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IHK Prüfung - II. Rechnungswesen (Subject) / D. Zahlungsverkehr und Kredit (Lesson)
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- Frage 1: Was ist unter „halbbarer Zahlung“ zu verstehen? Nennen Sie 3 Beispiele. Bei der „halbbaren Zahlung“ benötigt nur ein Beteiligter ein Konto, z. B. zahlt der Zahlende bar auf ein Konto des Zahlungsempfängers.Beispiele: Barscheck, Zahlschein, Nachnahme
- Frage 2: Welche Bestandteile muss ein Scheck laut Scheckgesetz enthalten? Scheckklausel: Das Wort „Scheck“ muss im Text der Urkunde enthalten sein. Name des bezogenen Kreditinstituts Der zu zahlende Geldbetrag in Worten und in Ziffern (im Zweifel zählt das Ausgeschriebene) Unbedingte Anweisung, eine bestimmte Geldsumme zu zahlen. Tag der Ausstellung Ausstellungsort Unterschrift des Ausstellers
- Frage 3: Was ist das besondere Merkmal bei einem Verrechnungsscheck? Ein Verrechnungsscheck (V-Scheck) ist ein Scheck, der von der bezogenen Bank nicht bar an den Inhaber ausgezahlt werden darf. Er wird in der Regel über ein Girokonto abgerechnet. So kann der Zahlungsweg nachverfolgt werden.
- Frage 4: Ein Unternehmen legt 15.000,00 ¤ für den Zeitraum von 9 Monaten an. Der Zinssatz beträgt 3,2 %. Wie viele Zinsen fallen an? Kapital x Zinssatz x Monate 15.000,00 x 3,2 x 9Zinsen = 100 x 12 = 100 x 12 = 360,00 €
- Frage 5: Es ist eine Lieferantenrechnung über den Betrag von 24.000,00 Euro eingegangen. Zahlungsbedingungen: Zahlbar sofort abzüglich 3 % Skonto oder in 30 Tagen netto Kasse. Um Skonto auszunutzen, muss ein Bankkredit zu einem Zinssatz von 10 % aufgenommen werden. Lohnt sich die Zahlung mit Skonto für den Betrieb? 24.000,00 €- (3 % Skonto) 720,00 €= 23.280,00 € Kapital x Zinssatz x Tage 23.280,00 x 10 x 30Zinsen = 100 x 360 = 100 x 360 = 194,00 €Skontoertrag 720,00 €- Kosten Bankkredit 194,00 €= Gewinn 526,00 €Die Zahlung mit Skonto lohnt sich. Es werden 526,00 € gespart.
- Frage 6: Unterscheiden Sie Außenfinanzierung und Innenfinanzierung. Nennen Sie je 2 Beispiele. Außenfinanzierung: Die Mittel werden dem Unternehmen von außen zugeführt.Beispiele: Ausgabe neuer Aktien (Eigenfinanzierung), Aufnahme eines Darlehens (Fremdfinanzierung) Innenfinanzierung: Die Mittel werden dem Unternehmen von innen zugeführt.Beispiele: Einbehaltung des Gewinns Unterbewertung von Betriebsvermögen Zahlungsziele verlängern lassen
- Frage 7: Welche Vorteile hat Factoring für das Unternehmen, dass die Forderung abtritt? 2 richtige Antworten a) Verbesserter Kundenkontakt b) Verbesserung der Liquidität c) Kostenersparnis im Mahnbereich d) Keine Kosten, da der Endkunde das Factoring-Unternehmen zusätzlich bezahlt. b, c
- Frage 8: Für einen neuen Außendienstmitarbeiter wird ein PKW über die Firma "Haase Leasing" beschafft. Welche Aussage zum Leasing ist richtig? 1 richtige Antwort a) Die Leasingfirma bleibt Eigentümer des PKW. b) Die Leasingfirma bleibt Besitzer des PKW. c) Der Außendienstmitarbeiter ist Eigentümer und Besitzer des PKW. d) Der Arbeitgeber des Außendienstmitarbeiters ist Eigentümer und der Außendienstmitarbeiter Besitzer des PKW. a
- Frage 9: Ordnen Sie folgende Begriffe richtig zu: 1. Kontokorrentkredit 2. Zession 3. Lombardkredit 4. Diskontkredit 5. Factoring a) Kredit gegen Verpfändung von Werten des Umlaufvermögens. b) Der Lieferant gewährt uns Zielzahlung. c) Überziehungskredit des Girokontos bis zu einem bestimmten Betrag. d) Die ausstehenden Forderungen an Kunden werden verkauft. e) Abtretung einer Forderung an eine Bank zur Sicherung eines Kredits. f) Verkauf eines Besitzwechsels vor Fälligkeit an die Bank. 1c - 2e - 3a - 4f - 5d
- Frage 10: Sie erfahren, dass über die Firma Herbert Müller Einzelhandel das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Welche Auswirkungen hat dies? 2 richtige Antworten a) Der Insolvenzverwalter übernimmt das Recht, über die Insolvenzmasse zu verfügen. b) Der Betrieb der Firma Herbert Müller Einzelhandel wurde eingestellt. c) Zwangsvollstreckungen sind für die Dauer des Verfahrens nicht möglich. d) Die Insolvenzgläubiger erhalten ihre offenen Forderungen zu mindestens 75 % erstattet. b, c
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- Frage 11: Welche Aussagen zum gerichtlichen Mahnbescheid sind richtig? 2 richtige Antworten a) Zuständig ist das Gericht, in dessen Bezirk der Schuldner seinen Firmen- oder Wohnsitz hat. b) Das gerichtliche Mahnverfahren wird durch den „Vollstreckungsbescheid“ eingeleitet. c) Das Gericht erlässt den Bescheid ohne Prüfung der Rechtmäßigkeit des Anspruches. d) Nach Zustellung des Mahnbescheids kann der Schuldner innerhalb von 2 Wochen Widerspruch einlegen. c, d
- Frage 12: Welche Zuordnung ist richtig? 1 richtige Antwort a) Bargeldlose Zahlung: Überweisung, Wechsel, Nachnahme b) Halbbare Zahlung: Barscheck, Nachnahme, Verrechnungsscheck c) Bargeldlose Zahlung: Dauerauftrag, Wechsel, Lastschrift d) Halbbare Zahlung: Überweisung, Kreditkarte, electronic Banking c