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Tiefenpsychologische und analytische Interventionen (Subject) / Traumafolgestörungen (Lesson)
Traumaarten und Behandlung
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- Traumamodell Nicht Verarbeitung überflutender Ereignisse PTBS - überwältigende emotionale Erfahrungen ziehen psychische Folgen nach sich ( wiederholtes Erleben, Gefühl des Betäubtseins, Teilnahmslosigkeit, Hilflosigkeitserleben, Gleichgültigkeit, Hyperarousal, Vermeidungsverhalten) eigenes äthiopathogenetisches Modell auf neurobiologische Grundlage Weitere, anders aufgebaute Modellvorstellung von psychischen Störungen
- Arten von Traumta Akuttraumtisierung Komplextraumatisierung : lang zurückliegend oder über längere Zeit Kummulatives Trauma: mehrere nicht traumatische Reize kommen zu Trauma zusammen Sequenzielles Trauma: Trauma als langfristiger Prozess Typ I: plötzlich auftretend, überwiegend einmalig Typ II: kummulativ, meist personal
- Strukturelle Folgen der Akuttraumatisierung Gefühl der unvermeidlichen Verwicklung und Verstrickung mit anderen (Selbst- Objekt- Differenzierungsfähigkeit) Unsicherheit infolge dissoziativer Symptomatik (Selbstreflexion) Affektdifferenzierung und Affektregulation Identität unrealisitsche Zuschreibungen zu anderen Personen (relative Objektwahrnehmung) Empathie Internalisierung Bindung
- Entstehungs- und Bewältigungsmodelle der posttraumatischen Psychodynamik Durchbrechung des Reizschutzes, da Ereignis nicht als Bedrohung antizipiert werden kann Regression - Verfolgungstraumatisierung: Ich regrediert unter Druck des Macht- Ohnmacht - Gefälles (Reinfanilisierung) - Entwicklungstraumatisierung: durch frühe Konfrontation mit Hass etc, gelingt bei destruktiven, internalisierten Objektbeziehungen keine phasengerechte Integration von Liebe und Hass --> Spaltung Affektisolierung Narzisstische Kränkung Verneinung der Realität
- klassisch psychoanalytische Behandlungsvorgehen Aufdecken der traumatischen Erinnerungen und die Bearbeitung der Motive der Verdrängung Behandlung von Entwicklungstraumatisierungen - Nachreifung der Persönlichkeit und Überwindung der primitiven Abwehr Förderung und Wiederherstellung der Symbolisierungsfähigkeit - Sinn der Deutung Weiterentwicklung integrativer Ansätze unter Berücksichtigung der spezifischen neurobiologischen Vorgänge
- tiefenpsychologisches Behandlungsvorgehen grundsätzliches Ziel - gemachte traumatishe Erfahrungen in das gegenwärtige Leben der Patienten zu integrieren Mittels - anfängliche emotionale Stabilisierung - nachfolgende Traumakonfrontation im Rahmen behutsam geleiteter imaginativer Traumaexposition - Integration Traumakonfrontation - Wiederbelebung des traumatischen Materials und Gefühls --> Retraumatisierung Ziel - Stärkung der Ich- Funktionen - Wiedererlangen der Steuerungsfähigkeit - Innenwahrnehmung
- Traumaspezifische TP nach Wöller und Kruse keine! Entfaltung der Pathologie des Patienten in der therapeutischen Beziehung Eingrenzung der traumatischen Erfahrung, um therapeutische Beziehung von traumabedingter Beziehungssstörung frei zu halten Förderung von Selbstheilungskräften durch ressourcenaktivierende Techniken Einsatz imagniativer Verfahren -> positive innere Bilder Primitivere Abwehrmechanismen werden genutzt Techniken verschiedener Therapieschulen 1. Phase Stabilisierung 2. Phase Traumaexposition 3. Phase Reintegration Eigentliche Traumaarbeit (Bildschirmtechnik/ Beobachtertechnik)
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