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Materialwirtschaft (Subject) / MW (Lesson)
Ein extrem behindertes Fach, bei einer noch dümmeren Dozentin !
This lesson was created by Konstantin11.
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- Bullwhip-Effekt (Peitschenhiebeffekt) Varianzerhöhung bei der Nachfrage entlang des Informationsflusses in der Lieferkette bedeutet Auswirkungen große Lagerbestände mangelhafte Vorhersagen der zukünftigen Produktnachfrage uneffiziente Kapazitätsnutzung schlechter Kundenservice unsichere Produktionsplanung
- Bewertung der Dimension Zeit s= Bestellpunkt Vorteile niedrige Bestände hohe Bestandssicherheit aufgrund ständiger Kontrolle zeit- und Saisonsabhänngig Nachteile : kontinuierliche Fortschreibung der Verbräcuhe nötig Lieferfähigkeit des Lieferanten muss sichergestellt werden T=Kontrollzyklus Vorteile: Geringer Koordinationsaufwand Bündelungspotenzial durch die Zusammenfassung verschiedener Materialien in einer Bestellung geringe Bedeutung der IT Nachteile: nur für konstanten Verbrauch geeignet Beschaffung unabhängig von Preisänderungen
- Teilprozesse des Materialeingangs Materiaprüfung Annahme des Materials - Annahme am Wareneingangslager - Überprüfung des Lieferzeitpunktes - Prüfung auf sofort sichtbare Mängel Identifizierung des Materials - Erfassung der Auftragsnummer in der IT - Vergleich mit der Bestellung - erschwert, wenn Begleitpapiere fehlen Art-/Mengenprüfung des Materials - unter Verwendung des Liefescheins - bei Abweichungen: --> Nachlieferung --> Annahmeverweigerung --> Differenz akzeptieren Qualitätsprüfung des Materials - Überprüfung der Qualität des Materials - oft in Form einer Stichprobenprüfung - Reaktion bei Qualitätsabweichungen Rechnungsprüfung des Materials - Vergleich nach der Menge und Art des gelieferten mit dem bestellten Material - Reaktion bei Abweichungen - Rechnungsbegleichung wird verannlast Dokumentation Erstellung der Materialeingangspapiere - Dokumentation, wohin das Material transportiert wird ( Lager, Produktion) - Festlegung von Prioritätskennzeichen bei zeitkritischen Vorgängen(z.B. FIFO)
- Rechnungsprüfung Prüfungsmerkmale Allgemeines - Daten (Anschrift, Rechnungssteller, dazugehörige Bestellnummer, etc.) -Rechnungswert Bestellmenge -gelieferte=bestellte=eingegenagene Konditionen - berechneter=vererinbarter=Bestellpreis -Rabatt, Bonus, Skonto -Frachtkosten -ggf. Verpackungskosten Nachfolgende Schritte bei vollständiger Übereinstimmung der Daten Weiterleitung der Rechnung an die Buchhaltung Buchung der Rechnung Zahlung der rechnung unter Beachtung der Zahlungsbedingungen Mit Bezahlung der Rechnung ist der Kauf/Liefervertrag erfüllt und erledigt
- Berechnung des Einstandspreises (Beschaffungspreis) Angebotspreis - Rabatt - Bonus + Mindermengenzuschlag = Zieleinkaufspreis - Skonto = Bareinkaufspreis + Bezugskosten Verpackung; Fracht; Rollgeld; Versiherung; Zoll = Einstandspreis
- Lagerhauptfunktion Puffer- und Ausgleichsfunktion zeitliche Diskrepanzen zwischen Beschaffung, Produktion und Absatz ausgleichen
- Lagerhauptfunktion Sichergheitsfunktion unregelmäßige Verbrauchs- und Lieferzeitenentwicklungen überwinden
- Lagerhauptfunktion Umformungs- und Veredelungsfunktion Endmontage, Servicearbeiten, Reifeprozesse (bspw. VAS, Wein, Bier, Käse)
- Lagerhauptfunktion Sortierungsfunktion Kommissionierungsaufgaben
- Lagerhauptfunktion Spekulationsfunktion Spekulation auf Preisveränderungen
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- Kategorisierung der Lagerarten Merkmal: Funktiosbereiche Beschaffungslager Fertigungslager Absatzlager
- Kategorisierung der Lagerarten Merkmal: Bauart Freilager Halboffenlager Geschlossenes Lager Speziallager
- Kategorisierung der Lagerarten Merkmal: Lagergut Stangenlager Blech und PLattenlager Stückgutlager Flüssig und Gaselager Werkzeuglager Büromateriallager
- Kategorisierung der Lagerarten Merkmal: Lagertechnik Flachlager Blocklager Regallager
- Kategorisierung der Lagerarten Merkmal: Eigentum Firmenlager Fremdlager
- Kategorisierung der Lagerarten Merkmal: Technologie manuelles Lager mechanisches Lager automatisches Lager
- Kategorisierung der Lagerarten Merkmal: Zentralisierung Zentrallager Dezentrallager
- Lagerplatzvergabestrategien feste Lagerplatzvergabe Festplatzlagerung fester Lagerplatz für jeden Artikel Vorteile: einfache Lagerorganisation einfache Sortierung
- Lagerplatzvergabestrategien freie Lagerplatzvergabe innerhalb fester Bereiche Zonung Lagerung der Ladeeinheiten nach Umschlagshäufigkeit Vorteil: erhöhte Umschlagsleistung Querverteilung Lagerung der Ladeeinheiten eines Artikels über mehrere Gänge Vorteile: Zugriffssicherheit bei Ausfall eines Fördermittels Höhere Leistung
- Lagerplatzvergabestrategien freie Lagerplatzvergabe chaotische Lagerung Lagerung der Ladeeinheiten auf beliebigen freien Lagerplätzen Vorteile: effiziente Ausnutzung der Lagerkapazität, platzgenaue ABC- Zonung
- Statische Lagerung Kompaktlagerung ohne Lagergestell -Bodenbocklager mit Lagergestell -Einfahrregallager Zeilenlagerung ohne Lagergestell -Bodenzeilenlager mit Lagergestell -Regallager
- dynamische Lagerung Kompaktlagerung mit Lagergestell -Blockregallager -Durchlaufregallager Zeilenlagerung mit Lagergestell -Umlauf/Umsetzregallager auf Fördermittel -Verschiebe/Einschubregallager
- Ausgewählte Lagerkennzahlen Lager-Bruttofläche Lagerfläche abzüglich Flächen für Büros, Betriebsräume, Bereitstellung für Lagergut, BE- und Entladeplätze, Auf und Abgabestationen Lager-Nettofläche Lager- Bruttofläche abzüglich Verkehrs- und Manipulationsflächen für Lagerbediengeräte entspricht den mit Regalen belegten Flächen
- Flächennutzungsgrad Flächennutzungsgrad = Lager-Nettofläche Lager-Bruttofläche in Prozent
- Umschlagshäufigkeit Umschlagshäufigkeit= Lagerumsatz [€/Jahr] durchschnittlicher Lagerbestand [€] Schnelldreher (A-Teile) Artikel mit großer Umschlagshäufigkeit sollten bei der Lagerplatzvergabe bevorzugt behandelt werden Langsamdreher (C-Teile) geringe Umschlagshäufigkeit können bei der Lagerplatzvergabe nachgelagert behandelt werden
- Kommissionierung Zusammenstellung von bestimmten Teilmengen aus einer zur Verfügung gestellten Gesamtmenge auf Basis von Kundenaufträgen Techniken Einsatz von Fahrlosen Transportsystemen (FTS) Pick-by-Voice-Technik Pick-by-Light-Technik
- Kommissioniersysteme = Kommisionieren beinhaltet das Zusammenstellen bestimmter Teilmengen(Artikel) aus einer bereitgestellten Gesamtmenge(Sortiment) auf Grund von Bedarfsinformationen Grundfunktionen Bereitstellung von Bedarfsinformationen (Kommisionierungsaufträge Bereitstellung von Artikelgruppen Planmäßige Fortbewegung zur Entnahme und Abgabe Abgabe der Teilmenge an nachgelagerte Instanzen
- Komponenten der Kommissionierzeit Basiszeit Organisatorische und administrative Tätigkeiten Ampfang der Belege Bereitstellung von Hilfsmitteln
- Komponenten der Kommissionierzeit Wegzeit Zeit zwischen zwei Entnahme stellen Insbesondere bei statischen Systemen
- Komponenten der Kommissionierzeit Greifzeiten Physische Materialbewegung Hinlangen Aufnehmen Ablegen
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- Komponenten der Kommissionierzeit Totzeit Suchen/Finden Zählen Kontrollieren Vergleichen Anbruch binden Etikettieren Fehlerbehebung
- Maßnahmen zur Verringerung der Kommissionierzeit Verringerung der Basiszeit Beleglose Kommisionierung (Pick-by-Voice) Palettierroboter oder Kommissionierroboter Verringerung der Wegzeit Trennung von Kommissionier- und Reservelager/-zone Spezielle Lagereinrichtungen in der Kommissionierzone Angetriebene Fördermittel für mitfahrende Kommissionierer Artikelweises Kommissionieren Gleichzeitliges Kommisionieren einer Auftragsreihe Verringerung der Greifzeit Ergonomische gestaltung des Greifbereichs Negatibes Kommissionieren Bildung von Gebinden und Sets Dynamische Kommissionierung Verringerung der Totzeit Eliminierung von nicht-wertschöpfenden Aktivitäten Null-Fehler Strategie Zählwiegen Lagerplatzkennzeichnung Automatische identifikation des Lagerplatzes
- Statische Kommissionierverfahren (Person zur Ware) Kommissionierlager bewegt sich zur Ware hin Z.B. Durchlaufregale ohne Transporthilfe, Läger und Beschieberegalen Flexibel gegenüber stark schwankenden Anforderungen, z.B. Eilaufträge, gesamte Lagerware im Zugriff des Kommissionieres, geringe Investition notwenig, aber geringere Kommissionierleistung, hohe Wegzeitanteile und damit hohe Personalkosten
- Dynamische Kommissionierverfahren Ware zur Person Lagereinheit werden zum Kommissionierer transportiert Z.B. Hochregallager mit automatschen Regalförderzeugen, Paternosteranlagen Hohe Kommissionierleistung, Zeitersparnis reduzierte Fehlerquote, optimale Gestaltung der Arbeitsplätze, hoher INvestitionsaufwand geringere Flexibilität bei Nachfrageschwankungen
- Kommissionierverfahren Pick-by-Light Ablauf Fach aus dem gepickt werden soll wird durch eine Fachinnenbeleuchtung dem Order-Picker mitgeteilt Am fach erscheint eine zweistellige Digitalanzeige, welche zu entnehmende Stückzahl anzeigt Wenn alle Produkte eingesammelt sind, wird das nede des Kommissionierungsprozesses angezeigt Vorteile: Erhöhung der Pickleistung Reduzierung der Fehlerquote Nur kurze Anlernung erforderlich Beleglose Kommisionierung Nachteile: Für Warenentnahme aus Fächern geeignet geeignet für kleine überschaubare Greifpositionen an einem Kommisionierungsplatz
- Kommissionierungsverfahren Pick-by-Voice Ablauf Order-Picker trägt ein Headset, dass mit einem zentralen Kommissionierrechner verbunden ist Rechner weist per Sprachanweisung Aufträge zu und führt Picker durch die Lagergänge Rechner weist dem Picker die Menge der Waren an, der er aus den Regalen nehmen soll Pber Prüfziffern und Schlüsselworte wird sein Standort bestätigt und die Ware kontrolliert Vorteile: Erhöhung der Pickleistung Wegoptimierung durch Rechner Beleglose Kommisionierung Nachteile Für Warenentnahme aus Regalen Pickleistung durch Pickperso begrenzt
- Verpackung Funktion Lager, Transportfunktion Schutzfunktion Rationalisierungsfunktion Identifikationsfunktion Wiederverwendungsfunktion Technische Hilfsmittel Strechautomaten Etikettiermaschine
- Value Added Services (VAS) Zusatzleistung, die eine Verbundenheit mit einer angebotenen Kernleistung aufweisen Typische VAS von Logistikdienstleistern Transport-Labelling und etikettierung alle Arten von Verpackungen Montage, Aufbau und Produktion beim Kunden
- Teilprozesse des Materialabgangs Anforderung unterschiedliche Unternehmensbereiche Materialentmnahmen finden im Rahmen der Fertigungsplanung statt im Materialentnahmeschein sind die angeforderten Baugruppen oder Einzelteile vermerkt Anforderungen können auch direkt vom Kunden stammen und beziehen sich auf Erzeugnisse, Ersatzeilen oder Reparaturteile
- Teilprozesse des Materialabgangs Auslagerung nahc bestimmten Prioritäsregeln werden Auslagerungen angewiesen die Anfordeung werden in der IT erfasst Optimierungsprogramme ermitteln eine Auftragsreihenfolge Auslagerung findet vollautomatisch, halbautomatisch oder manuell statt
- Teilprozesse des Materialabgangs Erfassung Erfasung des Materialabgangs bei: - Lieferung an Kunden - Bereitstellung für Fertigung - sonstige Bereitstellung im Unternehmen - Rücklieferung an Lieferanten Je nach Empfänger sind die Anforderungen an die Erfassung unterschiedlich - bei interner Bereitstellung sind Auftragsnummer bzw. Zuordnung zu Kostenstellen und Kostenträgern notwendig bei Rücklieferungen an den Lieferanten sind Menge und Wert zu erfassen