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Wahrnehmung Aufmerksamkeit 7 (Subject) / wahrnehmung aufmerksamkeit 7 (Lesson)
Wahrnehmung Aufmerksamkeit 7
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- Amnesie ein Zustand, der durch eine Hirnschädigung verursacht wird, bei der eine schwere Beeinträchtigung des Langzeitgedächtnisses vorliegt
- Korsakoff-Syndrom Amnesie durch chronischen Alkoholismus verursacht
- anterograde Amnesie reduzierte Fähigkeit, sich an Informationen zu erinnern, die nach Beginn der Amnesie erworben wurden
- deklaratives Gedächtnis eine Form des Langzeitgedächtnisses, die Wissen beinhaltet, ist der Fall; es beinhaltet die bewusste Erinnerung und umfasst das Gedächtnis für Fakten (semantisches Gedächtnis) und Ereignisse (episodisches Gedächtnis); manchmal auch als explizites Gedächtnis bekannt
- nicht-deklarativer Speicher Formen des Langzeitgedächtnisses, die das Verhalten beeinflussen, aber keine bewusste Erinnerung beinhalten (z. B. Priming, prozedurales Gedächtnis); auch als impliziter Speicher bekannt
- Grundierung die Verarbeitung von (und die Reaktion darauf) auf ein Ziel zu erleichtern, indem ein Stimulus, der damit verbunden ist, vor einiger Zeit präsentiert wird
- Verfahrensgedächtnis Dies ist ein Gedächtnis, das sich damit beschäftigt, zu wissen, wie und was das Wissen einschließt, das erforderlich ist, um qualifizierte Handlungen auszuführen
- semantisches Gedächtnis eine Form des Langzeitgedächtnisses, bestehend aus allgemeinem Wissen über die Welt, Konzepte, Sprache und so weiter
- episodisches Gedächtnis eine Form des Langzeitgedächtnisses, die sich mit persönlichen Erlebnissen oder Episoden beschäftigt, die an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt auftreten
- semantische Demenz ein Zustand mit Schäden an den vorderen temporalen, in denen ein weitgehender Informationsverlust über die Bedeutungen von Wörtern und Konzepten besteht; Patienten mit dieser Erkrankung unterscheiden sich stark in den Symptomen und dem Muster der Hirnschädigung. Das episodische Gedächtnis und die exekutive Funktion sind jedoch in den frühen Stadien einigermaßen intakt
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- Semantisierung episodische Erinnerungen, die sich im Laufe der Zeit in semantische Erinnerungen verwandeln
- Konzepte mentale Darstellungen von Kategorien von Objekten oder Gegenständen
- kategoriespezifische Defizite Störungen, die durch Hirnschäden verursacht werden, bei denen semantisches Gedächtnis für bestimmte semantische Kategorien gestört ist
- Schema organisiertes Paket von Informationen über die Welt, Ereignisse oder Personen, die im Langzeitgedächtnis gespeichert sind
- Skript eine Form eines Schemas, das Informationen über eine Abfolge von Ereignissen enthält (z. B. Ereignisse während eines typischen Restaurantessens)
- Wahrnehmungsgrundierung eine Form des Priming, in der wiederholte Darstellungen von Astimulus seine Wahrnehmungsverarbeitung erleichtern
- konzeptionelle Grundierung eine Form des Priming, in der die Verarbeitung der Reizbedeutung erleichtert wird
- Wiederholungsunterdrückung der Befund, dass Reizwiederholung häufig zu verminderter Hirnaktivität führt (typischerweise mit verbesserter Leistung durch Priming)
- Frage 1 Welche Aussagen zum Korsakoff-Syndrom sind richtig? (x aus 5) 1Es tritt kurzfristig bei hoher Intoxikation mit Alkohol auf. 2Es geht oft mit einer Schädigung des medialen Temporallappens einher. 3Das motorische Lernen ist stark beeinträchtigt. 4Die Leistung bei Aufgaben zum Kurzzeitgedächtnis ist nur geringfügig schlechter. 5Es kommt sowohl zu einer retrograden als auch einer anterograden Amnesie. 2, 4, 5
- Frage 2 Welche Aussagen zu den unterschiedlichen Langzeitgedächtnissystemen sind richtig? (x aus 5) 1Das episodische und das deklarative Gedächtnis werden oft als zwei Formen des semantischen Gedächtnisses aufgefasst. 2Priming gehört zum semantischen Gedächtnis. 3Fertigkeiten wie Radfahren gehören zum prozeduralen Gedächtnis. 4Das prozedurale Gedächtnis ist eine Form des nicht-deklarativen Gedächtnisses. 5Das Langzeitgedächtnis lässt sich grob in das deklarative, das nicht-deklarative und das perzeptuelle Gedächtnis einteilen. 3, 4
- Frage 3 Das episodische Gedächtnis (x aus 5) 1wurde in der Evolution spät entwickelt. 2entsteht spät in der Entwicklung des Individuums. 3wird im Alter erst spät abgebaut. 4dient der Speicherung und dem Abruf von spezifischen Ereignissen. 5ist assoziiert mit bewusster Erinnerung. 1, 2, 4, 5
- Frage 4 Spiers et al. (2001) haben in einer Metaanalyse Daten von Patienten mit einer Amnesie nach einer Schädigung des Hippocampus oder Fornix zusammengetragen und analysiert. Welche Art von Beeinträchtigungen haben Sie dabei gefunden? (x aus 5) 1In allen Fällen zeigten sich Beeinträchtigungen des episodischen Gedächtnisses. 2In allen Fällen zeigten sich Beeinträchtigungen des semantischen Gedächtnisses. 3Es zeigten sich kaum Beeinträchtigungen des episodischen Gedächtnisses. 4Es zeigten sich kaum Beeinträchtigungen des semantischen Gedächtnisses. 5Es zeigten sich keine Beeinträchtigungen des Kurzzeitgedächtnisses. 1, 4, 5
- Frage 5 Während bei einer Amnesie vor allem der mediale Temporallappen, incl. des Hippocampus, betroffen ist, treten bei der semantischen Demenz Degenerationen in folgender Hirnregion auf: (1 aus 5) 1Frontallappen 2Anteriorer Temporallappen 3Subkortikale Bereiche 4Rechter Parietalappen 5Ventromedialer frontaler Kortex Option 2
- Frage 6 Das episodische Gedächtnis lässt sich mit verschiedenen Arten von Tests prüfen. Diese erfassen in unterschiedlichem Maße die Vertrautheit (familiarity) bzw. die Erinnerung (recollection). Angenommen, Probanden haben eine Wortliste bzw. eine Liste von Wortpaaren gelernt. Welchen Aussagen sind dann richtig? (x aus 5) 1Die Instruktion „Welches Wort hast du zusammen mit BAUM gelernt" ist beispielhaft für einen seriellen Abruf. 2Die Instruktion „Hast du das folgende Wort gelernt: BAUM?" ist beispielhaft für einen unterstützten Abruf. 3Beim freien Abruf lässt sich die Vertrautheit gut testen. 4Beim Forced-choice Wiedererkennen wird der Proband gezwungen sich zu entscheiden, welches von mehreren (oder auch nur zwei) Wörtern ihm zuvor präsentiert wurde. 5Forced-choice Wiedererkennen wird auf Deutsch auch als Ja/Nein-Wiedererkennen bezeichnet Option 4
- Frage 7 Welche Aussagen zu Konzepten sind richtig? (x aus 5) In der Untersuchung von Rosch et al. (1976) verwendeten Probanden beim Benennen von Objekten auf Bildern fast immer die Basis-Kategorie (also z.B. "Hund" und nicht "Terrier" bzw. "Tier"). 1Am akkuratesten gelang in der Studie von Prass et al. (2013) die Verarbeitung auf dem übergeordneten Level (also "Tier", siehe Punkt 1). 2Am schnellsten gelang in der Studie von Prass et al. (2013) die Verarbeitung auf dem 3übergeordneten Level (also "Tier", siehe Punkt 1). 4Die Repräsentation von Konzepten ist abhängig von persönlichen Zielen. 5Die Repräsentation von Konzepten ist über verschiedene Situationen hinweg stabil. 1, 2, 3, 4
- Frage 8 Bei welcher Erkrankung kommt es typischerweise zu Defiziten beim konzeptuellen Priming, während das perzeptuelle Priming intakt bleibt? (1 aus 5) 1Morbus Alzheimer 2Morbus Huntington 3Korsakoffsyndrom 4Parkinsonerkrankung 5Dysexekutives Syndrom 1
- Frage 9 Das Phänomen, dass Probanden schneller entscheiden können, ob ein Objekt lebendig oder nicht-lebendig ist, wenn sie es kurz zuvor gesehen haben, ist ein Beispiel für: (1 aus 5) 1Perzeptuelles Priming 2Wiederholungspriming 3Reduplizierendes Priming 4Konzeptuelles Priming 5Negatives Priming 4
- Frage 10 Für Primingeffekte gibt es verschiedene Erklärungsansätze. Nach dem Erklärungsansatz der perzeptuellen Flüssigkeit sollte eine wiederholte Präsentation eines Reizes wozu führen: (x aus 5) 1Deklarativem Gedächtnis 2Erhöhter Hirnaktivität 3Bewussterer Verarbeitung 4Einer Ausbreitung von Aktivation in Netzwerken 5Reduzierter Hirnaktivität 5
- Frage 11 Zum Bereich des prozeduralen Lernens gehören viele Arten des Lernens von Fertigkeiten. Welche der folgenden Punkte gehören nicht dazu? (x aus 5) 1Spiegellesen 2Sequenzlernen 3Unterstützter Abruf 4Lernen künstlicher Grammatiken 5Erwerb motorischer Fähigkeiten 3
- Fehlinformationseffekt die verzerrende Wirkung auf das Gedächtnis der Augenzeugen irreführender Informationen nach einer Straftat oder einem anderen Ereignis
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- retrospektive Erinnerung Erinnerung an Ereignisse, Menschen und so weiter in der Vergangenheit
- prospektive Erinnerung sich daran zu erinnern, einige geplante Maßnahmen durchzuführen, ohne dass dies ausdrücklich angemahnt wird
- zeitbasiertes prospektives Gedächtnis eine Form der prospektiven Erinnerung, die beinhaltet, sich zu erinnern, eine beabsichtigte Handlung zur richtigen Zeit auszuführen
- Umsetzungsabsichten Aktionspläne, die bewusst entwickelt wurden, um ein Ziel zu erreichen (z. B. gesünderes Essen), basierend auf spezifischen Informationen darüber, wo, wann und wie das Ziel erreicht wird
- Grundierung die Verarbeitung von (und die Reaktion darauf) auf ein Ziel zu erleichtern, indem ein Stimulus, der damit verbunden ist, vor einiger Zeit präsentiert wird