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Sachunterricht (Subject) / Didaktik (Lesson)

Konzepte für die Klausur

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  • Merkmale guter Lernprozesse aktiv selbstgesteuert situativ konstruktiv emotional sozial
  • Wissen und Kompetenzen Wissen: input: didaktische Reduzierung, Was sollen die Kinder lernen? Was brauchen die Kinder für Wissen? Welches Wissen ist relevant Kompetenzen: output: nicht mit Input gleichzusetzten, dass SuS das benötige Wissen haben, heißt nicht, dass sie es auch können (trotz Wissen muss es nicht gelernt sein) output wichtiger als input, Was haben die SuS gelernt und was können sie davon wirklich?
  • Diagnose /Impuls Was brauch der SuS damit er Kompetenzen erreichen kann? Aufgabe des Lehrers
  • Lerninhalte Womit sollen Schüler sich beschäftigen?
  • Ablauf des erreichen von Kompetenzen Wahrnehmen --> Problematisierung --> Erschließung --> Bewertung --> Handlung 1) erkennen, 2) interessieren, 3) erarbeiten, 4) evaluieren, 5) kommunizieren 6) umsetzen
  • Ziel der Kompetenzorientierung Wahrnehmung zu entwickeln, Wissen aufbauen und Kompetenzen erweitern Menschen zur Bildung einladen SuS und ihre Auseinandersetzung mit der Welt stehen an erster Stelle
  • Definition Kompetenzen Beim Individuum verfügbare und durch sie erlernbare kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen
  • Fordismus gerpägt durch: - Massenproduktion auf Grund von Standardisierung und Arbeitsteilung - Massenkonsumption - Normalarbeitsverhältnis: dauerhaftes, kontunierliches und qualifiziertes Vollzeitarbeitsverhätnis  in großen Betrieben --> es werden immer mehr Verträge abgeschlossen - ausgebaute soziale Sicherungssysteme - ausgebaute politische Interessensvertretung der Arbeitnehmer - Arbeit, die unter großem zeitlichem Druck ausgeführt wird Eintönigkeit führt zur Entfremdung der Arbeit
  • 2 Seiten der Kompetenzen als Instrument von Bildung Standardisierung und Individualiserung können statt kennen
  • belebte Natur etwas Gegebenes, geht mehr auf Erfahrungen ein (Versuche)  - handeln aktiv, gemäßiger Konstruktivismus - ganzheitliche Betrachtung - selbstgesteuert - problem- based- learning - Anleitung nur wenn nötig - Ko-Konstruktivismus
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  • Natur und Technik etwas vom Menschen geschaffenes, hervorgebrachts oder erzeugtes - handlungsorientiert - problemlösend - gemeinsam Nachdenken - Strukturierung
  • Technik Schaffen einer technischen Lösung
  • Natur das Gegebene wird beobachtet, analysiert und versucht zu verstehen
  • didaktische Netz - Planungsmodell zur Vermittlung zwischen Fachorientierung und Lebensnähe - Lebensweltlich orientierte Dimensionen: verhindern, dass inhaltesleere Fachinformationen auswendig gerlent werden - fachlich orientierte Perspektive: Verhindern, dass der Untericht um Banalität und Alltagswissen der SuS kreist - bildet sachliche Komplezität eines Gegenstandes ab, die aber nicht im Unterrricht abgearbeitet werden muss - schafft Übersicht über didaktisches Potenzial - Lerngrupppengerechte Themenauswahl möglich
  • Perspektiven des didaktischen Netzes 9 Stück - naturwissenschaftliche Perspektive (natürliche Phänomene und Gegebenheiten) - technische Perspektive (mit Technik umgehen) - sozialwissenschaftliche Perspektive (Zusammenleben mit anderen) - wirtschaftliche Perspektive (kaufen, tauschen herstellen und handeln) - ästhetische Perspektive ( wahrnehmen und empfinden, darstellen ung getalten) - geschichtliche Perspektive (Wandel im Zusammenleben) - sprachliche Perspektive (sich mit anderen verständigen) - ethische Perspektive (Was ist erlaubt? Was ist richtig und gut?) - geographische Perspektive (sich im Raum orientiern)
  • 1. Teilkomponente für Grundschüler vorrausschauendes Handeln - Zukunft als Gegenstand von Reflexion und Auseinandersetzung - Fantasie, Vorstellungskraft und Kreativität - Perspektivenwechsel andere Person, andere Zeit - Einflussnahme auf Geschehen gedanklich erfahren
  • 2. Teilkomponente für Gs weltoffen wahrnehmen - Nahumgebung im Detail kennen - Wertschätzung der Natur - Aufgeschlossenheit und Respekt gegenüber anderen Lebensgewohnheiten und kulturellen Praktiken - Vermutung über Auswirkung des eigenen Handelns
  • 3. Teilkomponente für Gs interdisziplinär arbeiten - Wissen welche Kenntnisse benötigt werden - erkennen welche Wissenschaft, Methoden und Informationsquellen helfen, um ein interdisziplinäres Problem zu lösen
  • 4. Teilkomponente für GS verständigen und kooperieren - Konflikte identifizieren und Lösungsvorschläge entwickeln - mit aktuell nicht lösbaren Interessensgegensätzen umgehen - Unterscheiden zwischen Kompromissen, Teillösungen, und Win-Win Situationen - demokratische Handlungsregeln anwenden und einfordern - Interessen gegenüber einer Autorität artikulieren und wahren
  • 5. Teilkomponente für GS planen und agieren - Welt nicht nur deuten, sondern auch beurteilen und Entscheidungen artikulieren - Erfahrung, dass es mittelbare Folgen und Nebenfolgen gibt - Erfahrung, dass Wissen veränderbar und vorläufig ist - Erfahrung, dass Fehler gemacht werden dürfen
  • 6. Teilkomponente gerecht und solidarisch sein -Entwicklung von Empathie, Solidarität, Gerechtigkeit und Gemeinschaftsgefühl - Perspektivenwechsel hinsichtlich Gerechtigskeitsvorstellungen - Gerechtigkeit in der Einen Welt
  • 7. Teilkomponente für Gs motiviert sein und können - Spaß daran haben sich einzubringen und andere zu unterstützen - Anerkennung erfahren
  • 8. Teilkomponente für Gs Lebensstil und Leitbilder reflektieren - sich selbst wahrnehmen - eigene Wünsche und Interessen, und kulturelle Verhaltensweisen erkennen und reflektieren - Vergleichen des eigenen Erlebens mit dem von Kindern andere Bevölkerungsgruppen
  • gemäßigter Konstruktivismus - Lernumgebung offen und problemorientiert - Lernstoff wird ganzheitlich vermittelt - Grad der Instruktionen so niedrig wie möglich - SuS wirken von außen aktiv und kognitiv - Lehrer wirken beratend und unterstützend - Lernen und Wissen wird selbst konstruiert
  • konsturktivistisches Konzept - Aktivität hoch - offene Erkundung - Wissen wird ganzheitlich vermittelt - lernen im Austausch mit anderen (Partnerarbeit) - weniger aktive Lehrer - Wissen wird individuell konsturiert
  • instruktionsorientiertes Konzept - Aktivität gering - strukturiete Instruktionen - passive Schüler - Wissen wird in einzelne Komponente zerlegt - Einzelarbeit - es gibt "wahres Wissen", das für alle gitl
  • 4 Beobachtungskriterien für den Untericht 1) handlungsintensive Lernformen 2) Problemlösende Auseinandersetzung 3) gemeinsames Nachdenken, technische Lösungen entwerfen, überprüfen und bewerten 4) Strukturierung und Lernhilfen
  • historische Perspektive - Vergangenes muss in der Gegenwart wieder aktuell werden - Viabilität - Relevanz der Geschichte selektiv und subjektiv - Pluralität der Geschichte: jeder hat sie anders erlebt - Geschichte als Quelle - einfache Vergangsheitsformen grenzen die Geschichte von der Gegenwart ab - neutrales Erzählen fördert Glaubwürdigkeit ( SuS werden von der Art und Weise wie wir erzählen beeinflusst) - 2 Punkte: Das Ereignis ist passiert und wir gucken auf das Ereignis --> Geschichte verbindet diese beiden Punkte miteinander Nietzsche: monumentalisch, antiquarisch und kritisch Rüssen: traditional, exemplarisch, kritisch und genetisch
  • geographische Perspektive/ Kompetenzorientierung - Kompetenzorientierung 1) SuS sollen ihr vorhandes Wissen und ihre vorhanden Fertigkeiten nutzen zur Bewältigung einer Situation nutzen und benötiges Wissen beschaffen 2) SuS sollen, wenn sie die zentrale Fragestellung eines Lerngebietes verstanden haben, angemessene Lösungen wählen 3) Wenn sie bei ihren Handlungen auf verfügbare Fertigkeiten zurück greifen, ihre bisherigen Erfahrungen in ihre Handlungen mit einbeziehen und neue Erarbeitungsformen entwickeln und erproben
  • Schwierigkeiten der Kompetenzorientierung - auf Wissen zurückgreifen ersetzt keine praktischen Erfahrungen - Lehrplan setzt kompetenzorientierung nicht konsequent um - Handlungsabläufe sind wichtig, aber schwierig zu überprüfen - Wissenbestände sind einfacher zu reproduzieren - Wissen muss Handlungsfähigkeit zugeordnet werden
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  • Raum in der geographischen Perspektive Räume sind die Grunddimensionen menschlichen Lebens - Menschen nutzen, gestalten, verändern und gefährden Räume - Räumliche Ausstattungen wie zum Beispiel Naturgrundlagen beeinflussen das Leben der Menschen - brauchen Räume, um uns mit der Welt zu identifizieren - um uns mit einem Raum in Beziehung zu setzen, brauchen wir immer 2 Punkte. Wir sind häufig der zweite Punkt - SuS sollten bezogen auf die Räume: Naturphänomene, Lebewesen, Lebensräume, Lebensweisen und Verpflechtungen kennen lernen und sich darin orientieren können (Bedeutungszusammenhänge)
  • geographische Perspektive Lehrplan - Schule vermittelt die zur Erfüllung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werterhaltungen - fördert Entfaltung der Persönlichkeit - Achtung der Würde - befähigt am gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen und politischem Leben teilzunehmen und eigenes Leben zu gestalten - födert Selbständigkeit in ihrer Entscheidung und Handlungen und Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl, die Natur und die Umwelt - Koeduktion --> gemeinsamer Unterricht - Verantwortungsvoller Umgang mit der natürlichen und gestalten Lebenswelt und ihren Ressourcen - kritisch- konstruktive Haltung zu Naturwissenschaft und Technick - Bewusstsein für die Bedeutung von Kultur und Geschichte
  • gesellschaftliche Perspektive - Aushandlung und gesellschaftliches funktionieren von Individuen - aushandeln von Regeln in der Gemeinschaft - Kinder sollen in Gesellschaft reinwachsen, jeder hat eine Verantwortung - Kinder sollen nicht komplett Entmündigt werden (ihnen sollen nicht alle Entscheidungen abgenommen werden) - Kinder sollen nicht zum Klassenkampf erzogen werden
  • Beutelsbacher Konsens 1) Überwältigungsverbot: Ich darf den SuS nicht meine Meinung aufzwingen 2) Kontroversitätsgebot: Das was in Wirtschaft und Politik kontrovers diskutiert wird, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen 3) Schülerorientierung: Die Schüler sollen dazu befähigt werden nach Mitteln und Wegen zu suchen die vorgefundene politische Lage in ihrem Interesse zu beeinflussen. Sie sollen Instrumente und Verfahren kennen lernen, mit denen sie politisch handeln und ihre Interesse vertreten können im Sinne eines sozialorientiertem Individuum
  • Kriterien zur Einschätzung eines Schulbuches Mehrperspektivität, Kompetenzorientierung, Bildungswert, Fachdidaktik, Methodisches, Curricula
  • empirische Forschung - spezifische Fragestellung, kann man diese generalisieren? - Beobachten --> quasi- Experimente (induktiv) - Falsifizierbarkeit (es gehen nur Stichproben) - basiert auf Theorie - Fragebogen Interwies. - qualitative (Hypothesengenerierendn) vs quantitativ (hypothesenprüfend) - Bewertung: empirisch belegbar?
  • historisch orientierte Forschung - trägt dem gesellschaftlichem Wandel in den Bildungsanforderungen Rechnung - Beuurteilung der Trag- und Innovationsfähigkeiten neuer Ideen durch den Vergleich mit bereits existierenden - ideengeschichtliches Paradigma (Verstehensanalyse von Texten, Inhalt wird betrachtet) - sozialgeschichtliches Paradigma ( Untersuchung von institutionellen Orten von Bildung, Schulfächern und Curricula) - Wie war die Zeit als es geschrieben wurde? Wie war die Schule? --> betrachtet gesellschaftliche Aspekte
  • pragmatisch, entwicklungsorientierte Forschung - aus pädagogischer Sicht wird Subjektivität berücksichtigt - trägt der Tatsache Rechnung, dass Ideen und Vorschläge im Unterricht nicht wie unter Laborbedingungen umsetzbar sind - aus empirischer Sicht werden die Störvariablen berücksichtigt - Empfehlungen sollten erst publiziert und dann  beurteilt werden - trägt der Tatsache Rechnung, dass Forschungsprozesse langsam und aufwendig sind -> empirische Absicherung kann nicht abgewartet werden - Bewertungskriterien: (vorläufig) brauchbar oder unbrauchbar, anstatt empirisch gesichert
  • Professionswissen Fachwissen - content knowledge - profundes Verständnis der fachlichen Hintergründe, der in der Schule unterichteten Inhalte - Kenntnis des Schulstoffes reicht nicht aus, akademische Forschungwissen ist  nicht notwendig --> Hintergrundwissen ist nicht auf akademischen Niveau wichtig --> ich muss ein Mittelding finden
  • Professionswissen pädagogisches Wissen - konzeptuelle bildungswissenschaftliche Grundlagenwissen - Theorie der Institution - Psychologie der menschlichen Entwicklung, des Lernens und der Motivation
  • Professionswissen allgemeindidaktisches Konzeptions und Planungswissen - Unterrichtsplanung und Unterrichtsmethoden im weiten Sinne -Metatheoretische Modelle und fachübergreifende Prinzipien der Unterrichtsplanung - Fachübergreifendes Prinzip des Diagnistizierens, Prüfens und Bewertens - Methodische Grundlagen empirischer Sozialforschung
  • Professionswissen Fachdidaktisches Wissen . pedagogical content knowledge -Wissen über instruktionale Strategien - didaktische Sequenzierung von Aufgaben - Wissen über Schülervorstellungen und Diagnostik von Schülerwissen und Verständnisprozessen
  • Struktur des Wissens Wie ist das Wissen beschaffen? Beispiel: Zellmembran - Müssen die Vorgänge an der Zellmembran auswendig gelernt werden, muss man diese verstehen, ist das sinnvoll?
  • Stabilität des Wissens ist Wissen endgültig oder ist es vorläufig und unsicher? Beispiel: Ist die Evolutionstheorie vorläufig oder gilt sie als gesichert? ist biologisches Wissen grundsätzlich vorläufig oder sind wissenschaftliche Erkenntnisse biologischer Forschung endgültig?
  • Quellen des Wissens Wie gelange ich zu WIssen? Wie gut muss eine Erkenntnisquelle argumentativ sein? Beispiel: Wie gelant man zu der Erkenntnis, dass eine Balance aus Konstruktion und Struktur/Insturktion eine geeignete Unterrichtsmethode für den naturwissenschaftlich technischen Sachunterricht ist?
  • 4 Merkmale für kompetenzorientierten Unterricht 1) Bezüge zwischen Lerninhalt und Lebensnähe /realen Problemstellung 2) regt zur aktiven Auseinandersetzung mit einem Stoffgebiet an 3) betont soziale Aktivität 4) gibt SuS die Möglichkeit sich auf unterschiedlichen Kompetenzniveaus mit einer für sie angemessenen Art und Weise mit dem Stoff auseinanderzusetzen
  • Qualitätsmerkmale der Bildungsstandards für kompetenzorientern Unterricht 1) Fachspezifische Formulierungen (Fachlichkeit) 2) Konzentration auf Kernbereiche (Fokussierung) 3) Beschreibung aufeinander aufbauenden und systematisch vernetzten Kompetenzen ( Kumultativität) 4) Festlegung eines Minimalniveaus (Verbindlichkeit für alle) 5) Entwicklung von Kompetenzmodellen die durch Differenzierung von Teildimensionen und Kompetenzstufen auch Anforderungen für leistungsstarke Schüler beschreiben (Differenzierung) 6) klare verständliche Formulierungen (Verständlichkeit) 7) realistisch erreichbare und in angemessene Unterichsaktivitäten übersetzbare Ziele (Realisierbarkeit)
  • epistemisches Verständnis Verständnis davon, was Wissen ist und wie es entsteht
  • Assimilation Neue Konzepte in bestehende Wissensstruktur integrieren kognitive Integration von Umwelteinflüssen
  • Akkomodation wenn Assimilation scheitert neue Konzepte verändern die bestehende Wissensstruktur (es wird verändert) Modifikation der Schemata im Angesicht der Umwelteinflüsse