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Schulpädagogik (Subject) / Vorlesung 4 (Lesson)

Reformpädagogik

This lesson was created by Alyson.

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  • Maria Montessori - Grundbegriffe "Immanenter Bauplan" (innerer Bauplan) und "innere Antriebskraft" des Kindes Entwicklungsstufen und sensible Phasen Polarisation der Aufmerksamkeit Vorbereitete Umgebung und Freiarbeit didaktische Prinzipien und Materialien →Maria Montessori selbst sagt, dass sie diese Erziehungsmethode nicht entwickelt hat. Sie habe sich lediglich an der Psychologie des Kindes orientiert
  • Alexander S. Neill - Erziehung im Summerhill-Internat (das freie Kind) Kritik der Gesellschaft: Kalt, gehässig, kriegerisch, egoistisch Ziel: Göück durch Finden und Fördern der Interessen Wichtigkeit des Spiels Verzicht auf unnötigen Zwang Ambivalenz gegenüber Prüfungen
  • Hartmut von Hentig - Schule als Lebensraum Gesellschaftliche Problemlagen: Gewalt, mangelnde Gleichberechtigung, mangelnde Solidarität Computer; kritisches Denken wird ersetzt durch mechanisches Berechnen Mangelnde Lebensperspektiven und Vorbilder Unvollständige Familien Gesellschaft außer Kontrolle Ziel:Schule ist schon der hauptsächliche Aufenthaltsort der SuS. Dieser soll somit auch als Lebensort dienen können, um notwenige Erfahrungen zu sammeln. Kritik der Unterrichtsschule: Nicht alles, was wirklich bedeutsam ist muss als Lernziel deklariert und abgefragt werden. Konditionierungsmethoden u.ä. sind die Wegbereiter einer unmenschlichen Schule.
  • Systematik der Reformpädagogik Reformpädagogik = Sammelname für Erneuerungsbestrebungen Ziel: Eigeninitiative, Aktivität, Erlebnis, experimentelle Entdeckerfreude, künstlerischer Ausdruck, lebendige Erfahrungen, kooperativer Gemeinschaftssinn Der Kern der Reformpädagogik: Kindorientierung Entwicklung statt Erziehung Schulkritik und Schulreform
  • Das Kind - Kritik an die alte Pädagogik Das Kind ist eine eigene und besondere Form des Lebens Das Kind ist individuell Das Kind ist von höchstem Wert Das Kind ist natürlich und gut
  • Entwicklung statt Erziehung "Wachsenlassen": Unterstützung der im Kind angelegten Fähigkeiten Bereitstellung von anregenden Erfahrungsräumen Keine belehrenden Wissensvermittlungen, Verzicht auf Zwang Behütung vor schädlichem Einfluss Pädagogsches Verstehen Wichtigkeit des Spiels
  • Schulkritik und Schulreform Kritik an der alten Schule: Die Zwangsschule und die Seelenmorde Schule als Strafanstalt Stoffschule, Buchschule, Lernschule Grundzüge der neuen Schule: Freiheit Schule als Lebensort Natürlicher Unterricht Aktivität der Lernenden (Kopf, Herz, Hand) Fehlerfreundlichkeit Betonung der Beziehung
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