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WISO 2- (Subject) / (1) Grundlage der Planung (Lesson)
1. Definitionen
2. Elemente der Planung
3. Phasen der Planung
4. Arten der Planung
5. Planung als betriebliche Funktion
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- Definition von Planung „Planung ist ein […] auf Grundlage (zumeist) unvollkommener Informationen durchgeführter, grundsätzlich systematischer und rationaler Prozess zur Lösung von Entscheidungsproblemen unter Betrachtung subjektiver Zielvorstellungen“(Klein und Scholl, 2011, S. 2)
- Nennen Sie die sechs Merkmale der Planung Zielorientiert: Erreichung zukünftiger Zustände bzw. Befriedigung von Bedürfnissen Gestaltungsorientiert: basiert auf heute! durch gedankliche Vorwegnahme(anticipación) künftiger Entwicklungen Informationsverarbeitend: Sammlung, Speicherung, Auswahl, Verarbeitung und Übertragung vielfältiger Informationen (zu Ist- & Ziel-Zustand und Handlungsalternativen) Systematisch und rational: Situation und Informationslage immer individuell Zukunftsorientiert: Schwierigkeit: Unsicherheit und Prognostizierbarkeit Subjektiv: Beurteilung der Ergebnisse
- Zeigen Sie den Zusammenhang der Planungsbegriffe mit einem Schaubild auf. Ausgangszustand A : - Alternative 1: Ergebniszustand E1 = Ziezustand Z ⇒ Plan/Lösung ♦ Szenario 1 ♦ Szenario 2 ... - Alternative 2: Ergebniszusatnd E2 - Alternative 3: Ergebniszustand E3 Ausgangszustand: Vorgegebene, können nicht vom Planer beeinflusst werden Handlungsalternativen: verfügbaren Gestaltungsmöglichkeiten zur Zielerreichung Die Handlungsalternativen wirken auf die beeinflussbaren Systemtatbestände ein. Ergebniszustände Zeigen an, inwieweit Handlungsalternativen zwischen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Systemtatbeständen, zur Erreichung der vorgegebenen Ziele beitragen Plan Ergebnis der Planung und beschreibt die durchzuführenden Maßnahmen Berücksichtigt die Problemstellung, die Zielvorgaben, Wirkungszusammenhänge im System und die Ergebniszustände Anweisungen für Durchführung und Kontrolle der Planausführung enthalten Szenarien (oder Umweltzustände) Zukünftige Tatbestände des Systems, die Unsicherheit unterliegen und nicht beeinflusst werden können. Bei der Planung sollten immer mehrere Szenarien bzw. Umweltzustände berücksichtigt werden. Zielzustand der angestrebte Zustand und kann durch Ziele oder Zielvorgaben beschrieben werden Die Zielvorgaben sind von der subjektiven Einschätzung des Planers abhängig Stehen Zielvorgaben in Konkurrenz zueinander, kann es zu Zielkonflikten kommen
- Was versteht man im Rahmen der Planung unter Informationen und welche Informationen sind für die Planung relevant? - Informationen = entscheidungsrelevantes Wissen - Im Rahmen der Planung benötigt man Informationen über: den Problemzustand (z.B. Mangel an Ausbildungskräfte) Ziele und Zielvorgaben (z.B. Stand der akt. Bewerbungen) Handlungsalternativen (z.B. externe Anbieter) mögl. Umweltentwicklungen (z.B. Arbeitsmarktsituation) Wirkungszusammenhänge (z.B. Anreizmotive) Ergebniszustände (z.B. Veränderung zum letzten Jahr)
- Welche Arten von Zielen gibt es? Fundamentalziele = übergeordnete Unternehmensziele Instrumentalziele dienen der Erreichung von Fundamentalzielen(UNterzielen)
- Wie unterscheiden sich variable Kosten von fix Kosten? Fixe Kosten: Fixe Kosten werden von dauerhaften Produktionskapazitäten verursacht, mengen-unabhängig. Variable Kosten: Variable Kosten sind abhängig von der Produktionsmenge i.d.R. zusammen mit „Spezialkosten“ verwendet, da eindeutig der Erzeugung eines speziellen Produkts zuzuordnen Proportionale Spezialkosten steigen stetig linear mit dem Produktionsumfang Disproportionale Spezialkosten hängen auch vom Produktionsumfang ab, aber nicht stetig: sie steigen ab einer bestimmten Menge sprunghaft an.
- Beschreiben Sie die Schritte der Teilkostenrechnung. Die Teilkostenrechnung kann ein- oder mehrstufig erfolgen. Einstufige Deckungsbeitragsrechnung 1. Basiert auf einer Kostenstellenrechnung mit nur zwei Hierarchiestufen2. Ausgehend von variablen Kosten werden fixe Kosten berücksichtigt und somit nur ein Teil dem Endprodukt zugeordnet3. Es werden zwei Erfolgsgrößen ausgewiesen DBIa (= einfacher Deckungsbeitrag) oder Bruttoerfolg: ergibt sich, wenn man von den Leistungen einzelner Erzeugnisse die variablen Kosten abzieht Kalkulatorischer Gewinn oder Nettoerfolg --> Nach Abzug des Blocks aller restlichen Kosten auf der oberen Hierarchiestufe 4. Zusätzlich kann der DBIb errechnet werden = Erzeugnisdeckungsbeitrag: ergibt sich, wenn man von den Leistungen einzelner Erzeugnisse die variablen Kosten und die disproportionalen Spezialkosten abzieht
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