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Allgemeine Psychologie (Subject) / Gedächtnis II (Lesson)

Stichwortliste Klausur SS 11

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  • Deklaratives Gedächtnis Erinnern an Fakten, Ereignisse Unterscheidung durch Hinweisreize   episodisch: individuelle, spezifische Ereignisse autobiografisch Hinweisreize müssen Zeitpunkt und Inhalt der gesuchten Ereignisse haben räumliche und zeitliche Koordinaten   semantisch: kategoriale Gedächtnisinhalte Fakten, Sachwissen  
  • non-deklarativ perzeptuell, prozedural perzeptuelles System nach Schacter: Identifikation, Produktion, Klassifikation eines Stimulus als Resultat früher Begegnung mit dem gleichen oder ähnlichem Stimulus. Schnelles Erkennen --> Priming   nicht abrufbare Erfahrungsnachwirkung   prozedurales System: automatisierte Fertigkeiten, Gewohnheiten (Radfahren, Schwimmen)
  • non-deklarativ skill learning // prozedurales Lernen - Amnesiepatienten Amnesiepatienten können prozedural (non-deklarativ) lernen/erinnern, obwohl ihr deklaratives Gedächtnis beeinträchtigt ist. Das zeigt die Unterschiede zwischen non-deklarativem und deklarativem Gedächtnissystem. ABER die Systeme sind nicht voneinander getrennt: Studie von Brown & Robertson Patienten lernen prozedurale und deklarativeTasks (Wortlisten, freie Aufzählung) Prozedurales Erinnern war gestört, wenn zwischen Lernintervallen deklarativ gelernt wurde.  
  • non-deklarativ priming Repetition Priming: wiederholte Präsentation eines Stimulus führt zur schnelleren Verarbeitung und Identifizierung seinder perzeptuellen Funktionen.   Concepual Priming wiederholte Präsentation führt zur schnellen Identifikation seiner Bedeutung   Evidenz 1) AmnesiePatienten auf perzeptuelles Priming untersucht durch Wortliste. Beim Abfragen stellte sich heraus, dass AmnesiePatienten ebenso schnell primen wie Kontrollgruppe 2) Nachdem Worte auf ihre Beliebtheit hin eingeordnet wurden, sollten Worte vervollständigt werden: STR__ - STREET Es wurden vorwiegend Worte aus der vorher bearbeiteten Liste gewählt und keine selbst erdachten, wie etwa STRIPE In Memorytests haben AmnesiePatienten schlechter, in der Wortvervollständigung genausogut abgeschnitten. repitition - non-deklarativ    
  • Amnesie anteriograde retrograde anteriograde Zerstörung des expliziten Gedächtnisses, Erinnerungen, neue Informationen können nur für den Moment behalten werden Vor der Amnesie erworbenes Wissen kann nicht mühelos behalten werden   retrograde Probleme beim Erinnern an Episoden (2-10 Jahre) vor der Amensie. Keine Probleme bei älteren Episoden
  • Recognition-Memory Unterschied zwischen Recollection und Familarity Abruf // Recollection Kontextabruf, dadurch Identifikation kontextabhängig, wenn Reaktion räumlich oder zeitlich weiter spezifiziert werden muß erfordert bewußte Verarbeitung kontrollierter Abruf, bewußtes Erinnern   Vertrautheit // familiarity Vertrautheitsreaktion automatischer Abruf vertrautheitsbasiertes Wissen
  • 3 Gründe kennen, warum das episodische Gedächtnis als konstruierendes System verstanden werden kann ???????? ...
  • Binding-of-item-and-context Model nach Diana kontextbezogene Erinnerung unabhängig nach Einprägesituation
  • episodisch konstruierte Gedächtnis 3 Gründe 1) Der Verarbeitungsprozess, alle semi-permanenten Erfahrungen zu speichern wäre zu groß 2) Generell wollen wir auf das Wesentliche letzter Erfahrungen zurück greifen und lassen triviale details aus 3) Beim Vorstellen zukünftiger Pläne und Szenarios
  • semantisches Gedächtnis typicality Effect typicality effect Identifizierung von Objekten schneller als Kategorie-zugehörig,wenn sie representative Mitglieder der Kategorie sind: Äpfel, Orangen, Bananen  --> OBST  Datteln, Oliven, Kokosnüsse  --> ?   Spreading activating Theory semantische Erinnerung basiert auf Zusammenhang oder Zeitraum wie nah sind sich Worte -- (Blume - rosa - Rose)    
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  • perceptual functional theories ???
  • Recall Memory 3 typen Free recall VP wird eine zu lernende Liste mit Items gegeben, die sie später frei aufsagen soll. Der freie Abruf zeigt Anzeichen von primacy und recency. Primacy-Effekte werden angezeigt, wenn die Person sich an Elemente am Anfang der Liste eher erinnert. Der Recency Effekt ist, wenn die Person sich an die Posten am Ende der Liste eher erinnert. Cued recallein experimentelles Verfahren, bei dem Person eine zu lernende/merkende Liste mit Elemente gegeben wird. Mit dem Einsatz von Cues werden Speicher getestet. Es werden Wortpaare gegeben: A1-B1, A2-B2 ... AL-BL, (L ist die Anzahl der Paare in einer Liste). Der Experimentator gibt dem Teilnehmer ein Wort-Cue, so muß der Teilnehmer das Wort, mit dem es ursprünglich gekoppelt war, wieder erkennen. Die Wortpräsentation kann entweder visuell oder auditiv sein. serial recall bezieht sich auf die Fähigkeit, Gegenstände oder Ereignisse in der Reihenfolge, in der sie aufgetreten zu erinnern. Die Fähigkeit des Menschen, Gegenstände im Gedächtnis abzuspeichern ist wichtig, etwa für den Gebrauch der Sprache. Serial-order hilft uns auch beim Erinnern der Reihenfolge der Ereignisse in unserem Leben, unsere autobiographischen Erinnerungen. Wobei sich jüngster Ereignisse leichter erinnert werden.