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WISO 2- (Subject) / Rechnungswesen 1 (Lesson)

Fragenkatalog SS17

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  • Was versteht unter dem Begriff betriebliches Rechnungswesen? - Sämtlcihe Verfahren, deren Aufgaben es ist: mengen- und wertmässige Erfassung und Überwachung alle im Betrieb auftretenden Geld- und Leistungsströme.
  • Welche Aufgaben hat das Rechnugswesen? Dokumentation und Kontrolle, dazu gehört die Ermittlung von Beständen und Bestandsveränderungen sowie des Erfolgs einer Zeitperiode Ermittlung der Selbstkosten der betrieblichen Leistungserstellung (betriebliche Funktion der Produktion) (stückbezogen) Dispositionsaufgabe: Lieferung von Unterlagen für die Planung Rechenschaftslegungs (Mitteilung einer Rechnung, die eine geordnete Zusammenstellung der Einnahmen oder Ausgaben enthält)- und Informationsaufgabe
  • Betriebliches Rechnugswesen: Unterscheiden Sie zwischen internem und externem Rechnungswesen. Bestandteile des betrieblichen Rechnungswesens: Externes:        – Finanz- & Geschäftsbuchhaltung⇒ Bildet die Finanzielle Situation des Unternehmens nach außen ab Rechtliche Grundlage: Handelsgesetzbuch Internes:        – Betriebliche Statistik       – Kosten- & Leistungsrechnung       – Betriebliche Planungsrechnung ⇒ Befasst sich mit Planung, Kontrolle und Koordination bewerteter Unternehmensprozesse im Hinblick auf die Gewinnmaximierung des Unternehmens Nicht an handels- und steuerrechtliche Auflagen und Publizitätspflichten des externe Rechnungswesens gebunden
  • Welchen Zwecken dient die Buchführung? Selbstinformation des Unternehmers Rechenschaftslegung gegenüber den Gesellschaftern Nachweis der Besteuerungsgrundlagen tax basis Gläubigerschutz Creditor protection Beweismittel
  • Wodurch kann eine Buchführungspflicht begründet werden? (= Nach Handelsrechts) Nach dem Handelsrecht: Nach § 238 Abs. 1 HGB: Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen.  § 1 Abs. (1) HBG: Kaufmann im sinne, wer ein Handelsgewerbe betreibt, dieses ist im Handelsregister einzutragen. § 1 Abs. (2) HGB: Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, es sei denn, das Unternehmen erfordert nach Art od. Umfang keinen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb.  Ein Gewerbebetrieb liegt vor, wenn folgende Merkmale erfüllt sind: – Selbständigkeit – Nachhaltigkeit – Gewinnerzielungsabsicht – Beteiligung am allg. wirtschaftlichen Verkehr – keine Land- und Forstwirtschaft, keine freie Berufstätigkeit und keine andere selbständige Arbeit  Gewerbliche Unternehmer, deren Unternehmen nach Art od. Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert (= Kleingewerbetreibende), sind keine Kaufleute. Kaufmännische Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb (kaufmännische Organisation) sind: – hoher Umsatz – hohe Mitarbeiterzahl – umfangreiches Warenangebot  – vielfältige Geschäftskontakte  § 2 HGB: Ein gewerbliches Unternehmen, dessen Gewerbebetrieb nicht schon nach § 1 Abs. (2) Handelsgewerbe ist, gilt als Handelsgewerbe im Sinne dieses Gesetzbuchs, wenn die Firma des Unternehmens in das Handelsregister eingetragen ist. Mit der Erlangung(Erschaffung, obtencion) der Kaufmannseigenschaft durch die freiwillige Eintragung ins Handelsregister wird der Kleingewerbetreibende handelsrechtlich buchführungspflichtig.
  • Wodurch kann eine Buchführungspflicht begründet werden? (= Nach Steuerrecht) Nach Steuerrecht:  - Abgeleitete Buchführungspflicht: Kaufleute haben ihre Verpflichtungen nach HGB auch für das Steuerrecht zu erfüllen. Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz  - Originäre Buchführungspflicht: – ist buchführungspflichtig, wer eine der folgenden Grenzen überschreitet: § Umsätze >600.000 € im Kalenderjahr § Gewinne aus Gewerbebetrieb >60.000 € im Wirtschaftsjahr § Gewinne aus Land- und Forstwirtschaft >60.000 € im Kalenderjahr  § Wirtschaftswert der selbstbewirtschafteten land- & forstwirtschaftlichen Flächen >25.000 €. – Zur Begründung der Buchführungspflicht: genügt die Überschreitung einer der vorgenannten Grenzen. Voraussetzung ist, dass dies von der Finanzbehörde festgestellt wird & dem Steuerpflichtigen durch Verwaltungsakt mitgeteilt wurde. – Für Freiberufler & sonstige selbständig Tätige ergibt sich eine Buchführungspflicht. Sie können entweder freiwillig Bücher führen od. eine Einnahmen-Ausgaben- Überschussrechnung durchführen.
  • Wie kann ein nicht buchführungspflichtiger Landwirt seinen Gewinn bestimmen? Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen §13 a EStG Betriebsvermögensvergleich (Buchführung)  Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung Gewinnermittlung durch Schätzung
  • Erläutern Sie die Unterschiede zwischen Einzahlungs-/Auszahlungsrechnung, Einnahmen- /Ausgabenrechnung und Ertrags-/Aufwandsrechnung anhand der betroffenen Bestandsgrößen. Einzahlungs-/Auszahlungsrechnung: Zahlungsmittelbestand                   = Summe aus Kassenbeständen und verfügbaren Bankguthaben Einnahmen-/Ausgabenrechnung: Geldvermögen (Nettofinanzvermögen)                    = Summe aus Zahlungsmittelbestand und Bestand an sonstigen Forderungen, die                       nicht im Zahlungsmittelbestand enthalten sind, abzüglich des Bestandes an                               Verbindlichkeiten Ertrags-/Aufwandsrechnung: Reinvermögen (Eigenkapital)                     = Geldvermögen + Sachvermögen
  • Was versteht man unter „Freiberuflern“? Welche Besonderheit gilt für diese Berufsgruppe? "Die Freien Berufe haben im Allgemeinen auf der Grundlage besonderer beruflicher Qualifikation oder schöpferischer Begabung die persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Erbringung von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der Auftraggeber und der Allgemeinheit zum Inhalt." Der Freiberufler unterscheidet sich in fünf wesentlichen Punkten vom Gewerbetreibenden: Er zahlt keine Gewerbesteuer. Er muss kein Gewerbe anmelden. Er muss keine doppelte Buchführung betreiben (eine Einnahme-Überschuss-Rechnung reicht aus). Er ist kein Zwangsmitglied in einer Industrie- und Handelskammer (IHK). Er kann mit anderen Freiberuflern eine Partnerschaftsgesellschaft gründen.
  • Was verstehen Sie unter einer Inventur? Welche Arten gibt es? Inventur: Die vollständige Bestandsaufnahme & Bewertung aller betrieblichen Vermögenswerte und Schulden zu einem bestimmten Stichtag*(fecha tope) Arten: Körperliche Inventur:            → körperlichen Wirtschaftsgütern: können gezählt, gewiegt oder gemessen werden.                     z. B. Grundstücke, Maschinen, Vorräte & Bargeld Buchmäßige Inventur:          → Nichtkörperlichen Vermögenswerte & Schulden: werden mit Hilfe buchmäßiger                         Unterlagen ermittelt, erfasst & bewertet,                                                                                       z. B. Beteiligungen, Wertpapiere, Forderungen, Bankguthaben bzw. –schulden,                       Verbindlichkeiten, Darlehensschulden & Rückstellungen. * Stichtag:(amtlich) festgesetzter Termin, der für Berechnungen oder Erhebungen maßgebend ist.
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  • Nennen und erläutern Sie die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. - Klarheit Ein sachverständiger Dritter muss sich in einer angemessenen Zeit Übersicht verschaffen können. Die Geschäftsvorfälle müssen sich in ihrer Entstehung und Abwicklung verfolgen lassen (Belegfunktion). Grundsatz: Keine Buchung ohne Beleg - Wahrheit (Kasse ist immer abzuschließen.Belege, Buchungen nicht mehr danach verändert!) Alle Geschäftsvorfälle sind vollständig, zeitlich aufeinanderfolgend, zeitnah und geordnet aufzubewahren. Vorsicht: Niedrigstwertprinzip(findet Anwendung auf der Aktivseite der Bilanz und ist dementsprechend hauptsächlich auf Anschaffung- oder Herstellungskosten anzuwenden)bei Bewertung - Bilanzidentität Bei Gründung eines Unternehmens ist eine Eröffnungsbilanz zu erstellen. Am Ende eines jeden Wirtschaftsjahres ist eine Schlussbilanz zu erstellen. Schlussbilanz = Anfangsbilanz - Aufbewahrungspflicht Bücher, Buchungsbelege, Aufzeichnungen, Inventare und Bilanzen: 10 Jahre Handels- und Geschäftsbriefe: 6 Jahre
  • Wie ist die Inventur durchzuführen? Es sind durch die Inventur.... alle Vermögensgegenstände & Schulden des Betriebes einzeln nach Art, Menge & Wert jährlich zu bestimmten Stichtagen zeitnah.. ...zu ermitteln
  • Was versteht man unter Bilanzstichtag? Wirtschaftsjahr? Ausnahme? Der Bilanzstichtag ist der letzte Tag des Wirtschaftsjahres, zu dem turnusmäßig regular ein Jahresabschluss von Unternehmen aufgestellt wird & auf den sich die Bilanz bezieht. Wirtschaftsjahr ist: bei Land- & Forstwirten der Zeitraum: 1. Juli - 30. Juni bei Gewerbetreibenden: je nachdem ob die Firma im Handelsregister eingetragen ist oder nicht  Bei Eintragung im Handelsregister ist für sie, der Zeitraum, für den sie regelmäßig Abschlüsse machen. bei anderen Gewerbetreibenden das Kalenderjahr: 1. Jan - 31. Dez für Betriebe mit: – Futterbauanteil >80 %: 1. Mai - 30. April – Reiner Forstwirtschaft: 1.Okt - 30. Sept– Reinem Weinbau: 1. Sept - 31. Aug
  • Erklären Sie die Begriffe Inventur und Inventar. Inventur: bezeichnet den Vorgang der kompletten Bestandsaufnahme von Menge & Wert aller im Unternehmen vorhandenen Vermögensgegenstände, sowie die Schulden des Unternehmens. Inventar: wird in der Buchhaltung als das Ergebnis der Inventur verstanden. Das Inventar umfasst den genauen & ausführlich dargestellten Bestand der erfassten Vermögensgegenstände & Schulden. Durch das Inventar wird gesichert, dass alle in der Bilanzerfassten Informationen den Tatsachen entsprechen. Vereinfacht könnte gesagt werden: Die Inventur ist die Zählung, das Inventar ist das Ergebnis. Jedes Unternehmen, jeder Kaufmann, ist zur Durchführung der jährlichen Inventur & der Erfassung des Inventars gesetzlich verpflichtet. Die Aufzeichnungen von Inventur & dem Ergebnis, dem Inventar, werden schließlich in der Bilanz des Unternehmens offen gelegt.
  • Aufbau des Inventars: Als Ergebnis der Durchführung der Inventur wird das gesamte erfasste Inventar in einem Verzeichnis dargestellt. Diese umfasst: (A) Vermögenswerte: alle Vermögensgegenstände       I. Anlagevermögen:(was dem Unternehmen länger als 1 Jahr zur Verfügung steht)      1. Grundstücke & Bauten,                                                                                                              2 Betriebs & Geschäftsaustattung                                                                                                    3. Einrichtungen      II. Umlaufvermögen:      1. Warenbestand/ Vorräte,      2. Forderungen,      3. Kassenbestand, Bankguthaben. (B) Schulden: die Schulden des Unternehmens nach ihrer Fälligkeit geordnet     I. Langfristige Schulden (Darlehen, 25 Jahren für Inmobilien, Kredit)    II. Kuzfristige Schulden (offene Rechnung, innerhalb weniger Wochen bezahlen)    III. Steureschulden (Finanzamt bezahlen) (C) Betriebsvermögen: das Reinvermögen/Eigenkapital     Vermögenswerte (A) – Schulden (B) = Betriebsvermögen (C)
  • Erklären Sie den Zusammenhang zwischen Inventur & Bilanz. Bilanz:ist die geordnete Gegenüberstellung der Vermögenswerte & Schulden auf einen bestimmten Stichtag, in der die Wirtschaftsgüter des Inventars zu Gruppen zusammengefasst werden. Vermögenswerte als Aktiva auf der Aktivseite (link)  Kapital als Passiva auf der Passivseite (recht)  Verbindlichkeiten anstatt Schulden in der Bilanz Es gibt einen logischen Zusammenhang. Die Inventur ist jene Tätigkeit, die zur Aufstellung des Inventars notwendig ist. Das erfasste und bewertete Inventar ist eine Folge der Durchführung der Inventur. Die Bilanz entsteht auf der Basis des Inventars. Zugleich ist sie eine Abschlussrechnung.
  • Erklären Sie die Begriffe Vermögen und Kapital anhand der Bilanz sowie der allgemeinen Bilanzgleichung. allgemeine Bilanzgleichung: Aktiva = Passiva Vermögen = Eigenkapital + Verbindlichkeiten(Schulden, Fremdkapital)
  • Skizzieren Sie die Gliederung der Bilanzseiten und gehen Sie ausführlicher auf das Eigenkapital ein. Aktiva (Links): (A) Analagevermögen:         I. Immaterielle Wirthschaftsgüter        II. Sachanlagen        III. Finanzanlagen (B) Umlaufvermögen:        I. Vorräte       II. Forderungen       III.Wertpapiere       IV. Kassenbestand, Bankguthaben, Schecks (C) Aktive Rechnungsabgrenzsposten ⇒ Güter nach steigender Liquidität geordnet, wie schnell werden die Güter verkauft? Passiva (Rechts) (A) Eigenkapital (B) Rückstellung (C) Verbindlichkeiten:         I. Langfristigkeit        II. Kurzfristig (D) Passive Rechnungsabgrenzsposten Prepaid ⇒ eingesetzte Kapital nach steigender Dringlichkeit geordnet. Wie schnell muss das Kapital zurückbezahlt werden?
  • Wie steht die Bilanz mit dem Kontensystem der Buchführung in Verbindung? Um nicht nach jedem Geschäftsvorfall eine neue Bilanz erstellen zu müssen, werden in der Praxis Bestandsveränderungen auf Konten erfasst.Konten = Einzelabrechnungen der verschiedenen Bilanzposten
  • Beschreiben Sie das Gleichgewicht der Bilanz im Zusammenhang mit der Verbuchung der Geschäftsvorfälle. Jeder Geschäftvorfall verändert (mind.) zwei Bilanzpositionen ⇒ Keine Buchung ohne Gegenbuchung Es lassen sich 4 Arten von Geschäftsvorfällen unterscheiden: Aktivtausch Passivtausch Bilanzverlängerung (Aktiv-Passiv-Mehrung) Bilanzverkürzung (Aktiv-Passiv-Minderung)
  • Was verstehen Sie unter: a) Aktivtausch bzw. Passivtausch? b) Bilanzverlängerung bzw. Bilanzverkürzung Nennen Sie Beispiele. a) Aktivtausch bzw. Passivtausch = Bilanzsumme bleibt unverändert. Aktivtausch: Erfolgsneutral = Eigenkapital bleibt unverändert.                                             -Vermögensumschichtung auf der Aktivseite.                                                                       z. B. Kauf von Warenpostens in bar ⇒ Ümlaufvermögen nimmt zu, Kassenbestand vermindert sich. Passivtausch: Erfolgsneutral od. Erfolgswirksam = Veränderung das Eigenkapital           – Vermögensumschichtung auf der Passivseite                                                                z.B Erfolgsneutral: Ablösung einer Lieferantenverbindlichkeit durch einen Bankkredit                                     ⇒ Verbdl. aLuL zurückgeht, Bankverbdl. wächst                                         Erfolgswirksam: Überweisung für Pachtflächen                                                                                              ⇒ Bankkonto wird überzogen, Überziehungskreidit wächst. b) Bilanzverlängerung bzw. Bilanzverkürzung: Bilanzsumme verändert sich. Bilanzverlängerung: Aktiv-Passiv-Mehrung                                                                         – Geschäftsvorfall, bei dem im Ergebnis Vermögenswerte & Schulden (also die Bilanzsumme) erhöht werden.                                                                                           z. B. Erfolgsneutral:Kauf eines Warenposten auf Ziel                                                                                      ⇒Umlaufvermögen & Verbdl. aLuL erhöhen sich                                      Erfolgswirksam:Verkauf von Waren für 2500 in Bar, der im Einkauf 1500 gekostet                                     hat                                                                                                                                     ⇒ Waren zurückgeht, Kassebestand & Eigenkapital wächsen. Bilanzverkürzung: Aktiv-Passiv-Minderung:                                                                         – Geschäftsvorfall, bei dem im Ergebnis Vermögenswerte & Schulden (also die Bilanzsumme) verringert werden.                                                                                       z. B. Erfolgsneutral: Tilgung eines Kredits durch Banküberweisung                                                                      ⇒ Bankguthaben & Verbdl. veringern sich                                          Erfolgswirksam: Überweisung von Zinsen für das Darlehen                                                                         ⇒ Bankguthaben & Eigenkapital zurückgeht. Ablösung: Reemplazo↑
  • Was versteht man unter erfolgswirksamen Geschäftsvorfällen? Beispiele. Geschäftsvorfälle, die die Höhe des Eigenkapitals (Betriebsvermögens) verändern Ursachen können betrieblich oder privat sein. BV-Minderungen = Aufwand ⇒ mindern den Gewinn.                                                           z. B. Zinsen für das Bankdarlehen werden überwiesen BV-Mehrungen = Ertrag ⇒ erhöhen den Gewinn.                                                                   z. B. Waren werden Bar zu einem höheren Preis verkauft als sie eingekauft wurden -
  • Gebe ein Beispiel für einen Geschäftsvorfall, der zwar das Eigenkapital verändert, aber nicht erfolgswirksam ist. ErfolgsUNwirksame Passivtausch: Privateinlagen & -entnahmen  Sind nicht erfolgswirksam, weil sie bei der Gewinnermittlung berücksichtigt werden. ⇒Gewinn = Δ Eigenkapital + Privatentnahmen - Privateinlagen z. B. Entnahme vom Bankkonto für private Zwecke (erfolgsUNwirksame Bilanzverkürzung)
  • Wodurch unterscheiden sich Aktiv- & Passivkonten? Erläutern Sie dies anhand der Anfangs- und Endbestände bzw. der Zu- und Abgänge. Erklären Sie in diesem Zusammenhang was Sie unter den Bezeichnungen Soll & Haben verstehen. Aktivkonto: Anfangbestände (AB) & Zugänge auf der Sollseite (Vermögensmehrung) Bestandsmehrungen(hier gebucht)     dadurch →→→↑ Abgänge des Bestandes eines Aktivkontos auf der Haben-seite gebucht (Vermögensminderung) Passivkonto: AB & Zugänge auf der Habenseite (Kapitalmehrung) Abgänge auf der Soll-seite (Kapitalminderung)  Endbestände (EB) jeweils auf der kleineren Seite Der Saldo, d.h. der zum Ausgleich von Soll und Haben notwendige Betrag, steht aud der kleineren Kontoseite.
  • Stellen Sie dar, weshalb das Konto „lfd. Bankkonto“ vom Aktiv- zum Passivkonto werden kann & umgekehrt. Bankguthaben = Aktiva Überziehungskredite = Passiva Wird das Konto überzogen, erfolgt der Wechsel vom Vermögen (Aktiva) zu den Schulden (Passiva)
  • Auflösung der Bilanz in Konten: Die Konten werden als sog. T- Konten geführt, d.h. auch jedes Konto hat zwei Seiten.Im Gegensatz zur Bilanz heißen die Seiten nciht Aktiv und Passiv, sondern Soll und Haben. Erklären Sie die Begriffen! Soll: Die Kunden sollen (an mich) zahlen Haben: Ich habe zu zahlen Anmerkung: Der Kontoauszugder Bank gibt den Kontostand stets aus Sicht der Bank wieder: Haben(+): der Kunde hat Geld zu bekommen; Soll(-): Der Kunde soll an dei Bank zahlen. In der eigenen Buchführung werden Guthaben in den Aktivkonten Kasse/Bank dagegen auf der Soll-Seite gebucht.
  • Wie lässt sich der Begriff „doppelte Buchführung“ erklären? Jeder Geschäftsvorfall verändert zwei Bilanzpositionen (und damit zwei Konten!) So werden... beim Aktivtausch zwei Aktivkonten verändert, beim Passivtausch zwei Passivkonten, & beim Aktiv-Passivtausch ein Aktiv- & ein Passivkonto.  Keine Buchung ohne Gegenbuchung – jedes Konto hat ein Gegenkonto!
  • Wie ist ein Buchungssatz aufgebaut? An jeder Buchung sind 2 Konten beteiligt: Eine Soll-Buchung (wohin/wofür fließt das Geld?)                                                                                                    & Eine Haben-Buchung (Woher stammt das Geld?).  Der Buchungssatz nennt immer die Sollbuchung zuerst:⇒ „Soll an Haben Betrag XY“ z. B Kauf von Futtermitteln für 2500 € gegen Rechnung ⇒„Futtermittel (wofür) an kurzfristige Verbindlichkeiten (Woher) 2500€ “
  • Was sind Bestandskonten, was Erfolgskonten? Unterschied Bestandskonten / Erfolgskonten Bestandskonten = Aktiv- & Passivkonten: zeichnen Bestände auf, werden über die Bilanz abgeschlossen Erfolgskonten = Aufwands- & Ertragskonten: zeichnen solche Geschäftsfälle, die den Erfolg (Gewinn / Verlust) des Unternehmens beeinflussen, haben keinen Anfangsbestand. Abschluss über die Gewinn- & Verlustrechnung
  • Erklären Sie, warum Ertrags- & Aufwandskonten als Vorkonten des Eigenkapitalkontos zu verstehen sind. Die Aufwands- & Ertragskonten stellen Vorkonten (Unterkonten) des Eigenkapitals dar, weil sie es direkt, als: Zugänge = Erträge = Haben                            &  Abgänge = Aufwendungen = Soll, beeinflussen. Sie werden jedoch nicht direkt über das Eigenkapitalkonto, sondern über das Gewinn- und Verlustkonto abgeschlossen . Die Erfolgskonten werden unterteilt in Aufwandskonten und  Ertragskonten, je nachdem ob sie Aufwendungen oder Erträge aufnehmen.
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  • Welche Unterkonten hat das Eigenkapitalkonto? Erfolgskonten: Aufwandskonten Ertragskonten ⇒ Bilden keine Bestände ab, deshalb keinen Anfangsbestand. Sie werden über das GuV abgeschlossen Nach Abschluss des GuV wird der Gewinn oder Verlust an das Eigenkapitalkonto gebucht Privatkonten:Gegenkonten für das Eigenkapitalkonto Privatentnahmen Privateinnahmen (einlagen?)
  • Erklären Sie den Begriff „gemischte Konten“ anhand eines Beispiels. Die Trennung zwischen Bilanzkonten und Ertrag-/Aufwandskonten ist nicht immer möglich.Bsp.: Warenkonto ist gleichzeitig das Bestandkonto für Warenbestand und Erfolgskonto für den Warenverkauf. (A) Warenkonto: soll:      Anfangsbestand                                                                                                                    Wareneinkauf                                                                                                                        Saldo (Rohgewinn) zu buchen an GuV Haben: Warenverkauf                                                                                                                        Endbestand zur Übernahme in Schlußbilanz Um dies zu umgehen, ist es möglich Wareneinkauf & -verkauf auf 2 getrennten Konten zu buchen. (A) ⇒ (B) + (C) (B) Wareneinkauf = Aufwandskonto: Soll: Warenzugang Haben: Saldo Aufwand an GuV (C) Warenverkauf = Ertragskonto Soll: Storno etc.                                                                                                                             Saldo Ertrag an GuV Haben: Verkäufe
  • Nennen Sie Beispiele der wichtigsten Ertrags- und Aufwandskonten! Ertragskonto: Erlöse Warenverkauf Erlöse Leistungen Erlöse Abfallverwertung Zinserträge ⇒ Wenn sich Erträge mehren, mehrt sich auch das Eigenkapital. Erträge werden im Haben gebucht. Aufwandskonten: Einkauf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (RHB) Einkauf Waren Löhne, Gehälter Telefon Bürobedarf Gas, Strom, Wasser Zinsaufwendungen ⇒ Wenn sich Aufwendungen mehren, mindert sich das Eigenkapital. Aufwendungen werden im Soll gebucht.
  • Was versteht man unter Kreditoren & Debitoren? In der Praxis werden neben Sachkonten auch Personenkonten geführt: Debitoren = Kunden (die uns Geld schulden) Forderung aLuL Kreditoren = Lieferanten (denen wir Geld schulden) Verbindlichlkeit aLuL
  • Unterscheiden Sie zwischen Kontenrahmen und Kontenplan. Kontenrahmen: ist ein System zur einheitlichen Bezeichnug und Gliederung von Konten einer Gruppe von Unternehmen (branchspezifisch.) In Kontenklassen, Kontengruppen und Konten nach Zehnersystem geordnet. Kontenplan: Systematische Übersicht über die in einem bestimmten Unternehmen geführten Konten