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Elektronische Hilfsmittel zur Rehabilitation (Subject) / 02 -09,10,11,12,13,14,15 Kommunikationshilfen I-VII (Lesson)
02 - 09,10,11,12,13,14,15 Kommunikationshilfen I-VII
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- Möglichkeiten beim Sprechen zu helfen Sprechhilfen Sprachkanüle Vibrostimme
- Sonderform Sprechhilfe B.A.Bar Strichcode lesen und wiedergeben (Autismus)
- Prinzip Sprechhilfen Stimmverstärker (15dB)
- Prinzip Sprechkanüle Einathmen über Kanüle, Ausatmen über Kehlkopf
- Prinzip Vibrostimme Fehlende StimmlippenErzeugt Schallschwingungen, werden in Rachen geleitet, durch gewohnte Sprechbewegung RedenAuch mit Mundrohradapter
- Fachbezeichnung Sprechbehinderung Aphasie
- Wie viele Menschen Sprechbehindert 0,19%
- Ursachen für Sprechbehinderung Schädel-Hirn-Trauma Querschnittslähmung Schlaganfall MS Parkinson
- Beschreibung psychischer Störungen bei Aphasikern psychische Funktionsausfälle im Leistungsbereich und Störungen im Antriebs- und Affektbereich
- Weitere Folgen von Aphasie herabgesetzte Konzentrationsfähigkeit Affekt- und Stimmungslabilität Lachen und Weinen ohne sichtlichen Anlass
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- Weitere Folgen einer Kommunikationshilfe Durch Möglichkeit der Kommunikation, weniger psychische Störungen, da Möglichkeit Bedürfnisse zu befriedigen, Umfeld zu gestalten Soziales Verhalten verbessert sich Sprachverständlichkeit verbessert sich Patient zeigt mehr Interesse an Umwelt Patient ist nicht mehr einsam Ermöglicht Auseinandersetzung mit der Behinderung bzw. Krankheit Verminderte Gefahr stereotypischer Behandlung Bessere Motorik und geistige Fähigkeiten Schaffen von Lebensinhalten
- Folgen Aphasie Abhängigkeit vom Kommunikationspartner, Aufmerksamkeit nur über Emotionalen Bereich => übertriebene Reaktion & Isolation Steigerung sensorischer Wahrnehmung Stigmatisierung, vergleich mit kleinkind, Nicht für voll Jeder redet über, niemand mit ihm Gesundheit nur Vitalfunktionen Führt zu desintegration, ungesteuerte Aktivität ZNS, psychogener Tod
- Formen der Kommunikation Verbal Nonverbal Nachbereich mit Blickkontakt Nahbereich ohne Blickkontakt Telekommunikativ
- Voraussetzungen für Kommunikationshilfen LebenswilleMotivationAkzeptanzKörperliche bedingungen, reproduzierbare bewegungen
- Ziele Kommunikationshilfen Primär: Aussenden von nachrichten zur Interaktion daraus folgt: Vermittlung Grundbedürfnisse Widerspruch Situation und Bedürfnisse auflösen Lernen Patient in Mittelpunkt Informieren Beruhigen Aggression abbauen Aktivieren Geborgenheit, freude, trost vermitteln Hilfe anbieten
- Voraussetzung für Informationsübertragung pro person motorik und sensorikMindestens jeweils einer
- Anforderungen an Kommunikationshilfe Ausgabe aktustisch, optisch mit schrift und/oder symbolen Immer verfügbar, überall blickkontakt kommuniaktionspartner allgemeinverständlich frei formulierung, keine babysprache an behinderten angepasst akzeptiert Korrekturmöglichkeiten
- grundprinzipien der Kommunikationshilfe direkt indirekt
- Ziele einer Kommunikationshilfe bei ausreichender sprache aber formulierungs- und verständnisproblemen erleichterung Sprachverständlichkeit und sprachorganisation durch symbole üben, organisation sprache,
- Was wird für die Kommunikation genutzt Bestmögliche reproduzierbare motorische fähigkeit nutzen
- Situation Patient Pflegepersonal Hilflos unsicher überfordert kommunikation über abfragen
- Anforderungen an Eingabemöglichkeit Unabhängig Reproduzierbar Nicht ermüden Schnell Ausreichend geschützt gegen störungen (Spasmen)
- Gesamtanzahl Wahlmöglichkeiten Z=(2^n)-1 (n=Wahlmöglichkeiten)
- Entscheidungsgehalt Entscheidungsgehalt = wie viele Entscheidungen um beliebiges Zeichen zu finden bei zwei ZuständenH0=ld(n), n=Anzahl der ZeichenH0*=loga(2)*ld(n), bei a aktiven Zuständen
- Informationsmenge, die beim Listen-Scan-Verfahren übertragen werden kann B=R*ld(N) R=(S-E)/T B=Übertragungsgeschwindigkeit, N=Steuerungsmöglichkeiten, R=Selektionsgeschw., S=alle Selektionen, E=falsche Selektionen, T=Schaltzeit
- Computer zur Kommunikation Anpassung von Soft- und Hardwareu.U. Zweiten Spezialrechner als Eingabegerät,
- Hilfe bei Computernutzung AAC: Alternative and augmentative CommunicationAuswahlverfahren, Elementanordnung, Darstellung
- Formen der Darstellung Akustisch (lautsprachlich, tonsignal) schriftsprachlich (satz, satzteil, wort...) codiert (morsecode, braillecode, handalphabet symbolsprachlich repräsentativ (Fotos, Bilder, Bliss, Rebus...), symbolsprachlich abstrakt (yerkisch)
- Unterschied Handalphabet und Gebärdensprache Handalphabet nicht Gebärdensprache, Gebärdensprache vollwertige eigene Sprache
- Bliss 26 grundsymbole, 4000 Zeichen (oder mehr)
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- Formen der taktilen Kommunikation Braille Lorm
- Arten an Auswahlverfahren Scanning (Autoscan, stoppen, linear oder erst zeilen, dann spalten) Liste Baum Vernetzt (menüs) Mischform Codierung (Bliss, Farben, vorteil: schnell möglich, nachteil, kognitiv, nicht allg. verständlich) Direct selection Tafel, einfach, feinmotorik notwendig, günstig, keine komplexe komm. Kombinationsmethoden
- Problem bei Kommunikationshilfen übermittlung komplexer sachverhalte und einfach und schnell widersprechen sich, kompromiss
- Anforderungen an Elementanordnung Logisch einfach anwendbar schnell einfach An bedürfnisse (akute) optimieren (z.B. Schwester rufen)
- Güte einer Optimierung Redundanz RedundanzR=m-H Informationsgehalt Ii=-ld(p(xi)) p=Auftrittswahrscheinlichkeit R=Redundanz m=aufgewendete Binärstellen H=Entropie
- Güte einer Optimierung Redundanz RedundanzR=m-H Informationsgehalt Ii=-ld(p(xi)) p=Auftrittswahrscheinlichkeit R=Redundanz m=aufgewendete Binärstellen H=Entropie
- Berechnung aufgewendete Binärstellen m=Summe Auftretenswahrscheinlichkeit*benötigte Binärstellen für Darstellung des Zeichens
- Berechnung Entropie H=Summe Auftretenswahrscheinlichkeit * Informationsgehalt für alle Zeichen
- Wie Optimierung Zeichen entsprechend Auftrittswahrscheinlichkeit anordnen, Huffmann Verfahren, zwei seltensten zu Gruppe zusammenfassen, neusortieren usw. bis nur 2 Elemente
- Bsp. Für Eingabemöglichkeiten angepasste Tastatur Spracherkennung leichte Joysticks optisch näherungsschalter Ballon Saug-Blas EMG,
- Grenzen Eingabemöglichkeiten für parallele eingabe nur mehrfachtaster selten freie bewegung im Raum (Funk) Ermüdung wesentliche Einschränkung
- Spezielle Geräte für spezielle Krankheiten? Eingabegeräten kann man nur selten direkt krankheit zuordnen, eher individuell
- Schwachstellen Eingabemöglichkeiten auf dem Markt kosten lieferzeitraum zubehör doku befestigung steckverbindungen unpassend mechanische feinanpassung unmöglich selten Mess- trainings und erprobungshilfsmittel
- Wahl der richtigen Eingabemöglichkeit immer nur über test sehen, ob ok betreuer und partner mit suche nach gerät überfordert
- Grenzen Kommunikationshilfen nur sehr wenige eignen sich für Konversation bei vielen kommunikationshilfen wird davonausgangen, dass behinderter in geistigen fähigkeiten nicht eingeschrängt und motorisch sehr ausdauernd ist
- Fallbeispiele hans, zwei taster, liste Alfred, taster Jens, kopftaster, netz + liste Heidemarie, 2 led matrix
- Kommunikationsmodell Folie 27/28 (01-09) lernen Zwei Kommunikatoren haben teilweise deckungsgleiche Erwartungsstruktur und Zeichenvorrat zwischen ihnen refelxive Kanäle