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ELam (Subject) / Regulation Nahrungsaufnahme (Lesson)
Elam 5
This lesson was created by Selma_Amles.
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- Speiseröhre- aus welchen zweien Muskulaturen besteht sie? oberes Dritten = quergestreifte Muskulatur (willkürliche Innervation) untere zwei Drittel = glatte Muskulatur (unwillkürliche Innervation)
- Wie wird eine peralstaltische Welle ausgelöst? durch Weitung oberen Ösophagus (Schluckreflex)→ perarlstaltische Welle→Transport Speise nach unten → unterer Sphinkter öffnet sich
- Lateinischer Name für Speiseröhre? Ösophagus
- Magen- nenne nochmal alle einzelnen Funktionen! Zerkleinerung, Homogenisierung ("Chymus" entsteht) Abtöten Bakterien, Schutz vor Infektionen (HCL) Denaturierung Eiweiße, Aktivierung Pepsine Sekretion von "instrinsic factor" (Vit. B12 Resorbtion) Portionierte Weiterleitung des Chymus an Duodenum (Zwölffingerdarm)
- Woraus bestehen die einzelnen Dünndarm Teile? Der Dünndarm besteht aus: Duodenum (Lipide, Fettsäuren, Vitamine, Eisen, Phosphat, Ca2+, AS, Zucker), Jejunum (Zucker, AS, Vitamine, Lipide ) und Ileum (Vit. B12, Gallensäuren, Zucker, AS).
- Gigantische Oberfläche auf kleinstem Raum-Darmzotten= warum trifft das zu? • Faltenbildung verdreifacht Oberfläche • Fingerähnliche Projektionen = Villi vergrößern die Absorptionsfläche noch 10‐fach • Je Villi 1000 haarähnliche Projektionen = Mikrovilli mit einer 20‐fachen Vergrößerung
- Wie viele Quadratmeter ergeben alle Darmzotten zusammen als Oberfläche? 3m, 250 m’2 Oberfläche
- Pankreasenzyme: 1. Eiweißspaltende Enzyme Am meisten: Proteasen (als Proenzyme abgegeben → inaktive Vorstufen)⇓ Bsp:Trypsinogen, Chymotrypsinogen, Proelastase (Endopeptidasen) Bsp.:Prokarboxypeptidase A, Prokarboxypeptidase, Proaminopeptidasen (Exopeptidasen) Die Aktivierung von Trypsinogen zu Trypsin erfolgt durch die Enteropeptidase aus der Duodenalschleimhaut. Trypsin aktiviert dann die anderen Pro‐Enzyme.
- Pankreasenzyme- 2. lipidspaltende Enzyme, welche sind das? Lipase (Triglyzeride), Prophospholipase A (Phospholipide)
- Pankreasenzyme- 3. kohlenhydratspaltende Enzyme, welche sind das? α‐Amylase (Stärke, Glykogen), Maltase (Maltose) Ribonukleasen: Ribonuklease (RNA), Desoxyribonuklease (DNA)
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- Enzyme der Verdauung- Endoenzyme, wo sind sie, was machen sie und nenne Bsp. • Magen und oberer Dünndarm • spalten Verbindungen innerhalb eines Moleküls • produzieren große Teilstücke • Beispiele:α‐Amylase, Pepsin, Trypsin, Chymotrypsin,
- Enzyme der Verdauung- Exoenzyme, wo sind sie, was machen sie und nenne Bsp. unterer Dünndarm bauen Moleküle von den Enden herab Beispiele: Aminopeptidasen (die Spaltung beginnt amNH2‐Ende), Carboxypeptidasen (die Spaltung beginnt am COOH‐Ende)
- Störungen des Pankreas- welche sind angeboren? ‐ Mukoviszidose/ Zystische Fibrose ‐ rezidivierende akute Pankreatitis
- Störungen der Pankreas- welche sind erworben? Akute Pankreatitis ‐ Gallensteine ‐ Infektion Chronische Pankreatitis ‐ Alkoholismus
- Folgen chronischer Pankreatitis? ‐ Schmerzen‐ Verlust der exo‐ und endokrinen Pankreassekretion ‐ Fettmalabsorption, Vitaminmangelsyndrome
- Funktion der Leber-was synthetisiert sie? Synthese von Plasmaproteinen und Gerinnungsfaktoren Synthese von Glykogen / Kohlenhydratstoffwechsel/ Lipoproteinstoffwechsel / Fettstoffwechsel
- Funktion der Leber- welche zwei anderen Funktionen hat sie noch? Entgiftung und Ausscheidung von körpereigenen Stoffwechselprodukten und körperfremden Substanzen (Alkohol, Pharmaka) Produktion Galle: Gallensäuren, Cholesterin, Phospholipide, Abbauprodukte des Hämoglobins
- Galle- wie wird sie produziert? (700 ml/d) • Gallensäuren gelangen über Na+‐ abhängige Transporter aus dem Blut in die Leberzelle • werden mit Taurin oder Glycin (Wasserlöslich!) konjugiert • gelangen über weitere Transporter in die Gallenkanälchen • Neben Gallensäuren werden Cholesterin, Bilirubin und Bikarbonat (v.a. in den Gallengängen) in die Galle sezerniert
- Wie funktioniert der entero-hepatische Kreislauf? ?
- Was wird im Dickdarm noch absorbiert und was machen die Bakterien? Bakterien absorbieren geringe Mengen an Ballaststoffen Absorption von Wasser, Na, Cl, K, Vit. K
- Wie viel Wasser gelangt in den Dickdarm und wie viel wird ausgeschieden? 1000ml gelangen in den Dickdarm, 150 ml zur Ausscheidung
- Regulation der Aktivitäten im GI über das ZNS- welche zwei Nervensysteme sind das? • Enterisches (Darm‐) Nervensystem: Nerven in der GI‐ Wand, wesentlich zur Kontrolle der Motilität, des Blutflusses, des Wasser‐ und Elektrolyttransports, der Säuresekretion • Autonomes (vegetatives) Nervensystem: bestehend aus sympathischem und parasympathischem NS; kontrolliert Organfunktionen und reagiert auf Sehen, Geschmack, Gedanken an Nahrung
- Definiere die Absorption! Entlehnt aus absorbēre = schlucken, aufsaugen • Unter Absorption wird die Aufnahme absorptionsfähiger Nahrungskomponenten (Nährstoffe, Begleitstoffe) bzw. deren Spaltprodukte durch die Darmschleimhaut in das Blut bzw. die Lymphe verstanden.
- Was passiert beim PASSIVEN TRANSPORT? Freie Diffusion ohne Energieverbrauch entlang eines Konzentrations‐ oder Ladungsgefälles Beispiel: Glycerol diffundiert frei durch die Membran, weil intrazellulär die Konzentration niedriger ist
- Was passiert beim PASSIVEN TRANSPORT (erleichterte Difusion? • ohne Energieverbrauch • entlang eines Konzentrations‐ oder Ladungsgefälles • über einen Carrier oder einen Kanal Beispiel: D-Fructose benötigt einen Carrier
- Was passiert beim AKTIVEN TRANSPORT? unter Energieverbrauch auch gegen ein Konzentrations‐ oder Ladungsgefälle Sekundär aktiver Transport • im Vorfeld wird aktiv ein Ionengradient aufgebaut• Nährstoffe gelangen mit den Ionen gegen ein Gefälle in die Zelle Beispiel: Natrium-Kalium- ATPase, Glucosetransport
- Nenne die drei Einflussfaktoren auf Verdauung und Absorption! • Psychologische Faktoren: Geschmack, Geruch, Präsentation • Chemische Einflüsse: Kochen denaturiert Proteine und fördert die Verdaulichkeit, macht Fleisch kaufähiger • Bakterielle Einflüsse: HCl tötet die meisten Bakterien ab
- Wo ist die Laktoseintoleranz am häufigsten vertreten? 80-100% im Süden Südamerikas, Süden Afrikas und Asien
- Prozentuelle Vermutung Laktoseintoleranz in Österreich? 15-20%