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Unternehmensführung (Subject) / Betriebsorganisation - Ablauforganisation (Lesson)
- Ablauforganisation: Definition Regelung der Prozesse innerhalb der Aufbauorganisation durch Festlegungen für das Zusammenwirken von: verschiedenen Menschen mit erforderlichen Sachmitteln im zeitlichen Ablauf ergebnisorientiert und nach dem "ökonomischen Prinzip"
- Ablauforganisation: Ziele Optimierung von Durchlaufzeiten Kosten Schnittstellen
- Ablauffolge Einfache Ablauffolge: Ende-Anfang-Beziehungen zwischen den Tätigkeiten; jede Tätigkeit setzt auf die Vorangegangene auf und schließt sich zeitlich und sachlogisch an sie an. Komplexe Ablauffolge: Zeitliche Überlappung oder Gleichzeitigkeit von mindestens zwei Vorgängen, die auch unterschiedliche Dauer haben können.
- Grafische Darstellungen: Balkendiagramm (auch Gantt-Diagramm) Visualisierung der Zeitdauer einfacher Vorgänge durch die Länge der Balken (horizontale Zeitachse), z. B. Urlaubszeiten der Mitarbeiter einer Abteilung.
- Grafische Darstellungen: Flussdiagramm Darstellung der logischen Folge eines Ablaufs, inkl. Verzweigungen in Abhängigkeit von Antworten auf Ja/Nein Fragen, z. B. Gesprächsführung bei einem Interview. (Nach DIN 66001 einheitliche Sinnbilder für Datenfluß und Programmabläufe.)
- Grafische Darstellungen: Netzplantechnik Visualisierung eines kompletten Projektablaufs durch Darstellung aller Tätigkeiten in einem Rechteck und ihre Verbindung. Für jede Tätigkeit muß mindestens angegeben sein: laufende Nummer der Tätigkeit, normalerweise vergeben nach zeitlicher Folge der Starttermine, zur eindeutigen Identifikation, evtl. auch zum Auffinden in einer Legende frühester Starttermin, der sich aus Vorgängertätigkeiten oder auch der Verfügbarkeit von Ressourcen ergibt spätester Starttermin, der sich aus Zeitbedarf für die Tätigkeit und dem Starttermin für nachfolgende Tätigkeiten ergibt Zeitdauer der Tätigkeit
- Grafische Darstellungen: Netzplantechnik, Vor-/ Nachteile und kritischer Pfad Vorteile: Gesamtübersicht, Darstellung der wechselseitigen Abhängigkeiten, Hervorhebung zeitkritischer Ablauffolgen, rasche Aktualisierbarkeit Nachteile: hoher Erstellungsaufwand, setzt eine bereits vor dem Start erstellte vollständige Vorgangsliste einschließlich exakter und realistischer Zeitschätzungen voraus Bei gleichzeitigen Tätigkeiten ergibt sich für diejenigen von kürzerer Dauer ein Zeitpuffer. Die Abfolge der Tätigkeiten ohne Zeitpuffer ergibt den kritischen Pfad: jede Verschiebung verursacht auch eine Verschiebung des Endtermins.
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