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Tiefenpsychologische und analytische Interventionen (Subject) / Strukturelle Störungen (Lesson)
Interventionen
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- Nicht- deutende Interventionen Containing - Person kann einen Teil einer anderen Person enthalten -> Behälterfunktion des Therapeuten - spürbar in der Gegenübertragung - Aufgabe des Therapeuten, das für den Patienten unverdauliche mittels der projektiven Identifizierung in such aufzunehmen und in Form einer Deutung zur Wiederaufnahme anzubieten Holding Function - Herstellung einer haltenden, gewährenden Umgebung in welcher neue Erfahrungen möglich werden - Haltung der Mutter dem Kind gegenüber, die der Therapeut einnimmt
- Frage der Indikation Warum ist die Behandlung struktureller Störungen mit Hilfe der psychoanalytischen PT Standardtechnik ungeeignet? - Menschen mit strukturellen Störungen können durch herkömmliche Behandlungskonzepte nur unzureichend behandelt werden - stellen gesundheitspolitisches Problem dar - Behandlungstechniken müssen dem Funktionsniveau angemessen sein, um Veränderungen erwirken zu können - strukturelle Diagnostik und Beispiel der Unterschiedlichkeit strukturell gestörter Menschen an "klinischem Material" -> problematisch
- strukturelle Störungen vs. neurotisches Störungsniveau Strukturelle Störungen - Das passiv Erfahrene kann emotional nicht ertragen werden (strukturell beeinträchtigte Regulation) – interpersonelles Problem Neurotische Störung - Aktive Wünsche, Bedürfnisse, Impulse können aus inneren (neurotischen) Gründen nicht realisiert wer- den (neurotisch blockierte Eigenaktivität) – intrapsychisches Problem
- Diagnostik struktureller Störungen Frage nach "Wie" statt "was" - Wie erlebt der Patient andere Menschen? - Wie erlebt er sich selbst? - Wie erlebt er sich in Beziehungen zu anderen? - Wie kann er seine Impulse, Affekte und Selbstwert regulieren? - Wie funktioniert er? - Wie kann er mit äußeren Problemen und Entwicklungsaufgaben umgehen?
- Techniken und Interventionen bei strukturellen Störungen Spiegeln und Antworten Anregung zu psychischen Produktionen, möglichst in Worten Klärende Fragen Einladung zur Selbstreflexion Antwortende Mitteilungen Spiegelnde Äußerungen Strukturierende Interventionen Aufzeigende und hypothesengeleitete Interventionen Chronist für die Erfahrungen des Patienten
- Behandlungsvorgehen nach Wöller und Kruse Stabilisierung und Strukturaufbau 1. Sicherheit, Halt und die Stärkung der Bewältigungskompetenz 2. Emotionsregulierung und Selbstfürsorge 3. Mentalisierung und die Entwicklung stabiler Repräsentanzen schonende Traumabearbeitung Konfliktbearbeitung und die Arbeit an maladaptiven Beziehungsmustern
- Strukturbezogene PT nach Rudolf Ziele - verloren gegangene Selbstwirksamkti wiederherstellen - Wiedergewinnung der Verfügbarkeit über psychische Funktionen Therapeutische Haltung - Als Entwicklung förderndes Gegenüber zur Vefügung stehen - Sich nicht abschrecken oder entmutigen lassen - beim Patienten positive Seiten entdecken Therapeutischer Prozess - Arbeit an den Bewältigungen und kompensatorischen Strukturen - Regel: Die Abwehr nicht in Frage stellen - Verabredungen : z.B. Anti- Suizid- Pakt
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