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fp (Subject) / Tutorium 2 (Lesson)

Modul

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  • Prinzipal-Agenten-Beziehung: ● Interessengegensatz zwischen Prinzipal (Auftraggeber) und Agent (Auftragnehmer) ● Nicht alle Informationen sind für alle Beteiligten gleichermaßen verfügbar (asymmetrische Informationen) -> Agent hat i.d.R. Vorsprung ● Verhalten des Agenten für Prinzipal nicht ohne Anstrengung/Kosten beobachtbar
  • [Probleme der Prinzipal-Agenten-Beziehung] Hidden characteristics: ● unveränderbare (bzw. nicht kostenlos) Eigenschaften des Agenten, die dem Prinzipal ex ante (vor Vertragsschluss) verborgen sind, sich aber ex post (nach Vertragsschluss) offenbaren ● adversen Selektion ( Risiko der Auswahl unerwünschter Vertragspartner)
  • [Probleme der Prinzipal-Agenten-Beziehung] Hidden action: ● Verhalten kann von Prinzipal nicht beobachtet werden ● Shirking (bewusst langsam arbeiten etc.) ● Consumption on the job (Ressourcen für den privaten Gebrauch verwenden)
  • [Probleme der Prinzipal-Agenten-Beziehung] Hidden Information: ● Prinzipal kennt die Absichten des Agenten nicht ● Eigennützigkeit ● Fringe benefits ( Dienstleistung und Waren die dem Agenten zur Verfügung stehen )
  • [Probleme der Prinzipal-Agenten-Beziehung] Hidden intention: ● Prinzipal weiß ex ante nicht, wie sich der Agent im Laufe der Leistungsbeziehung verhalten wird und welche Motive er verfolgt ● Adverse selection, Holp-up
  • Adverse Selektion:​ Gefahr der Auswahl schlechter Vertragspartner
  • Shirking:​ Arbeitnehmer drückt sich vor der Arbeit bzw. arbeitet bewusst langsam
  • Consumption on the job:​ Benutzung der Ressourcen für private Zwecke
  • Fringe Benefits:​ Agent kann Handlungen wählen, die ihm selbst den größten Nutzen bringen
  • Moral Hazard:​ Agent hat den Anreiz sich leichtsinnig und verantwortungslos zu verhalten, da Kosten vom Prinzipal getragen werden
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  • Holp-up:​ ein Vertragspartner nutzt einen Spielraum zu seinem Gunsten aus (z.B. Betrug, Vertragslücken)
  • [Lösungen des Prinzipal-Agenten-Problem] Informationssymmetrien senken durch... Monitoring:​ Systematische Erfassung von Informationen und „Beobachtung“ des Agenten (Prinzipal)
  • [Lösungen des Prinzipal-Agenten-Problem] Informationssymmetrien senken durch... Reporting:​ Agent ist selbst daran interessiert, sein Handeln gegenüber dem Prinzipal transparent zu machen
  • [Lösungen des Prinzipal-Agenten-Problem] Informationssymmetrien senken durch... Anreizverträge gestalten​: durch Vertragsgestaltung sollen die Ziele von Prinzipal und Agent harmoniert werden (z.B. erfolgsabhängig Vergütung)
  • [Lösungen des Prinzipal-Agenten-Problem] Informationssymmetrien senken durch... Commitment:​ Aufbauen von Vertrauen
  • [Lösungen des Prinzipal-Agenten-Problem] Informationssymmetrien senken durch... Reputation:​ Aufbau eines guten Rufs (Agent zeigt schon vor Vertragsabschluss das er die Interessen des Prinzipals wahrnimmt)
  • [Lösungen des Prinzipal-Agenten-Problem] Informationssymmetrien senken durch... Bording:​ zugesagte Handlungen sollen vom Agent eingehalten werden zb. Hinterlegung eines Pfands, Kaution eines Mieters
  • [Lösungen des Prinzipal-Agenten-Problem] Informationssymmetrien senken durch... Vertragsabschluss/Extra guter Erfahrung:​ Prinzipal gibt dem Agenten einen Vertrauensvorschuss und hofft, dass dieser ihn nicht enttäuscht
  • [Lösungen des Prinzipal-Agenten-Problem] Informationssymmetrien senken durch... Sozialkapital aufbauen:​ Agent verzichtet auf Opportunitäre Handlungen und hofft, dass der Prinzipal ebenso vertrauenswürdig handelt
  • Corporate Governance: Leitlinien zur Unternehmensführung. Kann zur Lösung von Interessenkonflikten beitragen siehe : https://www.imagebanana.com/s/big/928/2UwZnc9T.png
  • Anspruchsgruppen und ihre Interessen ggü. dem Unternehmen: Shareholder : Bsp: Eigenkapitalgeber (Eigentümer; Gesellschafter, Aktionäre ) -> Shareholder -Konzept:  Maximierung des Nutzens der Shareholder  (also Maximierung des Totalgewinns und Unternehmenswerts) Stakeholder  :  Bsp (Fremdkapitalgeber, Arbeitnehmer, Management, Kunden, Lieferanten, Gesellschaft, Staat ) -> Stakeholder-Konzept : Unternehmen steht verschiedenen Interessengruppen gegenüber und ist bestrebt die Interessen zusammenzuführen und alle Stakeholder in angemessener Weise am Unternehmenserfolg und -handeln teilhaben zu lassen
  • Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) : wesentliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften dar und enthält international und national anerkannte Standards Ziel: Stärkung des Vertrauens aller Interessensgruppen & Schaffung eines transparenten und nachvollziehbaren Corporate Governance. Vorstände und Aufsichtsräte von börsennotierten AG geben jedes Jahr an ob sie DCGK eingehalten haben und einhalten werden.
  • Organisation: die zielorientierte ganzheitliche Gestaltung von Prozessen und Strukturen innerhalb von Betrieben
  • Aufbauorganisation: hierarchische Ordnung des Unternehmens zur dauerhaften Regelung von Rechten und Pflichten von Personen und Abteilungen Ziel: sinnvoll gegliederte Arbeitsteilung schaffen, Handlungsprozesse ordnen durch die Bildung und Verteilung von Aufgaben ● 1. Aufgabenanalyse: Gesamtaufgaben in Teilaufgaben zerlegen ● 2. Aufgabensynthese: Teilaufgaben zu sinnvollen Aufgabenkomplexen und die Aufteilung auf einzelne Stellen ● 3.Koordination von Stellen: Gefahr der Abhängigkeit von einer Stelle ● 4. Koordination von Abteilungen: Zusammenfassen von mehreren Stellen
  • Ablauforganisation: zeitliche und räumliche Gestaltung der Arbeitsabläufe ● 1.Aufgabenanalyse: Gesamtaufgaben in Teilaufgaben zerlegen ● 2.Arbeitsanalyse: Zerlegung der Teilaufgaben in Arbeitsteile(Tätigkeiten) ● 3.Arbeitssynthese: Zusammenfassung der Arbeitsteile unter Berücksichtigung der Arbeitsgänge Arbeitsverteilung (Personale Synthese) Arbeitsvereinigung( temporale Synthese) Raumgestaltung(lokale Synthese)
  • Einliniensystem:​ eine Stelle ist nur einer einzigen Instanz untergestellt und erhält somit nur von einer Instanz Anweisungen
  • Mehrliniensystem:​ eine Stelle bekommt von mehreren übergeordneten stellen Anweisungen
  • Funktionale Organisation: Aufgaben unterhalb der Führungsebene nach ihrer Funktion aufgeteilt -> die Unternehmensleitung muss die unterschiedlichen Bereiche koordinieren Vorteile:  bessere Ressourcennutzung, hohe FachkompetenzNachteile: hoher Koordinationsbedarf , Interessenskonflikte zwischen den Funktionsbereichen
  • Stablinienorganisation:​ Zur Entlastung der Instanzen(Funktionale Organisation)werden Stäbe geschaffen die nur bedingt mit Weisungsbefugnis ausgestattet sind
  • Spartenorganisation: Bei der Spartenorganisation ist die Unternehmensstruktur nach Produkten, Geschäftsfeldern oder Regionen aufgeteilt. ● Die einzelnen Sparten können sich effektiv um einen Geschäftsbereich kümmern. ● Sparten handeln in ihrem Bereich selbstständig und eigenständig
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  • Matrixorganisation: Geschäftsfelder und Funktionsbereiche bilden eine Matrix. (Kombi Sparten u Funktions.O) In der Regel gehen Matrixorganisationen mit einem hohen Kommunikationsbedarf einher.
  • Management:​ übernimmt die Gestaltungs- und Steuerungsfunktion in Unternehmen um Prozesse zielgerichtet und koordiniert ablaufen zu lassen Dazu gehört (Planung, Führung, Organisation, Kontrolle)
  • Management:​ übernimmt die Gestaltungs- und Steuerungsfunktion in Unternehmen um Prozesse zielgerichtet und koordiniert ablaufen zu lassen Kontrolle:​ Vergleich der erreichten Ergebnisse mit Plandaten (Soll-Ist-Vergleich) Führung:​ Zielgerichtete Ausrichtung der Einzelhandlungen Planung:​ allgemeine Bestimmung dessen, was zu tun ist und wie es getan werden soll, um die Unternehmensziele zu erreichen Organisation:​ Schaffung eines zielgerichteten Handlungsgerüsts Personaleinsatz:​ Besetzung der Stellen mit kompetentem Personal
  • Management by Objectives (MbO): ● Führung durch Zielvereinbarung/Führung durch Vorgabe von Zielen ● Erarbeitung von gemeinsamen Zielsetzungen ● Auswahl der Ressourcen fällt in den Aufgabenbereich der Aufgabenträger Voraussetzung: ● Analyse von Schwächen und Stärken ● Festlegung der Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten ● Übersetzung der Unternehmensziele in die vertikale Organisationsstruktur
  • Management by Exception (MbE): ● Führung durch Abweichungskontrolle und Eingriff in Ausnahmefällen ● Mitarbeiter tragen Verantwortung für die Durchführung von normalen Aufgaben bis Eingriff der übergeordneten Instanzen nötig ist Voraussetzung: ● Festlegung von Zielen/Soll-Werten ● Richtlinien für Normal- und Ausnahmefälle ● Reglungen der Zuständigkeiten ● Durchführen einer Abweichungsanalyse zum Soll-Ist-Vergleich
  • Management by Delegation (MbD): ● Führung durch Aufgabendelegation ● Vollmacht liegt bei Mitarbeitern ● Mitarbeiter erhalten und entscheiden selbstständig in einem Aufgabenbereich ● Verlagerung von Entscheidungen auf die organisatorische Ebene ● Vorgesetzter hat nur Führungsverantwortung Voraussetzung: ● Stellenbeschreibungen ● Bestimmung von delegierbaren und nicht delegierbaren Aufgaben
  • Management by System (MbS): ● Führung durch Systemsteuerung ● Führungsmodell durch computergeschützte Informations-, Planungs- und Kontrollsysteme Voraussetzung: ● Entscheidungsdezentralisierung ● Integriertes Planungs-, Informations- und Kontrollsystem ● Zielorientierte Organisation
  • Führungsstil: ● langfristiges, relativ stabiles, von der Situation unabhängiges Verhaltensmuster der Führungsperson gegenüber anderen Mitarbeitern ● zeichnet sich dadurch aus, das jede Situation durch ein einheitliches Verhalten gekennzeichnet ist
  • [Führungsstil] Autoritärer Führungsstil:​ hoher Entscheidungsspielraum für den Vorgesetzten (Entscheidungen ohne Mitsprache der Untergebenen)
  • [Führungsstil] Autoritärer Führungsstil:​ hoher Entscheidungsraum für die Gruppe
  • [Führungsstil] Despotisch:​ Vorgesetzter entscheidet und ordnet an
  • [Führungsstil] Patriarchisch:​ ​ Vorgesetzter entscheidet, versucht aber seine untergebenen von seiner Entscheidung zu überzeugen
  • [Führungsstil] Partizipativ:​ ​ Vorgesetzter informiert seiner untergebenen über seine Entscheidungen und diese können ihre Meinung dazu äußern
  • [Führungsstil] Demokratisch:​ Die Gruppe entscheidet nach dem der vorgesetzter das Problem aufzeigt
  • Kernaufgaben des Controllings: Planung: ● koordiniert und wirkt bei der Erstellung der strategischen(langfristig), taktischen(mittelfristig) und operativen(kurzfristig) Planung mit ● Bsp: Koordination und Aggregation von Teilplänen, Budgetierung, Auswahl der Planungsinstrumente
  • Kernaufgaben des Controllings: Kontrolle: ● Vergleich der in Planungsphase ermittelten Soll-Werte mit den sich bei der Realisierung ergebenden Ist-Werten ● Analyse von Abweichungsursachen
  • Kernaufgaben des Controllings: Steuerung: ● Bestimmung und Einleitung von Gegenmaßnahmen um Ziele trotz Abweichung noch zu erreichen
  • Kernaufgaben des Controllings: Informationsversorgung: ● Koordiniert die Erstellung und Weiterleitung von Informationen und gestaltet die dazu notwenigen Prozesse und Systeme ● Bereitstellung von Zahlenmaterial zur Kontrolle und Steuerung des Unternehmens ● Aufbau eines führungsorientierten Finanz- und Rechnungswesens
  • Operative Führung: ● „Doing the things right“ -> Effizienz ● Ressourcenallokation und Koordination der betrieblichen Teilbereiche mit Hilfe von Planung, Organisation und Kontrolle
  • Strategische Führung: ● „Doing the right things“ -> Effektivität ● Bestimmung und Umsetzung der Strategien und Ziele für das Unternehmen und seine Teilbereiche ● Langfristige Existenzsicherung