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Medizinische Psychologie (Subject) / Herz I (Lesson)
Fragenkatalog SS15
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- Die Erregungsbildungsfrequenz des Sinusknotens erhöht sich, wenn... A das Schwellenpotential für schnelle Na+-Kanäle weniger negativ wird, B die diastolische Depolarisation (Präpotential) rascher erfolgt, C das maximale diastolische Potential negativer wird, D die Offenwahrscheinlichkeit der Kaliumkanäle zunimmt. E Die Leitfähigkeit der Ca++-Kanäle abnimmt B
- Gap junctions... A haben den höchsten elektrischen Widerstand von allen Strukturen in der Zellmembran, B stellen Verbindungen zwischen dem endoplasmatischen Retikulum und dem Extrazel- lulärraum dar, C erlauben die elektrische Kopplung von benachbarten Zellen, D spielen für die Signalübertragung zwischen prä- und subsynaptischer Membran in chemischen Synapsen eine wesentliche Rolle. E sind aus Tight-Junction-Proteinen aufgebaut C
- Im EKG eines Patienten wird für die R-Zacke eine elektrische Herzachse von 60° festgestellt. In welcher der genannten Ableitungen nach Eindhoven bzw. Goldberger findet sich der größte positive Ausschlag der R-Zacke? A I, B aVR, C II, D III. E aVL C
- Der früheste Zeitpunkt nach Beginn einer normalen Erregung im Herzen, an dem sich eine elektrische Extrasystole auslösen lässt, ist... A die Aufstrichphase des Aktionspotentials, B das Plateau des Aktionspotentials, C die Repolarisationsphase des Aktionspotentials, D das Ende der Diastole, E elektrische Extrasystolen lassen sich zu jedem Zeitpunkt auslösen C
- Die zytosolische Ca2+-Konzentration im Myokard... A wird erhöht durch Aktivierung der Ca-ATPase der Membran des sarkoplasmatischen Retikulum (SERCA). B wird erhöht durch Aktivierung von Ryanodin-empfindlichen Rezeptoren der Membran des sarkoplasmatischen Retikulums. C ist höher als die Ca2+-Konzentration im sarkoplasmatischen Retikulum. D ist höher als die Ca2+-Konzentration im Interstitium. E hängt nicht von der Ca2+-Konzentration im Interstitium ab. B
- Die Dauer des QRS-Komplexes im EKG (Herzfrequenz 60/min) beträgt am ehesten: A 5 ms B 30 ms C 80ms D 200 ms E 400 ms C
- Welche Aussage zum Troponin-Komplex trifft nicht zu? A Der Troponin-Komplex ist an der Regulation des Kontraktionsvorgangs im Herzmus- kel beteiligt. B Der Troponin-Komplex stabilisiert im Ruhezustand die Lage des Tropomyosins auf dem F-Actin. C Der Troponin-Komplex besteht aus mehreren Untereinheiten. D Ca2+-Bindung an Troponin C löst Konformationsänderungen aus, die zur Freilegung der Bindungsstelle eines Myosinkopfes auf dem F-Actin führen. E Troponin blockiert sterisch die Interaktion von Myosin mit Aktin. E
- Während der PQ-Strecke im EKG (Ende P bis Anfang Q)... A beginnt die Depolarisation der Vorhofmuskulatur, B breitet sich die Erregung in der Kammermuskulatur aus, C breitet sich die Erregung in der Vorhofmuskulatur aus, D ist die V orhofmuskulatur vollständig erregt, E ist die V orhofmuskulatur vollständig repolarisiert. D
- Die Wirkung von Acetylcholin am Herzen... A steigert die Erregbarkeit, B verlangsamt die Spontandepolarisation des Schrittmachers (Sinusknoten), C verlängert die Aktionspotentialdauer der Myozyten, D beschleunigt die Erregungsausbreitung im A V-Knoten E aktiviert nikotinischen Cholinrezeptoren. B
- Die P-Welle im EKG entspricht der... A Erregungsbildung im Sinusknoten B Erregungsausbreitung im V orhof C V oll-Erregung im V orhof D Erregungsausbreitung in den Kammern E Voll-Erregung in den Kammern B
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- Das Ruhemembranpotential einer Myokardzelle wird in Richtung Depolarisation verschoben durch eine... A Öffnung der spannungsgesteuerten Na+-Kanäle B Erhöhung der intrazellulären K+-Konzentration C Zunahme der Offenwahrscheinlichkeit der K+-Kanäle der Zellmembran D Abnahme der Offenwahrscheinlichkeit der Ca+-Kanäle der Zellmembran E Aktivierung von muskarinergen Cholinozeptoren A
- Die Erregungsbildungsfrequenz des Sinusknotens erhöht sich, wenn... A das Schwellenpotential weniger negativ wird B die diastolische Depolarisation rascher erfolgt C das maximale diastolische Potential negativer wird D die Offenwahrscheinlichkeit der Kaliumkanäle der Zellmembran in den Schritt- macherzellen zunimmt E die myokardialen muscarinergen Cholinozeptoren aktiviert werden B
- Das Absinken der zytosolischen Calciumionenkonzentration beim erschlaffenden Herzmuskel wird hauptsächlich bewirkt durch... A Bindung von Calciumionen an Troponin, B Bindung von Calciumionen an Tropomyosin, C Transport von Calciumionen in das sarkoplasmatische Retikulum, D Transport von Calciumionen in das transversale tubuläre System, E Transport von Calciumionen in den Extrazellulärraum. C
- Welcher EKG-Befund spricht am ehesten für das Vorliegen ventrikulärer Extrasystolen? A PQ-Intervall >0,2 s, B doppelgipfelige P-Welle, C gegenüber dem Grundrhythmus vorzeitig auftretende, in ihrer Form veränderte und >0,12 s dauernde QRS-Komplexe, D Abstand zwischen den beiden regulären R-Zacken vor und nach einer Extrasystole geringer als 2 normale RR-Abstände (nicht-kompensatorische Pause), E Auftreten einer U-Welle. C
- Die Geschwindigkeit, mit der Aktionspotentiale im Herzen fortgeleitet werden, ist in welcher Struktur am niedrigsten? A Vorhofmuskulatur, B A V-Knoten, C His-Bündel, D Purkinje-Fasern, E Ventrikelmuskulatur. B
- Welche Aussagen zur Refraktärperiode einer Herzmuskelzelle ist nicht richtig? A Während der absoluten Refraktärzeit sind die Na+-Kanäle nicht aktivierbar B Mit der schnellen Depolarisation beginnt die absolute Refraktärzeit C Nach Repolarisation auf etwa -50 bis -60 mV beginnt die relative Refraktärzeit D Die Refraktärität beruht auf der hohen Leitfähigkeit für K+-Ionen während der Plateauphase E Während der relativen Refraktärzeit ausgelöste Aktionspotentiale haben eine geringere Amplitude als normale Aktionspotentiale D
- Das Tropomyosin des Herzmuskels... A hat eine Bindungsstelle für Ca2+-Ionen, B ist die ATP-Bindungsstelle im Myosinkopf, C hemmt bei einer zu niedrigen zytosolischen Ca2+-Konzentration (ca. 10-8 mol/L) die Aktin-Myosin-Interaktionen, D wird durch Calmodulin aktiviert, E entwickelt in Abhängigkeit von der Vordehnung eine wechselnde Kontraktionskraft. C
- Zur Repolarisation der Myokardzelle aus der Plateauphase trägt bei, die... A Aktivierung des Na+/Ca2+-Austauschers des Sarkolemm B Hemmung der Na+/K+-ATPase des Sarkolemm C Steigerung der K+-Permeabilität des Sarkolemm D Steigerung der Na+-Permeabilität des Sarkolemm E Steigerung der Ca2+-Permeabilität des Sarkolemm C
- Welche der folgenden ausgeprägten ionalen Konzentrationsänderungen (Anstieg = ↑; Abfall = ↓) im Zytosol von Myokardzellen führt zur Kontraktion? A K+ ↑ B H+ ↓ C Ca2+ ↑ D Cl– ↓ E Na+ ↓ C
- Das dargestellte Aktionspotential ist typisch für eine Zelle aus dem/den... A Sinusknoten B V orhofmyokard C His-Bündel D Purkinje-Fasern E Ventrikelmyokard A
- Welche der folgenden Aussagen über den Ryanodin-Rezeptor trifft zu? A Es handelt sich um einen subsynaptischen Rezeptor. B Es handelt sich um einen potentialabhängigen Na+- Kanal. C Es handelt sich um einen Ligandengesteuerten Ca2+-Kanal. D Er besitzt eine für Na+ spezifische Bindungsstelle, über die er bei lokal erhöhten Na+- Konzentrationen inaktiviert wird. E Er ist auf den T-Tubuli von Herzmuskelfasern lokalisiert. C
- Die automatische Auswertung Ihres EKG-Geräts ergibt eine elektrische Herzlage bei 55° (In- differenztyp). Wenn diese Angabe korrekt ist, in welcher Ableitung ist dann die größte positi- ve R-Zacke zu finden? A aVR B II C aVF D III E aVL B
- Wo befindet sich der größte Anteil der Front der Erregungsausbreitung während im EKG die R-Zacke abgeleitet wird? A Im Sinusknoten B In den V orhöfen C Im A V-Knoten D Im Myokard des Herzseptums E Im Myokard der Herzspitze E
- Als sekundärer Schrittmacher des Herzens gilt/gelten... A die Leitungsbahnen der Vorhöfe. B der A V-Knoten. C die Tawaraschenkel. D der Sinusknoten. E das Myokard des Herzseptums. B
- Die spontane diastolische Depolarisation der Schrittmacherzellen im Sinusknoten erfolgt durch... A Natriumeinstrom durch den ‚funny‘-Channel (If-Kanal). B Natriumeinstrom durch den schnellen Natriumkanal. C Einstrom von Natrium und Kalium durch einen ‚funny‘-Channel. D Weiterleitung der Depolarisation der Nachbarzellen durch Gap-Junctions. E Einstrom von Kalzium durch den L-Typ Kalziumkanal. A
- Im EKG leiten Sie den rechten Arm (minus) gegen den linken Fuß (plus) ab. Welcher Ablei- tung entspricht dies? A aVF nach Goldberger B II nach Einthoven C III nach Einthoven D V3 nach Wilson E aVR nach Goldberger B
- Die vermehrte Freisetzung von Noradrenalin steigert in Herzmuskelzellen die 1 Offenwahrscheinlichkeit der Ca2+-Kanäle der Zellmembran 2 Aktivität der Ryanodin-Rezeptoren des sarkoplasmatischen Retikulums 3 Aktivität der Ca2+-Pumpen des sarkoplasmatischen Retikulums A nur 1 ist richtig B nur 1 und 2 sind richtig C nur 1 und 3 sind richtig D nur 2 und 3 sind richtig E 1 – 3 = alle sind richtig E
- Welche Registrierung entspricht am ehesten dem Aktionspotential einer Ventrikelmyokard- zelle in körperlicher Ruhe? E
- Welche Aussage trifft nicht zu? Spannungsgesteuerte Na+-Kanäle der Herzventrikelzelle... A sind während aller Phasen des Aktionspotentials aktivierbar B werden erst bei der Repolarisation der Membran wieder aktivierbar C sind bei einem Ruhemembranpotential von –70 mV nur unvollständig aktivierbar D sind nach anhaltender Depolarisation auf Werte positiver als –30 mV inaktiviert E gehen vom offenen Zustand zeitabhängig in den geschlossenen nicht- aktivierbaren Zustand über A
- Im oben dargestellten Elektrokardiogramm findet sich folgende pathologische Veränderung: A totaler Atrioventrikularblock (A V-Block) B partieller Atrioventrikularblock (A V-Block) C ventrikuläre Extrasystole D Senkung der ST-Strecke E Tachykardie A
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- Die Erregungsausbreitung zwischen benachbarten Herzmuskelzellen erfolgt über... A motorische Endplatten B Ausschüttung von Transmittern C sympathische Herznerven D parasympathische Herznerven E Gap junctions E