BWLB02 (Subject) / Grundlage des betrieblichen Rechnungswesens (Lesson)

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  • Beschreiben Sie die vier Hauptaufgaben des betrieblichen Rechnungswesens. - Information und Rechenschaft Aufgrund gesetzlicher Vorschriften hat der Unternehmer die Pflicht, am Ende eines jeden Geschäftsjahres das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden in Form einer Bilanz offenzulegen. Zusätzlich hat er die Pflicht, eine Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen aufzustellen. Dies erfolgt in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung (§ 242 HGB). Beide zusammen bilden den Jahresabschluss. Dieser ist Grundlage für die Besteuerung des Unternehmens, dient als Beweismittel bei Rechtsstreitigkeiten und als Information für Gläubiger (Darlehensgeber) und Gesellschafter. – Dokumentation Es hat eine lückenlose und ordnungsgemäße Erfassung aller Geschäftsvorfälle eines Unternehmens zu erfolgen (§ 239 Abs. 2 HGB). – Kontrolle Das Rechnungswesen dient zur Überwachung der Wirtschaftlichkeit und Liquidität (Zahlungsfähigkeit) eines Unternehmens. – Disposition Das Rechnungswesen liefert Zahlen und Informationen für zukünftige Planungen und Entscheidungen.
  • Nennen Sie die wichtigsten Rechtsgrundlagen des Rechnungswesens. – das Handelsgesetzbuch – das Steuerrecht – rechtsformspezifische Vorschriften u. a. Aktiengesetz, GmbH-Gesetz, Genossenschaftsgesetz
  • Erklären Sie, welche Aufgaben die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung zu erfüllen haben. Die GoB sollen einem Dritten ermöglichen, in einer angemessenen Zeit sich einen Überblick über die Geschäftsfälle und die Lage des Unternehmens zu verschaffen. Sie sind allgemein anerkannt und enthalten sachgerechte Normen in Bezug auf die Buchführung. Sie sollen schützen vor Fehlinformationen und Verlusten.
  • Ab wann sind auch Nichtkaufleute u.a Freiberufler oder Land und Forstwirte zur Buchführung verpflichtet? Nach §140 der Abgabeordnung sind: ab einem Jahresumsatz von über 600.000€ oder einen Jahresgewinn über 600.000€
  • Was versteht man unter Inventur? Die Inventur ist die mengen- und wertmäßige Erfassung des Vermögens und der Schulden eines Unternehmens durch Messen, Zählen, Wiegen, Schätzen und Bewerten zu einem bestimmten Zeitpunkt.
  • Erklären Sie die unterschiedlichen !!Arten!! der Inventur Die körperliche Inventur ist die Mengenmäßige Erfassung aller körperlichen Vermögenswerte eines Unternehmens. Sie erfolgt durch Messen, Wiegen, Zählen, Schätzen, und Bewerten z.B Vörräte, Rohstoffe, Maschinen. Die Buchinventur ist die wertmäßige Erfassung aller nicht körperlichen Vermögenswerte anhand von Aufzeichnungen und Belegen, z.B Kontoauszüge
  • Nennen Sie die 4 Inventurverfahren. 1. Stichtagsinventur Mengen u. wertmäßige Ermittlung der Istbestände zum Bilanzstichtag 31.Dez. Die Inventur kann mit einer Frist von 10 Tagen vor oder nach dem Stichtag durchgeführt werden. Es hat eine Fortschreibung bzw. Rückrechnung zu erfolgen. 2. Verlegte Inventur kann ganz oder teilweise innerhalb der letzten drei Monate vor oder innerhalb der bneiden nächsten Monate nach dem Stichtag vorgenommen werden. Auch hier hat eine Fortschreibung bzw. Rückrechnung der Bestände zu erfolgen. 3. Permanente Inventur Es erfolt eine Erfassung der Bestände anhand von Karteien bzw. Dateien. Allerdings muss hier mindestens einmal pro Jahr eine körperliche Bestandsaufnahme erfolgen. 4. Stichprobeninventur Berechnung der Bestände anhand von Stichproben. Dieses Verfahren ist dann zulässig, wenn es den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung entspricht. Hinweis: Die durchführung der Inventur kann durch Computergestütze Lagerverwaltung wesentlich vereinfacht werden, da diese regelmäßig eine Permanente Inventur gestattet.
  • Was gehört zum Anlagevermögen (AV) und was zum Umlaufvermögen (UV)? Zum Anlagevermögen gehören Vermögensteile die dem Unternehmen langfristig zur Verfügung stehen z.B Grundstücke, Gebäude, Büroaustattung, Pkws,  Zum Umlaufvermögen gehören Vermögensteile die nur kurzfristig im Unternehmen verbleiben sollen, da sie verbraucht oder verarbeitet werden. Dazu gehören z.B Roh-, Hilfs- und -Betriebsstoffe, aber auch Forderungen an Kunden und Kassenbestände.
  • Wie unterscheidet man Schulden? Hier werden langfristige Schulden aus Darlehen und Hypotheken und kurfristige Schulden z.B aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung unterschieden.
  • Aus was ergibt sich das Eigenkapital? Es ergibt sich aus der Differenz von vermögen und Schulden
  • Stellen Sie die Unterschiede zwischen der Bilanz und dem Inventar dar. Inventar: Das Inventar ist eine ausführliche Aufstellung der einzelnen Vermögens- und Schuldenwerte. Es erfolgt eine Angabe der Mengen, Einzelwerte und Gesamtwerte. Die Darstellung erfolgt in Staffelform. Bilanz: Die Bilanz ist eine kurze und überschaubare Darstellung des Vermögens und des Kapitals. Es erfolgt eine Angabe der Gesamtwerte der einzelnen Bilanzposten. Die Darstellung erfolgt in Kontenform.
  • Ein Unternehmen weist folgende Zahlen auf: Eigenkapital am Anfang des Geschäftsjahres 1 879 000,00 EUR Eigenkapital am Ende des Geschäftsjahres 2 258 000,00 EUR Kapitaleinlagen 60 000,00 EUR Privatentnahmen 25 000,00 EUR Wie hoch ist der Unternehmenserfolg? Eigenkapital am Ende des Geschäftsjahres 2 258 000,00 EUR – Kapitaleinlagen 60 000,00 EUR + Privatentnahmen 25 000,00 EUR – Eigenkapital am Anfang des Geschäftsjahres 1 879 000,00 EUR Erfolg/Gewinn 344 000,00 EUR
  • Unterscheiden Sie die vier Möglichkeiten der Wertveränderungen in einer Bilanz. Aktivtausch: Tauschvorgang aus der Aktivseite Passivtausch: Tauschvorgang auf der Passivseite Aktiv-Passivmehrung: Erhöhung beider Bilanzseiten Aktiv-Passivminderung: Verminderung beider Bilanzseiten
  • Was bedeuten die Abkürzungen 1. AB 2. EB 3. BGA 4. SBK 5. EBK 6. ABK 1. Anfangsbestand 2. Endbestand 3. Betriebs u. Geschäftsaustattung 4.Schlussbilanzkonto 5.Eröffnungsbilanzkonto 6. Anfangsbilanzkonto
  • Definieren Sie „Kosten“. Kosten sind der Werteverzehr der Faktoreinsatzmengen menschliche Arbeit, Betriebsmittel und Material.
  • Was sind die Hauptaufgaben der Kostenrechnung? Hauptaufgaben der Kostenrechnung sind: • Erfassung, Verteilung und Zurechnung der Kosten • Handels- und steuerrechtliche Offenlegung der Unternehmensdaten • Lückenlose und genaue Aufschreibung der Materialbestände • Ermittlung der Produktivitäten der eingesetzten Faktoreinsatzmengen • Ermittlung der Selbstkosten • Vergleichs- und Ergebnisrechnungen
  • Welche Unterscheidung der Kosten ist möglich? Unterscheidung der Kosten • Einzelkosten und Gemeinkosten • Variable und Fixe Kosten • Mischkosten
  • Was ist die Aufgabe der Kostenartenrechnung? Aufgabe der Kostenartenrechnung ist die Erfassung, Gliederung und Ordnung der angefallenen Werteverzehre während des Leistungserstellungs- und Leistungsverwertungsprozesses.
  • Was sind die wichtigsten Kostenarten? Die wichtigsten Kostenarten sind: • Materialkosten (Werkstoffkosten) • Personalkosten (im Besonderen Fertigungslöhne) • sonstige Kosten • kalkulatorische Kosten
  • Was ist die Aufgabe der Kostenstellenrechnung? Hauptaufgabe der Kostenstellen-Rechnung ist die verursachungsgerechte Zuordnung der angefallenen Kosten.
  • Was ist eine Kostenstelle? Eine Kostenstelle ist eine betriebliche Abgrenzungseinheit, ein betrieblicher Kostenbereich.
  • Wozu dient ein Betriebsabrechnungsbogen (BAB)? Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) ist ein Hilfsmittel zur verursachungsgerechten Zuordnung und Verrechnung der Kosten.
  • Was ist die Aufgabe der Kostenträgerrechnung? Aufgabe der Kostenträgerrechnung ist die Zurechnung der Kosten zu den Leistungseinheiten (= Produkten und Dienstleistungen).
  • Nennen Sie vier Teilgebiete des Rechnungswesens. -Finanzbuchführung und Bilanz dazu gehören: •Buchführung, •Inventar, •Jahresabschluss, •Sonder und Zwischenbilanzen Hinweis: Zeitrechnung Kosten-und Leistungsrechnung dazu gehören: •Betriebsabrechnung (kalkulatorische Buchführung), Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, kurzfristige Erfolgsrechnung Hinweis: Stück und Zeitrechnung Betriebswirtschaftliche Statistik und Vergleichsrechnung dazu gehören: •Betriebswirtschaftliche Statistik, •einzelbetrieblicher Vergleich, Zeitvergleich, Verfahrensvergleich, Soll-Ist Vergleich, zwischenbetrieblicher Vergleich Hinweis: Vergleichsrechnung Planungsrechnung-Controlling • Vorschaurechnung
  • Für die Aufstellung des Inventars gibt es keine Vorschriften. Dennoch hat sich in der Praxis eine Aufstellung in Anlehnung an die Bilanz durch gesetzt. Wie wird diese gegliedert? Vermögen wir nach steigender Liquidität geordnet. Daher die weniger flüssigen Vermögensgegenstände werden zuerst, die flüssigsten zuletzt aufgeführt. Das Kapital wird nach Fälligkeit geordnet d.h., nach dem EK das langfristige Fremdkapital zuerst und die kurzfristigen Schulden zuletzt.
  • Was versteht man unter Bilanz? Die Bilanz ist eine Gegenüberstellung des Vermögens (Aktiva) und des Kapitals (Passiva) in Kontenform. Sie ist stets ausgeglichen.
  • Nennen Sie 4 Fragen die an einen Buchungssatz gestellt werden. 1. Welche Konten werden berührt? 2. Handelt es sich um Aktiv oder Passivkonten? 3. Liegt eine Mehrung oder Minderung des Bestandes vor? 4. Auf welcher Kontenseite (Soll oder Haben) ist demnach zu buchen? Hinweis: Nie die Regel Soll an Haben vergessen.
  • Was versteht man unter dem Grundsatz der Maßgeblichkeit? Darunter versteht man, dass die nach den Vorschriften des HGB erstellte Bilanz (Handelsbilanz) auch verbindlich ist für die an das Finanzamt einzureichende Steuerbiolanz.
  • Nennen Sie Grundsätze ordnungsgemäßer Bilanzierung und Bewertung nach (§243 HGB) und (§252 HGB) HGB aufschlagen;-)
  • Was versteht man unter dem Niederstwertprinzip? Ist eine Bewertungsvorschrift für Vermögensgegenstände. Es geht darum Vermögensgegenstände in der Bilanz mit dem niedrichstmöglichen Wert anzusetzten. Nach demVorsichtsprinzip soll verhindert werden dass sich ein Unternehemen zu gut darstellt. Daher Risiken und Verluste müssen antizipiert werden.  Gemildertes Niederwertprinzip wird bei abnutzbaren und nicht abnutzbaren Vermögensgenstände des Alagevermögens angewandt. z.B Wert einer Aktie beim Kauf 50€/Stk. zum Bilanzstichtag zum 31.Dez. jedoch nurnoch 30€/Stk. muss man von einer dauerhaften Wertminderung ausgehen und es müssen die 30€ in die Bilanz aufgenommen werden anstatt die 50€, eine außerplanmäßige Abschreibung findet statt hier sind es 20€ Hinweis: sollte sich der Aktienwert wieder erhöhen muss eine Zuschreibung erfolgen. Ein weiteres Beispiel: Kauf eines Elektrostaplers Anschaffungskosten 40.000€ so wird er in der Bilanz geführt. Nach einem Unfall ist dieser nur noch 5.000€ Wert da dies eine dauerhafte Wertminderung ist wird der neue Wert in die Bilanz aufgenommen und es findet eine außerplanmäßige Abschreibung statt hier sind es 35.000€ Strenges Niederwertprinzip dies gilt grundsätzlich beim Umlaufvermögen hier muss stets der niedrigste Wert angegeben werden, selbst wenn der Wertverlust nur vorübergehend ist. Steigert sich der Wert z.B um 10% der Anschaffungskosten also Wertsteigerung so muss trotzdem der Wert der Anschaffungskosten angegeben werden.  !!!Also Wertminderung muss eingetragen werden Wertseigerung nicht!!!
  • Für was gilt das Höchstwertprinzip? Es gilt für die Bewertung der Passivposten diese sind evtl. mit einem höheren Wert anzusetzen.
  • Was versteht man unter dem Realisationsprinzip? in diesem Prinzip spiegelt sich die käufmännische Vorsicht wieder. Darunter versteht man dass nicht realisierte Verluste ausgewiesen werden müssen dagegen nicht realiserte Gewinne nicht.
  • Was versteht man unter dem Imparitätsprinzip? Die Ungleichbehandlung von Gewinnen und Verlusten sowie die unterschiedliche Bewertung von Aktiva und Passiva bezeichnet man als Imparitätsprinzip 
  • Was bildet den Jahresabschluss? Die Bilanz und die GUV bilden den Jahresabschluss
  • Ab wann müssen Personengesellschaften nach dem Publizitätsgesetz ihren Jahresabschluss offenlegen? Bilanzsumme>65 Mio.Euro Umsatzerlöse>130 Mio. Euro Arbeitnehmer>5000 Mitarbeiter  Sie müssen den Jahresabschluss offenlegen wenn mindestens 2 dieser Größenmerkmale erfüllt sind.Die Aufstellung hat spätestens 12 Monate nach Geschäftsjahresende zu erfolgen. Gewinnanteile der unbeschränkt haftenden Gesellschafter werden dem Kapitalkonto gutgeschrieben. Gewinnanteile von beschränkt haftenden sind sonstige Verbindlichkeiten.
  • Was hat ein Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften zu enthalten? 1.Bilanz (§266HGB) 2.GUV (§275HGB) 3.Anhang (§284HGB) Zusätzlich ist ein Lagebericht zu erstellen.
  • Ab wann müssen Kapitalgesellschaften ihren Jahresabschluss offenlegen und von einem unabhängigen Abschlussprüfer prüfen lassen? Das HGB grenzt in § 267 die Größe von Kapitalgesellschaften voneinander ab. In kleine, mittelgroße und große Kaitalgesellschaften. Die Offenlegungspflichten des Jahresabschlusses sind hier verschieden. Kleine müssen nur die Bilanz, GUV und den Anhang offenlegen.Mittel und Große Unernehmen zusätzlich einen Lagebericht erstellen und eine Prüfung eines unabhängigen Abschlussprüfers. Hinweis: Börsengängige Aktiengesellschaften gelten grundsätzlich als große Kapitalgesellschaften. Abgrenzungen von größe im HGB § 267 genauer
  • Was können Sie zur GUV sagen? Die GUV ist nach § 275 HGB in Staffelform zu erstellen. Es gibt zwei verfahren: Das Umstzkostenverfahren zur Ermittlung des Periodenerfolgs und das Gesamtkostenverfahren. Die GUV ermittelt das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, indem siedie unternehmenstypischen Aufwendungen und Erträge gegenüberstellt und somit den Jahresüberschuss berechnet.
  • Was hat der Anhang zu beinhalten? Der Anhang hat die Aufgabe die Bilanz und die GUV zu erläutern. Folgende Angaben sind zu machen. 1. Hinweis auf die angewendeten Bilanzierungs und Bewertungsmethoden. 2. Hinweis auf Abweichungen zu den bisherigen Bilanzierungs und Bewertungsmethoden. 3. Berücksichtigte Fremdkapitalkosten bei den Herstellkosten 4. Differenzierung der Umsatzerlöse nach z. Absatzmärkten 5. Durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl  6. Entgelte Tantiemen von Aufsichtsratsmitgliedern und Vorständen bzw. Geschäftsführern 7. Wertentwicklung  der einzelnen Bilanzpositionen des Anlagevermögens (Anlagegitter)
  • Was sind die Inhalte eines Lageberichts? Der Lagebericht ist kein Inhalt des Jahresabschlussses sondern ein ergänzender Bericht er gibt Auskunft über zukünftige Entwicklung, Hinweise auf geplante Investitionen.
  • Was zählt zu den Materialkosten? 1. Rohstoffe  2. Hilfstoffe z. Schrauben, Nieten, Leim usw. 3. Betriebsstoffe z.B Energie, Öl, Schmierstoffe
  • Benennen Sie Verfahren der Kostenträgerstückrechnung Folgende Kalkulationsverfahren der Kostenträgerstückrechnung sind die wichtigsten: Divisionskalkulationen Zuschlagskalkulationen Kalkulation von Kuppelprodukten Kalkulation von Kostensätzen und Maschinenstundensätzen
  • Was sind die Aufgaben des Controllings? Aufgabe des Controlling ist das funktionsmäßig übergreifende Steuerungsinstrument, Controlling umfasst die Koordination der Zielsetzung, betriebliche Planung, Kontrolle sowie die Informationsversorgung der an den Entscheidungen Beteiligten sowie Abweichungsanalysen.
  • Warum ist Controlling notwendig? Controlling ist ein Steuerungsinstrument für die schnelle und präzise Vorbereitung für unternehmerische Entscheidungen zur Erreichung der gesteckten Ziele in einer globalisierten Welt.
  • Benennen Sie einige Bereiche des Controllings. Die wichtigsten Aufgabenbereiche des Controlling sind: • Finanz-Controlling • Investitions-Controlling • Beschaffungs- und Logistik-Controlling • Produktions-Controlling • Marketing- und Vertriebs-Controlling • strategisches Controlling • Kosten-Controlling • Erfolgs-Controlling
  • Wie werden Umsätze und Kosten geplant? Umsätze werden wie folgt geplant: • Expertenschätzungen • Prognoseverfahren auf Basis von Zeitreihenanalysen • Prognoseverfahren auf Basis von kausalen Erklärungsmodellen Kosten werden meist geplant mithilfe festgelegter oder „verhandelter“ Budgets (= Kostenvorgaben) der Kostenstellen oder Kostenbereiche.
  • Definieren Sie fixe Kosten und variable Kosten. Fixe Kosten sind Kosten, die sich bei Veränderung der Auslastung (= Beschäftigung) nicht ändern. Variable Kosten ändern sich bei Veränderung der Auslastung.
  • Was bedeutet Deckungsbeitragsrechnung? Deckungsbeitragsrechnung bedeutet, dass die fixen Kosten nicht aufgeteilt werden. Zuerst wird, ausgehend von den Erlösen, der Deckungsbeitrag (Erlöse minus variable Kosten) ermittelt. Dieser hat die fixen Kosten abzudecken.
  • Was versteht man unter dem break even point? Der Break Even Point (BEP) ist der Punkt, an dem Erlös und Kosten einer Produktion (oder eines Produktes) gleich hoch sind und somit weder Verlust noch Gewinn erwirtschaftet wird. Oft ist es notwendig den Break Even Point (Gewinnschwelle) nicht nur rechnerisch, sondern auch graphisch darzustellen, indem man fixe Kosten, variable Kosten und die Umsatzerlöse einzeichnet.
  • Was versteht man unter dem Leverage Effekt? Der Leverage Effekt beschreibt die Hebelwirkung des Fremdkapitals auf die Eigenkapitalrentabilität: durch den Einsatz von Fremdkapital (anstelle von Eigenkapital) kann die Eigenkapitalrendite für die Eigentümer gesteigert werden.