Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie (Subject) / Lernkontrolle 2 - Eysenck: Erregung - Hemmung (Lesson)
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Lernkontrolle 2 - Eysenck: Erregung - Hemmung
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- LK 2 1. Beschreiben Sie die Affektlage von Extravertierten und Introvertierten. (Klausur) Extravertierte: kontaktfreudig, gesellig, gesprächig, aktiv ⇒ nach außen gekehrt Introvertierte: zurückhaltend, schweigsam, passiv, ruhig ⇒ nach innen gekehrt
- LK 2 2. Beschreiben Sie Annahmen und Evaluation, die Eysenck durchführt, um nachzuweisen, dass sich Extravertierte und Introvertierte in ihren psycho-physiologischen Prozessen unterscheiden. Annahme: Unterschiede von Extravertierten und Introvertierten in der zentral-nervösen Erregbarkeit des Kortex. Bei Extravertierten ist die Grunderregung niedrig bzw. die neuronale Erregungsschwelle höher. Demzufolge benötigen stärke Stimulanz von außen, um ein optimales Erregungsniveau zu erreichen. ⇒ unterempfindliche ARAS* Bei Introvertierten ist die Grunderregung höher als bei Extravertierten, die neuronale Erregungsschwelle ist somit niedriger angesiedelt. Sie vermeiden starke Stimulanzen von außen, um ein optimales Erregungsniveau zu halten. ⇒ überempfindliche ARAS* *ARAS = Aufsteigendes Retikuläres-Aktivierendes System Evaluation: klassische Konditionierung (nach Pawlow) ⇒ z. B. Luftstoß + Klingelton - Lidschattenschlag Extravertierte: benötigen länger, bis Erregungsschwelle erreicht ist und konditioniertes Verhalten erlernt ist; vergessen zudem schneller Introvertierte: Erregungsschwelle wird schneller überschritten, Lernreiz daher schneller verarbeitet und länger gespeichert
- LK 2 3. Starkes und schwaches Nervensystem: Wie unterscheiden sich Extravertierte und Introvertierte in ihren erregenden und hemmenden Prozessen auf eine Reizwirkung? Welche Extremgruppe ist besser konditionierbar? Introvertierte weisen eine höhere kortikale Erregbakeit auf als Extrovertierte. D. h. äußere Reize führen schneller zu einer Hemmung (Schutzfunktion), um eine Überreizung des Kortex zu vermeiden. Extravertierte weisen eine niedrigere kortikale Erregbakeit auf, sie benötigen stärke äußere Reize zur Stimulierung, die Hemmung setzt später ein als beim Introvertierten. Introvertierte = niedrige Erregungsschwelle (niedrige Kortikale Hemmung) - hohe kortikale Erregbarkeit Extravertierte = hohe Erregungsschwelle (hohe kortikale Hemmung) - niedrige kortikale Erregbarkeit Introvertierte sind besser konditionierbar.
