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BA104/Wissenschafts-Theorie (Subject) / Alltagswissen vs. wissenschaftl. Wissen (Lesson)
Alltagswissen vs. wissenschaftl. Wissen
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- Funktionen des Alltagswissens Orientierung Planung Handlung Kommunikation Interaktion
- Charakteristika: Alltägliche Beschreibung subjektiv persönlich wertend spekulativ unsystematisch naiv, unreflektiert, einseitig
- Charakteristika: Wissenschaftliche Beschreibung weniger subjektiv weniger persönlich weniger wertend nicht spekulativ systematisch nicht naiv, sondern Methode reflektierend weniger einseitig
- Wissenschaftliche Erkenntnisse sind... vorläufig kritisierbar historisch bedingt gesellschaftlich/kulturell mitbedingt diskursiv (von lat. discurrere, auseinanderlaufen) ein Diskurs ist auf Kommunikation angelegt, da ein hin und her gehendes Gespräch
- Wert der Wissenschaft Die Wissenschaft hat einen aufklärerischen Wert weil: Befreiung aus selbstverschuldeter Unmündigkeit (Kant) Ideal des "herrschaftsfreien Denkens" (Habermas) das für gültig erachtete Wissen wird kontinuierlich Kritik und Erneuerung ausgesetzt Befreit das Denken emanzipiert von Autoritäten Befreit Denken aus Einschränkungen von Dogmen/Traditione
- Charakteristika: Scientific Community Wer? Wozu? Wer: Besteht aus Wissenschaftler einer Disziplin/Fachs Wozu: Ort der Diskussion /Weiterentwicklung von Methoden, Forschungsergebnissen und Gültigkeitsfragen
- Kennzeichen wissenschaftlicher Kommunikation Zwangloser Zwang des besseren Arguments (Rationalität, Logik der Argumentation, Kritik, Begründungsverpflichtung) Erkenntnisprozess ist eine nicht abschliessbare Dynamik Wahrheit ist für die Wissenschaft ein regulatives Prinzip: wahr ist ein Satz dessen Nicht-Übereinstimmung mit der Realität nicht festgestellt wurde (Brinkmann, 1997).
- Erkläre: Herrschaftsfreie Diskurs / der Zwanglose Zwang des besseren Arguments Jürgen Habermas bezeichnet in seiner Theorie des kommunikativen Handelns den Diskurs als Prozess einer Aushandlung von individuellen Geltungsansprüchen der einzelnen Akteure (bei Habermas auch als „Aktoren“ bezeichnet). Ein Merkmal der Sprache ist dabei nach Habermas die ihr innewohnende Rationalität. Die Ergebnisse einer Kommunikation – wenn sie frei ist von Verzerrungen durch Macht oder Hierarchien – sind ihm zufolge zwangsläufig rational. Als Ideal, als beste Versicherung für wahrhaftige Erkenntnisse, sieht er somit den „herrschaftsfreien Diskurs“ – aufgebaut auf Diskursnormen (Prinzipielle Gleichheit der Teilnehmer, Prinzipielle Problematisierbarkeit aller Themen und Meinungen, Prinzipielle Unausgeschlossenheit des Publikums) und authentischen Gefühlen. Die dadurch erreichte kommunikative Realität soll das beste Argument zum Gewinn bringen – auf welches weiter aufgebaut werden kann. -> der Zwanglose Zwang des besseren Arguments https://de.wikipedia.org/wiki/Diskurs#J.C3.BCrgen_Habermas
- Die drei Bereiche der SA Praxis (Profession) -> nutzt wissenschaftliches Wissen, aber nicht ausschliesslich, da es für die professionelle Praxis auch noch andere Wissensquellen braucht, wie z. B. Erfahrungswissen Wissenschaft (Disziplin) -> generiert Wissen, das als Basis für Ausbildung und Praxis bietet Ausbildung (Lehre) -> befähigt zur professionellen Praxis
- 1. Welche Aufgaben/Ziele verfolgt die Wissenschaft? 2. Wie erzeugt die Wissenschaft Wissen? 1. Die Wissenschaft ist das Erforschen von Zusammenhängen, das Erweitern von Wissen sowie die Weitergaben des Erforschten. Der frühe Begriff der Wissenschaft geht auf die Zeit Platons zurück. Das Ziel der Wissenschaft ist es, neues Wissen zu erkunden bzw. zu generieren, sowie bereits vorhandenes Wissen zu vermehren, zu überprüfen und nötigenfalls zu korrigieren. 2. Durch Forschung und theoretische Diskussion gebildet, begründet, geordnet und (vorläufig) gesichert.
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- 1. Was erzeugt Forschung? 2. Was sind die Leistungen von Forschung? 1. Prozess der Erzeugung von Wissen, das Anspruch auf Gültigkeit geltend machen kann 2. Beschreibung, Erklärung, Rekonstruktion, Prognose
- 1. Was erzeugt Forschung? 2. Was sind die Leistungen von Forschung? 1. Prozess der Erzeugung von Wissen, das Anspruch auf Gültigkeit geltend machen kann 2. Beschreibung, Erklärung, Rekonstruktion, Prognose
- Kriterien gültiger Forschung 1. Theoriegeleitet 2. Methodisch kontrolliert 3. Nachvollziehbar / überprüfbar 4. Logisch / widerspruchsfrei 5. valide (Aussagen stimmen mit Tatsachen, Ereignissen und Zusammenhängen überein)
- 1. Erkläre empirische Forschung 2. Wie wird Wissen erzeugt? 1. Im Zentrum steht die Erfahrung 2. Erfassung des Gegenstandes durch: Beobachtung, Befragung oder Messung
- A-C) Erkläre den Begriff Theorie D) Wozu dient Theorie? A) Eine Theorie ist im Allgemeinen eine durch Denken gewonnene Erkenntnis im Gegensatz zum durch Erfahrung gewonnenen Wissen. https://de.wikipedia.org/wiki/Theorie B) Ein abstraktes wissenschaftliches Modell/Konzept, das einen Ausschnitt der Wirklichkeit zu erklären versucht. Quelle: Wörterbuch/Google C) Eine Theorie ist ein System wissenschaftlich begründeter Aussagen,das Aussagen über Sachverhalte, Zusammenhänge und Kausalitäten formuliert. D) Dient zur Erschliessung von Phänomenen eines Gegenstandsbereichsund/oder der Erklärung von Sachverhalten und Zusammenhängen. Quelle: Folie, S. 27
- Definition Forschungsmethoden 1. Kontrollierte Verfahren der Erkenntnisgewinnung einer wissenschaftlichen Disziplin, die zu einem bestimmten Zeitpunkt als zustimmungsfähig und zuverlässig gelten. Quelle: Folie, S. 28 2. Als Forschungsmethoden werden in den Wissenschaften Verfahren und Analysetechniken bezeichnet, die zur Klärung von wissenschaftlichen Fragestellungen dienen. Insbesondere in den Sozialwissenschaften ist die Unterscheidung in Quantitative Forschungsmethoden und Qualitative Forschungsmethoden geläufig. Die Wissenschaftstheorie befasst sich unter anderem mit Voraussetzungen für Forschungsmethoden.Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Forschungsmethode
- Arten und Beschreibung von Forschungsmethoden sozialwissenschaftlicher Forschung 1. Qualitative Forschungsmethode 2. Qualitative Forschungsmethode 3. Methodenkombinationen (mixed methods)