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Rechnungslegung (Fach) / Kapitel 2 Begriffe der Bilanz (Lektion)
Übungsaufgaben zu Kapitel 2
Begriffe der Bilanz und wichtige damit zusammenhängende Begriffe
Diese Lektion wurde von netere erstellt.
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- Zusammenhang Bilanz und Informationsinteressent Informationsinteressenten sind Personen die von der Zielerreichung des Unternehmens betroffen sind. Z.B. Mitarbeiter, Geschäftspartner, Gläubiger, Unternehmensleitung
- Zusammenhang Bilanz und Informationsinteressen Die Interessen der Informationinteressenten richten sich auf das Zielelement, welches finanzieller oder Nichtfinanzieller Natur sein können. Die Informationinteressen ergeben sich aus der Möglichkeit der Beeinflussung und Planung der Zielrealisierung.
- Zusammenhang Bilanz und Informationsansprüche Informationsansprüche sind Ansprüche die gesetzlich durchgesetzt werden können. Basis der Durchsetzbarkeit kann gesetzlich oder vertraglich begründet sein.
- Probleme der optimalen Verteilung von Informationen Für und Wieder der Verteilung von Informationen wird anhand der Stichworte "stille Reserven", "Bilanzpublizität", und "Umsatzausweis" deutlich - hierzu konträre Ansichten mit Blick auf die Verteilung von Informationen.
- Kauf eines PKW gegen Barzahlung Kaufpreis, Rabatt, Skonto, Überführungskosten, Tankfüllung, Nebelscheinwerfer als Sonderausstattung Was davon ist als Anschaffungskosten aktivierbar? Alles bis auf die Tankfüllung wird zur Berechnung des Anschaffungspreises berücksichtigt. Tankfüllung ist als Aufwand für laufende Betriebskosten anzusetzen.
- Kauf eines gebrauchten PKW`s mit der Absicht einer selbst vorgenommenen Generalüberholung. Liegen die Kosten der Generalüberholung unter den vergleichbaren Werkstattkosten so können sie als Anschaffungsnebenkosten berücksichtigt und aktiviert werden. Liegen sie jedoch über den vergleichbaren Werkstattkosten, so wird mangels Feststellung einer Obergrenze und Problemen der Zuordnung der allgemeinen Werkstattkosten keine Zurechnung als Anschaffungskosten vorgenommen und damit ehern keine Aktivierung vorgenommen.
- Herstellungskosten Zusammensetzung Mit Berücksichtigung der Kapazitätsauslastung Fertigungslöhne, Fertigungsmaterial Abschreibungen für benutzte Anlagen nur in Höhe des Anteils bei voller Kapazitätsauslastung (angemessener Teil siehe §255 Abs. 2 S. 2 HGB) Betriebs- und Verwaltungskosten nur in Höhe des Anteils bei voller Kapazitätsauslastung (angemessener Teil siehe §255 Abs. 2 S. 2 HGB) Aufteilung von gemeinsam mit anderen Produkten angefallenen Betriebs- und Verteilungskosten ist in aufgeteilter und dann unter Berücksichtigung der Kapazitätsauslastung angemessenem Anteil
- Herstellungskosten Materialeinzelkosten Fertigungseinzelkosten Materialgemeinkosten Fertigungsgemeinkosten übrige Gemeinkosten Vertriebskosten werden nicht mit einbezogen Abschreibungen in Höhe der Anteile bei Vollauslastung
- Abschreibungsarten linear = Wert gleichmäßig auf Nutzungsjahre verteilt geometrisch-degressiv = % vom Restbuchwert arithmetisch-degressiv (digital) = Abschreibungsbetrag=Restnutzungsjahre/Reihensumme Jahre*Anschaffungskosten (Reihensumme der Jahre = 1+2+3+4+5 =15 bei 5 Jahren Nutzungsdauer) progressiv-digital = Abschreibungsbetrag steigt jährlich um den Progressionsbeitrag , diesen errechnet man aus AK/Reihensumme Jahre leistungsabhängig = Relative Erwartungen sind Anteile am Gesamtwert Beispiel: 1:2,5:3:2,5:1 (Gesamtleistungsanteile damit 10) für eine Maschine von 150000€; Abschreibung damit 1 Anteil =15000 €, 2,5 Anteile = 37500€
- Wie ist vorzugehen wenn die veranschlagte Nutzungsdauer von 10 Jahren nach 3 Jahren Abschreibung auf 5 Jahre verkürzt wird? Es ist eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen in der Höhe der Differenz zum Abschreibungsbetrag der bei verkürzter Nutzungsdauer bisher angesetzt würde. Danach mit dem Abschreibungssatz der verkürzten Nutzungsdauer vorzunehmen.
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- Anforderungen an Bilanz Klarheit Durchsichtigkeit Wahrheit Richtigkeit Vergleichbarkeit
- Bilanz Teil des Jahresabschlusses zum Abschluss der Handelsbücher Informationsmedium mit Fokus auf die Vermögenslage
- Bilanzielle Überschuldung bei negativem Eigenkapital , also Vermögen geringer als Fremdkapital
- Bilanzierung im engeren Sinne Bilanzerstellung
- Bilanzierung im weiteren Sinne wenn zusätzlich zur Bilanzerstellung auch GuV erstellt wird
- Bdewannentheorem Ermittlung der Veränderung des Bestandes (wie Wasser in der Badenwanne) entweder über Differenz AB-EB der Bestandsgröße oder über Stromgrößen Zu-und Abfluss
- deduktive Bilanztheorie Bilanzierungsgrundsätze werden aus allgemein wirtschaftlichen Erkenntnissen und Zielsetzungen abgeleitet, es können sich dabei Abweichungen zur Bilanzierungspraxis ergeben
- nominelle Eigenkapitaldefinition Geldmäßiges Verständnis Ersatz der historische AHK, Geldwertschwankungen und Preisänderungen wirken sich auf die Bilanz aus
- reale Eigenkapitaldefinition gütermäßiges Verständnis, Bewertung mittels Veränderung der Kaufkraft
- substanzielle Eigenkapitaldefinition Verwendung von konkreten Preissteigerungsraten, also mit Wiederbeschaffungskosten
- Eigenkapitaldefinition keine eigenständig bewertete oder bilanzierte Größe, sondern Saldo aus AV+UV-FK Residualgröße
- welche Bestandteil des Jahresabschlusses gibt Aufschluss über Ertragslage GuV
- nomineller Gewinn Erlös > historische AHK
- realer Gewinn Erlös > geldwertkorrigierte historische AHK
- substanzieller Gewinn Erlös > Wiederbeschaffungspreis
- Gesamtkostenverfahren Gegenüberstellung aller Kosten bzw. Aufwendungen einer Periode und den gesamten Ertägen
- Jahresabschluss Gesamtheit der Instrumente zum Abschluß der Handelsbücher (Bilanz, GuV, Anhang)
- Induktive Bilanztheorie erst Studium der Bilanzieurngspraxis um verborgene und kaum bewusste Grundgedanken heruaszuarbeiten (Z.B. Schmalenbach)
- Ordnungskriterien Bilanz Anlage-Umlaufvermögen Eigen-Fremdkapital erwartete Dauer des Verbleibs, Liquidität
- realisierte Werte Wertermittlung an bereits stattgefundener Realisation Beispiel AHK
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- Scheingewinn Differenz zwischen nominelle Gewinn und realen bzw. substanziellen Gewinn nicht frei verfügbar und wird zur Substanzerhaltung benötigt
- Schuldendeckungspotenzial nach Simon hat das Vermögen auf der Aktivseite das Potential die Schulden auf der Passivseite zu decken
- Stromgrößen Größen mit Zeitraumbezug in GuV
- Tagesveräußerungspreis aktueller Veräußerungspreis, enthält aus Sicht des Bilanzierenden einen noch nicht realisierten Gewinn
- Tagesbeschaffungspreis aktueller Wiederbechaffungspreis
- Teilwert Wert den ein Erwerber des ganzen Betriebes im Rahmen des Gesamtkaufpreises für das einzelne Wirtschaftsgut ansetzen würde (bei Betriebsfortführung)
- Umsatzkostenverfahren Gegenüberstellung der AUfwendungen die zur Erzielung der Erträge erbracht werden
- unrealisierte Werte Tages - oder Veräußerungswerte wenn für Bilanzpositionen keine realisierten Werte vorhanden sind oder diese in der Vergangenheit stattfanden
- was gibt über Vermögenslage Aufschluss Bilanz
- rechtliche Definition von Vermögen Vermögensgegenstand mit Einzelveräußerungsfähigkeit
- wirtschaftliche Definition von Vermögen Begründung für Bilanzierung von Vermögensgegenständen anhand des zu erwartenden zukünftigen Nutzen