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IT (Subject) / Unterstützende Methoden für das Change-Management (Lesson)
Einführung
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- Die Abschnitte des Kapitels Agilität, Komplexität, Logik der vier Alternativen (Tetralemma), Typologie, Strukturaufstellung - Agilität: Die Fähigkeit, schnell und angemessen auf sich verändernde Bedingungen reagieren zu können. - Komplexität: Je vernetzter die Welt wird, desto komplexer werden die Beziehungen in dieser Welt. Unternehmen müssen von der strikten Planbarkeit ihrer Zukunft Abschied nehmen. Sie werden nur als lernende, sich schnell adaptierende Organisationen am Markt überleben, deren Mitarbeiter auf neue Herausforderungen vor Ort angemessen und schnell reagieren.- Logik der vier Alternativen (Tetralemma): In letzter Konsequenz hat auch die Objektivität ausgedient. Dies ist eine Erkenntnis, die uns die Quantentheorie schon vor über 100 Jahren gegeben hat. Deshalb ist es notwendig, sich einer Methode der Argumentation zu bedienen, welche die alte Ordnung mit ihrem Denken in Gegensatzpaaren nach dem Grundsatz überwindet: „Der eine hat Recht, und damit hat der andere automatisch Unrecht“. - Typologie: Sie hilft, typische Verhaltensweisen bei einem selbst und bei anderen zu verstehen und einzuordnen, eine für die erfolgreiche Kommunikation unerlässliche Fähigkeit. - Strukturaufstellung: Durch die Darstellung des eigenen Bildes der Wirklichkeit werden Muster und Blockaden sichtbar und helfen, diese zu überwinden.
- Rapid Prototyping Rapid Prototyping ergänzt gängige plangetriebene Vorgehensmodelle. Damit soll ein kundennahes, iteratives und lösungsoffenes Vorgehen durchgeführt werdenFolgende Varianten werden unterschieden:• explorativ• experimentell• evolutionär• verifizierend • exploratives Prototyping: Untersuchung und Erprobung neuer technischer Entwicklungen; • experimentelles Prototyping: überprüfen eng umgrenzter und unvollständig spezifizierter Designaspekte; • evolutionäres Prototyping: schrittweise Implementierung eines ganzen Systems; • verifizierendes Prototyping: .berprüfung von Entwurfsentscheidungen.
- Ziel des Prototypings - kann dazu dienen zu lernen und neue Informationen zu erhalten, die bei der weiteren Entwicklung helfen, wobei der Prototyp selbst aber nicht in das Produkt eingeht („Throwaway Prototyping").- Alternativ kann der Prototyp schrittweise zum Produkt weiterentwickelt werden.
- Rapid Prototyping und Management Die Kunden werden in die Entwicklung von anfang an einbezogen und Veränderung können jederzeit durchgeführt werden, damit ein den Kunden zufriedenstellendes Ergebnis realisiert werden kann. Das ist ja gerade für Change-Prozesse ein entscheidender Erfolgsfaktor, denn sind die Betroffenen von der Richtigkeit der Veränderung überzeugt, so wollen sie auch Teil dieses Prozesses sein. Genau aus diesem Grund eignet sich das Prototyping auch als unterstützende Methode für das Change-Management.
- Agilität und Change Eine Weiterentwicklung der Methode des Prototypings ist die „agile Softwareentwicklung“. Sie will den Entwicklungsprozess flexibler gestalten. Dabei legt sie im Vergleich zum Prototyping allerdings mehr Augenmerk auf die Lösung möglicherweise auftretender technischer Probleme und vor allem auf die Vertiefung sozialer Interaktion. Letzteres wird beim Prototyping gar nicht adressiert.
- Agiles Manifest „Wir erschließen bessere Wege, Software zu entwickeln, indem wir es selbst tun und anderen dabei helfen. Durch diese Tätigkeit haben wir diese Werte zu schätzen gelernt: • Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge • Funktionierende Software mehr als umfassende Dokumentation • Zusammenarbeit mit dem Kunden mehr als Vertragsverhandlung • Reagieren auf Veränderung mehr als das Befolgen eines Plans. Das heißt, obwohl wir die Werte auf der rechten Seite wichtig finden, schätzen wir die Werte auf der linken Seite höher ein.
- Agile Prinzipien • „Unsere höchste Priorität ist es, den Kunden durch frühe und kontinuierliche Auslieferung wertvoller Software zufriedenzustellen. • Heisse [sic!] Anforderungsänderungen selbst spät in der Entwicklung willkommen. Agile Prozesse nutzen Veränderungen zum Wettbewerbsvorteil des Kunden. • Liefere funktionierende Software regelmäßig innerhalb weniger Wochen oder Monate und bevorzuge dabei die kürzere Zeitspanne. • Fachexperten und Entwickler müssen während des Projektes täglich zusammenarbeiten. • Errichte Projekte rund um motivierte Individuen. Gib ihnen das Umfeld und die Unterstützung, die sie benötigen und vertraue darauf, dass sie die Aufgabe erledigen. • Die effizienteste und effektivste Methode, Informationen an und innerhalb eines Entwicklungsteams zu übermitteln, ist im Gespräch von Angesicht zu Angesicht. • Funktionierende Software ist das wichtigste Fortschrittsmaß. • Agile Prozesse fördern nachhaltige Entwicklung. Die Auftraggeber, Entwickler und Benutzer sollten ein gleichmäßiges Tempo auf unbegrenzte Zeit halten können. • Ständiges Augenmerk auf technische Exzellenz und gutes Design fördert Agilität. • Einfachheit – die Kunst, die Menge nicht getaner Arbeit zu maximieren – ist essenziell. • Die besten Architekturen, Anforderungen und Entwürfe entstehen durch selbstorganisierte Teams. • In regelmäßigen Abständen reflektiert das Team, wie es effektiver werden kann und passt sein Verhalten entsprechend an“.
- Grundwerte der agilen Methode • Respekt vor der Meinung anderer, • Mut, auf Missstände hinzuweisen und eigene Fehler einzugestehen, • Neugier auf die Andersartigkeit anderer Menschen anstatt diese als Bedrohung oder Anomalie zu betrachten, • wertschätzende und konstruktive Kritik, • permanente Reflexion und gegebenenfalls Revision des Geschäftsmodells, der Identität des Unternehmens.
- Vorgehensmodelle - Wasserfallmode, V-Modell, Spiralmodell- Ein komplexes Vorhaben/Projekt wird in klar abgegrenzte Teilaufgaben zerlegt und sequenziell abgearbeitet.- eignet sich gut wenn Anforderungen genau bestimmt werden, Aufgaben klar verteilt werden, das Ziel eindeutig definiert wurde- Jedoch meistens nicht gegeben, deswegen Kosten hinterher höher als der Nutzen
- Vorteile Rapid Prototyping Dies hat den Vorteil, dass der Auftraggeber frühzeitig das System testen kann. Somit können auch im Entwicklungsprozess noch Verbesserungsvorschläge usw. eingebracht werden.
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- Unterschied klassisches Wasserfallmodell und agiles Vorgehensmodell - kein lineraes Vorgehen- Projekt wird in enger und direkter Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber durchgeführt- Die einzelnen Phasen erfolgen sukzessive während der Realisierung- Vorteil: Durch die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber bekommt er das geliefert, was er auch braucht und nicht, was er spezifiziert hat- Vorteil bei Projekten, deren Anforderungen zu Beginn noch unklar sind und sich im Laufe des Projektes ändern.
- Daily Scrums - Die Grundwerte bestimmten die die regelmäßigen Treffen (Daily Scrums)- tägliche Meetings um sich abzustimmen und udn gegenseitig zu informieren- Scrum steht für ein wirkungsvolles Risikomanagement, kurze Feedback-Zyklen, Lernen aus Erfahrung und ein hohes Maß an Transparenz
- Agile Software Entwicklung und Change - Nachhaltigkeit, Selbstbestimmtheit und Kommunikation sind Eckpfeiler von Agilität- ändert die Kultur und die Werte eines Unternehmens grundlegend - Agile Unternehmen können sich unter ständig veränderten Umweltbedingungen immer wieder anpassen und weiterentwickeln- Schwerpunkt auf Inditivuen und deren Interaktion- informelle Übereinstimmung wichtiger als juristisch ausgefeilte Verträge- Möglichkeit der Veränderung von großer Bedeutung als die Erfüllung von Geschäftsplanungen
- Always in Beta Hierbei wird ein System absichtlich in der Entwicklungsphase gehalten, um entsprechend rasch auf neue Anforderungen des Marktes und der Kunden reagieren zu können
- Kotter " das zweite Betriebssystem" Nach seiner Vorstellung geht es im parallel zur Hierarchie (= 1. Betriebssystem) arbeitenden 2. Betriebssystem um ein ständiges Suchen, Handeln, Lernen und Verändern, das die Organisation beweglich und dynamisch machen soll. Ein zweites Betriebssystem deshalb, weil es das erste (also den laufenden Betrieb) zumindest zunächst noch nicht stören soll.