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Wahrnehmung Aufmerksamkeit 8 (Subject) / wahrnehmung aufmerksamkeit 8 (Lesson)

Wahrnehmung aufmerksamkeit 8

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  • Sprichwörtliche Wirkung Eine Nachricht über ein Ereignis so anzupassen, dass sie für ein bestimmtes Ereignis geeignet ist, führt zu nachfolgenden Ungenauigkeiten im Speicher für dieses Ereignis
  • autobiographisches Gedächtnis Langzeitgedächtnis für die Ereignisse des eigenen Lebens
  • Rückblenden intensive emotionale Erinnerungen an traumatische Ereignisse, die von Patienten mit posttraumatischer Belastungsstörung freiwillig in Erinnerung gerufen werden
  • Blitzlampenspeicher lebendige und detaillierte Erinnerungen an dramatische Ereignisse (z. B. 9/11)
  • hyperthymestisches Syndrom eine außergewöhnliche Fähigkeit, sich an die Ereignisse des eigenen Lebens zu erinnern
  • Amnesie in der Kindheit die Unfähigkeit der Erwachsenen, sich an autobiografische Erinnerungen aus der frühen Kindheit zu erinnern; auch bekannt als infantile Amnesie
  • Reminiszenzstoß die Tendenz älterer Menschen, sich ab dem frühen Erwachsenenalter unverhältnismäßig viele autobiografische Erinnerungen zu merken
  • Neurogenese der Prozess der Generierung neuer Neuronen im Gehirn
  • Lebensskript kulturelle Erwartungen in Bezug auf die Art und Reihenfolge der großen Lebensereignisse im Leben einer typischen Person.
  • generatives Retrieval bewusste oder freiwillige Konstruktion autobiografischer Erinnerungen basierend auf den aktuellen Zielen eines Individuums
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  • direkter Abruf unwillkürliche Erinnerung an autobiographische Erinnerungen, die durch einen spezifischen Hinweis ausgelöst werden (z. B. an derselben Stelle wie das ursprüngliche Ereignis)
  • Bestätigungsfehler 1 - eine Tendenz, dass das Augenzeugengedächtnis durch die früheren Erwartungen der Augenzeugen verzerrt wird; 2 - in Hypothesentests, Beweise suchen, die die eigenen Überzeugungen unterstützen
  • Fehlinformationseffekt die verzerrende Wirkung auf das Gedächtnis der Augenzeugen irreführender Informationen nach einer Straftat oder einem anderen Ereignis
  • unbewusste Übertragung die Tendenz von Augenzeugen, ein bekanntes (aber unschuldiges) Gesicht als die Person zu identifizieren, die für ein Verbrechen verantwortlich ist
  • retrospektive Erinnerung Erinnerung an Ereignisse, Menschen und so weiter in der Vergangenheit
  • prospektive Erinnerung sich daran zu erinnern, einige geplante Maßnahmen durchzuführen, ohne dass dies ausdrücklich angemahnt wird
  • zeitbasiertes prospektives Gedächtnis eine Form der prospektiven Erinnerung, die beinhaltet, sich zu erinnern, eine beabsichtigte Handlung zur richtigen Zeit auszuführen
  • ereignisbasiertes prospektives Gedächtnis eine Form des prospektiven Erinnerns, bei der daran erinnert wird, eine beabsichtigte Handlung auszuführen (z. B. Einkaufen von Lebensmitteln), wenn die Umstände angemessen sind
  • Meta-Speicher Überzeugungen und Wissen über das eigene Gedächtnis einschließlich Strategien für Lernen und Gedächtnis
  • Umsetzungsabsichten Aktionspläne, die bewusst entwickelt wurden, um ein Ziel zu erreichen (z. B. gesünderes Essen), basierend auf spezifischen Informationen darüber, wo, wann und wie das Ziel erreicht wird
  • Frage 1 Im Vergleich zur traditionellen Gedächtnisforschung zeichnet sich die Forschung zum Alltagsgedächtnis durch einen stärkeren Fokus worauf aus: (x aus 5) 1Gedächtnis für entferntere Ereignisse 2Beiläufiges Lernen 3Intentionales Lernen 4Berücksichtigung sozialer Faktoren 5Erinnern als bedeutsame Handlung 1, 2, 4, 5
  • Frage 2 Blitzlichterinnerungen... (x aus 5) 1sind intensive emotionale Erinnerungen an traumatische Erlebnisse. 2sind durch einen speziellen neuronalen Mechanismus in das Gedächtnissystem eingestanzt. 3sind lebhaft und detailliert. 4werden unwillkürlich aktiviert, z.B. im Schlaf. 5zeichnen sich durch eine besondere Akkuratheit aus.  2, 3
  • Frage 3 Interessanterweise gibt es sowohl Zeitabschnitte, aus denen Menschen besonders viele Erinnerungen haben, während sie keine oder nur wenige Erinnerungen an Erlebnisse aus anderen Zeitabschnitten haben. Welche Aussagen dazu sind richtig? (x aus 5) 1Für die ersten beiden Lebensjahre ist eine absolute Amnesie zu beobachten. 2Für die restlichen Vorschuljahre ist eine relative Amnesie zu beobachten. 3Besonders viele Erinnerungen fallen in die Zeit zwischen dem 10. und 30. Lebensjahr. 4Besonders viele Erinnerungen fallen in die letzten Jahre (bezogen auf den aktuellen Zeitpunkt). 5Die Anzahl der Erinnerungen für einen bestimmten Zeitabschnitt ist sehr individuell und relativ unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen und Konventionen. 1, 2, 3
  • Frage 4 Es existieren unterschiedliche Erklärungsansätze für die infantile Amnesie. Welche Aussagen sind in diesem Zusammenhang richtig? (x aus 5) 1Die Verdrängungstheorie liefert eine Erklärung dafür, warum negative Erlebnisse besser erinnert werden als positive. 2Die absolute Amnesie in den ersten beiden Lebensjahren wird nach der Zwei-Stufen-Theorie durch das Fehlen von Sprache erklärt. 3Die relative Amnesie im Vorschulalter wird nach der Zwei-Stufen-Theorie durch die fortschreitende Entwicklung des kognitiven Selbsts erklärt. 4Nach der neurogenen Hypothese gehen durch den Verlust von Neuronen im Hippocampus Erinnerungen aus den ersten Lebensjahren später wieder verloren. 5Das im Erwachsenalter festgestellte Ausmaß der infantilen Amnesie ist u.a. auch durch Vergessensprozesse über die Zeit hinweg bedingt.  5
  • Frage 5 Das Phänomen, dass Erinnerungen von Augenzeugen durch bestehende Erwartungen beeinflusst sind, ist bekannt als: (1 aus 5) 1Ankerheuristik 2Enkodierspezifitätsprinzip 3Bestätigungsbias 4Beobachterverzerrung 5Fehlinformationseffekt 3
  • Frage 6 Durch welchen Mechanismus lässt sich der Fehlinformationseffekt, der z.B. von Loftus und Palmer (1974) in der „Autounfall-Studie" untersucht wurde, erklären? (1 aus 5) 1Durch Rekonsolidierung und Aktualisierung der Gedächtnisspur 2Durch Rehearsal 3Durch proaktive Interferenz 4Durch implizites Lernen 5Durch unterstützten Abruf  1
  • Frage 7 Welche Aussagen zum Waffenfokus-Effekt sind richtig? (x aus 5) 1Menschen tendieren dazu, ihren Fokus auf angstauslösende Objekte zu richten. 2Der Effekt zeigt sich nur in realen Situationen, da man im Labor kaum Angst erzeugen kann. 3Angst führt durch Aktivierung zu einer höheren Gedächtnisleistung. 4Stress führt allgemein zu einer Fokussierung und somit einer Ausblendung peripherer Details. 5Der Fokus auf zentrale Details, wie z.B. eine Waffe, führt zu einer Reduktion von Stress.  1, 4
  • Frage 8 Welche Aussagen zum Wiedererkennen von Gesichtern sind richtig? (x aus 5) 1Gesichter von Personen der eigenen Altersgruppe werden besser wiedererkannt. 2Gesichter von Personen der eigenen Ethnie werden besser wiedererkannt. 3Gesichter von Personen des eigenen Geschlechts werden besser wiedererkannt. 4Gesichter von Erwachsenen mittleren Alters werden besser wiedererkannt als Gesichter von Kleinkindern oder auch sehr alten Menschen. 5Die subjektive Sicherheit, mit der Gesichter von Personen wiedererkannt werden, korreliert mit der Genauigkeit der Wiederkennung. 1, 2, 5
  • Frage 9 Was sollte man im Zusammenhang mit Line-ups wissen? (x aus 5) In einer Studie von Valentine et al. (2003) mit 640 Augenzeugen, die in 314 realen Aufstellungen Verdächtige identifizieren mussten, wurde in 80% der Fälle der Schuldige korrekt identifiziert. 1Simultane Line-ups sind sequentiellen Line-ups im Allgemeinen vorzuziehen. 2Simultane Line-ups erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer korrekten Identifikation des 3Schuldigen und die Wahrscheinlichkeit einer falschen Auswahl von Unschuldigen. 4Die falsche Nichtidentifikation von Schuldigen lässt sich senken, indem man Augenzeugen darauf aufmerksam macht, dass der Schuldige auf jeden Fall unter den Anwesenden ist. 5Die falsche Auswahl von Unschuldigen lässt sich senken, indem man Augenzeugen darauf aufmerksam macht, dass der Schuldige eventuell nicht anwesend ist.  3, 5
  • Frage 10 Welche der folgenden Aussagen zum kognitiven Interview sind richtig? (x aus 5) 1Das kognitive Interview basiert unter anderem auf der Theorie der Enkodierspezifizität. 2Beim kognitiven Interview geht es unter anderem darum, emotionale Prozesse auszublenden. 3Zentral für die Effektivität des kognitiven Interviews ist, dass die interviewten Personen das Ereignis aus unterschiedlichen Blickwinkeln und in unterschiedlicher Reihenfolge beschreiben. 4Wenn das zu erinnernde Ereignis stressig war, ist die Methode weniger effektiv. 5Durch das kognitive Interview nimmt die Zahl der richtig erinnerten Details zu und die Zahl der falsch erinnerten Details ab. 1, 4
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  • Verfahrensgedächtnis Dies ist ein Gedächtnis, das sich damit beschäftigt, zu wissen, wie und was das Wissen einschließt, das erforderlich ist, um qualifizierte Handlungen auszuführen
  • konzeptionelle Grundierung eine Form des Priming, in der die Verarbeitung der Reizbedeutung erleichtert wird