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Bilanzrecht (Subject) / Jahresabschluss (Lesson)

Einheit 3

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  • Ist das Wahlrecht der Vollabschreibung bei geringwertigen Vermögensgegenständen mit der Bilanzwahrheit in einklang zu bringen? bei dem Wahlrecht können gerinwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sofort im ersten Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden. sie sind dann im 2. Jahr in der Bilanz nicht merh als Anlagevermögen vorhanden. Tatsächlich sind sie aber schon vorhanden. damit ist es mit der Bilanzwahrheit nicht in Einklang zu bringen. Nach dem Grundsatz des true and fair few ist das aber möglich, weil es nur geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens sind.
  • wie erfolgt die Bewertung des Umlaufvermögens? Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um die (außerplanmäßige) Abschreibung. eine planmäßige Abschreibung gibt es daher nicht. eine vorraussichtliche Nutzungsdauer gibt es nicht. eine außerplanmäßige Abschreibung gibt es schon.
  • Was gibt es bei der Bewertung des Anlagevermögens, was es bei der Bewertung des Umlaufvermögens nicht gibt? bei der Bewertung des Anlagevermögens gibt es die voraussichtliche Nutzungsdauer und die planmäßige Abschreibung, diese 2 Posten werden beim Umlaufvermögen nicht berücksichtigt. bei der Bewertung des Anlagevermögens gilt das gemilderte Niederstwertprinzip bei der Bewertung des Umlaufvermögens gilt das strenge Niederstwertprinzip
  • Wo gibt es das geminderte Niederstwertprinzip und wo gilt das strenge Niederstwertprinzip? gemildertes Niederstwertprinzip: gilt bei Abschreibung/ Bewertung des Anlagevermögens strenge Niederstwertprinzip: gilt bei der Bewertung des Umlaufvermögens.
  • was sagt das strenge Niederstwertprinzip? das sagt, dass wenn der Marktpreis des Umlaufvermögens zum Bilanzstichtag gesunken ist, muss man abwerten, selbst wenn am 2. Jänner schon wieder der Marktpreis gestiegen ist. ist der Markt oder Börsenpreis am Bilanzstichtag niedriger, dann muss man den niedrigeren Wert ansetzen.
  • Im Bilanzrecht spricht man von Vermögensgegenständen, welchen Begriff kennt das Steuerrecht dafür ? Wirtschaftsgut
  • Im Bilanzrecht spricht man beim Bewertungsmaßstab vom beizulegenden Wert. Wie sagt das Steuerrecht dazu? Teilwert.
  • was ist der beizulegende Wert? der beizulegende Wert ist jender Betrag auf den man in der Bilanz abwerten muss. der beizulegende Wert ist das, was der Käufer eines gesamten Unternehmens als Teil des Gesamtkaufpreises dem einzelnen Vermögensgegenstand zuordnen würde. das muss nicht unbedingt der Einkaufspreis sein und es muss auch nicht mit den Anschaffungskosten deckungsgleich sein. ist nicht genau festzulegen, weil es sich nicht um den Marktpreis handelt.
  • Was sind Wertberichtigungen? Eine Wertberichtigung ist  nichts anderes als eine Abschreibung. wenn man also eine Wertberichtigung auf eine Forderung vornimmt, dann nimmt man einfach eine außerplanmäßig Abschreibung auf die Forderung vor. Man wertet sie ab, man berichtigt den Wert in der Bilanz. Wertberichtung ist ein Ausdruck der Buchhalter.
  • Was ist eine Einzelwertberichtigung? Wertberberichtigung= Abschreibung eine Einzelwertberichtigung besteht darin, dass man sagt, der Kunde X zahlt sehr unregelmäßig, der geht vielleicht bald in Konkurs/ Insolvenz. dann macht man eine Einzelwertberichtigung auf den Einzelkunden X.
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  • Was ist eine Pauschalwertberichtigung? eine Pauschalberichtung besteht darin, dass man sagt, alle Kunden aus Ungarn (werden wegen schwerer politischer Lage nicht mehr gut zahlen können)  und man macht eine Berichtiung auf alle Kunden in Ungarn und dass ist dann eine Pauschalwertberichtigung.
  • Was ist steuerlich gesehen der Unterschied zw. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen? Pauschalwertberichtigungen sind keine steuerlich absetzbaren Betriebsausgaben. Einzelwertberichtigungen sind steuerlich absetzbare Betriebsausgaben.