen, zur Funktionsstudie, zur Darstellung eines Megaoesophagus- Bariumsulfat (ausser bei Verdacht auf Perforationen!!)- physiol. Fischgrätenmuster (Ktz.) oder Längsstreifen (Hd.) > Irrigoskopie- retrograde Darstellung des Dickdarms bei Neoplasien/Strukturen im Enddarm, Darmzuordnung (FK im Dünndarm = OP, im Enddarm = warten)- mit Luft oder Bariumsulfat (bei Perforation nicht!) > Magen/Darm- grundsätzlich immer Sonographie besser- niemals unter Sedation (Motilität weg, Pylorus zu)- bei Ileusverdacht, Fremdkörper, Neoplasieverdacht- mit Bariumsulfat (große Mengen! 8ml/kg)- oder mit Jod (geht schneller, Kontrast schlecht)
  • 15. Kontrastmittel Welche Untersuchung wird im Bereich des Rückenmarks gemacht? Was sehen wir bei welchem Geschehen? > Myelographie- bei Verdacht auf Läsionen, Zusammenhangstrennung, Kompressionen, Erweiterung des RM- wasserlösliche Jodlösung in Subarachnoidalraum- Applikation via Lumbalpunktion oder subokzipital > bei extraduraler Läsion (Diskusvorfall, Tumor)- KM-Säule wird nach innen gedrückt > bei intramedullärer Läsion- KM-Säule "gehen auseinander", werden nach außen gedrückt > bei Zusammenhangstrennung- KM tritt ins Gewebe aus
  • 16/17. RÖ Pferd Welche Befunde erhebt man beim RÖ (bezogen auf die dargestellten Knochen)? 1. Kontur des Knochens> sollte glatt + symmetrisch sein 2. Struktur des Knochens> sollte gleichmäßig sein> Abgrenzung von Kortikalis + Spongiosa sollte vorhanden sein> subchondrale Kortikalis sollte dichter als Spongiosa sein
  • 16/17. RÖ Pferd Wie lautet der Normalbefund für die distale GM? > Zehenachse (Mittellinie) soll gestreckt und nicht gebrochen sein > Gelenkspalt soll parallele Konturen haben (glatt + symmetrisch)
  • 6/17. RÖ Pferd Warum kann man in einer Übersichtsaufnahme der distalen GM das Hufgelenk nicht beurteilen? Welches Gelenk kann man überhaupt in der Übersichtsaufnahme beurteilen? > nur Fesselgelenk kann beurteilt werden Grund: Zentralstrahl ist auf Mitte Fesselgelenk gerichtet, alle anderen Gelenke werden nicht parallel (bezogen auf Gelenkspalt) dargestellt
  • 16/17. RÖ Pferd Was ist auf einer Übersichtsaufnahme der distalen GM zu sehen? > alle Phalangen> Gleichbeine> distales Ende Metacarpus
  • 16/17. RÖ Pferd Welche 2 Ebenen schießt man für eine Hufbein-Aufnahme? Worauf ist VOR der Aufnahme zu achten? Welche Besonderheit ergibt sich in der Kontur + Struktur des Hufbeins? > dorsoplantar (0°)> lateromedial (90°) > vor Aufnahme Strahlfurche + weiße Linie gut säubern (Schmutz = RÖ-dichtes Material) + ausfüllen> Hufeisen abnehmen > Kontur Hufbein ist physiologischerweise nicht glatt> Struktur Hufbein zeigt aufgehellte Linien (Gefäßkanäle)
  • 16/17. RÖ Pferd Welche 2 Ebenen schießt man um das Strahlbein darzustellen? Welche Spezialaufnahme gibt es noch um den Anteil zwischen den Strahlfurchen überlagerungsfrei darzustellen? > dorsoplantar (0° oder als Oxspring)> lateromedial (90°) > "Skyline-Aufnahme" = von schräg-caudal
  • 16/17. RÖ Pferd Welche 2 Ebenen schießt man um das Fesselgelenk darzustellen? Wie lautet ein typischer pathologischer Befund im Bereich des Fesselgelenks? > dorsoplanter (0° und geneigt damit Gleichbeine nicht Gelenkspalt überlagern)> lateromedial (90° um cranialen Sagitalkamm = Rollkamm darzustellen) > "isolierte Verschattungen"= osteochondrale Veränderungen ("Chip", "Gelenkmaus")
  • 16/17. RÖ Pferd Welche 2 Ebenen schießt man um das linke und rechte Gleichbein überlagerungsfrei darzustellen? > dorsolateral nach palmaromedial (45°) für laterales GB> palmarolateral nach dorsomedial (135°) für mediales GB
  • 16/17. RÖ Pferd Wo liegt die Problematik bei der Aufnahme des Tarsalgelenks, welche Besonderheiten ergeben sich dadurch für die Durchführung? Welche 2 Ebenen schießt man, welche Strukturen möchte man dabei überlagerungsfrei darstellen? Welchen pathologischen Befund findet man häufig am Talus-Rollkamm oder im Intertarsalgelenk? > Problem: zusammengesetztes Gelenk, man kann nie alle Gelenkspalte parallel darstellen > Durchführung: Zentralstrahl auf Intertarsalgelenk, Pferd sediert, Metatarsus leicht nach hinten gezogen > dorsoplantar (0°) leicht lateral schießen um Calcaneus aus Gelenkspalt rauszuprojezieren> lateromedial (45°) für Gelenkspalt + medialen Rollkamm bzw. (135°) für lateralen Rollkamm > "isolierte Verschattungen" = "Spat" (Konturzubildungen)
  • 16/17. RÖ Pferd Welche 2 Ebenen schießt man beim Knieglenk? > plantarodorsal (180°) <- von hinten, weil man nicht unterm Pferd schießen kann> lateromedial (90°) leicht gebeugtes Kniegelenk
  • 16/17. RÖ Pferd Wie röngt man das Becken des Pferdes? > in mehreren Teilaufnahmen (groß)> Pferd muss in Narkose + auf Rücken gelagert sein> Hüftgelenk alleine kann auch mobil am stehenden Pferd von ventral Richtung Kruppe geschoßen werden
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  • 16/17. RÖ Pferd Wo liegt das Problem bei einer RÖ-Aufnahme der Brustwirbelsäule? Wie wird es gelöst? Worauf muss man (allgemein) bei einer Wirbelsäulenaufnahme unbedingt achten? > in Sattellage wenig Gewebe um Knochen> danach immer mehr dicke Rückenmuskel die die Dornfortsätze (die uns ja interessieren) überlagern> wird die Dosis erhöht (um durch die Muskeln durchzuschießen) können wir in Sattellage nichts mehr sehen, weil's dort dann überbelichtet ist > Lösung: Aluminiumkeil direkt vor der Röhre im Bereich der Sattellage simuliert dichtes Gewebe > Pferd muss alle 4 GM gleichmäßig belasten (sonst kippt die Wirbelsäule und ist nicht zu beurteilen)
  • 16/17. RÖ Pferd Welche Indikationen sind typisch für ein Kopf-RÖ beim Pferd, wie wird im jeweiligen Fall geröngt? > Zahnveränderungen, Frakturen im Unterkiefer- dextrosinister/sinistrodexter Aufnahme von schräg ventral (30°) > Gas, Flüssigkeit im Luftsack- dextrosinister/sinistrodexter Aufnahme > Sinusitis in Nasennebenhöhlen (sichtbar als Flüssigkeitsspiegel parallel zum Boden)- dextrosinister/sinistrodexter oder dorsoventrale gekippte (+30°) Aufnahme
  • 20. RÖ Reptilien Was erwarte ich bei der Schlange wo ? - Herz bei 25%- danach Lunge- Leber/Magen bei 50%- danach Nieren, Gonaden
  • 20. RÖ Reptilien Welche sehr röntgendichte Besonderheit finden wir caudal des Kiefers bei Reptilien? - "Kalksäckchen" (Ca++ Speicher)
  • 24. Strahlenbiologie Unterschied zw. akuter Strahlenwirkung und Spätwirkung? akut: - Ausmaß ist dosisabhängig- dh. unter best. Dosis passiert nichts Spatwirkung:- es existiert ein genetisches Risiko- es gibt keine Schwellendosis da die Effekte stochastisch sind- dh. jede noch so kleine Dosis hat die Potenz Schäden zu verursachen
  • 24. Strahlenbiologie Was ist das "akute Strahlensyndrom"? Ab welcher Dosis tritt es auf, wann ist es letal? - beginnt mit unspezifischen Symptomen Stunden nach der Exposition (Müdigkeit, Erbrechen)- steigert sich über Blutungen, Infektionen, Ulzerationen bis zum Tod > ab Ganzkörper-Schwellendosis von 2 Gy (Gray)> ab 5 Gy tödlich
  • 25. Strahlentherapie Welche Tumoren reagieren sehr sensitiv auf Bestrahlung? > Mastzelltumor> malignes Lymphom
  • 25. Strahlentherapie Bei welchen Tumoren funktioniert Brachytherapie besonders gut? Bei welchen Tumoren funktioniert PDT sehr gut? Brachytherapie:- orale Tumoren- Fibrosarkom Katze PDT:- Plattenepithelkarzinom des Nasenspiegels (Katze)
  • 26. Sono Reptilien Vorteile Ultraschall - nicht schmerzhaft- einfache Fixation (in Hand halten anstatt sie auf Kassette zu fixieren)- kein Scheren- kleintierübliches Equipment
  • 26. Sono Reptilien Nachteile Ultraschall - kaum Zugänge (Schildis)- Häutung (Schlangen)- wenig Erfahrung
  • 18. RÖ Kleintier Woran erkennt man aggressives Knochenwachstum? Was gilt es zu beachten? > ist permeativ (wächst in andere Strukturen ein)> hat unscharfe Umrandung (Spikula nach vorne raus)> Zerstörung der Kortikalis> unruhige Periostreaktion> ausgeprägte Weichteilbeteiligung CAVE: die Geschwindigkeit des Wachstums sagt NICHTS über eine etwaige Bösartigkeit des Wachstums aus !
  • 26. Sono Reptilien Ankopplung Echsen: Wo schalle ich: 1. abdominale Organe 2. Nieren 3. Herz und Leber 1. abdominale. Organe: von abdominal :D2. Nieren: von dorsal3. Herz und Leber: axillar
  • 26. Sono Reptilien Wo schalle ich Schlangen? nur abdominal
  • 26. Sono Reptilien Schildis: Wo schalle ich: 1. Nieren, Harnsack, Darm, Genitaltrakt 2. Herz und Leber 1. präfemoral (da zieht man so das Hinterbein raus und schallt kurz davor)2. cervicobrachial (Vorderbein und Hals draußen, quasi dazwischen )
  • 26. Sono Reptilien typische Indikationen für Sono - Leberveränderungen- Nierendiagnostik- Eier/Ovarien- Abszesse- Herz und Gefäßdiagnostik ( schwierig)- Punktionen- Feinnadelbiopsien- Todesfeststellung (auch bei toten Tieren kann das Herz noch schlagen - dann jedoch ohne Blutfluss!)
  • 23. GL Sono Definition Ultraschall Welche Frequenz? Schallwellen, deren Frequenz über denen der menschl. Hörschwelle liegtFrequenz: 16.000- 20.000 HZ
  • 23. GL Sono Definition Puls-Echo-Prinzip Sebdeb eubes Pulses und Empfangen des Echos: Zeit zw. Senden und Empfangen bestimmt räuml. LAge der Reflektoren ( Organe etc.)
  • 23. GL Sono Vergleich Ultraschall vs, Röntgen in folgenden Aspekten: -Bild -Invasivität -Zeit bis man Bild erhellt -Kosten -Schädlichkeit Ultraschall:Schnittbildnicht invasivschnellkostengünstignicht schädlich Röntgen:Summations-/Schattenbildnicht invasivschnellgünstigStrahlenbelastung
  • 23. GL Sono Ultraschallwellen sind A Transversalwellen B Longitudinalwellen B Longitudinalwellen = Mechanische Teilchen breiten sich parallel zur Ausbreitungsrichtung aus <->
  • 23. GL Sono Begriffe: Amplitude A Frequenz f Wellenlänge Schallgeschwindigkeit c Amplitude: Max. Schalldruck ( Höhe der Welle)Frequenz: Anzahl der Schwingungen eines Teilchens pro sek. (HZ)Wellenlänge: Abstand zweier benachbarter WellenbergeSchallgeschwindigkeit: Geschwindigkeit, mit der sich Welle fortbewegt ( abh. vom Medium)