Testtheorie und Testkonstruktion (Subject) / Grundlagen 2 (Lesson)
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Konstruktstrategien
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- Konsruktionsstrategie external Items die unterschiedliche Ausprägungen in einem Merkmal differenzieren können Erstellung großer Itempool - Testung an großer Personengruppe, die sich hinsichtlich des Merkmals möglichst stark unterscheiden -> Auswahl bester Items inhaltliche Interpretation unzulässig
- Vorteile externale Konstruktion Validität bereits durch Skalenkonstruktion gewährleistet Items häufig undurchschaubar/ nicht leicht verfälschbar
- Probleme externale Konstruktion Item wird mehreren Skalen zugeordnet - Item-Overlap und Interkorrelationen der Skalen -> erschwert Profilinterpretation Verwendung inhaltlich kaum nachvollziehbarer Items Keine dimensionale Interpretation
- Konsruktionsstrategie internal dimensionsanalytische Überlegungen Ziel: Finden von Aufgabengruppen, die im Sinne einer faktorenanalytischen Einfachstruktur, mit anderen Aufgabengruppe nicht oder nur gering korrelieren intuitive Strategie + faktorenalytische Überprüfung
- Konsruktionsstrategie Prototypenansatz für Eigenschaften gibt es prototypische Vorstellungen Sammeln prototypischer Verhaltensweisen Generierung von Items anhand dieser Verhaltensweisen Bsp: BIC-Act (Berufsbezogener Interpersonaler Circumplex-Actfragebogen; Muck et al. 2006)
- Unterscheid Faktorenanalyse bei induktiver bzw deduktiver Methode induktiv: richtige Anzahl Faktoren wird explorativ gesucht deduktiv: Hypothese zur faktoriellen Struktur liegt vor, die mittels Faktorenanalyse konfirmatorisch geprüft wird
- Konsruktionsstrategie Zusammenfassung Fa bedeutet nicht zwangsläufig induktives Vorgehen Tests die auf induktive entwickelten Strukturmodellen der Persönlichkeit oder Intelligenz nicht als induktiv zu klassifizieren - deduktiv deduktive Methode in der Testtheorie in der Regel angemessenes Vorgehen Formen ergänzen sich in den verschiedenen Phasen der Testkonstruktion
- Erprobungsformen vorläufiger Testversionen retrospektive Befragung Debriefing Verhaltenskodierung kongitives Vortesten
- retrospektive Befragung einfach & zeitlich effektiv nach der Bearbeitung des Tests Befragung von Probanden bezüglich problematischer Items Nachteile: unvollständige Erinnerungen, unbewusste Gedanken, keine aduäquate Problembeschreibung
- Verhaltenskodierung Alternative/ Ergänzung zum Debriefing Testsituation von dritter Person beobachtet Wann hat sich Testleiter/ Proband nicht erwartungsgemäß verhalten? zuverlässige Methode zur Aufdeckung sichtbarer Schwierigkeiten
- kognitives Vortesten Ermittlung der Gedanken, die dem Probanden während Testbearbeitung durch den Kopf gehen Methoden: think aloud, probing(Nachfragetechnik nach Beantwortug eines Items) meist Videoaufzeichung 2 x Rohfassung und verbesserte Version aufwendig!
- Wie geht man bei den Erprobungsformen für eine vorläufige Testversion vor? Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie die retrospektive Befragung, Debriefing, Verhaltenskodierung und kongitives Vortesten. Bei der retrospektiven Befragung beispielsweise werden die Probanden nach der Bearbeitung des Tests von dem Testleiter bezüglich problematischer Items befragt. Wann welche Methode angewandt wird sollte je nach als vertretbar angesehenem Aufwand, der Testart, der Aufgabenkomplexität und dem Aufgabentyp entschieden werden.
- Was muss man bei der Itemformulierung beachten? (F30) Inhalte (Kategorisierung von Itemarten) Direkte vs. indirekte ItemsHypothetische vs. biographiebezogene Items Stimulusqualität/-intensitätKonkrete vs. abstrakte ItemsPersonalisierte vs. depersonalisierte ItemsAufgabeninhalte Sprachliche Verständlichkeit Eindeutigkeit des Iteminhalts Itemschwierigkeit
- Welche Konstruktionsstrategien haben sie kennengelernt? intuitivrational/deduktivexternal/ kriteriumsorientiertinternal/faktorenanalytisch/induktivPrototypenansatz
- Welche Schritte muss man während der Testplanung durchlaufen? Festlegen und Definieren des interessierenden Merkmals/KonstruktDefinition von Geltungsbereich und ZielgruppeKonstruktion der ItemsErstellung und Überprüfung der vorläufigen Testversion + empirische Überprüfung inkl. Revision
