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Vet: Orthopädie (Subject) / OAC und OC Vorlesung (Lesson)

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  • Aufbau hyaliner Gelenkknorpel 1-12 % Chrondozyten Rest extrazelluläre Matrix Kollagen- Typ IIProteoglycane und Glycoproteine
  • Gelenkkapsel  dient zur Stabilisierung Typ I Kollagen Besteht aus zwei Schichten Äußere Schicht aus straffem Bindegewebe: meist straff mit extraartikulären Strukturen verbunden, zB Seitenbändern, Propriozeptive Nervenendigungen  Innere Schicht (Synovium, Synovialmembran)
  • Osteoarthritis? fortschreitende degenerative Gelenkerkrankung mit Schädigung des Gelenkknorpels und subchondralen Knochens 60% aller Lahmheiten beim Pferd sind OA bedingtSynonyme: Osteoarthrose, Arthrose
  • OA Ursachen Am Beginn steht immer eine Form der Arthritis durch Unphysiologische Belastung eines gesunden Gelenkes durch ormale Belastung eines veränderten Gelenkes (zB dr. Alter, OC)
  • Pathologische Veränderungen am Beginn des Krankheitsgeschehens Zyklische Belastung der Synovialmembran und Gelenkkapsel SynovialitisCapsulitis ↑ Produktion von Entzündungsmediatoren Schädigung Gelenkknorpel und subchondr Knochen Als Folge von EntzündungsmediatorenAls Folge eines direkten Traumas (Frakturen, Knorpelläsionen) Schädigung intra- und extraartikulärer Bänder (Menisken, Seitenbänder, Kreuzbänder)
  • Prostaglandine Reduzieren den Proteoglycangehalt im Knorpel PG E2: einer der wichtigsten Entzündungs- und Schmerzmediatoren bei OA (freigesetzt von Chondrozyten) 
  • Freie Radikale Superoxidanione, Hydroxylradikale, Wasserstoffperoxide, Stickstoffmonoxid (NO) Spalten HyaluronsäureSchädigen alpha Ketten des KollagensFördern Chondrozyten Apoptosis und Matrix Degeneration
  • Zusammenhang von vermehrter Belastung und Arthropathien Intakter Gelenkknorpel → normalerweise Anpassung an Aktivität (Training, Wachstum) ↑ Aktivität (Überbeanspruchung) führt zu ↓ Proteoglycan Gehalt, Chondrozyten Apoptose und einer chondropenischen Antwort (Reduktion des Knorpelvolumens, -festigkeit)
  • Diagnose von OA Orthopädischer UntersuchungsgangDiagnostische AnästhesienRöntgen (klinische Relevanz!?)UltraschallArthroskopieMRI, Szinti
  • Klinische Manifestation von Gelenkerkrankungen SchmerzVermehrte Gelenkfüllung (vermehrte Gefäßpermeabilität durch Entzündung und verminderter Lymphatischer Abfluß)  Viskositätsverlust der SynoviaEingeschränkte Beweglichkeit (Fibrose)
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  • Radiologische Manifestation von Osteoarthritiden Osteophytenbildung Asymmetrie/Einengung des Gelenkspaltes Subchondrale Sklerose Subchondrale Lyse Osteochondrale Fragmente Ankylose/Umbau
  • Arten von Gelenkknorpelschäden Fibrillation Fissuren/wear lines Ulzerationen Vollständige Knorpelschädigung
  • Therapie Hund Arthritis / Arthrose: Kons. 5 Pkt. Programm Gewichtskontrolle Ernährungsergänzung Bewegungseinschränkung Physikalische Therapie Entzündungshemmende Medikamente
  • Kortikosteroide - Intraartikuläre Therapie Arthritis, Osteoarthritis Triamcinolon, Betamethason, Methylprednisolon MPA: potentiell chondrotoxisch Triamcinolon chondroprotektiv in vitro Hufrehe, sept. Arthritis
  • Hyaluronsäure - intraartikulär und systemisch (iv,po) AntiinflammatorischVerbesserung der Viskosität Häufige Kombination mit ia Corticosteroiden
  • Polysulfat-Polysaccharide iv, imChondroprotektiver Effekt  Proteoglycansynthese Risiko einer sept. Arthritis bei ia Anwendung erhöht
  • Autologes conditioniertes Serum (ACS) Interleukin-1 = IL-1 Proinflammatorisch, Fördert Destruktion v. Knorpel und Matrix ACS oder IRAP® (Interleukin-1 Rezeptor Antagonist Protein) Kompetitive Hemmung IL-1 Rezeptor Typ I + IIAntiinflammatorisch u. chondroprotektiv
  • PRP-Platelet rich plasma Thrombozyten-angereichertes Plasma Intraläsional bei Sehnen- und Bänderläsionen
  • Mesenchymale Stammzellen Ia. innerhalb einer Matrix in Knorpeldefekte Tropismus für geschädigtes Gewebe (aufgefaserter Knorpel) Herstellung teuer, aufwendig Wirkung unklar, va antiinflamm
  • Chirurgische Therapie: Athroskopie Entfernung osteochondraler Fragmente Behandlung subchondraler Knochenzysten Spülung (aseptische, septische Arthritis) Entfernung von Fibrin (va sept. Arthritis) Frakturbehandlung unter arthroskopischer Kontrolle
  • Chirurgische Therapie: Arthrodese Zur Behandlung schwerer OA, Frakturen mit Gelenkbeteiligung, Sehnenrupturen KrongelenkFesselgelenkCarpalgelenksanteileStraffe Tarsalgelenksanteile
  • Chirurgische Therapie: Arthrodese Zur Behandlung schwerer OA, Frakturen mit Gelenkbeteiligung, Sehnenrupturen KrongelenkFesselgelenkCarpalgelenksanteileStraffe Tarsalgelenksanteile
  • Begriffe OC (Osteochondrose) Prinzipielle ErkrankungStörung der enchondralen Ossifikation OCD (Osteochondrosis dissecans) Im Rahmen der OC auftretende Loslösung eines osteochondralen Fragments Nicht alle knochendichte Fragmente sind OCD! AbsprengfrakturenIsolierte OssifikationskerneVerkalkungen
  • Begriffe OC (Osteochondrose) Prinzipielle ErkrankungStörung der enchondralen Ossifikation OCD (Osteochondrosis dissecans) Im Rahmen der OC auftretende Loslösung eines osteochondralen Fragments Nicht alle knochendichte Fragmente sind OCD! AbsprengfrakturenIsolierte OssifikationskerneVerkalkungen
  • Wie sieht der typische Patient mit OCD aus? Geschlecht? alle Rasse? WB, Traber, Vollblüter, Keine Ponies! Alter? Meist (nicht immer) am Beginn der „Karriere“ (1.5-3 Jahre) Symptome? Vermehrt gefülltes Gelenk; +/- Lahmheit Lokalisation? TCG, FPT, FG, Schulter, alle anderen
  • Endochondrale Ossifikation Findet innerhalb des Wachstumsknorpels statt Wachstumsknorpel Wachstumsfuge und epiphysealer Knorpel unmittelbar unterhalb des Gelenkknorpels
  • Subchondrale Knochenzysten Hohlraum des subchondralen Knochen +/- Gelenkkommunikation Auskleidung mit sekretorisch aktiver Oberfläche Am häufigsten: medialer Femurcondylus, bei jungen PferdenAber auch als Folge initialer Gelenkknorpeldefekte (direktes mechanisches Trauma auf subchondralen Knochen)  Immer in gewichtstragenden Arealen (im Gegensatz zu OCD)
  • Therapie OC Konservativ Bei sehr jungen TierenRuhe, BewegungsprogrammIa Therapie (wenig effetkiv auf Dauer)ultraschallgestützte intraläsionale Injektion Chirurgisch Therapie der Wahl in den meisten Fällen Arthroskopie