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Exekutions- Insolvenz und Sanierungsrecht (Subject) / Insolvenzstatistik und Krisenphasen (Lesson)

Wirtschaftsuniversität Wien 1. Einheit Einführungskapitel - nur Fakten (wenig Prüfungsrelevanz)

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  • Welche Sorte von Unternehmen ist am meisten von außergerichtlichen Sanierungen betroffen (Mehrfachauswahl möglich)? - Kleinunternehmen - Mittelunternehmen - Großunternehmen - Kleinunternehmen- Mittelunternehmen
  • Krisensignale - Markt und Absatz n Sinkende Nachfragen Preiskampf/-nachlässen Probleme mit Kundenn Fehlende Produktinnovationen
  • Krisensignale - Produktion/Leistungserstellung n Überkapazitätenn Hohe Lagerhaltungn Steigende Produktionskostenn Suboptimale Abläufe
  • Krisensignale - Finanz- & Rechnungswesen n Cash-Flow rückläufig negativn Eigenkapital rückläufig/negativn Liquiditätsproblemen Laufende Überziehungenn Kreditkürzungen
  • Krisensignale - Mitarbeiter n Überfordertes Managementn Hohe Fluktuationenn Steigende Konflikten Leistungsabfall/sinkenden Produktivität
  • Insolvenzprophylaxe - Krisenphasen Merkmale der 1. Krisenphase Strategiekrise - langfristig strategische Krise beginnt am frühesten, ist aber am spätesten/schwersten wahrnehmbar
  • Insolvenzprophylaxe - Krisenphasen Merkmale der 2. Krisenphase Strategiekrise + Ertragskrise; mittelfristig Reaktionszeitraum beginnt, Probleme sollten auffallen und bewältigt werden
  • Insolvenzprophylaxe - Krisenphasen Merkmale der 3. Krisenphase Strategiekrise + Ertragskrise + Liquiditätskrise; kurzfristig Liquiditätskrise entsteht am spätesten, ist aber am leichtesten erkennbar Bemühungen zur Behebung der Krise müssen mit ihrem Fortschreiten immer stärker werden!
  • Methoden und Kriterien für eine gute Krisenwahrnehmen basiert auf guten, vollständigen Informationen- Controllingsystem (objektive Kriterien)„gesunder“, subjektiver Wahrnehmung der objektiven Informationen(keine Verdrängung, Aggression, Regression)
  • Die drei Eckpunkte der Insolvenzprophylaxe (SDT) Signal: Rechtzeitiges Erkennen negativ wirkender Ursachen/Symptome und versäumter Chancen (versäumte Chancen sind Krisen von morgen!) Diagnose: Rechtzeitige Analyse der Schwachstellen  Therapie: Rechtzeitiges Treffen von Gegensteuerungsmaßnahmen 
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  • Insolvenzprophylaxe - gängige Methoden der Früherkennung (intern und extern) Intern: - Detailanalyse (u.a. Profit Center Rechnung)- Wetere Controllinginstrumente (siehe AMC)Extern:- „Bonitätsinformationssysteme“ (KSV-Frühwarnsystem: KSV Rating, Bonitätsmonitor, Debitorenmanagement)- GuV Analyse- Bilanz Analyse- Liquiditätsanalyse- Kennzahlen Analyse