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HNO (Fach) / HNO (Lektion)

Examensvorbereitung

Diese Lektion wurde von maddi_85 erstellt.

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  • Apostasis Die abstehende Ohrmuschel ist die häufigste Fehlbildung
  • Anotie Fehlen einer Ohrmuschel. Geht häufig mit einer Gehörgangsstenose und Mittelohrfehlbildung einher. Kann erblich sein. Gehäuft bei Thalidomid-Embryopathie
  • Rhinoliquorrhoe Felsenbeinquerfraktur, Frontobasale Fraktur  
  • Otoliquorrhoe Felsenbeinlängsfraktur
  • Typische Zeichen eines Peritonsillarabszesses Eine Vorwölbung des vorderen Gaumenbogens eine Verziehung der Uvula zur anderen (nicht betroffenen) Seite eine Kieferklemme (eingeschränkte Mundöffnung)
  • Typische Zeichen eines Retrotonsillarabszesses --> hinter der Tonsille führt zu einer Verdickung des hinteren Gaumenbogens begleitendes ein Ödem des Hypopharynx und  des Kehlkopfeinganges, bei stärkerer Ausprägung  Luftnot
  • Gellé-Versuch Überprüft die Beweglichkeit der Gehörknöchelchenkette.  
  • Tympanometrie Prüfung der Tuben-Durchgängigkeit Da über die Tuba Eustachii die Belüftung sowie Drainage des Mittelohres erfolgt und damit Einfluss auf den Luftdruck in der Pauke genommen wird, kann über die Tympanometrie indirekt die Tubenfunktion überprüft werden.   Bei einem Verschluss der Tuba Eustachii ist ein Druckausgleich zwischen dem gleichseitigen Mittelohr und der äußeren Umgebung nicht mehr möglich. Durch Luftresorption und ggf. Schleimsekretion entstehen Druckveränderungen in der Pauke (Unterdruck oder fehlende Gipfelbildung), die im Tympanogramm nachweisbar sind.
  • Röntgenaufnahme nach Schüller dient der Beurteilung: des Processus mastoideus der pneumatisierten Zellen des Mastoids des äußeren Gehörganges, der Paukenhöhle des Unterkieferköpfchens.   Es sind keine Aussagen über den Hirnstamm bzw. spezifische Weichteilstrukturen möglich
  • Stenger-Test --> eine Simulations- bzw. Aggravationsprüfung zur Entdeckung einer vorgetäuschten einseitigen Schwerhörigkeit oder Taubheit. Das Rekruitment spielt keine Rolle. Gesundes Ohr: leiser Ton; krankes Ohr:lauter Ton Taube hören leisen Ton, Simulanten sagen sie hören nichts!
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  • Intoleranztrias: Polyposis nasi mit Eosinophilie Asthma bronchiale Analgetikaintoleranz.
  • Funktion des M. tensor veli palatini Tubenöffner
  • Facts zur Hyposensibilisierung Die Hyposensibilisierung oder besser spezifische Immuntherapie (SIT) ist die einzige kausale Therapie allergischer Erkrankungen. führtzur Verminderung der allergenspezifischen IgE-Produktion Gabe möglichst großer Allergenmengen in aufsteigender Dosierung parenteral subkutan  oder sublingual in der Regel über drei Jahre.
  • Autophonie Widerhall der eigenen Stimme bei permanent offener Verbindung des Nasopharynx zur Pauke.
  • Typische Komplikationen nach Langzeitintubation subglottische Stenose nach initialer Schleimhautschädigung durch den besonders in Ringknorpelhöhe evtl. eng anliegenden Tubus können Schleimhautnekrosen entstehen, die anschließend narbig ausheilen.  Intubationsgranulome, Stimmlippenlähmungen, Interarytaenoidfibrosen, glottische Brückensynechien, Kricoarytaenoidankylosen und Aryknorpelluxationen
  • Schalldruckpegel Maß der Lautstärke gemessen in dB. Lärmpegel werden ab 90dB als unangenehm empfunden. Die Schmerzgrenze liegt bei 120- 130dB. flüstern 30 dB leise Radiomusik 40 db reden 50 dB (E) richtig Motorgeräusch 70 dB starker Straßenverkehr 80 dB schwerer Lastwagenverkehr 90 dB Metallverarbeitung 100 dB Bohrmaschine 110dB Flugzeug 120-140 dB
  • Parakusis Willlisii Phänomen bei Otosklerose, d.h. bei Lärm hört der Patient besser
  • Symptome bei Otosklerose Tinitus zunehmende Schwerhörigkeit Perakusis Wilisi Kein Ohrdruck --> M. Meniere
  • Drei Typen des Cholesteatoms Kongenitales Cholesteatom: Entstehung durch embryonale Keimversprengung bei intaktem Trommelfell. Primäres Cholesteatom: Entstehung bei intaktem Trommelfell durch Retraktion infolge von Belüftungsstörungen des Mittelohrs oder Einwachsen von Epithelzapfen. Ein Trommelfelldefekt kann sich sekundär ausbilden. Sekundäres Cholesteatom: Entstehung durch vorwachsendes Plattenepithel bei bestehendem randständigen Trommelfelldefek.
  • ERA (Electric Response Audiometry) Die ERA (Electric Response Audiometry) ist ein typisches Beispiel für eine objektive Hörprüfmethode. Dem Ohr werden Töne verschiedener Frequenz und Lautstärke präsentiert. Über Elektroden am Kopf können die akustisch evozierten Potenziale bzw. die einzelnen Latenzzeiten an verschiedenen Stellen der Hörbahn bestimmt und so die Lokalisation einer Hörstörung festgestellt werden.
  • Otoakustische Emissionen Otoakustische Emissionen (OAE) sind Schallsignale des Innenohres, die beim Hörvorgang im Innenohr entstehen und über Mittelohr und Gehörgang nach außen gelangen. Hervorgerufen werden sie aller Wahrscheinlichkeit nach durch Kontraktionen der äußeren Haarzellen.
  • Stimmgabelversuch nach Gelle Der Stimmgabelversuch nach Gellè dient der Diagnostik bei Verdacht auf eine Schallleitungsschwerhörigkeit bei fixierter Gehörknöchelchenkette, wie z.B. bei der Otosklerose. Dabei wird ein Politzerballon in den Gehörgang eingeführt und durch Kompression des Ballons Druck auf das Trommelfell ausgeübt. Dadurch wird die Kette der Gehörknöchelchen versteift. Wird eine angeschlagene Stimmgabel auf den Schädelknochen aufgesetzt, so schwankt bei intakter und beweglicher Gehörknöchelchenkette die Lautstärke des Tons bei Kompression (Ton leiser) bzw. Dekompression (Ton lauter) des Ballons (Gellè positiv). Ist sie dagegen fixiert, so bleibt der Ton trotz Manipulation mittels des Politzerballons in seiner Lautstärke konstant (Gellè negativ).  
  • Symptome der M. Meniere anfallsartiger Drehschwindel Hörverlust v.a. im mittleren und tiefen Frequenzbereich Tinnitus Ohrdruck positives Recruitment horizontaler richtungs-bestimmender Spontannystagmus
  • Warthin-Tumor Zystandenolymphom monomorphes Adenom meist Männer, meist Gl. Parotis
  • Küttner-Tumor Die chronische Sialadenitis der Glandula submandibularis (= Küttner-Tumor) ist eine chronische lymphozytäre und sklerosierende Entzündung der Drüse. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu einer Schwellung und tumorartigen Verhärtung der Drüse mit Umbau der Drüsenläppchen.
  • Ausfall des N. laryngeus superior Der N. laryngeus superior versorgt sensibel die obere Larynxschleimhaut bis zur Stimmritze motorisch den M. cricothyroideus Beim Ausfall dieses Nerven können die Stimmlippen nicht gespannt werden und bleiben schlaff, der für die Internusschwäche typische ovaläre Spalt ist nicht zu sehen. Klinisch besteht nur eine geringe Heiserkeit, Verlust insbesondere der hohen Töne sowie ein sensibler Ausfall im Innervationsgebiet    
  • Internusschwäche Schädigung beider Mm. vocali ( bespielsweise im Rahmen einer entzündlichen Erkrankung)   Die Stimmlippen sind bei der Phonation schlaff, es bleib ein ovulärer Spalt.
  • Ranula Fröschleingeschwulst --> Retentionszyste im Ausführungsgang der Gl. sublingualis angeboren oder im Gefolge der Obliteration eines Ausführungsganges der Gl. sublingualis Bei der Inspektion fällt sie als bläulich durchscheinende, prall elastische und flüssigkeitsgefüllte Vorwölbung auf. Je nach Größe der Zyste können Störungen beim Sprechen und Schlucken auftreten. Die Therapie besteht in der Exzision der Zyste, je nach Befund auch in der Marsupialisation.
  • Lärmschwerhörigkeit Lärmschwerhörigkeit kann als Folge langjähriger Exposition gegenüber Lärm mit einem Pegel von mindestens 85 dB(A) auftreten. Typischerweise kommt es im Frühstadium nur zu einer beidseitigen Hörminderung innerhalb der höheren Frequenzen (= Hochtonverlust) und begleitenden subjektiven Ohrgeräuschen. Ursächlich ist eine Schädigung zunächst der äußeren und später auch der inneren Haarzellen im Innenohr. Bei Durchführung des Fowler-Tests läßt sich daher ein positives Recruitment nachweisen. Im Audiogramm findet sich die typische c5-Senke im Bereich von 4000 Hz . Zunächst kann sich das Hörvermögen in den Lärmpausen noch erholen, bei anhaltender Lärmexposition kommt es zur kontinuierlichen Abnahme der Hörfähigkeit mit Vertiefung und Verbreiterung der Senke im Audiogramm. Bei Aufgabe der Lärmarbeit findet keine Progredienz mehr statt.
  • Frey-Syndrom (aurikulotemporales Syndrom) gustatorisches Schwitzen nach Trauma, Entzündung oder Operation der Gl. parotis. Dabei tritt als Folge einer fehlgeleiteten Regeneration sekretorischer Parotisnerven Schwitzen auf, wenn eigentlich eine Speichelsekretion erfolgen sollte.
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  • Unzinatus-Anfälle Anfallsartige Geruchs- und Geschmackssensationen--> auf Läsion im Schädellappen zurückzuführen.      
  • Othämatom --> Blutig-seröser Erguss zwischen Knorpel (Ohrmuschel) und Perichondrium infolge stumpfer Gewalteinwirkung in tangentialer Richtung. Häufig beim Boxen. Prall-elastische Raumforderung.   Bei ausgedehnten Othämatomen reicht eine Entlastung meist nicht aus. Vielmehr ist häufig die Anlage eines Knorpelfensters mit nachfolgendem Andrücken der Haut notwendig, um einer erneuten Flüssigkeitsansammlung vorzubeugen. Auch eine antibiotische Abdeckung ist sinnvoll. Kompl. Degeneration des Knorpels.
  • Lingua geographica Die landkartenartigen Veränderungen des Zungenrückens sind charakteristisch für eine Lingua geographica. Anfangs bestehen einzelne kleine weißliche Effloreszenzen, die später konfluieren und das typische Landkarten-Muster prägen. Die Ursache ist unbekannt; es besteht ein geringes Krankheitsgefühl und Therapie existiert nicht.
  • Wickham-Streifung Netzartige weißliche Streifung auf der Zunge im Rahmen eines Lichen ruber planus.    
  • Wohin Nystagmus bei eitrigen Labyrinthitis? Spontannystagmus zur gesunden Seite (Ausfallnystagmus)
  • Wohin Nystagmus bei serösen Labyrinthtitis? Spontannystagmus zur kranken Seite (Reiznystagmus)
  • Glomustumor parasympathische, nicht chromaffine Paraganglion Häufigster echter Tumor des Mittelohrs benigne,a ber destruierendes Wachstum pulssynchrones Ohrgeräusch, schimmert rötlich druchs Trommefell Th: Radiotherpaie (60-70Gy)
  • Vererbung Otosklerose autosomal dominant
  • Kapselotosklerose Nur Cochlea betroffen (seltenste Form)
  • Stadien der Otosklerose I. Resorption/Abbau II. Osteospongiöse Stadium--->Aufbau von Ersatzgewebe     "Hyperämische Promontorialschleimhaut---> Schwarze-Zeichen" III. Abbau der Spongiosa durch Osteoklasten/Ersatz durch Lamellenknochen IV Sklerose
  • Audiogramm Otosklerose Carhart-Senke 2000Hz
  • M.Meniere--> Welche Freuquenzen sind betroffen? Tiefen Frequenzen
  • Lärmschwerhörigkeit, Audiogramm? C5-Senke bei 4000Hz, beidseitig, positives Recruitment
  • Felsenbein-Querfraktur Innenohrschädigung Rhinoliquorrhoe Aufnahme nach Stenvers
  • Felsenbein-Längsfraktur Mittelohrschaden Trommelfellperforation oto-Liquorrhoe Fazialisparese Aufnahme nach Schüller
  • Ausführungsgang Sinus ethmoidales Obere Nasenmuschel   Kompl. bei Infektion: Orbitaphlegmone
  • Ausführungsgang Sinusitis maxillaris Mittlere Nasenmuschel
  • Ausführungsgang Sinus frontalis mittlere Nasenmuschel
  • Katagener-Syndrom Polyposis nasi Situs inversus Bronchieektasen
  • Ozeana Stinknase chronisch progrediente atrophische Entzündung der Nasenschleimhat Verlust des Riechvermögens möglich, übel-riechende grün-gelbliche Borken   Kein Zusammenhang mit Nasenpolypen