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Tiefenpsychologische und analytische Interventionen (Subject) / Störungskonzepte (Lesson)
Konflikte und Modelle
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- Reife Konflikte Das traditionelle psychodynamische Konfliktmodell beschreibt die Entwicklung neurotischer Erlebens- und Verhaltensweisen - wenn Triebimpulse der Kinder von den Bezugspersonen zurückgewiesen werden -> neg. Affekte mit dem Wunscherleben gekoppelt - neg. Affekte heften sich an zurückgebliebene Objekte und das ohnmächtig zurückgewiesene Selbst -> Hemmung der Wünsche / Impulse und Abwehr der neg. Erfahrungen Kennzeichen neurotischer Entwicklungen - Fehlende Verfügbarkeit über Grundkompetenzen - Andrängende Bedürftigkeit - Ausgeprägtes Abwehrverhalten - neg. Beziehungserwartungen - Inszenierung von Konfliktthemen
- Konfliktmodell - Konfliktpathologie kindlich- altersspezifische Bedürfnisse/ Wünsche/ Triebregungen Biographisch: neg. Beziehungserfahrungen (Frustration, Verlust, Angst, etc.) Internalisiert: emotionale Spannungen, Bedürfnisspannungen Abwehr gegen die Wahrnehmung der Spannungen Labilisierung der Abwehr in akuteller Lebenssituation Symptombildung
- Konfliktmodell- "frühe Konflikte" altersspezifische Selbstzustände fordern spezifische Beziehungsmodi Bio: anhaltende, unlustgetönte Beziehungserfahrungen führen zu emotionalen Spannungen und physiologischen Stressreaktionen Internalisiert: affektiv somatische Spannungungszustände mit Beziehungskontext implizit gespeichert; Grundkompetenzen sind unzureichend entwickelt; "Spaltung" Abwehr gegen deren Wahrnehmung Im Erwachsenenalter Symptombildung in Selbstregulation und Beziehungsgestaltung
- Strukturmodell (Defizitmodell) frühere dysfunktionale Beziehungsgestaltung fördert die strukturelle Entwicklung unzureichend Hilfeloses Ausgeliefertsein an eigene Verzweiflung und an eine schwer erträgliche Welt psychische Entwicklung unter der Bedingung fehlender Verfügbarkeit über strukturelle Funktionen effektive Bewältigungsmuster oder frühe Symptombildung Scheitern an Entwicklungsaufgaben -> Zusammnebruch der Bewältigung
- Behandlung von Traumata Im Vordegrund: Nicht- Verarbeitung von überflutenden Ereignissen (on-off-pattern) Erst emotionale Stabilisierung Dann angeleitete Konfrontation mit Hilfe imaginativer Techniken EMDR Ego State Therapy
- Komplextraumatisierung weitzurück liegende Traumatisierung Dissoziative Phänomene Attraktivität traumabezogener Störungsmodelle - konkrete Behandlungsanweisungen - Aufwertung - Hoffnung bei schwierigen Behandlungsverläufen - stabilisierende Opferidentität Problematisch - Aufweichung des Traumabegriffs bis hin zur Bedeutungslosigkeit - Wissenschaftliche Überprüfung hinkt - Abgrenzung in Zeit und Intensität - Folge von Familienbedingungen?
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