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Pflanzenproduktion 2 (Subject) / Tierische Schaderreger an der Rübe (Lesson)

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  • Rübenzystennematode: -Biologie und Verbreitung ? • weltweit verbreitet •  an Chenopodiaceae, Brassicaceae, Polygonaceae •  Nährzellen •  Entwicklungszyklus
  • Rübenzystennematode: -Epidemiologie -Bekämpfung •  Überdauerung der L2 Larven in der Zyste •  2-3 Generationen pro Jahr •  Temperatur ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- •  Schadschwelle ca. 500 Eier und Larven pro 100 ml Boden • resistente Zwischenfrüchte Ölrettich und Senf • Sortenresistenz und Toleranz bei Zuckerrübe
  • Schwarze Bohnenlaus : 1.Schadbild 2.Fördernde Faktoren 3.Bekämpfung 4.Schadschwelle 1. Blätter (v.a. Herzblätter) sind rau, blasig, gekräuselt, an den Rändern eingerollt Gelbfärbung der gesamten Pflanze mit dichter, schwarzer Blattlauskolonie Glänzend klebriger Blattüberzug aus Honigtau Virosen  2. Milder Winter, warmer Sommer mit Temperaturen unter 28°C  3. Saatgutbehandlung und Insektizide 4. >50% Befall
  • Grüne Pfirsichlaus : 1.Schadbild 2.Fördernde Faktoren 3.Bekämpfung 4.Schadschwelle 1.Infolge Saugschäden Kräuseln der Herzblätter und bei starkem Befall auch der äußeren Blätter, Blattunterseite mit Blattlauskolonien 2.Temperaturen um 25 Grad C und schwacher Wind. Nach milden Wintern oft früherer und stärkerer Befall  3.Saatgut beizen, Insektizide 4. >50% Befall
  • Virusübertragung durch Blattläuse (2) • Nekrotisches Vergilbungsvirus (M.p.) • Mildes Rübenvergilbungsvirus (M.p.)
  • Viröse Vergilbung, nekrotische Vergilbung Beet yellows virus (BYV) 1.Taxonomie 2.Relevanz 3.Symptomatik 4.Fördernde Faktoren 5.Vektoren 6.Bekämpfung 1.Closteroviridae 2.Wichtige Rübenkrankheit 3Jüngste Blätter mit Aufhellung, Gelbfärbung der Blattadern. Eingesunkene Adern auf Blattunterseite (Pressmuster). Später vergilben äußere Blätter mit punkt-, strichelförmigen rot-braunen Nekrosen, Nachweis mit ELISA-Test, Warndienst. Anfällig für Schwächeparasiten. Oft in Kombination mit Milder Vergilbung 4.Milder Winter, trockenwarmes Frühjahr 5.Blattläuse: M.persicae und A. fabae 6.Insektizid Beizen 
  • Cercospora Blattfleckenkrankheit: 1.Taxonomie 2.Relevanz 3.Symptomatik 1. Ascomycota  2.weit verbreitet und wichtige Rübenkrankheit 3.•  rundliche graue Blattflecken (2 - 3 mm) mit rot-braunem Rand an älteren Blättern •  deutlich vom gesunden Gewebe abgegrenzt. Bei starkem Befall Zusammenfließen der Flecken, Vertrocknen der Blätter. •  Erkrankung greift von den äußeren auf die inneren Blätter über. • Ananasartiger Kopf (ständige Neubildung von Blättern). 
  • Cercospora Blattfleckenkrankheit: Epidemiologie Überdauerung als dunkles, sklerotisiertes Myzel an Blattresten 2 Jahre lebensfähig opt. Konidienkeimung bei 24-32°C und 100% RH, Infektionsdauer ~48 h, Keimschlauch dringt in Stoma, Konidienträger wachsen aus Stomaöffnung. Nach Bildung von Nekrosen Sporulation an Blattunter- und oberseite Verbreitung der Konidien durch Wind und Regen
  • Cercospora beticola, Blattfleckenkrankheit : 1.Fördernde Faktoren 2.Bekämpfung 3.Kriterien 1. Feuchtwarmes Klima ( 25 Grad C und 100 % Luftfeuchte), Sommergewitter, Verbleib des Rübenblattes auf dem Feld, enge Fruchtfolge, Beregnung  2. Unterpflügen, Fruchtfolge, Saatgutbeizung, Fungizide, Sortenresistenz, Befallsprognosen 3. Zeitpunkt Erstbefall Schadenschwelle (5%) Bekämpfungsschwelle (Mitte bis Ende August): sehr niedrig (1-2 Blätter pro Rübe mit Symptomen) Ab September Behandlung meist ökonomisch nicht mehr sinnvoll  
  • Kartoffelkäfer, Leptinotarsa decemlineata : -Allgemein (11) •  Käfer überwintert •  erscheint mit Auflaufen der Kartoffel •  Reifungsfraß •  Eiablage, ca. 400-(2000) pro Weibchen in Portionen •  Larvenschlupf nach ca. 10 Tagen •  4 Larvenstadien •  Verpuppung im Boden, Gesamtentwicklung in 40-60 Tagen •  2. Generation im Juli, August, meist unvollständig •  Jungkäfer der 1. Generation überwintern, Diapause •  Einschleppung aus Kartoffelursprungsgebiet •  weltweit verbreitet
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  • Kartoffelkäfer: Bekämpfung -mechanisch - biologisch /chemisch - chemisch 1.Biocollector 2.  biologisch/chemisch: B.t. tenebroides, Neem, Pyrethrum 3. chemisch: zugel. Insektizide (Pyrethroide, Imidacloprid Organophosphate, Endosulfan) •  Schadschwelle: ca 150 Käfer/Larven auf 100 Pflanzen 
  • Blattrollvirus, PLRV -Allegeim •  Persistente Übertragung •  12-24 h Aquisitions -, Zirkulations-, Infektionszeit •  Ertragsminderung durch reduzierte Kollenzahl, Knollengewicht, reduzierter Stärkegehalt •  Sortenresistenz, transgene Resistenz •  Z-Pflanzgut •  Vektorbekämpfung, Hauptvektor M. persicae
  • Kraut- und Knollenfäule: -Epidemologie (10) •  Primärinfektion durch infizierte Knollen (Ausfall, Pflanzgut) •  Oosporen als zusätzliches Inokulum (Rolle unklar) •  Sporangienbildung optimal bei 18-23 °C min. 6,5, max. 27, mind. 10h 90% RL • Sporangienkeimung indirekt: min. 2-3 °C, opt. 12 °C, max.24 °C •  Sporangienkeimung direkt: min. opt. 24 °C, max. 30 °C •  Keimung und Infektion nur bei mind. 4-stündiger Blattbenetzungsdauer •  Oosporen nur bei sex. Rekombination von „mating types“ •  A1 (heterogen, dominant in Europa und US), A2 (homogen, expandierend) •  Fusion von Oogonien und Antheridien, Oosporenbildung •  keine saprophytische Konkurrenzfähigkeit, aber evtl. Überwinterung in Knollen
  • Kraut- und Knollenfäule: -Resistenz (6) •  allgemeine/relative Resistenz (polyfaktoriell) •  spezifische Resistenz (monofaktoriell), 11 Resistenzgene •  Sproßresistenz •  Knollenresistenz   - Rassenbildung des Erregers (Mexico: 120 Rassen) •  keine zuverlässige Sortenresistenz
  • Kraut- und Knollenfäule : -Kontrolle/ Prognose/Monitoring (2) •  Prophylaktische Behandlung 7-14 x •  Befallsprognosen auf Basis von Temperatur, RL, Regen (Mikroklima!) und Sortenanfälligkeit
  • Kraut- und Knollenfäule: Chem. Pfl.-Schutz (4) •  Mittel aus verschiedenen Substanzklassen •  wie z.B. Dithiocarbamate, Kupferoxichloride, Dinitroaniline •  unterschiedliche Wartezeiten, Behandlungswiederholung •  Resistenzbildung
  • Kraut und Knollenfäule: -Ackerbauliche Maßnahmen (8) •  nur sehr bedingt wirksam •  gesundes und wenig anfälliges Pflanzgut •  Vorkeimen, Bestandausrichtung zum Wind, Reihenabstand •  Stallmist, Pflanzenstärkungsmittel (?) •  Krautabreife und Knollenreife zur Ernte •  Vermeidung von Verletzungen •  Abtrocknung vor Einlagerung •  Sortieren