Posners Cueing-Paradigma zu visueller Aufmerksamkeit wenn keine Augenbewegung möglich ist
Experiment VPNs drücken Taste, sobald Licht erscheint Bedingung 1: Pfeil in der Mitte des Bildschirms weist meist auf Ort des Lichts hin Bedingung 2: Viereck, das meist am Ort des Lichts ist, bevor Licht erscheint Ergebnis: Wenn Cues valide (Ort des Lichts richtig zeigen) kürzeste Reaktionszeit Wenn Cues selten valide: Können nur in Bedingung 1 ignoriert werden Interpretation: zwei Systeme für visuelle Aufmerksamkeit: exogen (automatisch, bottom up) & endogen (beeinflussbar, Top down)
Botton up und Top down im Gehirn
Bottom Up: ventral Top down: dorsal
Posner & Cohen: Inhibition Of Return
Experiment: Bed 1: Cue, dann weniger als 300 ms später Target am gleichen Ort Bed 2: Cue, dann mehr als 300 ms später Target am gleichen Ort Ergebnis: Reaktionszeitverkürzung in Bed 1, Verlängerung in Bed 2 Schlussfolgerung: Man weiß, dass an der Stelle der Target nicht ist/war, also verlagert man die Aufmerksamkeit woanders hin, wenn es kurz danach kommt, ist die Aufmerksamkeit noch an diesem Ort
Zoom Lens Metapher von LaBerge & Experiment dazu
Bed 1: Vorher gesagt, Aufgabe ist: Ist in der Mitte ein Buchstabe vom Anfang oder vom Ende des Alphabeths? --> Fokus auf Mitte Bed 2: Vorher gesagt, Aufgabe ist: Wort kategorisieren --> kein Fokus auf Mitte wahre Aufgabe: Ist Testreiz unter mehreren +-Zeichen 7, Z oder T Ergebnis: Reaktionszeitverlängerung in Bed 1, wenn Target nicht in Mitte Schlussfolgerung: Aufmerksamkeit kann "engen oder breiten Lichkegel" haben, eigentlich breit, aber je nach Aufgabe wird Aufmerksamkeit gerichtet
Awhs & Pashlers Experiment zu "zoom lens Metapher" oder "multiple Spotlights"
Aufgabe: Unter Buchstaben 2 Zahlen finden Cues haben zwei Stellen angezeigt. Nach zoom lens Metapher sollten auch Zahlen zwischen beiden Cues leicht erkannt werden. Aber nur wenn Zahlen an den angezeigten Stellen waren, wurden sie schneller erkannt. --> Aufmerksamkeit kann auf mehrere Stellen gerichtet werden
Egly, Driver, Rafal: Experiment dazu, ob Aufmerksamkeit ortsbasiert oder objektbasiert ist
VPNs haben länger gebraucht, wenn das Target nicht nur an einem anderen Ort sondern auch noch in einem anderen Objekt war, als der Cue. --> Aufmerksamkeit kann objektbasiert oder ortsbasiert sein
einseitiger Neglect bei Schädigungen einer Hirnhälfte
Personen nehmen Stimuli beider Sichtfelder wahr Aufmerksamkeit wird aber nur auf eine Seite gerichtet --> andere Seite kaum bewusst, aber bei Aufgabe mit selektiver Ausrichtung der Aufmerksamkeit (z.B. Buchstaben mit bestimmter Farbe berichten) fast normale Leistung
visuelle Suche bei einem & mehreren Features
1 feature: Größe des Displays verändert RT nicht --> pop out mehrere features: Größe des Displays und Anzahl verändert RT
Feature Integration Theory (Treisman & Gelade)
Visuelle Objekte sind aus Merkmalen (features) zusammengesetzt Visuelle Features werden schnell, parallel & ohne Aufmerksamkeit verarbeitet Kombination benötigt Aufmerksamkeit auf Objekt Falls nicht genügend Aufmerksamkeit: „illusorische Konjunktionen“
dual-path model zur visuellen Suche nach Wolfe
selektiver Pfad: nach features suchen nicht-selektiver Pfad: Aufmerksamkeit so richten, dass WK steigt, dass Objekt zu finden (z.B. such man nach Personen nicht in der Luft)