Einzelunternehmen
(Nicht-Kaufleute, Einzelgewerbetreibende)
Kapital/Mindesteinzahlung: kein festes Kapital keine Mindesteinlage vorgeschrieben Gründerzahl: 1 Haftung: unbeschränkt mit Geschäfts- und Privatvermögen Entscheidungsbefugnis/Vertretung: Alleinentscheidung des Inhabers Eintragung in das HR: Nein Vertrag/Formvorschriften: keine
Einzelkaufleute (Kaufmann)
Kapital/Mindesteinzahlung: kein festes Kapital keine Mindesteinlage vorgeschrieben Gründerzahl: 1 Haftung: unbeschränkt mit Geschäfts- und Privatvermögen Entscheidungsbefugnis/Vertretung: Alleinentscheidung des Inhabers Bestellung von Prokuristen möglich Eintragung in das HR: Ja Vertrag/Formvorschriften: keine
GbR
Gesellschaft bürgerlichen Rechts
(Nichtkaufleute/ Kleingewerbetreibende)
Kapital/Mindesteinzahlung: kein festes Kapital keine Mindesteinlage vorgeschrieben Gründerzahl: min. 2 Haftung: Gesellschaft und Gesellschafter (auch mit Privatvermögen) für Gesellschaftsschulden, gesamtschuldnerische Haftung Entscheidungsbefugnis/Vertretung: Gemeinsame Geschäftsführung und Vertretung durch alle Gesellschafter, sofern im Gesellschaftsvertrag nichts anderes geregelt ist. Eintragung in das HR: Nein Vertrag/Formvorschriften: schriftlicher Gesellschaftsvertrag nicht zwingend erforderlich, aber zu empfehlen.
OHG
Offene Handelsgesellschaft
(Kaufmann)
Kapital/Mindesteinzahlung: kein festes Kapital keine Mindesteinlage vorgeschrieben Gründerzahl: min. 2 Haftung: Gesellschaft und Gesellschafter (auch mit Privatvermögen) für Gesellschaftsschulden, gesamtschuldnerische Haftung. Entscheidungsbefugnis/Vertretung: Einzelgeschäftsführung und Einzelvertretungsmacht jedes Gesellschafter, sofern im Gesellschaftsvertrag nichts anderes geregelt ist. Bestellung von Prokuristen möglich Eintragung in das HR: Ja Vertrag/Formvorschriften: schriftlicher Gesellschaftsvertrag nicht zwingend erforderlich, aber zu empfehlen
KG
Kommandit- Gesellschaft
(Kaufmann)
Kapital/Mindesteinzahlung: kein festes Kapital/ ƒ keine Mindesteinlage vorgeschrieben, ƒ jedoch Kommanditeinlagen für Kommanditisten (Höhe beliebig) Gründerzahl: min. 2 Haftung: Komplementäre (persönlich haftende Gesellschafter) unbeschränkt. Kommanditisten in Höhe der Einlage (Haftungsbeschränkung tritt in der Regel erst nach Eintragung im Handelsregister ein) Entscheidungsbefugnis/Vertretung: Grundsätzlich persönlich haftende Gesellschafter, in besonderen Fällen Beteiligung der Kommanditisten erforderlich. Bestellung von Prokuristen möglich Eintragung in das HR: Ja Vertrag/Formvorschriften: schriftlicher Gesellschaftsvertrag nicht zwingend erforderlich, aber zu empfehlen
GmbH
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Kapital/Mindesteinzahlung: Mindeststammkapital: 25.000 Euro ƒ Mindesteinzahlung bei Gründung: 12.500 Euro Gründerzahl: 1 Haftung: nur mit Gesellschaftsvermögen (Haftungsbeschränkung tritt erst nach Eintragung in das Handelsregister ein), ggf. persönliche Haftung des Geschäftsführers Entscheidungsbefugnis/Vertretung: Geschäftsführer, Geschäftspolitik: Gesellschafterversammlung, sofern vorhanden Aufsichtsrat. Bestellung von Prokuristen möglich Eintragung in das HR: Ja Vertrag/Formvorschriften: Schriftlicher Gesellschaftsvertrag zwingend erforderlich. Mindestinhalt gesetzlich geregelt. Nnotarielle Beurkundung erforderlich, notarielles Musterprotokoll kann in einfachen Fällen genutzt werden.
UG (haftungsbeschränkt)
Unternehmergesellschaft
Kapital/Mindesteinzahlung: Mindeststammkapital: 1 Euro Vollständige Einzahlung bei Gründung erforderlich Nur Bargründung möglich Gründerzahl: min. 1 Haftung: nur mit Gesellschaftsvermögen (Haftungsbeschränkung tritt erst nach Eintragung in das Handelsregister ein), ggf. persönliche Haftung des Geschäftsführers Entscheidungsbefugnis/Vertretung: Geschäftsführer Geschäftspolitik: Gesellschafterversammlung, sofern vorhanden Aufsichtsrat. Bestellung von Prokuristen möglich Eintragung in das HR: Ja Vertrag/Formvorschriften: schriftlicher Gesellschaftsvertrag zwingend erforderlich. Mindestinhalt gesetzlich geregelt. Notarielle Beurkundung erforderlich, notarielles Musterprotokoll kann in einfachen Fällen genutzt werden.
AG
Aktiengesellschaft
Kapital/Mindesteinzahlung: Mindestgrundkapital: 50.000 Euro Gründerzahl: min. 1 Haftung: nur mit Gesellschaftsvermögen (Haftungsbeschränkung tritt erst nach Eintragung in das Handelsregister ein), ggf. persönliche Haftung des Vorstandes Entscheidungsbefugnis/Vertretung: Vorstand Geschäftspolitik: Aufsichtsrat, Hauptversammlung Bestellung von Prokuristen möglich Eintragung in das HR: Ja Vertrag/Formvorschriften: schriftlicher Gesellschaftsvertrag zwingend erforderlich Mindestinhalt gesetzlich geregelt notarielle Beurkundung erforderlich.
Volkswirtschaften werden in Wirtschaftssektoren eingeteilt.
Ordnen Sie die folgenden Sektoren den nachstehenden Sachverhalten zu.
1) Primärer Sektor
2) Sekundärer Sektor
3) Teritärer Sektor
a) Ein Computerhersteller produziert Laptops
b) Für die Smartphone-Fertigung benötigte Rohstoffe werden von der Mining Co. im Tagebau gefördert.
c) Die Altintas KG erstellt Sicherheitssoftware
d) Die Moritz GmbH kauft Monitore und verkauft diese einem Kunden.
e) Die Moritz GmbH berät Kunden bei deren innerbetrieblichen Sicherheitsproblemen.
a) = 2) b) = 1) c) = 3) d) = 3) e) = 3)
In der Tera & Bite GmbH wird die Zusammenarbeit von Unternehmen in ihrem wirtschaftlichen Umfeld beobachtet.
In welchen der nachstehenden Sachverhalte handelt es sich um
1) eine Fusion
2) ein Kartell
3) einen Konzern
4) eine Arbeitsgemeinschaft
a) Mehrere Kunden der Tera & Bite GmbH führen gemeinsam einen Großauftrag aus.
b) Die HAES AG, ein Lieferant der Tera & Bite GmbH, hat die Aktienmehrheit aus der Tuxa AG übernommen.
c) Die Tera & Bite GmbH vereinbart mit Wettbewerbern einheitliche Verkaufskonditionen.
d) Zwei Kunden der Tera & Bite GmbH, die Schmidt GmbH und die Weber KG, schließen sich zur Schmidt GmbH & Co KG zusammen.
e) Die HAES AG gründet in Nordrhein Westfalen mehrere Tochtergesellschaften.
a) = 4 b) = 3 c) = 2 d) = 1 e) = 3
Zu den Kunden und Lieferanten der Tera & Bite GmbH zählen unter anderem folgende Unternehmungen:
1) Elektro AG Mannheim
2) Weber GmbH Hamm
3) Peter Schulz e.K. Berlin
4) Müller & Henning KG Köln
Auf welche der Aussagen treffen die folgenden Aussagen zu?
a) Nur ein Teil der Gesellschafter haftet unbeschränkt
b) Die Geschäftsanteile können an der Börse gehandelt werden
c) In das Handelsregister wurde ein weiterer Geschäftsführer eingetragen
a) = 4 b) = 1 c) = 2
Welches der folgenden Ziele verfolgt die Ablauforganisation?
Mit der Ablauforganisation
1) sollen die Weisungsbefugnisse von Mitarbeitern abgegrenzt werden
2) soll die Betriebshierarchie festgelegt werden
3) sollen die Stellen beschrieben werden
4) sollen die täglichen Arbeitszeiten geregelt werden
5) soll die Produktivität erhöht werden
Richtig ist Nummer 5)
In welchem der folgenden Fälle wirtschaftet die Nordmann AG nach dem Maximalprinzip?
1) Der geplante Marktanteil von 15 % soll mit möglichst geringem Werbeetat erreicht werden.
2) Der bisherige Marktanteil von 10 % soll mit einem verringerten verbeetat gehalten werden.
3) Mit einem um 10 %höheren Werbeetat soll der bisherige Marktanteil von 10% zunächst auf 11% vergrößert werden.
4) Mit einem Werbeetat von 50.000 Euro soll ein möglichst großer Marktanteil erreicht werden.
5) Mit möglichst geringem Werbeetat soll ein möglichst großer Marktanteil erreicht werden.
Richtig ist Nummer 4)
Aufgrund von Absatzschwierigkeiten der Nordmann KG nehmen die Lagerbestände zu.
Welche der nachstehenden Folgen ergibt sich daraus?
1) Der Lagerumschlag steigt
2) Die Lagerdauer verringert sich
3) Die Bezugskosten steigen
4) Der Zinssatz für das gebundene Kapital steigt
5) Die Kosten für die Lagerhaltung steigen
Nummer 5) ist richtig
Marianne Günther ist Mitarbeiterin der Nordmann KG. In ihrem Arbeitsvertrag wurde ein Wettbewerbsverbot vereinbart.
Was untersagt ihr das Wettbewerbsverbot?
Sie darf....
1) an Sportwettbewerben nicht teilnehmen, um durch Verletzungen bedingte Arbeitsfehlzeiten zu vermeiden.
2) an Wettbewerben nicht teilnehmen, die Zulieferer der Nordmann KG auf Marketinggründen für Einkäufer durchführen.
3) im Geschäftszweig der Nordmann KG keine Nebentätigkeit ausüben.
4) an Innerbetrieblichen Leistungswettbewerben nicht teilnehmen.
5) für Ausschreibungswettbewerbe keine Angebote erstellen.
richtig ist Nr. 3)
Marianne Günther möchte ihre Personalakte einsehen.
Welche der folgenden Aussagen ist in diesem Zusammenhang richtig?
Sie darf ihre Personalakte...
1) nur nach Zustimmung des Betriebsrates einsehen.
2) grundsätzlich nicht einsehen.
3) jederzeit einsehen.
4) nur einsehen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.
5) nur in Gegenwart des Datenschutzbeauftragten einsehen.
Richtig ist Nummer 3)
Marianne wurde auf dem Weg zur Arbeit durch einen Verkehrsunfall verletzt und hat sich daraufhin arbeitsunfähig gemeldet.
Welcher der folgenden Institutionen muss die Nordmann KG ihrerseits den Unfall unverzüglich melden?
1) Krankenkasse
2) Agentur für Arbeit
3) Gewerbeaufsichtsbehörde
4) Berufsgenossenschaft
5) Industrie- und Handelskammer
Nummer 4) ist richtig.
Marianne hat ihren Arbeitsvertrag mit aus persönlichen Gründen mit der Nordmann KG gekündigt.
Welche der folgenden Unterlagen muss ihr die Nordmann KG in diesem Zusammenhang aushändigen (richtig sind zwei Stück)?
1) Lebenslauf
2) Arbeitsvertrag
3) Arbeitszeugnis
4) Zeugniskopien
5) Lohnsteuerkarte/ Lohnsteuerbescheinigung
6) Auflistung krankheitsbedingter Fehltage
Richtig sind Nummer 3) und 5)
Personelle Angelegenheiten sind in verschiedenen Rechtsgrundlagen geregelt
In welchen der folgenden Rechtsgrundlagen sind die unten stehenden Regelungen enthalten?
Rechtsgrundlagen:
1) im Kündigungsschutzgesetz
2) im Tarifvertrag
3) im Betriebsverfassungsgesetz
4) im Berufsbildungsgesetz
5) in einer anderen Rechtsgrundlage
Regelungen:
a) Einer Frau darf während der Schwangerschaft und in den ersten 16 Wochen nach der Niederkunft nicht gekündigt werden.
b) Die regelmäßige wöchtentliche Arbeitszeit der Branche beträgt 37,5 Stunden.
c) Eine betriebsbedingte Kündigung ist unwirksam, wenn sie sozial ungerechtfertigt ist.
d) Die wöchentliche Arbeitszeit für Jugendliche beträgt höchstens 40 Stunden.
e) Ein Auszubildender kann das Ausbildungsverhältnis nach der Probezeit aus wichtigem Grund kündigen.
f) Eine Kündigung durch den Arbeitgeber ist ohne Anhörung des Betriebsrates unwirksam.
a) > 5 b) > 2 c) > 1 d) > 5 e) > 4 f) > 3
Die Interessen der Mitarbeiter werden durch den Betriebsrat vertreten.
Welche der folgenden Aussagen über den Betriebsrat triftt zu?
1) Ein Betriebsrat muss in jedem Unternehmen gewählt werden, das in das Handelsregister eingetragen wurde.
2) Ein Betriebsrat muss sich je zur Hälfte aus weiblichen und männlichen Mitgliedern zusammensetzen.
3) Mitglieder des Betriebsrats genießen einen besonderen Kündigungsschutz.
4) Ein Betriebsrat kann nur mit Zustimmung der Unternehmensleitung gewählt werden.
5) Ein Betriebsrat kann seine Arbeit erst aufnehmen, wenn die zuständige Gewerkschaft der Wahl zugestimmt hat.
Nummer 3) ist richtig.
Welche der folgenden Angelegenheiten kann durch eine Betriebsvereinbarung geregelt werden?
1) Kündigungsfristen
2) Regelungen über gleitende Arbeitszeit
3) Längere Probezeiten für Auszubildende
4) Mindesturlaubsansprüche
5) Tarifliche Mindestlöhne
Nummer 2) ist richtig.
In welchen der folgenden Angelegenheiten hat der Betriebsrat Mitbestimmungsrecht?
(zwei Aussagen sind richtig)
1) Rationalisierungsmaßnahme
2) Kündigung
3) Stellenbeschreibung
4) Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit
5) Einführung von Arbeitszeiterfassungsgeräten
6) Einstellung leitender Angestellter
Richtig sind Nummer 4) und 5)
In welcher der folgenden Angelegenheiten benötigt die Unternehmensleitung der Nordmann KG nicht die Zustimmung des Betriebsrats?
1) Kauf eines neuen DV- Systems
2) Erstellen des Urlaubsplans
3) Aufstellung von Grundsätzen zur betrieblichen Lohngestaltung
4) Erstellen eines Sozialplans
5) Gründung einer Zweigniederlassung
Richtig ist Nummer 1).
Auch für die Branche der Nordmann KG wurde ein Tarifvertrag geschlossen.
Welche der folgenden Institutionen sind die Tarifpartner?
(zwei Aussagen sind richtig)
1) Wirtschaftsminister
2) Finanzminister
3) Arbeitgeberverband
4) Gewerkschaft
5) Betriebsrat
6) Industrie- und Handelskammer
Richtig sind Nummer 3) und 4).
Für welche der untenstehenden Rechtshandlungen ist nach der gesetzlichen Regelung die Vertretung der Nordmann KG
1. ohne Sonderermöchtigung sowohl durch den Prokuristen als auch durch den Handlungsbevollmächtigten
2. ohne Sonderermächtigung nur durch den Prokuristen
3. weder durch den Prokuristen noch durch den Handlungsbevollmächtigten
möglich?
Rechtshandlungen:
a) Aufnahme eines weiteren Kommanditisten
b) Einstellen eines Mitarbeiters
c) Unterschreiben des Jahresabschlusses
d) Vertragsabschluss mit einem Handelsvertreter
e) Überweisung der Tilgungsrate für ein Hypothekendarlehen
d) Kauf eines Grundstücks zur Erweiterung des Parkplatzes
a) 3 b) 1 c) 3 d) 1 e) 1 f) 2
Die Nordmann KG steht mit Unternehmen in Kontakt, die in der Rechtsform GmbH oder OHG geführt werden.
Welche der unten stehenden Aussagen treffen
1. nur auf die GmbH
2. nur auf die OHG
3. auf die GmbH und die OHG
4. weder auf die GmbH noch auf die OHG
zu?
a) Das Unternehmen ist im Handelsregister eingetragen.
b) Das Unternehmen muss von mindestens zwei Personen gegründet werden.
c) Das Unternehmen kann nur von einer Person gegründet werden.
d) Das Unternehmen muss laut Gesetz eine Firma führen.
a) 3 b) 2 c) 1 d) 3
Welche zwei der nachstehenden Mittel sind zum Löschen von brennenden Personen geeignet?
1. Löschdecke
2. Halon
3. Wasser
4. Schaum
5. Sand
Richtig sind Nummer 1. und 3.
Welche zwei der nachstehenden Mittel sind zum Löschen von brennenden Flüssigkeiten nicht geeignet?
1. Löschdecke
2. Halon
3. Wasser
4. Schaum
5. Sand
Nummer 3. und 5.
In der Nordmann KG entsteht Abfall.
Welche zwei der folgenden Abfälle müssen grundsätzlich als Sondermüll entsorgt werden ?
1. Papier
2. Öl
3. Batterien
4. Glühlampen
5. Glas
Nummer 2. und 3.
Die Nordmann KG beobachtet aufmerksam das Zusammenwirken von Unternehmen in ihrem wirtschaftlichen Umfeld.
In welchen der unten stehenden Sachverhalte handelt es sich um
1. eine Fusion?
2. ein Kartell?
3. einen Konzern?
4. eine Arbeitsgemeinschaft?
Sachverhalte:
a) Mehrere Unternehmen führen gemeinsam einen Großauftrag aus.
b) Ein Unternehmen erwirbt die Aktienmehrheit an einem anderen Unternehmen.
c) Mehrere Unternhemen verpflichten sich zu einer einheitlichen Preisgestaltung.
d) Zwei Unternehmen schließen sich zu einem neuen Unternehmen zusammen.
e) Ein Unternehmen gründet Tochtergesellschaften.
f) Merhere Unternehmen einer Branche vereinheitlichen vertraglich ihre Liefer- und Zahlungsbedingungen.
a) 4. b) 3. c) 2. d) 1. e) 3. f) 2.
Zu welcher der folgenden Unternehmungsformen gehört die LAN-Support OHG?
1. Einzelunternehmung
2. Kapitalgesellschaft
3. Personengesellschaft
4. Sonderform
Nummer 3. ist richtig
Welche drei der folgenden Aussagen zur Firma sind zutreffend?
1. Die Firma eines Kaufmanns ist der Name, unter dem er seine Geschäfte betreibt.
2. Unter der Firma gibt ein Kaufmann seine Unterschrift ab.
3. Aus der Firma muss die zutreffende Branche hervor gehen.
4. Ein Kaufmann kann unter seiner Firma verklagt werden.
5. Die Vorschriften zur Bezeichnung der Firma stehen im BGB.
6. Bei Verkauf eines Unternehmens muss die bisherige Firma geändert werden.
Richtig sind Nummer 1. , 2 und 4.
Die LAN- Support OHG ist im Handelsregister eingetragen.
Welche zwei der folgenden Aussagen zum Handelsregister treffen zu?
1. Das Handelsregister wird bei der Industrie- und Handelskammer geführt.
2. Eintragungen werden auch im Bundesanzeiger bekannt gemacht.
3. Eintragungen werden nur in der Regionalzeitung bekannt gemacht.
4. Das eingebrachte Kapital der Gesellschafter der LAN- Support OHG ist im Handelsregister eingetragen.
5. Die LAN- Support OHG ist in die Abteilung A des Handelsregisters eingetragen.
Richtig sind Nummer 2. und 5.
Welche zwei der folgenden Aussagen zur Haftung der Gesellschafter der LAN-Support OHG sind zutreffend?
Die Gesellschafter
1. haften nur in Höhe des bei Gründung eingebrachten Kapitals
2. haften unbeschränkt
3. haften nicht persönlich
4. haften solidarisch
5. können ihre Haftung durch einen entsprechenden Eintrag in das Handelsregister einschränken.
Richtig sind Nummer 2. und 4.
Die LAN- Support OHG bietet in verschiedenen Medien einen Ausbildungsplatz an. Auf die Anzeige gehen mehrere Bewerbungen ein, die nun bearbeitet werden.
Bringen Sie die folgenden Arbeitsschritte in die richtige Reihenfolge.
a) Ausgewählte Bewerber zur persönlichen Vorstellung einladen.
b) Bewerbungsunterlagen sammeln.
c) Gesammelte Bewerbungsunterlagen sichten und auswerten.
d) Ausbildungsvertrag zusenden
e) Gespräche mit den ausgewählten Bewerbern führen.
f) Ausbildungsverhältnis bei der zuständigen IHK eintragen lassen.
g) Entscheidung für den besten Bewerber treffen
1. b) 2. c) 3. a) 4. e) 5. g) 6. d) 7. f)
Welche drei der folgenden Aussagen muss die LAN-Support OHG in den Berufsausbildungsvertrag aufnehmen?
1. Dauer der Probezeit
2. Termin der Abschlussprüfung
3. Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit
4. Zeiten des Berufsschulunterrichts
5. Art des Berufsschulunterrichts
6. Höhe der Ausbildungsvergütung
7. Zeiten der Betriebsferien
8. Freiwillige soziale Leistungen
Richtig sind Nummer 1. , 3. und 6.
Der Auszubildende der LAN-Support OHG erkennt 6 Monate nach Beginn seiner Ausbildung, dass ihm der Beruf nicht liegt. Er will den Berufsausbildungsvertrag kündigen.
Welche der folgenden Aussagen ist im Zusammenhang mit der Kündigung zutreffend?
Der Auszubildende muss:
1. keine Kündigungsfrist
2. eine Kündigungsfrist von 14 Tagen
3. eine Kündigungsfrist von vier Wochen
4. eine Kündigungsfrist von sechs Wochen
einhalten.
Richtig ist Nummer 3.
Welche der folgenden Zweige der Sozialversicherung werden in den darunter stehenden Sachverhalte angesprochen?
Zweige der Sozialversicherung:
1. Krankenversicherung
2. Rentenversicherung
3. Arbeitslosenversicherung
4. Pflegeversicherung
5. Unfallversicherung
Sachverhalte:
a) Die Beiträge werden vom Arbeitgeber allein getragen.
b) Im Jahr 2007 beträgt der Beitragssatz dieser Versicherung 4,2 %.
c) Träger dieser Versicherung ist die Agentur für Arbeit.
d) Die Kosten für Berufsberatung werden von dieser Versicherung übernommen.
e) Ihr Beitragssatz ist, verglichen mit denen der anderen Sozialversicherungen, der höchste.
f) Die Höhe ihres Beitrags richtet sich u.a. nach der Gefahrenklasse des Betriebs.
2. e) 3. b), c), d) 5. a), f)
In der Personalverwaltung der LAN-Support OHG müssen arbeitsrechtliche Bestimmungen beachtet werden.
Welche der folgenden Sachverhalte sind im
1. Kündigungsschutzgesetz
2. Tarifvertrag
3. Betriebsverfassungsgesetz
4. Mutterschutzgesetz
5. Jugendarbeitsschutzgesetz
6. Berufsbildungsgesetz
geregelt?
Sachverhalte:
a) Mehrarbeit einer schwangeren Mitarbeiterin
b) Regelmäßige wöchtentliche Arbeitszeit in der Branche
c) Soziale Aspekte bei betriebsbedingter Kündigung
d) Höchstarbeitszeit eines 17- Jährigen Mitarbeiters
e) Kündigung eines Auszubildenden
f) Kündigungsschutz von Mitgliedern des Betriebsrats
a) 4 b) 2 c) 1 d) 5 e) 6 f) 3
Aufgrund welcher der folgenden Rechtsgrundlagen wird in der LAN-Support OHG eine Fachkraft für Arbeitssicherheit beauftrag?
1. Arbeitssicherheitsgesetz
2. Arbeitsplatzschutzgesetz
3. Arbeitszeitgesetz
4. Unfallverhütungsvorschriften
5. Beschäftigtenschutzgesetz
Richtig ist Nummer 1.
Die 23 Mitarbeiter der LAN-Support OHG diskutieren die Wahl eines Betriebsrates.
a) Wie viele Arbeitnehmer/ -innen muss eine Unternehmung mindestens haben, damit ein Betriebsrat gewählt werden darf?
b) Wie alt muss ein/eine Arbeitnehmer/-in mindestens sein damit er/sie als Betriebsrat/ -rätin gewählt werden darf?
c) Wie viele Mitglieder hat in der Regel ein Betriebsrat in einem Unternehmen der Größe der LAN-Support OHG?
a) 5 b) 18 c) 3
Die Mitarbeiterin Anne Funke ist für eine Woche arbeitsunfähig, weil sie auf ihrem direkten Weg zur Arbeit bei einem Verkehrsunfall verletzt wurde.
Welcher der folgenden Einrichtungen muss die LAN-Support OHG die Arbeitsunfähigkeit unverzüglich melden?
1. Krankenkasse bei der Anne Funke versichert ist.
2. Versicherungsgesellschaft bei der Anne Funke eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat.
3. Gewerbeaufsichtsbehörde
4. Berufsgenossenschaft
5. Versicherungsgesellschaft, bei der Anne Funke eine Unfallversicherung abgeschlossen hat.
Nummer 4. ist richtig.
Der Mitarbeiter Markus Fuchs hat seinen Arbeitsvertrag mit der LAN-Support OHG gekündigt.
Welche zwei der folgenden Unterlagen muss die LAN-Support OHG am Ende des Arbeitsverhältnisses, ggf. auf Verlangen, aushändigen?
1. Lebenslauf
2. Arbeitsvertrag
3. Qualifiziertes Arbeitszeugnis
4. Zeugniskopien
5. Lohnsteuerkarte/ Lohnsteuerbescheinigung
Nummer 3. und 5. sind richtig.
Der Auszubildende Karl Müller möchte wissen was unter Beitragsbemessungsgrenze im Zusammenhang mit der gesetzlichen Rentenversicherung zu verstehen ist.
Ein Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt über der Beitragsbemessungsgrenze
1. ist nicht mehr rentenversicherungspflichtig.
2. hat die Wahlfreiheit zwischen privater und gesetzlicher Rentenversicherung.
3. hat keinen Anspruch auf den Arbeitgeberbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung
4. muss für die gesetzliche Rentenversicherung einen Beitrag entsprechend der Beitragsbemessungsgrenze zahlen.
Nummer 4. ist richtig.
Die Prokuristin Fanny Maus erhält im Jahr 2007 durchgängig ein Brutto-Monatsgehalt von 6.500 Euro.
Für die gesetzliche Rentenversicherung gilt im Jahr 2007 eine Beitragsbemessungsgrenze von 63.000 Euro (jährlich) und ein Beitragssatz von 19,9%.
Ermitteln Sie
a) den Jahresbeitrag zur Rentenversicherung, den die Prokuristin ihrerseits im Jahr 2007 insgesamt zu zahlen hat.
b) den Differenzbetrag, den die Prokuristin auf Grund der Beitragsbemessungsgrenze im Jahr 2007 nicht an die Rentenversicherung zahlen muss und den sie ggf. in eine private Altersvorsorge investieren kann.
a) 6.268,50 Euro b) 1.492,50 Algo: b=12 x 6.500 x 0,199 / 2 -a
Die LAN-Support OHG erzielt im Jahr 2006 einen Gewinn von 120.000 Euro.
Die Kapitaleinlagen der Gesellschafter betragen:
Willi Lahn: 300.000 Euro
Susi Tick: 100.000 Euro
Ermitteln Sie nach den Bestimmungen des HGB
a) die Zinsen auf die Kapitaleinlagen insgesamt in Euro.
b) den gesamten Gewinnanteil von Willi Lahn für das Jahr 2006 in Euro.
a) 16.000 Euro b) 64.000 Algo: b= (120.000-a) / 2 + a x 3/4
Die LAN-Support OHG kauft ein Notebook.
Zu welchem der folgenden betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren gehört das Notebook?
1. Werkstoff
2. Betriebsmittel
3. Arbeit
4. Dispositiver Faktor
Richtig ist Nummer 2.
Welche der nachstehenden Situationen führen dazu, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt tendenziell
1. verschlechtert?
2. verbessert?
3. nicht verändert?
Situationen:
a) Die Importe bleiben unverändert, die Exporte steigen.
b) Die Lohnnebenkosten sinken aufgrund einer veränderten Gesetzeslage.
c) Im Tarifvertrag wird vereinbart, dass künftig keine Überstunden mehr angeordnet werden.
d) Die Zahl der Insolvenzen von Unternehmungen sinkt deutlich.
Alles ist Nummer 2.