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Schulpädagogik (Subject) / Vorlesung 14 (Lesson)
- Plädoyer für Erziehung - Was ist Erziehung? Was ist Erziehung? Brezinka 1977 Unter Erziehung werden Handlungen verstanden, durch die Menschen versuchen, das Gefüge der psychischen Dispositionen anderer Menschen in irgendeiner Hinsicht dauerhaft zu verbessern oder seine asl wertvoll beurteilten Komponenten zu erhalten, oder die Entstehung von Dispositionen, die als schlecht bewertet werden, zu verhüten. Handlungen Handlungen zwischen Menschen Ziel: psychische Dispositionen Schaffen, Ändern, Erhalten, Verhüten von Dispositionen Versuche Absicht der Förderung Mägdefrau 2013 Erziehung ist "derjenige Teil des Sozialisationsprozesses, bei dem Erwachsene auf ihnen anvertraute Minderjährige einflussnehemend und absichtsvoll einwirken, und zwar mit bestimmten Maßnahmen und Mitteln, unter Einsatz bestimmter Verhaltensweisen (Erziehungsstilen) und mit bestimmten Absichten und Zielen (Erziehungsziele), um sie bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen, und zwar mit dem übergeordneten Ziel der Entwicklung einer mündigen, demokratiefähigen Persönlichkeit" Prange u. Strobel-Eisele 2006 Handeln wird oder ist dadurch pädagogisch resp. erzieherisch, dass es sich auf Lernen bezieht und es zu bestimmen sucht. Wir handeln ausdrücklich pädagogsich, indem wir einen anderen etwas so zeigen, dass er oder sie es wieder zeigen kann.
- Das technische Dreieck der Pädagogik - Schleiermacher (1826) Eidetische Seite (≈ Wahrnehmung) Teleologische Seite (≈ Zweck/ Handlung) Methodische Seite (≈Art und Weise)
- Ordnende Prinzipien des pädagogischen Handelns - Mikhail 2016 Praktisch-orientierende Prinzipien des päd. Handelns Ordnende Prinzipien des pädagogischen Handelns eidetische Seite = Bildsamkeit teleologische Seite = Selbstbestimmung methodische Seite = Dialog Praktisch-orientierende Prinzipien des päd. Handelns eidetische Seite = Individuallage teleologische Seite = Bildung methodische Seite = Argumentation
- Vier Formen des Pädagogischen Handelns Das ostensive Zeigen (= Übung) Unmittelbar Gegenwärtig Anschaulich Ziel: Routine, Ritual, Üblichkeit Das repräsentative Zeigen (= Darstellen) nicht direkt zugänglich abwesend Ziel: Vereinfachung der Orientierung der Welt Das direktive Zeigen (= Auffordern) Aufforderung zur Selbststänigkeit Unterstützung kann von außen erfolgen Das reaktive Zeigen (= Rückmelden) Thematisierung vergangenen Lernens Ziel: Verbesserung des Lernens Unterformen; Lob, Tadel Erweiterung; Prüfung
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