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Allgemeine Psychologie 1 Uni (Subject) / Fragen von Folien (Lesson)

die Fragen die ich nicht weiß selbst erfunden

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  • Was ist die Donders' Subtraktion-methode bei Reaktionszeiten? Es gibt seperate stadien der Verarbeitung - die Gesamtzeit kann gemessen werden und die Verarbeitungsprozesszeit durch Subtraktion gemessen werden Wort generieren - Wort laut vorlesen = Verarbeitungszeit für lexikalische Suche
  • Was ist der speed-accuracy Tradeoff der Austausch oder der Abgleich von Geschwindigkeit und Genauigkeit bei der bearbeitung einer Aufgabe bei geringerer Geschwindigkeit steigt die Genauigkeit - RZ hoch bei schneller Geschwindigkeit sinkt diese - RZ niedrig die Interpretation als Aufgabenschwierigkeit ist nicht möglich
  • Wie entsteht Multiple Sklerose? die Oligodendrozyten (nur im ZNS) werden vom Immunsystem angegriffen  dies Zerstört die Myelinscheiden
  • Was ist Graue und was weiße Materie Graue Materie: Zellkörper, Glia Zellen (Stützzellen), Kapillaren (kleinste Blutgefäße) Weiße Materie: myelinisierte Axone (Fett = weiß)
  • Was ist das Zentrale Nervensystem Gehirn, Hirnstamm und Rückenmark
  • Beschreibe dorsal und ventral dorsal oben bzw zum schwanz hin (rücken) ventral = unten bzw brust
  • Beschreibe Posterior und Anterior Posterior: hinten Anterior: vorne
  • Beschreibe rostral und caudal rostral zum schnabel - vorne caudal - zum schwanz - hinten
  • Beschreibe die drei Schnittebenen des Gehirns coronal: in der mitte durch von Ohr zu Ohr - vertikal  sagittal: in der mitte durch von nase bis nacken - vertikal horizontal: in der Mitte durch - horizontal zum boden <->
  • Wo befinden sich die Primärmotorische (M1) und die Primärsensorische (S1) Rinde beim Sulcus zentrales M1 vor dem sulcus S1 hinter dem sulcus
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  • Was ist Somatotopie? räumliches Ordnungsprinzip im Gehirn (siehe Humunkulus) Benachbarte Neuronen bilden benachbarte Körperteile ab (Neben daumen, andere Finger)
  • Was ist die Retinotopie der Projektionen? das meint das bei der Zentralen Sehbahn benachbarte Neuronen benachbarte Orte auf der Retina abbilden
  • Was ist Tonotopie? benachbarte Neuronen im auditiven Kortex bilden benachberte Frequenzen ab niedrige Frequenzen: anterolateral (vorne seitlich) hohe Frequenzen - posteriormedial (hinten mittig)
  • Was passiert bei einer Schädigung der Hörrinde wenn sie unilateral ist eine Hörminderung - die Nervenfasern sind nur teilweise gekreuzt
  • Nenne die funktionellen Messmethoden EEG - fMRT - NIRS - PET - TMS
  • Nenne die Hz bei EEG Frequenzbändern für Entspannung, Aufmerksamkeit und Schlaf Entspannung: 8-13Hz Aufmerksamkeit: 13-30Hz Schlaf: 0,5-4 und 4-8 Hz
  • Darstellung der EKPs - Was bedeutet P,N,I-IV, Zahl und was ist wenn die Kurve nach oben bzw. nach unten ausschlagt. P: Positivierung - nach oben (neues System) N: Negativierung - nach unten (neues System) I-IV: Hirnstammpotentiale Zahl: Zeit in milli sekunden ms
  • Was ist die Funktion hinter dem fMRT-Messprinzip? Messung der Spins im Magnetfeld: jedes geladene Elementarteilchen hat ein magnetisches Dipolmoment Spins richten sich aus Störung mit einer Radiofrequenz (Puls) Spins fallen zurrück und senden dabei ein Radiofrequenz (RF) Signal Scanner misst diese Frequenz des RF Signals Gefährlich?: naja keine ionisierende Strahlung: aber sehr starkes Magnetfeld
  • FMRT und Hirndurchblutung ein aktives Gebiet verbraucht O2 (Signalabfall) - Dann Kompensation Sauerstoffanreicherung (Signalanstieg) : nach 5-6s ist der Peak erreicht - beim FMRT werden viele Bilder übereinandergelegt
  • Beschreibe wie NIRS funktioniert? Infrarotspektoskopie Infrarotsender und empfänger (Optoden) werden auf die Kopfhaut aufgebracht diese messen den Sauerstoffgehalt des Blutes ähnlich wie beim EKG werden hier die Epochen gemittelt wichtig hierbei ist (gleich wie beim fMRT) wird die Veränderung der Durchblutung geändert nicht die neuronale aktivität selbst
  • Nenne die strukturellen Messmethoden Läsionsmapping - VBM (Voxelbasierte Morphometrie): ohne lernen plus mit lernen subtrahieren- DTI (Diffuse tensor imaging): Faserverlauf der white matter - Beweglichkeit des Faserverlaufs durch Wassermoleküle messen
  • Was ist das sichtbare Spektrum von Licht? Wellenlänge in 380nm - 720nm
  • Was ist die Daumenregel der Netzhautbildgröße? 2 cm sind ca 2 Grad sehwinkel  tan y = Objektgröße (Daumen)/Objektabstand(60cm arm)  ist ca 1°55-ca 2°
  • Was ist der sogenannte Kohlrauschknick? bei der Dunkeladaption: die Empfindlichkeit der Stäbchen und Zapfen steigt durch die Dunkelheit weniger Licht bedeutet mehr ungebleichtes Sehpigment steht zur Verfügung Stäbchen sind empfindlicher als Zapfen (aber diese bruachen etwas länger zur Adaption: hier kommt es zum Kohlrauschknick)
  • Was ist die Funktion der Konvergenz bei Rezeptiven Feld Reduktion: Masse an eingehender Info wird reduziert höhere Empfindlichkeit: Eingehendes Lichtsignal kann durch Konvergenz verstärkt werden (ein Neuron erhält von mehreren Rezeptoren Input Spezifität: Durch Konvergenz werden nachgeschaltete Neurone nur aktiviert, wenn das Sgnal mehrere benachbarte Neuronen reizt. 
  • Was ist die Funktion der rezeptiven Felder? Kanten und Punkte schärfen Sehschärfe: Felder für Zapfen sind kleiner wegen der höheren Sehschärfe Spezifität: neurone werden nur aktiviert wenn das Signal einen bestimmten Bereich des rezeptiven Feldes reizt
  • Was sind Hypersäulen im visuellen Vortex? die Hypersäule stellt das kleinste vollständige Analysemodul der Sehrinde dar enthält zwische 50000 und 100000 Nervenzellen  ist 1x1mm Hypersäule repräsentiert einen Ort auf der Netzhaut Sie enthält Augendominanzsäulen für beide Augen (binokkularsicht) und Orientierungssäulen mit der Spezifität für alle Richtungen
  • Cortikale Verarbeitung Areale bei Visuell Was vs. Wo Pfad Objekterkennungsareale Bewegungswahrnehmung Farbwahrnehmung
  • Welche Zellen sind in der Was, bzw Wo Bahn M-Ganglienzellen - Magnozelluläre Schichten - Bewegungsinformation - Parietaler Cortex - Wo Bahn P-Ganglienzellen - Parvozelluläre Schichten - Farbe, Form - Temporale Bahn - Was Bahn
  • Nenne einige Gestaltprinzipien Prinzip der Prägnanz: Dinge werden so gesehen, dass die resultierende Struktur so einfach wie möglich ist Prinzip der Ähnlichkeit: Ähnliche Dinge erscheinen zu Gruppen geordnet Prinzip des guten Verlaufs: Linien werden so gesehen als folgten sie dem einfachsten Weg Prinzip des gemeinsamen Schicksals: Dinge die sich in die gleiche Richtung bewegen erscheinen als zusammengehörig Prinzip der Vertrautheit: Elemente bilden Gruppen wenn die Gruppen vertraut erscheinen oder etwas bedeuten. 
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  • Was ist bei der Farbwahrnehmung das Problem der Univarianz? Ein Photorezeptor allein kann keine Wellenlängen unterscheiden, denn: eine spezifische Rezeptorantwort kann aus unendlich vielen Kombinationen aus Intensität und Wellenlängensensitivität zustandekommen Lösung: Drei Photorezeptoren geben ein eindeutigeres Bild:
  • was ist die Gegenfarbentheorie? Ewald Hering Hering ging von der Beobachtung aus, dass man sich Farbeindrücke wie „gelbliches Blau“ oder „rötliches Grün“ nicht vorstellen kann (gegenseitiger Ausschluss von Gelb und Blau bzw. Grün und Rot). Darum vermutete er drei getrennte chemische Prozesse in der Netzhaut mit je zwei Gegenfarben, mit je einem hemmenden und einem erregenden Anteil, die nach einem Gleichgewicht streben. Die Gegenfarbpaare sind Blau–Gelb, Rot–Grün und Schwarz–Weiß.
  • Welche Theorie der Farben existiert heute? Wir wissen heute, daß beide Mechanismen unsere Farbwahrnehmung beeinflussen - die trichromatischen Mechanismen wirken auf der Rezeptorenebene, die Gegenfarbenmechanismen auf der Ebene höherer Neuronen.
  • Was sind Farbfehlsichtigkeiten? Monochromaten (farbenblind): Stäbchenmonochromaten Zapfenmonochromaten Dichromaten (farbenfehlsichtig): Protanopen: keine L-Zapfen Deuteranopen: keine M-Zapfen Tritanopen: keine S-Zapfen
  • Wie läuft die Vererbung von Farbfehlsichtigkeit ab? Rot-Grün-Blindheit wird auf X-Chromosom vererbt Männer haben nur ein X-Chromosom → Farbenfehlsichtigkeit bei Männern häufiger als bei Frauen Trägerinnen des defekten X-Chromosoms weisen manchmal leichte Farbfehlsichtigkeit auf
  • Was sind Longitudinalwellen, was Transversalwellen in der Akustik? Longitudinalwellen Schall: Schwingung in Ausbreitungsrichtung; kugelförmige Druckwelle Transversalwellen z.B. Wasseroberfläche: Schwingung senkrecht zur Ausbreitungsrichtung
  • Was bedeutet die Frequenz Frequenz: Zahl der Zyklen (der einzelnen Wellenlängen) pro Sekunde Einheit Hz (Hertz) (1 Hz = 1 Zyklus pro Sekunde) Schallgeschwindigkeit = Frequenz * Wellenlänge
  • Was ist die Lautstärke (=Amplitude und Intensität) die größe der Druckänderung der Schallwelle Einheit dB (Dezibel) SPL (sound pressure level) 1:10 = 20dB 1:100 = 40 dB usw. beschreibt das Verhältnis zweier Schalldrücke
  • Beschreibe Lautheit und Tonhöhe Lautheit: wahrgenommenen Lautstärke hängt mit Intensität und Frequenz zusammen Tonhöhe: wahrgenommene Tonhöhe hängt mit der Frequenz eines Tons zusammen
  • Sinusschwingungen und Harmonische Töne reine Töne oder Sinsuschwingungen sind in der Natur selten Töne sind meist komplex - Stimme, Vögel Viele natürliche Schalle sind rauschhaft und von geringer biologischer Relevanz (Knacken, Rascheln, Wind- und Blätterrauschen, Regen, Wasserrauschen…) Biologische relevante Signale (tierische und menschliche Kommunikationslaute) haben eine harmonische Struktur. Sie werden meist von einem Stimmband und einem umgebenden Resonanzraum erzeugt. Viele Klänge von Musikinstrumenten bestehen, genauso wie tierische und menschliche stimmhafte Kommunikationslaute, aus einer sog. “harmonischen Reihe” mit einem Grundton und Obertönen (ganzzahlige Vielfache des Grundtons) 
  • Wie wirkt sich übermäßige Schalleinwirkung auf unsere äußeren Haarzellen aus? die Basilarmembran schwingt nur noch passiv, vergleichbar einer toten Cochlea Verlust des Dynamikbereiches und der Frequenzselektivität Töne werden erst überhaupt nicht gehört (ca. 50 dB Verlust), dann plötzlich sehr laut. Auch die Frequenzunterscheidung ist vermindert. Töne klingen unscharf und „verrauscht“.
  • Was sind die Stationen der primären Hörbahn? Cochlea Spiralganglion und Hörnerv (Nervus statoacusticus, VIII.) Cochleariskerne (CN) Olivenkerne (MSO, LSO): Richtungshören Laterale Lemniskuskerne: Richtungshören Colliculus inferior (paarig): Augen und Kopfbewegungen Corpus geniculatum mediale (paarig): „Filter“ für Input in den Kortex Primärer Hörkortex
  • Was sind interneurale Zeitdifferenzen? Interaurale Zeitdifferenzen (Interaural time differences, ITD): Die Zeitdifferenz mit der der Schall an beiden Ohren ankommt Physiologie: ITDs werden im medialen Teil der superioren Olive verarbeitet. Funktioniert für niedrige Frequenzen bis ca. 3000 Hz Verbindungen zwischen beiden Ohren werden in den ersten Lebensmonaten gebildet
  • Was ist der McGurk Effekt McGurk und MacDonald (1976) zeigten wie sehr das Sehen die Verarbeitung von gehörten Sprachlauten beeinflußt
  • Was sind Selbst - Rezeptoren? Propriorezeptoren 3 Arten von Rezeptoren In den Muskeln Muskelspindeln In den Sehnen Golgi Sehnenorgane I n den Gelenkkapseln Gelenkrezeptoren
  • Was trägt noch zum Gleichgewichtssinn bei? Gesichtssinn (Raumlage) Skelettmuskulatur (Propriozeption) Gehör (Luftgeräusche) Hautsinn (Gesäß, Füße) Augen
  • Erkläre die Reisekrankheit Motion Sickness widersprüchliche Informationen: Schiff -> Auge: Ruhe, Rest: Bewegung Kino -> Auge: Bewegung, Rest: Ruhe Theorie: kann nur durch Gift verursacht sein, also Erbrechen
  • Was ist der Ventriloquism Effekt? Visuelle Aufmerksamkeit zieht den örtlich entgegengesetzt befindlichen auditorischen Stimulus in ihren Bann Unsere räumliche visuo-auditorische Wahrnehmung lässt sich täuschen!!!  Örtliche Übereinstimmung (gleiche räumliche Position) spielt nur eine geringe Rolle in Gehirnaktivierung 
  • Subbadditivität beim Autofahren Das aktive Zuhören von Sprache beeinträchtigt die visuelle Aufmerksamkeit einer/s Autofahrerin/s. Wurde bestätigt:  langsamere Reaktionszeiten & geringere Verarbeitung (subadditivität) im Gehirn für die visuellen Aufgabe, wenn gleichzeitig AKTIV zugehört wird!!! (Gherri und Eimer, 2011)  Ablenkung (subaddivität) durch Beifahrergespräch Subadditivität der multisensorischen Verarbeitung
  • Wo findet man multisensorische Neurone? in unisensorischen und höheren Gehirnarealen (parietal, frontal)