30

Psychiatrie 3 (Subject) / Organisch psychische Störungen (Lesson)

Demenzen (ALzheimer, vaskulär) organisch amnestisches Syndrom, Delir, organische Störungen 2. Ranges

This lesson was created by nue.

Learn lesson

Advertisement
  • Welche Demenzen gibt es? F00 Alzheimer Demenz F00.0 mit frühem Beginn F00.1 mit spätem Beginn F00.2 atypische Form F01 vaskuläre Demenz F01.0 vaskuläre Demenz mit frühem Beginn F01.1 Multiinfarktdemenz (Defektsyndrom nach größeren, einzelnen oder multiplen, ischämischen oder hämorrhagischen Insulte mit Untergang einer kritischen Masse an neuronalen Gewebe (wahrscheinlich ca. 100 ml) F01.2 subkortikale vaskuläre Demenz F01.3 gemischte (kortikale und subkortikale) vaskuläre Demenz F01.4 sonstige vaskuläre Demenz F01.5 n.n bezeichnete vaskuläre Demenz F02 Demenz bei andernorts klass. Krankheiten (auch F03) F02.0 Demenz bei Morbus Pick F02.1 Demenz bei Creutzfeld-Jacob F02.2 Demenz bei Chorea Huntington F02.3 Demenz bei Parkinson F02.4 Demenz durch HIV (humane Immundefizienz- Virus) F02.8 Demenz bei sonstigen, näher bezeichneten andernorts klass. Krankheiten F03 n.n.b. Demenzen   außerdem: Lewy-Body Demenz: hier sind die für Morbus Parkinson typischen Lewy Body Einschlusskörper zu finden und neben der Demenz Symptomatik tritt auch eine parkinsonoide Symptomatik auf. Sie wird zunehmen d asl eigenständige Form v. d. Alzheimer Demenz abgegrenzt (zusätzl Symptome: visuelle Hallus, kognitive Fluktuationen, Übersensibilität gegenüber Neuroleptika)
  • Welche primären Demenzen gibt es? Primäre Demenzen haben eine hirnorganische Ursache, man unterscheidet: (1) degenerative Demenzen:  zeichnen sich durch den Abbau (Degeneration) der Nervenzellen im Gehirn aus. Bei den degenerativen Demenzerkrankungen schrumpfen die Nervenzellen bestimmter Hirnregionen oder sterben ganz ab. Etwa 70 % der primären Demenzen sind degenerative Demenzerkrankungen. Hierzu zählen: vorwiegend kortikal:  Morbus Alzheimer, frontotemporale lobäre Degeneration (2) gemischt degenerative /vaskuläre Demenzen Mit zunehmendem Alter treten bei den Betroffenen häufig Mischformen der degenerativen und vaskulären Demenzen auf. Mischformen machen die übrigen ca. 10 bis 15 % aller primären Demenzen aus. vorwiegend subkortikal:   Morbus Pick   Chorea Huntington   Morbus Parkinson    Lewy Body Demenz   (3) vaskuläre Demenzen 15 % aller primären Demenz-erkrankungen sind vaskuläre Demenzen. Ursache einer vaskulären Demenz sind kleine, häufig aufeinanderfolgende Hirninfarkte oder Durch-blutungsstörungen im Gehirn. Vaskuläre Demenzen lassen sich durch eine Therapie bezüglich der Risikofaktoren Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Fettstoffwechselstörungen in ihrem Verlauf positiv beeinflussen. Multiinfarktdemenz, strategisch lokalisierte Einzeldemenzen Morbus Binswanger (subkortikale asteriosklerotische Enzephalopathie) hypoxisch-ischämische Enzephalopathie genetische Formen (CADASIL)  
  • Welche sekundären Demenzen gibt es? sekundäre Demenzen, sind Demenzen, die aufgrund verschiedener Organerkrankungen entstehen mechanisch (Tumoren/ Metastasen/ Traumata) toxisch (Alkohol/ Medikamente/ Drogen /Schwermetalle) metabolisch (diabetes Mellitus /Hypo- oder Hyperthyreose/ hepatogene oder nephrogene Enzephalopathie) infektiös, entzündlich (Meningoenzephalitiden / (Neuro-)Lues/ Vaskulitiden /HIV-Enzephalopathie/ Multiple Sklerose/ Creutzfeld Jacob Krankheit) Mangelzustände ( z.B. B1-, B6-, B12- Hypovitaminosen, Folsäuremangel, Zinkmangel)
  • Was ist die Lewy Körperchen Demenz?   Sie ist die zweithäufigste neurodegenerative Demenz im Alter und kann sowohl als eigenständige Erkrankung auftreten als auch sekundär, im Rahmen einer bereits bestehenden Parkinson-Krankheit.  Die Lewy-Körper-Demenz macht bis zu zirka 20 % aller Demenzformen aus. Die Lewy-Body-Demenz zeichnet sich typischerweise durch starke Schwankungen der Symptomatik aus: Aufmerksamkeit, Konzentrationsvermögen, Wachheit (Vigilanz) und andere kognitive Leistungen können tagesformabhängig variieren. Insgesamt verläuft die Erkrankung aber progredient. weiter typische Symptome: Störungen des REM-Schlafes visuelle Halluzinationen (welche die Patienten oft detailliert wiedergeben können) Synkopen und Stürze Depression und Wahn --> Vorsicht im Anfangsstadium kann eine Lewy Körperchen Demenz einer Schizophrenie ähnlich sein
  • Wie sieht die Therapie bei Demenz aus und kann man überhupt therapieren? - bei primären Demenzen ist keine kausale Therapie bekannt, - aber bei sekundären Demenzen... zu grunde liegende Erkrankung! (pharmakologisch) eine Demenz kann nicht geheilt werden aber ihr progredienter Verlauf kann verzögert werden, durch Antidementiva wie auch Aktivierung! - multimodale Aktivierungsmaßnahmen: (kognitives Trainig, körperlich sportliches Trainig, Alltags-Kompetenztraining) - pharmakologische Behandlungsansätze:Antidementiva Anticholinesterase Hemmer: (Donepezil (Aricept), Rivastigmin (Exelon), Galantamin (Reminyl ret)) Glutamatmodulatoren: Memantine Radikalfänger: Gingko Antidepressiva bei aff. Störungen (niedrig dosiert und möglichst ohne anticholinerge NW) ANtipsychotika (nicht anticholinerg wirkend) bei psychomotorische Unruhe, wahnhaften, halluzinatorischen Symptomen (Risperdal)
  • Wie sieht die neueste Forschungsrichtung bei Demenzen aus? Impfung ... Immunrektion des Körpers gegen Ablagerungen,  Also Antigene, damit sich Antikörper bilden können: Die Immunreaktion muss aber so spezifisch sein, dass sie nur die krankhaften Veränderungen betrifft, nicht aber die gesunden Nervenzellen.
  • Welche organisch psychischen Störungen 1. Ranges kennen Sie? Demenzen (degenerativ, vaskulär, gemischt) Organisch amnestisches Syndrom (nicht-alkoholbedingtes Korsakow Syndrom) Delir /Verwirrtheitszustand
  • Welche organisch psychischen Störungen 2. Ranges kennen Sie? Das klinische Erscheinungsbild entspricht anderen psychischen Störungen, die nicht als primär organisch bezeichnet werden. Diese Störungen sind aber auf eine primäre organische STörung zurückzuführen: organische Halluzionse organisch katatone Störung organisch wahnhafte (schizophreniforme) Störung organisch affektive Störung organische Angststörung organisch dissoziative Störung organisch emotional labile Störung leichte kognitive Störung organische Perönlichkeits- oder Verhaltensstörung
  • Was ist ein Delir? auch Verwirrtheitszustand: ein akutes organisches Psychosyndrom mit Bewusstseinsveränderung, beruht auf akuten Schädigungen oder Veränderungen des Gehirns. ätiologisch unterschiedliche aber psychopathologisch einheitliche Bilder mit einer Störung des Bewusstseins, der Auffassung, des Gedächtnisses, des Affekts, des Antriebs, des Denkens und der Wahrnehmung Leitsymptom ist die Bewusstseinstrübung plötzlicher Beginn, und fluktuierende Störungen der kognitiven Fähigkeiten, der Psychomotorik und der Affektivität, gewöhnlich reversibel, wenn die Ursache wegfällt oder erfolgreich behandelt wurde.
  • Welche organisch psychischen Störungen gibt es ? ICD10 Psychoorganische Syndrome 1. Ranges (Bewusstseinsstörungen oder kognitive STörungen) Demenzen (F00 -F03) F00 Demenz bei Alzheimer F01 Vaskuläre Demenz F02 Demenz bei sonstigen andernorts klassifizierten Krankheiten Pick Creuzfeld Jacob Huntington/ Parkinson/ HIV sonstige (Encephalitis Epilepsie, Intoxikation, Hyperthyriose, SHT, Syphilis...) F03 n.n.bez. Demenz (mit vorwiegend Wahn/Hallus/Depression) F04 organisch amnestisches Syndrom F05 Delir (nicht Substanzbedingt) Delir ohne Demenz Delir mit Demenz Psychoorganische Syndrome 2. Ranges (Störungen von Denken, Wahrnehmung oder Affektivität) F06 sonstige psych. Störung aufgrund von Gehirnschädigung / anderen Karnkheiten (Hallus, Wahn, affektiv, Angst, dissozial, emot-labil, kognitiv) organische Halluzinose organisch schizophrene Störungen organisch affektive Störungen leichte kognitive Störungen F07 Perslkeits- und Verhaltensstörung aufgrund organischer Störungen organische Perönlichkeitsstörung postenzephalisches Syndrom posttraumatisches Psychosyndrom
  • Advertisement
  • Was sind organisch psychische Störungen? Psychopathologische syndrome bzw. Erkrankungen, die durch krankhafte Veränderungen des Gehirns oder des Gesamtorganismus verursacht werden, d.h. durch eine diagnostizierbare zerebrale oder systemische Krankheit.
  • Wie werden organisch psychische Störungen klassifiziert? primär: durch Gehirnerkrankung verursacht sekundär: durch andere körperliche Krankheiten verursacht organisch: durch Gehirnerkrankung verursacht symptomatisch: durch andere körperliche Krankheiten hirnlokal: nur best. Hirnstrukturen betreffend hirndiffus: das gesamte Gehirn betreffend akut: rasch einsetzend, wieder abklingend chronisch: schleichend beginnend, fortschreitend
  • Delir- Symptomatik? plötzlicher Beginn, häufig Prodromi (Angst, Unruhe) Bewusstseinstrübung zeitlich örtlich situativ desorientiert Aufmerksamkeitsstörung Auffassungsstörung formale Denkstörungen (Denkverlamgsamung, Inkohärenz) Halluzinationen und Illusionen (optische --> organisch!) psychomotorische Störungen (Unruhe, Apathie) Störungen des Schlaf-Wach Rythmus autonome Dysregulation (Schwitzen, Fieber u.a.) partielle oder totale Amnesie partielle oder totale Amnesie Fluktuieren der Symptomatik, Dauer < 6 Monate      
  • Demenz- Symptomatik? Gedächtnisstörungen Orientierungsstörungen (Zeit, Ort, situativ und zur Person) räumliche Orientierungsstörungen neuropsychologische Störungen (Aphasie, Agnosie, Apraxie, ALexie, Agraphie, Akalkulie) Störungen der Kritik- und Urteilsfähigkeit, des abstrakten Denkens und des problemlösens paranoide Ideen, z.B. Bestehlungswahn Veränderung der Persönlichkeit (apathisch/ euphorisch-distanzlos /reizbar-enthemmt) affektive Störungen (Angst, Depression, Ratlosigkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Labilität) Antriebsverminderung/Verlangsamung Defizite in der Impulskontrolle teil Persönlichkeitsveränderungen (v.a. frontale Demenz) psychomotorische Störungen (Unruhe, Apathie) somatische Symptome: Schwindel, Müdigkeit ACHTUNG bei subkortikaler Demenz: (Parkinson/beginnender Multiinfarkt-Demenz: Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit Verlangsamung des psychomotorischen Tempos erschwerte Umstellungsfähigkeit affektive Störungen ABER: wenig Gedächtnis- und Denkstörungen
  • Delir- Ursachen, begünstigende Faktoren? Operationen (Narkose, Schmerz) Elektrolytmangel und Exsiccose (Austrocknung) Infektionen (Pneumonie, Harnwegsinfekt) Hypoxie (Herzinsuffizienz, COLD: Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) Gehirnerkrankungen (Enzephalitis, SHT, Apoplex (Durchblutungsstörung) Demenzen, insbesondere VD Medikamente (z.B. Anticholinergika) Alkohol und Drogenkonsum --> Ein Delir ist reversibel, wenn die zugrundeliegende Ursache rechtzeitig erkannt und behandelt wird, sonst fortschreiten zu einer Demenz möglich!!!  
  • ICD 10 Kriterien für Demenz?   1 deutliche Beeinträchtigung der kortikalen Funktionen Gedächtnis Denkvermögen Urteilsvermögen Ideenfluss Infoverarbeitung 2 deutliche Beeinträchtigung der Alltagsaktivitäten 3 Nachweis der Bewusstseinsklarheit (wenn nicht --> Delir?) 4 Dauer > 6 Monate Schweregrade: mittel, leicht, schwer  
  • Primärer Demenzen und ihre Ursachen und prozentuale Häufigkeit? primäre Demenz: Folge einer Hirnerkrankung Alzheimer Demenz (50%) gemischte Demenz (15%) vaskuläre Demenz (20%) Schlaganfälle frontotemporale Demenz (FTD), (10%) andere Demenzen (5%): Parkinson, Lewy Body Chorea Huntington Hirntumoren Enzephalitiden (CJE, AIDS) Hirntraumen Subdurales Hämaton (unterhalb der dura mater) Normaldruck Hydrocephalus  
  • Ursachen sekundärer Demenzen? Herz-Kreislauf Erkrankungen Lungenerkrankungen Lebererkrankungen Nierenerkrankungen Pankreaserkrankungen Schilddrüsenerkrankungen Nebennierenerkarnkungen Vitaminmangel Arzneimittelmissbrauch Alkoholmissbrauch --> immer eine behandelbare Demenz ausschließen!
  • Welche Differentialdignosen muss man bei einer Demenz beachten? Delir! organisch amnestisches Syndrom leichte kognitive Störungen altersassoziierte Gedächtnisstörungen Intelligenzminderung (schon immer) Gansersyndrom (vorgespielt) organ. Persönlichkeitsstörung Schizophrenie (insb. bei Lewy Body Demenz) organisch asthenische Störung organisch affektive Störung Depression (Pseudodemenz)
  • Welche Unterschiede bestehen zwischen Delir und Demenz?                         Delir vs. Demenz Beginn:               plötzlich vs. schleichend Verlauf:               akut vs. chronisch Bewusstsein:     getrübt vs. klar Orientierung:     von Beginn an gestört vs. erst im Verlauf zunehmend gestört Fluktuationen:  ausgeprägt vs. gering Psychomotorik: akut Hypo- oder Hyperaktivität vs. spät im Verlauf Hypoaktivität Körperliche Befunde: ausgeprägt vs. gering  
  • welche psychopathologischen Symptome sprechen für eine organische Ursache? Bewusstseinsstörungen Orientierungsstörungen Gedächtnisstörungen
  • Diagnostk von Demenz? 1 Anamnese und Fremdanamnese 2 Psychopathologischer Befund 3 neurologischer und internistischer Befund 4 apparative Zusatzdiagnostik: CCT, MRT, SPECT, PET EEG, EP, Doppler Sono, Liquor EKG, Labor, Röntgen Thorax, Echokardiographie (EKG) 5 Testpsychologische Diagnostik MMST, GDS/BCRS/ FAST, Uhrentest, DemTec HAWIE, Benton, Rupp, ZVT    
  • Was kann man psychotherapeutisch beim Delir tun? ruhige Umgebung um Erregung zu dämpfen Kontakt zu Angehörigen
  • Welche Medikamente gibt man bei einem Delir? zur symptomatischen Behandlung von Unruhe und psychotischen Symptomen: antipsychotisch aber wenig anticholinerge Medikamente: Haloperidol = Butyropheno Clomethiazol = verwndt mit Thiamin, Achtung Abhängigkeit! v.a. bei Alkoholdelir bei Psychosyndromen ohne Bewusstseinsstörung: wird eine syndromorientierte Therapie durchgeführt: (Neuroleptika, AD, Benzos)
  • Epidemiologie Demenz? exponentielle Zunahme mit fortschreitendem Alter > 65 Jahre : 5-10% > 80 Jahre : 20-40% Prävalenz: 65 -70 J.: 2-6% >85 J : 40% häufigste Form: AlzheimerDemenz (60%), Multiinfarkt Demenz 10-20%  
  • Welche akuten organischen Psychosyndrome kennen Sie? akute organische Psychosyndrome sind Veränderungen des Gehirns, mit plötzlich beginnenden fluktuierenden Störungen der kognitiven Fähigkeiten, der Psychomototrik und Affektivität gewöhnlich reversibel, wenn Ursache wegfällt oder erfolgreich behandelt wird. man unterscheidet: Delir F05 (mit Bewusstseinsstörungen) Halluzinosen (ohne Bewusstseinsstörungen) amnestische Zustände (ohne Bewusstseinsstörungen) affektive Durchgangssyndrome (ohne Bewusstseinsstörungen)
  • Wie häufig kommen akute organische Psychosyndrome vor und was für eine Ursache haben sie? Epidemiologie: zw. 18 und 64. Lj. ist die Prävalenz sehr gering unter 1 Promille ab 65. Lj.  zw. 1 und 16 % bei älteren Personen, bei Aufnahme in Akutkrankenhaus liegt in 10-25% der Fälle ein Delir vor! Ätiopathogenese: multifaktoriell: besonders gefährdet: hirnorgan Verletzungen, Alk.- oder Drogenabhängigkeit postoperativ (Stress, Schmerzen, Elektrolytschwankungen, Infektionen, Flüssigkeitsverlust...) Psychopharmaka: v.a. mit anticholinerger Wirkung (Trizykl. AD) können bei Überdosierung zu einem Delir führen
  • Was können Sie zur Symptomatik bei akuten organischen Psychosyndromen sagen? typisch ist ein plötzliches Einsetzen der Symptomatik, häufig aber auch prodromale Symptome (Unruhe, Angst,Überepfindlichkeit für Licht/Geräusche) Patient wird zunehmend zeitich und örtlich desorientiert, bleibt aber (mit Ausnahmen) zur eigenen Person orientiert. Im Verlauf kommt es zu Denkverlangsamung und inkohärentem Denken häufig auch zu Wahrnehmungsstörungen (Hallus und Illus optischer Art) fehlerhaftes Erkennen von Personen Albträume gestörte Psychomotorik (hypo- oder hyperaktiv) mit abruptem Wechsel häufig Angst und Furcht (evtl. Reaktion auf Hallus) autonome Dysregulation (Schwitzen, Erbrechen, Hyperthermie, kardiale Unregelmäßigkeiten) Störung des Schlaf Wach Rythmus Erinnerung an das Geschehen ist meist bruchstückhaft (partielle Amnesie, traumhaft veränderte Erinnerung)
  • Welche Demenzsubtypen unterscheidet man?   kortikale Demenz: betrifft:fronto- und parieto-temporalen Assoziateiven Kortex, Hippocampus Folge:Störung des Gedächtnisses, Denken, Sprache, Ausführung von Handlungen/Bewegungen, räunliche Leistungen, geringe Veränderung der Persk. Frontale Demenz: betrifft: Frontalhirn Folge: ausgepärgter Wandel der Persönlichkeit, des Sozialverhaltens, exekutiver Funktionen, vergleichsweise gutes Gedächtnis, Orientierungsfähigkeit und räuml. Leistung Subkortikale Demenz: betrifft:Thalamus, Basalganglien, oberer Hirnstamm Folge:Verlangsamung des psychischen Tempos (Trägheit, Schwunglosigkeit, verlangsamtes Denken, Entschlusskosigkeit mangelnder Antrieb...) weiter Unterscheidungen primäre Demenz Ursache liegt direkt im Gehirn sekundäre Demenz Folge einer körperlichen Erkrankung  
  • Differentialdiagnosen bei Verdacht auf Demenz? Ausschluss anderer organischer Erkrankungen: Delir DD Bewusstseinstrübung, plötzliches akutes Auftreten chronisch organische psych. Störungen die nicht Ausmaß einer Demenz erreichen (leichte kognitive Beeinträchtigungen, organ Perslkveränderung, organ. aff. Störungen) Depression: häufig geht mit einer Demenz eine depressive Symptomatik einher v.a. DD Pseudodemenz bei Depression, Spätdepression (schneller, erkennbarer Beginn, aber keine Progression, evtl. Wahn, Weiß nicht ANtwort ist typisch, Defizite werden besonders heruasgestellt, Ansprechen auf AD... widersprüchliche Testergebnisse)