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Biopsychologie 2 (Subject) / EEG + MEG (Lesson)
4. Termin
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- Beschreiben Sie kurz, welche physiologischen Grundlagen für das EEG-Signal vermutet werden. Warum ist es wichtig, sie zu kennen, d.h. wie beeinflussen sie die Interpretation des EEG-Signals? [Tip: denken Sie an die Ausrichtung der Neurone in Gyri/Sulci, and AP vs. EPSP und an die Ausbreitung des Signals an alle Elektroden] ka
- Man stellt sich die Aktivität einer Quelle im Gehirn oft als "Dipol" vor. Was bedeutet das für das Signal an 2 Elektroden, die auf unterschiedlichen Seiten der "Kopfkugel" liegen? ka
- Was ist das 10-20 System? Wo liegen die Elektroden Fz, P3, O2? Nennen Sie die Prinzipien, nach denen Sie den Ort der Elektroden "entschlüsselt" haben (bitte nicht "auswendig gelernt"). ka
- Dem EEG wird nachgesagt, dass es eine zeitlich hohe Auflösung hat. Wie genau kann man in der Zeit messen? Warum? ka
- Dem EEG wird auch nachgesagt, dass es eine schlechte räumliche Auflösung hat. Warum? Woran liegt das? Vergleichen Sie mit dem MEG. ka
- Nennen Sie die Namen für die gängigen Frequenzbänder im EEG, sowie die zu Ihnen gehörigen Frequenzbereiche. ka
- Was ist "Rauschen"? Warum ist es gerade beim EEG so relevant, bspw. viel weniger als beim EMG (nicht MEG!)? [Tip: denken Sie an die Anzahl Prozesse, die an einer EEG- Elektrode abgebildet werden, im Vergleich zum EMG]. Was ist das Signal-Rausch- Verhältnis? ka
- Ein EKP ist ein gemitteltes Signal. Beschreiben Sie kurz, wie man es erhält. ka
- Die Kurven gemittelter Signale sind nur bedingt aussagefähig über die Kurven der in die Mittelung eingegangenen Signale. Was genau ist "das Problem"? ka
- Jemand sagt zu Ihnen: "Ich habe hier so eine super EEG-Studie gemacht, bei der ich rausgefunden habe, dass an der Elektrode Pz die größte Veränderung stattfindet zwischen ekligen und unekligen Bildern. Darum liegt das Hirngebiet für Ekel im Parietalcortex." Was wenden Sie ein? ka
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- Jemand sagt zu Ihnen: "Ich habe hier so eine super EEG-Studie gemacht, bei der ich rausgefunden habe, dass es drei Peaks (= Hochpunkte/Tiefpunkte) gibt: einen bei 80 ms, einen bei 140 ms und einen bei 220 ms. Das bedeutet, dass der Reiz, den ich präsentiert habe, vom Gehirn in drei Phasen analysiert wird." Was wenden Sie ein? ka
- Jemand sagt zu Ihnen: "Ich habe hier so eine super EEG-Studie gemacht, bei der ich in der einen Bedingung einen Peak bei 80 ms gefunden habe, der bei der anderen Bedingung erst bei 105 ms kam. Das bedeutet, dass die zweite Bedingung 25 ms länger bei der Verarbeitung gedauert hat". Und sie wenden ein? ka
- Sie haben eine Studie gemacht, bei der Sie feststellen, dass an der Elektrode C3 das EKP höher "ausschlägt", wenn weibliche Probandinnen eine Männerstimme gehört haben, als wenn sie eine Frauenstimme gehört haben. Sie schließen daraus, dass Menschen Männer- und Frauenstimmen grundsätzlich unterschiedlich verarbeiten. Sie schreiben deswegen in Ihrem Artikel, dass Menschen Stimmen andersgeschlechtlicher Peers tiefer verarbeiten. Wie Sie längst gemerkt haben, sind Ihnen bis hierhin allerdings eine Reihe von Interpretationsfehlern unterlaufen. Welche? Nehmen wir an, Sie wollen dennoch an Ihrer Hypothese festhalten. Ihnen fällt auf, dass es dazu sinnvoll sein könnte, auch Männer zu testen. Welche spezifische Hypothese hätten Sie dann über die EKPs an der Elektrode C3 der Männer im Vergleich zu Ihrem Ergebnis bei Frauen? (Tip: denken Sie daran, dass für Frauen andere Stimmen andersgeschlechtlich sind als für Männer.) ka
- Was ist die gängige Annahme dazu, warum Oszillationen die geordnete Kommunikation verschiedener Hirnregionen ermöglichen könnten? ka
- Warum ist es so, dass man zur Berechnung der Quelle von EEG-Signalen immer zusätzliche Annahmen treffen muss? Warum ist Lokalisation von MEG-Daten besser (d.h. genauer) möglich als die von EEG-Daten? ka
- Was bedeutet der Begriff der "Konnektivität" im Zusammenhang mit EEG- und MEG- Daten? ka