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Rechtsgeschichte (Subject) / Mittelalter Verfassungsgeschichte (Lesson)
Mittelalter Verfassungsgeschichte
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- Welche Stände gab es? Europas Bevölkerung war in Ständen gegliedert. Es gab Klerus, Adelige, Bürger und Bauern. Entstehungsgrund waren die verschiedenen Berufsguppen Jeder Stand blieb unter sich und bildete sein eigenes Recht. Kleidervorschriften.. Recht Waffen zu tragen... Wurde ein Kind geboren folgte es dem niederen Elterteil. Sprich Kind folgt dem Busen.
- Grundherrschaft Bauernstand war der größte Teil der Bevölkerung. (80-90) Grundherr war meist ein Adeliger (Bischof, Kloster, manchmal König oder Landesfürst)Hof des Grundherrn war der Fronhof. Mit dem umgebenen Dominikalland und Rustikalland.Rustikalland mussten die Bauern selbstständig bewirtschaften – aber mussten Abgaben zahen. (Bodenleihe=konnte vererbt, verteidigt werden)Dominikalland wurde unter Aufsicht des Grundherrn bewirtschaftet. Er zwang die grunduntertänigen Bauern zu Frondienste
- Adelstand und Lehneswesen Adel war verschieden eingestuft. (hoher/niederer) (Reichs/Landes) Ausgangspunkt war ein erbrachter militärischer Dienst Adel bekam Lehen, büßte aber mit der persönlichen Freiheit. Lehen wurde in einer Zeremonie Lehensmann dem Lehensherr (Investitur) übergeben. Musste einen Treueschwur machen und wurde so zum Versallen. König – Kronversalle – Afterversalle
- Ottonisches-Salisches-Reichskirchsystem Problem war die vererbung von Lehen. Kaiser Otto gab Lehen an geistliche ab (Ottonisches-Salisches-Reichskirchsystem) Da Kleriker keine Söhne bekommen können – nicht vererben – Lehen wieder zurück an König. Folgte Darauf der Investiturstreit (11/12Jh) – Wormser Konkordat 1122 : Kirche konnte nun selbst Bischöfe und Äbte wählen.
- Stadt Entschanden an Handelskreuzungen oder unter Schutz von Burgen. Stadtherr herrschte über die Einwohnerschaft. Stadtrecht entschand wenn Stadherr abgeschaft werden konnte Reichsstadt: König war Stadtherr Bürgergemeine: genoss persönliche Freiheit Schaffte es ein Bauer ein Jahr in eine Stadt zu flüchten, war er Frei (Stadluft macht frei) Ausgeschlossen bei polititschen Betätigungen waren (Frauen, Bettler, Prostituierte, Schauspieler)
- Juden - lebten in eigenen Gettos - Als religiöser Minderheit unterstanden sie dem Schutz des Königs. - Das Schutzrecht wurde Judenregel gennannt. - Sie mussten aber dafür Abgaben leisten. - Jüdische Recht Halacha regelte die Beziehung zwischen Juden und Christen - Zinsverbot, 1421 wurde in Wien gesamte Jüdische Gemeinde Vernichtet
- Klerus und Kirche - In den Stand des Klerus wurde man nicht hineingeboren, sondern durch Akt der Weihe aufgenommen. - Sie lebten nach den Kanonischem Recht und im Zölibat (ehelos) Klostertot – Verlust aller weltlichen Rechte durch Klostereintritt
- Königtum König war oberster Heer und Richter des Reiches Mystische Vorstellung, Besaß Königsheil, innerhalb der Familie vermutet Geblütsrecht. Thronfolge musste aber von Volk und geistlich/weltlichen Adel anerkannt werden. König einkünfte gesichert durch Regalien zb Zoll Münz Salz: Regalien konnten auch im Lehensweg weitergegeben werden. Meist an Landesfürsten Schwächung des Königs aufgrund Investiturstreites
- Goldener Bulle Aktive Königswahlrecht = Goldener Bulle. 7 Kurfürsten (4 weltliche und 3 geistliche) In der Neuzeit erhöht auf 10 Kurfürsten.
- Kaiser Krönung durch den Papst Mittelalter drückte aus das Papst und Kaiser jeweils ein Schwert von Gott erhalten haben (koordinierte Zweischwerterleere) Vorstellung dass Papst zwei Schwerter bekam und das weltliche Schwert dem Kaiser abgab (suboridnierte Zweischw.) Regierung erfolgte = durch König und Reichsfürsten. Hoffahrtspflicht Hof erscheinen und an der königlichen Rechtssprechung teilnehmen Heerfahrtspflicht Sich am Heerbann zu beteiligen Romfahrtsplicht Sich an der Kaiserkrönig zu beteiligen
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- Landesherrschaft zu Landeshoheit Landesherrschaft setzte sich anfangs aus verschiedenartigen Rechten zusammen. Reichsrechte, Vogteirechte, Land und Grundherrschaftsrechte. Diese schmolzen in der Neuzeit zusammen und wurden dieLandeshoheit.
- Habsburger Herrschaft zu Österreich Nach aussterben der Babenberger 1246 im Kampf gegen König Ottokar gewann Österreich, Steiermark und Kärnten. 1282 belehnte er seine beiden Söhne. Beginn der Habsburger Herrschaft in Österreich. Ursprünglich aus der heutigen Schweiz 1282 bis 1918 waren sie die Herrscher Österreichs Zwischen 14jh und 16jh gelangen alle Grafschaften zwischen Arlberg und Rhein in Habsburger Herrschaft
- Privilegium Minus 1156 Stellte Kaiser Friedrich dem Herzog Heinrich und seiner Frau Theodora einen besonderen Freiheitsbrieg aus. Erblichkeit wurde auf männliche und weibliche nachkommen gewährt.
- Privilegium Maius Weil Herzog Rudolf der Machtzuwachs zu groß war, und er mehr Privilegien wollte, Fälschte er es. Mitte des 19jh wurde es als Fälschung anerkannt.
- Dualistischer Ständerstaat Umwandlung von wenig großen Stammesherzogtümer in viele kleine Terriorialherrschaften. Landesfürsten sollten dual mit den Großen des Landes regieren. Großen des Landes = Vasallen des Landesfürsten, Stadtherr Rechte der Landesstände: Steuerbewilligung
- Habsburger Ursprünglich aus der heutigen Schweiz 1282 bis 1918 waren sie die Herrscher Österreichs Der Familienbesitz war nie gesamt vereint. Sondern auf verschienene Linien aufgeteilt. grob: spanische und deutsche linie Versuch eingliederung Ungarn. Die riefen die Türken um zuhilfe – Erste Türkenbelagerung Wiens 1529. Ungarn geteilt in österreichische und türkischen Teil. Zweite Türkenbelagerung 1683 Ganz Ungarn unter Österreichischer Herrschaft 1700 Starb der letzte männliche Habsburger der spanischen Linie. Spanischer Erbfolgekrieg (1700-1714) Zwischen Bourbonen und österreichischen Habsburgern 1713 rief Kaiser Karl 4. Die Pragmatische Sanktion aus
- 1713 rief Kaiser Karl 4. Die Pragmatische Sanktion aus 1713 rief Kaiser Karl 4. Die Pragmatische Sanktion aus - unteilbarkeit des Landes wurde ausgerufen - Thronfolge wurde auf Primogentur mit subsidär weiblichter Thronfolge geändert (Maria Theresia)
- Rezeption Übernahme der gelehrten Rechte in die Rechtspraxis. Buch S10
- Reformation und (Gegenreformation) Das Recht, der Staat und die Kirche sollten von Missständen befreit werden. Martin Luther und Jean Calvin wollten im 16JH nicht die Spaltung der Kirche, sondern die Umstrukturierung der bereits bestehenden Kirche.
- Augsburger Religionsfrieden Kaiser Karl V (gleichzeitig sp. König) hielt am Katholizismus fest, deswegen hatte er viel politische Gegner. Der Wiederstand der Evangelisten wurde ihm zu viel und er danke als erster und einziger Kaiser des römisch-deutschen Reiches ab. Sein Bruder und Nachfolger Kaiser Ferdinand der 1 schloss mit den Reichsstädten den Augsburger Religionsfrieden. - Glaubenskriege wurden untersagt - Reichsfürsten konnte ihre Religion frei wählen
- Gegenreformation Rekatholisierung der schon mehrheitlich Evangelisch gewordenen Bevölkerung. Das führte zu Aufstände. 2 Stadthalter wurde in Prag aus dem Fenster geworfen Prager FenstersturzBeginn des 30Jährigen KriegesDieser Krieg endete aus Erschöpfung mit dem westfälischen Frieden 1648
- Gute Policy zum Absolutismus Maßnahmen die auf ein gut geregeltes staatliches Gemeinwesen abzielten. Wurzeln von der modernen Polizei. - Aufgaben: Störungen der öffentlichen Ordnung zu beseitigen Öffentliche Sicherheit, Wirtschaftsordnung, religiöse Sittliche soziales Leben Lebensbereiche wie Seuchenbekämpfung wurden rechtlich geregelt.
- Absolutismus = eine Herrschaftsform, bei der ein Monarch ohne Ständeversammlung regiert. Vorbild Absolutismus = Frankreich
- Frühneuzeitliche Behörden Im Hochmittelalter- Kanzleien- Charakter wie Schreibstuben -> meist GeistlicheDa sie die einzigen waren die lesen und schreiben konnten