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Nachhaltigkeit (Subject) / Wassermangel - Trockenstress - Hitzestress (Lesson)
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- Nennen Sie 5 Funktionen des Wassers für Pflanzenwachstum und Ertrag Lösungsmittel für Salze, org. Stoffe, Gase transportmittel für nährstoffe aufrechterhalten des tugordrucks bestandteil organischer substanz temperaturregulierung --> durch verdunstung erfolgt wärmeabgabe
- Definition wasserpotential Wasserpotential (Ψ) thermodynamische Größe, welche die Wassersättigung eines Systems (Boden, Luft, Zelle, Pflanze, Flüssigkeiten) beschreibt. Differenzen im Wasserpotential können zu einem Wasserfluss zum Ort mit niedrigerem Potential führen. Reines Wasser besitzt das Wasserpotential 0 MPa. Um eine Austrocknung zu verhindern, gibt es in der Pflanze eine Vielzahl von Regulatoren, die dem Wasserfluss einen Widerstand entgegensetzen und ihn dadurch begrenzen
- Definition Evaporation, Transpiration, sublimation evaporation: wasser vom boden oder aus meeren geht in atmosphäre über transpiration: wasser von pflanzen " sublimation: wasser aus schnee und eis "
- Warum hat großflächige Bewässerung Einfluss auf das regionale Klima? große Menge an Wasser, die durch Verdunstungsprozesse in die Atmosphäre abgegeben wird luftfeuchtigkeit wird deutlich erhöht Der vermehrte Niederschlag führt zu verstärkter Evapotranspiration und einer damit verbundenen Kühlung der Landoberfläche: Der zusätzliche Wasserdampf in der Atmosphäre beeinflusst die Wolkenbildung. Teilweise erhöht sich die mittlere Wolkenbedeckung in der unteren Troposphäre um mehr als 7,5 %, was die einfallende Sonnenstrahlung auf der Landoberfläche reduziert. Zusammen führen diese zwei Effekte in den betroffenen Gebieten zu einer Abkühlung der Landoberfläche von bis zu 0,5 Grad Celsius.
- Erklären Sie den Unterschied zwischen isohydrischen und anisohydrischen Pflanzen isohydrische Pflanzen, Pflanzen mit empfindlich reagierendem Spaltöffnungssystem und entsprechend geringen tageszeitlichen Schwankungen des Wassergehalts, z.B. viele Gräser, Bäume, Schattenpflanzen. Im Gegensatz dazu nehmen hydrolabile (anisohydrische) Pflanzen größere Wasserbilanzschwankungen entweder in Kauf (viele Pflanzen sonniger Standorte), oder sie sind aus prinzipiellen Gründen außerstande, solche Schwankungen zu vermeiden (poikilohydre Thallophyten). Isohydrische (hydrostabile) Pflanzen halten den Wassergehalt des Gewebes bei Wassermangel aufrecht. Diese Pflanzen haben eine starke stomatäre Regulierung. Bei anisohydrischen (hydrolabilen) Pflanzen verringert sich das Wasserpotential (ψ) bei Wassermangel. Es gibt keine ausgeprägte stomatäre Regulierung. Diese Pflanzen sind in der Lage, auch bei einem niedrigen Wasserpotenzial alle lebenswichtigen Funktionen aufrecht zu erhalten. beispiele: ishydrische pflanzen: Weizen Gerste Sorghum Sonnenblume, anisohydrische pflanzen: Lupine Erbse Zuckerrohr Apfe
- Definition dürre Zeitabschnitt im Laufe der Vegetationsperiode, bei dem das Wasserangebot (Bodenfeuchte) den Wasserbedarf unterschreitet. Der daraus resultierende Trockenstress kann unterschiedliche physiologische Prozesse beeinflussen
- Definition trockenstress Durch Absinken des Wasserpotentials im Gewebe hervorgerufene Streßerscheinungen bei Pflanzen, verursacht durch starke Transpirationsverluste und/oder mangelnde Wassernachlieferung (Wasseraufnahme, Wasserbilanz).
- Nennen Sie drei Reaktionen mit denen Pflanzen versuchen auf Trockenstress zu reagieren schliessung der spaltöffnungen Verringerung der Blattoberfläche durch Blattrollen oder Abwerfen von Blätter Verstärktes Wurzelwachstum um Wasser in tieferen Bodenschichten zu erreichen drought escape mechanism: beschleunigung der pflanzenentwicklung um reife früher zu erreichen
- Nennen Sie 5 Maßnahmen der Bestandesführung, mit denen Landwirte Trockenstress eingrenzen können sortenwahl (vegetationsperidode) artenwahl (angepasstheit) schonende, wassersparende bodenbearbeitung trockenresistente sorten züchten fruchtfolge (mulchsaat) bewässerung
- Warum kann Hitzestress durch Bewässerung stark verringert werden? evotranspiration kühlt
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- Bedeutung des Wassers für die Pflanze • Grundsubstanz für biochemische Vorgänge • Lösungsmittel für Salze, org. Stoffe, Gase • Quellungsmittel für Kolloide, speziell Eiweiß • Transportmittel für Nährstoffe und Syntheseprodukte • Mittel zur Aufrechterhaltung des Turgordrucks (Gewebespannung Form der Pflanze, Stomataregulierung) • Baustein der organischen Substanz • Molekül H2O (Bestandteil vieler Stoffe) • H aus Wasserspaltung (5-7 % der Pflanzensubstanz) • Temperaturregulierung • durch Verdunstung erfolgt Wärmeabgabe