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Psychische Erkrankungen (Subject) / Somatoforme Störungen (Lesson)

Arten

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  • Allgemeine Symptome Körperliche Beschwerden ohne organpatholgischen Befund, der diese Symptome erklären würde Es bestehen in klinsich bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigungen in sozialem, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen Große Verunsicherung auf Grund der Beschwerden Annahme einer organischen Fehlfunktion (nicht verordnungsgemäße) Einnahme von Medikamenten körperliche Schonhaltung Häufige medizinische Untersuchungen oder Arztwechsel --> sehr beanspruchende und fordernde Patienten
  • Somatisierungsstörung Wechselnde körperliche Symptome in unterschiedliche Intensität und Qualität ( ohne organpathologischen Befund) Somatisches Krankheitskonzept Grübeln über die Beschwerden Häufiger Kontakt zum Medizinsystem
  • Hypochondrische Störung gr. chondros = Knorpel -> Gegend unter den Rippen Überzeugung, an einer schweren körperlichen Krankheit zu leiden Ängstliche Beobachtung von Körpersymptomen Symptome als Bestätigung der körperlichen Erkrankung Häufige Diagnostik
  • Schwierigkeit der (Differential) Diagnostik Vorübergehende Körperbeschwerden sind normal Manchmal ist es schwierig, organische Störungen nachzuweisen Die Qualität der Diagnostik udn Befundung sind unterschiedlich Erklärt ein geringer pathologischer Befund nicht doch die Beschwerden des Patienten? Mögliche Indikatoren für das Vorliegen einer somatoformen Störung beachten biografische Belastungen psychosoziale Konflikte auffälliges Inanspruchnahmeverhalten bezüglich medizinischer Leistungen
  • Epidemiologie von somatoformen Störungen unter psychischen Störungen sind somatoforme Störungen am 3. häufigsten LZP: 12,9%  Komorbidität mit depressiven Störungen: 75-90%; mit Angststörungen: 10-70% Typischer Beginn zwischen 16. und 30. LJ häufiger in Familien mit niedrigem Einkommen
  • Umgang mit Patienten Beim Therapeuten entstehen häufig Gefühle des Nichtwissens der Unsicherheit Hilf- und Hoffnungslosigkeit ggf. Ängste vor einem Scheitern der Behandlung Patienten haben idealisierende Erwartungen Haltung des Therapeuten sachlich, aber empathisch ernstnehmend Impuls zum raschen Handeln nicht nachgeben Befragung dient besserem Verständnis, nicht der sofortigen Lösung Druck des Patienten nicht übernehmen sich nicht von sozialen Problemen überschwemmen lassen klares Setting: zeitliche Begrenzung, Struktur einhalten
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