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ACH-Robbers (Subject) / Magenchirurgie (Lesson)

Magenchirurgie

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  • Wie ist die arterielle Blutversorgung vom Magen ? - kleine Kurvatur über Aa. gastrica sin und dex. - große Kurvatur über Aa. gastroepiploica --> venöser Abfluss über gleichnahmige Venen in die V. Porta
  • Wie ist die nervale Versorgung vom Magen? - parasympathisch: N. vagus - vermehrte Sekretion von Magensaft - Verstärkung der Magenmotorik
  • Wie ist das Duodenom aufgebaut? - Beginn hinter Pylorus - Pars superior, descendens und horizontalis - Pars descendens mündet am Ligamentum Treitz ind Jejunum - bis auf Pars sup. retroperitoneal
  • Welche Erkrankungen des Magens und Duodennums gibt es? - Infektion mit Helicobacter pylori: duodenal 95%, gastral 70% - erhöhte Säureproduktion
  • Wie wird eine erhöhte Säureproduktion therapiert? - idR konservativ mit H2-Rezeptor-Antagonisten - operativ bei Ulkuskomplikationen
  • Welche Komplikationen/ Indikationen können zu einer Magenoperation führen? - Blutungen - Perforation - Stenose - Malignität - mehrfache Rezidive
  • Welche operativen Verfahren (nicht resizierend) kennen Sie? Vagotomien: - trunkuläre Vagotomie - selektiv totale Vagotomie - selektiv proximale Vagotomie Pyloroplastik
  • Was ist das Ziel einer Vagotomie? - Ausschaltung der Säureproduktion - Erhalt der Magenfunktion
  • Beschreiben sie eine trunkuläre Vagotomie! - sämtliche Vagusfasern subdiaphragmal - Ausschaltung der sekretorischen und motorischen gastralen Vagusäste - auch extragastrale Äste zu Leber und Pankreas, Kolon mit entsprechenden Nebenwirkungen - Hemmung der Magenperistaltik erfordert eine Pyloroplatik nach Heineke-Mikulicz - nur bei Rezidivulzera
  • Beschreiben Sie eine selektiv totale Vagotomie? - nur zum Magen ziehende Vagusnerven werden durchtrennt - extragastrale Fasern werden geschont - Pyloroplastik ist erforderlich
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  • Beschreiben Sie eine selektive proximale Vagotomie? - nur sekretorische Äste des proximalen Magens - motorische Fasern werden geschont - keine Pyloroplastik nötig
  • Was gibt es für resezierende Verfahren, was ist die Indikation und wie kann die Rekonstruktion erfolgen? - Resektion des distalen Magenanteils (Billroth I oder II, Roux-Y-Technik) - Reduktion der Säuresekretion - Wiederherstellung der MDP durch Gastroduodenostomie, Gastrojejunostomie oder Gastroenterostomie nach Y.Roux
  • Was ist die Billroth I Resektion? 2/3 Resektion des distalen Magens - Termino-terminale oder termino-laterale Anastomose zwischen Magen und Duodenum - duodenale Speisepassage bleibt erhalten
  • Was ist die Billroth II? 2/3 Resektion des Magens - Blindverschluss des Duodenums - Mobilisation einer Jejunalschlinge und Gastrojejunostomie (antekolisch, retrokolisch) -Braun'sche Fußpunktanastomose (Seit-zu-Seit Anastomose zwischen zu und abführender Jejunumschlinge)
  • Was ist die Roux-Y-Technik? 2/3 Resektion des Magens - Ausschaltung des Duodenums - das dem Duodenum folgende Jejunalsegment wird Y-förmig an ein hochgezogenes Jejunomsegment anastomosiert, 30-40 cm distal - orthograde Peristaltik, kein Reflux von Gallen und Duodenalsekret
  • Beschreiben Sie den Verlauf einer Magenresektion? - quere oder mediane Oberbauchlaparotomie - linksumschneidung des NAbels - Exploration - Skelettierung der großen Kurvatur bis zur Resektionsgrenze, Schonung der gastroomentalen Gefäße - Eröffnen der Bursa omentalis - Mobilisation des Magens vom Pankreas - Präparation des Pylorus - Erhalt der A. gastroomentalis, nur Ligatur der Äste - weiter Skelettierung an der kleinen Kurvatur bis unterhalb der Kardia (im Lig. hepatogastricum) - Lig. der A gastrica dext und sin - Absetzen des Magens mit linearem Stapler - Skelettierung des Duodenums und Absetzen mit linearem Stapler
  • Wie ist das Resektionsausmaß bei einer Resktion des distalen Magens? - distaler Magen einschli. Pylorus - Resektionsgrenze zwischen auf und absteigendem Ast der Aa. gastrica sin und dext und der linken und rechten gastroepiploica
  • Wie erfolgt eine Billroth I Anastomose? - duodenum nach Kocher mobilisieren - am Magenstumpf und Duodenum murr die Klammernahtreihe für die Anastomose entfernt werden - Haltefäden legen - Naht der hinterwand, dann fortlaufende Naht der Vorderwand
  • Wie erfolgt eine Billroth II Anastomose? - nach Kochermanöver Absetzen des Duodenums mit Stapler - evtl Übernahen zur Nathsicherung - Mobilisation einer Jenunalschlinge - Skelettierung des Mesocolons - die Jejunalschlinge wird spannungsfrei durch das Mesocolon gezogen - Jejunum am Scheitelpunkt Seit-zu-Seit mit dem Magenstumpf anastomisieren - beide Schenkel des Jejunum Seit-zu-Seit anastomosieren (Braunsche Fußpunktanastomose) - Verschluss des Mesoschlitzes
  • Wie erfolgt die Roux-Y-Technik? - Gallereflux wird verhindert, Anastomosenulkus - Mobilisation einer Jejunumschlinge - Durchtrennen der Schlinge am Scheitelpunkt - abführende Teil wird End-zu-Seit mit dem Magen anastomosiert - zuführende Teil wird mit dem abführenden Jejunumschenkel End-zu-Seit anastomosiert
  • Was bedeutet retrokolisch und antekolisch? bei einer Roux-Y Anastomose kann die hochgezogene Jejunumschlinge entweder vor (antekolisch) oder hinter (retrokolsich) dem Colon transversum langgeführt werden
  • Was ist ein Syndrom des operierten Magens? - Symptomkomlex aus abdominellen Beschwerden und Störungen der Vasomotorik, der nach Operatinen am Magen auftreten kann - Pylorusfunktion fehlt -früh-Dumping-Syndrom: zu rasche Entleerung. hyerosmolares Nahrungsangebot, massiver Flüssigkeitseinstrom in den Darm - Spät-Dumping Syndrom: schnelle Glukoseresorption, BZ steigt, Ausschüttung von Insulin, BZ sinkt = Hypoglykämie - meist nach B II Resektionen - Schlingensyndrome: zuführende Schlinge -> Stase durch Stenose, wenn auf Fußpunkt verzichtet wurde - Therapie: Umwandlung in Y-Roux
  • Wann ist eine Gastrektomie indiziert? - Magenkarzinome - Kardiakarzinome Lokalisation: antrum, Korpus, Kardia
  • Was sind die Ursachen für Magenkarzinome? -Ernährung - Helicobakter - Gastritis - chronische Ulzera
  • Wie ist das OP-Verfahren bei einer Gastrektomie? - möglichst kurativ, also radikal - quere Oberbauchlaparotomie - Exploration der Bauchhöhle vom Zwerchfell bis Douglasraum einschließlich Peritoneum - bei Metastasen keine Gastrektomie? - Ablösen des großen Netzes und Eröffnen der Bursa omentalis - Ligatur der A und V gastroepiploica - Mobilisation des Duodenums und Absetzen ca. 2-3cm unterhalb des Pylorus mit linearem Stapler - Skelettierung der kleinen Kurvatur - Ablöen des Magens vom linken Leberlappen - Präparation der terminalen Speiseröhre und Anschlingen - Präparation des Fundus, N. vagus - Ligatur der A gastrica sin - Präparation zur Milz, Milzehaltung - Anlegen einer Tabaksbeutelnaht, Stapler , Resektion des Magens am Ösophagus - Lymphadenektomie - Isolierung einer Jejunalschlinge, die zwischen Ösophagus und Duodenum geschaltet wird
  • Wie erfolgt die Lymphknotenentfernung beim Magenkarzinom? - radikale Lymphadenektomie - obligat für den urativen Eingriff - Kompartement I (1-6): große und kleine Kurvatur, Pylorus, Kardia - Kompartement II (7-13) entlang der großen Gefäße (Truncus, hep com, gastrica) - Kompartement III (14-16( Pnkreaskopf, Duodenum, lig. Mesenterialwurzel, A. colica media, Milz
  • Wann ist eine Splenektomie im Rahmen eine Lymphknotenentfernung beim Magenkarzinom indiziert? - wenn Lymphknoten des Milzhilus und die LK entlang der Aa. lienalis zu entfernen sind
  • Was ist das Ziel einer Ersatzmagenbildung? Wiederherstellung der gastrointestinalen Passage
  • Welche Prinzipien gibt es bei der Ersatzmagenbildung? - Rekonstruktion mit Erhalt der Gastroduodenalen Passage - Reservoirbildung (Pouch) als Ersatzmagen
  • Wie erfolg eine Ersatzmagenbildung? 1. Ösophagojejunostomie mit Roux-Y Schlingenbildung: isolierte Jejunumschlinge nach Roux.Y Technik mit oder ohen Pouch möglich 2. Ösophagoduodenale Jejunuminterposition
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  • Welche OP-Techniken gelten bei der Ersatzmagenbildung? - Mobilisation einer Jejunumschlinge - spannungsfrei - mit Gefäßstiel - End-zu-Seit Anastomose
  • Was ist das Kocher-Manöver - Lösen der fetalen Verwachsungen des Duodenum von der Bauchwand und vom Retroperitoneum