16

Nachhaltigkeit (Subject) / Pflanzenernährung 1 (Lesson)

y

This lesson was created by nellepelle.

Learn lesson

Advertisement
  • Definition des Begriffes Nachhaltigkeit in der Pflanzenproduktion Der Nutzpflanzenbau ist dann (ökologisch) nachhaltig, wenn die Produktivität sowie die Funktions-und Regenerationsfähigkeit des offenen Systems, in dem Pflanzenproduktion stattfindet, dauerhaft in vollem Umfang erhalten bleibt. Auch die weiteren von der Pflanzenproduktion direkt oder indirekt tangierten Ökosysteme bzw. deren Kompartimente(im wesentlichen Wasser, Boden, Luft/Klima, Flora und Fauna) noch deren Wechselwirkungen dürfen langfristig nicht irreversibel verändert werden.
  • wodurch steigert sich der ertrag im Getreidebau? pflanzenschutz anbautechnik züchtungsfortschritt düngung bodenbearbeitung
  • wie ist die rechnerische mittlere Immission von Ammoniak in Deutschland? 12,5 kg/N pro ha
  • woher kommt der deutliche Rückgang der phosphoreinträge in fliessgewässer in Deutschland! punktquellen von p sind klärwerke. die heutige regel besagt aber dass das p im klärschlamm enthalten bleiben muss und nicht an die umwelt abgegeben wird. 
  • wie ist die durchschnittliche phosphorakkumulation pro ha? 800-1000 kg/p pro ha
  • welche bundesländer sind am stärksten von p betroffen? nord westliche bundesländer (veredekungsgebiete) zB niedersachsen, nordrhein-westfalen,
  • wodurch kann p aus dem boden ausgetragen werden? in welchen böden findet mehr in welchen weniger Verlagerung statt? durch erosion und verlangerung des p innerhalb des bodens nach unten bei sandigem boden stark gelöster p, bei kalkhaltigem ist p nicht vollkommen gelöst nur an bodenpartikel gebunden
  • wie erhält man die Produktivität von pflanzen? Bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen
  • Erhaltung benachbarter Ökosysteme bzw. Komponenten: wie? Nährstoffverluste minimieren: •NH3 –Ausgasung •N 2O –Ausgasung •NO 3–Auswaschung •P-Verluste (Erosion, Auswaschung)
  • Die Verbrauchsrate erschöpflicherRessourcen (Flächen, Öl, Kohle) ist zu minimieren durch (regeln der ressourcennutzung) (a) Substitution erschöpflicherdurch erneuerbare Ressourcen (b) Steigerung der Stoff-und Energieeffizienz (c) Recycling, soweit ökologische sinnvoll und ökonomisch vertretbar.
  • Advertisement
  • was für p-quellen existieren, wo ist ihr unterschied? magmatisch (p-erze): rein und schwer abbaubar alte ozeansedimente (größter anteil): unrein, leicht abbaubar
  • welche länder exportieren am meisten p, mit welcher Qualität? am meisten nordafrikak mit minderwertigem/verunreigtem p naher und mittlerer osten
  • Unsicherheiten und ziele in der p versorgung •Politische Instabilität der exportierenden Länder •Wasserkonkurrenz zwischen Abbau, Landwirtschaft und Bevölkerung •Hohe Cd-Gehalte im marokkanischen Rohphosphat •Langer Zeitraum bis Eröffnung neuer Minen, dadurch zeitweise Knappheit an Rohphosphat möglich.Unsicherheiten in der P-VersorgungZiel: Effizienz der P-Nutzung erhöhen, um die Importabhängigkeit zu senken
  • wovon ist die nährstoffaufnahme bei pflanzen abhängig? NST-Verfügbarkeit(Bodenfaktoren) -Mobilität -Menge•NST-Aneignungsvermögen(Pflanzenfaktoren) -Wurzellänge -Influx -Aufnahmekinetik -Chemische Mobilisierung -Symbiosen -Morphologische Eigenschaften
  • welche arten von transportproteinen gibt es primär aktiver transport: pumpen sekundär aktiver transport: carrier passiv: tunnel
  • wie ist die bodenbindung von p im boden? können pflanzen p gut aufnehmen? p ist stark an boden gebunden und kann nur aus unmittelbarer nähe aufgenommen werden p ist ein anion daher ist eine unspezifische sorbtion gewollt da p dann leichter pflanzenverfügbar ist, unspezifische sorbtionen machen aber nur einen geringen teil aus und es besteht eine hohe konkurrenz von anionnen