36

Medizinische Psychologie (Subject) / NVR (Lesson)

Fragenkatalog SS15

This lesson was created by _zoeline.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • Die beiden Teile des autonomen Nervensystems sind... A das sympathische und das parasympathische Nervensystem. B das präganglionäre und das postganglionäre Nervensystem. C das somatische und das willkürliche Nervensystem. D das somatomotorische und das vegetative Nervensystem. E das zentrale und periphere Nervensystem A
  • Alle autonomen Leitungsbahnen bestehen aus zwei __________ geschalteten Neuronen. Das erste dieser Neuronen wird __________ genannt und entspringt __________. A parallel / postganglionäres Neuron / im ZNS B in Serie / postganglionäres Neuron /außerhalb des ZNS C parallel / autonomes Ganglion / außerhalb des ZNS D in Serie / präganglionäres Neuron / im ZNS E gleich / peripheres Ganglion / außerhalb des ZNS D
  • Signale, die im zentralen Nervensystem ankommen, werden als __________ bezeichnet. A motorisch B afferent C autonom D efferent E vegetativ B
  • __________ Neuronen des afferenten Teils des peripheren Nervensystems leiten Informatio- nen aus dem Körper in Form von elektrischen Signalen zu einem Datenverarbeitungszentrum im __________. A Somatomotorische, PNS B Sensorische, ZNS C Somatomotorische, ZNS D Sensorische, PNS E Periphere, ZNS B
  • Parasympathische Nervenzellen... A verlassen die Wirbelsäule im thorakolumbalen Bereich. B haben ein kürzeres prä-ganglionäres Neuron als sympathische Nerven. C haben ein längeres post-ganglionäres Neuron als sympathische Nerven. D verfügen über nikotinerge Rezeptoren. E nutzen Noradrenalin als Neurotransmitter D
  • Was ist falsch? Sympathische Nerven... A nutzen Adrenalin, Noradrenalin und Acetylcholin als Neurotransmitter. B haben ein kürzeres prä-ganglionäres Neuron als parasympathische Nerven. C verlassen die Wirbelsäule im kraniosakralen Bereich D verfügen über nikotinerge Rezeptoren. E Antwort C und D C
  • Welcher Teil des autonomen Nervensystems enthält adrenerge Neuronen? A weder das sympathische noch das parasympathische Nervensystem B nur das sympathische Nervensystem C sowohl das sympathische als auch das parasympathische Nervensystem D nur das parasympathische Nervensystem E sowohl das sympathische und parasympathische als auch somatomotorische Nerven- system. B
  • Die Übertragung ist nicht nikotinarm... A in der neuromuskulären Endplatte B im Sympathikus von prä- auf postganglionär C im Parasympathikus von prä- auf postganglionär D im Parasympathikus von postganglionär auf das Erfolgsorgan E im Sympathikus von präganglionär auf das Nebennierenmark D
  • Das Nebennierenmark ist für den sympathischen Zweig des autonomen Nervensystems von Bedeutung, weil... A es Adrenalin und Noradrenalin direkt an den chemischen Synapsen ausschüttet. B es als Quelle für Acetylcholin dient. C es ein modifiziertes parasympathisches Ganglion darstellt. D es als Quelle für Catecholamine dient. Außerdem weist das Nebennierenmark den gleichen Entwicklungsursprung auf wie die sympathischen Ganglien. E es direkte Signale aus der Hypophyse erhält. D
  • Welche Aussage zu den Catecholaminen Adrenalin bzw. Noradrenalin trifft normalerweise zu? A Adrenalin bewirkt eine Konstriktion der glatten Gefäßmuskulatur. B Adrenalin hemmt die Stressfunktion des Körpers. C Die Catecholamin-Sekretion der Nebennierenmarkzellen wird durch Acetylcholin aus den zugehörigen sympathischen Nervenendigungen gesteigert. D Die Nebennierenmarkzellen sezernieren etwa viermal so viel Noradrenalin wie Adrenalin. E Im Blutplasma ist die Konzentration von Adrenalin höher als die von Noradrenalin. C
  • Advertisement
  • Angenommen, Außerirdische vom Planeten X besitzen ein Hormon, dessen Struktur der von Adrenalin ähnelt. Wissenschaftler nennen dieses Hormon X-Adrenalin und wollen untersu- chen, ob es im Menschen die gleiche Wirkung hervorruft wie Adrenalin. Welches der folgen- den Ergebnisse nach der Anwendung beim Menschen würde am besten bestätigen, das X- Adrenalin als Adrenalin-Agonist wirkt? A Die Probanden bekommen Schwierigkeiten beim Atmen. (Durch die Konstriktion der Bronchiolen in den Lungen.) B Der Blutdruck der Probanden steigt. (Durch die Steigerung der Herzfrequenz.) C Der Blutglucosespiegel der Probanden steigt. (Durch die Hemmung der Insulinsekreti- on.) D Der periphere Widerstand verringert sich. (Durch die Dilatation von Muskelgefäße.) E Die Aktivität der Verdauungsorgane erhöht sich des GI-Trakts erhöht sich (Durch die gesteigerte Sauerstoffaufnahme). B
  • Eine Vergiftung mit Muscarin aktiviert die muscarinergen Cholinrezeptoren. Von einer Pa- rasympathikusaktivierung unterscheidet sich dies durch eine... A vermehrte Speichelsekretion B vermehrte Schweißsekretion C verstärkte Bronchiolenkonstriktion D Bradykardie E verstärkte Peristaltik der Dünndarmmuskulatur B
  • Wird die Cholinesterase gehemmt, so führt dies an der neuromuskulären Synapse zu einer... A Blockade der Ausschüttung des Acetylcholins aus den präsynaptischen Vesikeln, B erhöhten Affinität für Acetylcholin an den postsynaptischen Rezeptoren, C Verlängerung des Endplattenpotentials, D Öffnung inhibitorisch wirkender Ionenkanäle in der subsynaptischen Membran, E Blockade der Wiederaufnahme von Acetylcholin in den präsynaptischen Raum C
  • Eine Vasokonstriktion kann durch_______________hervorgerufen werden. A extrazelluläre Umwandlung von Adrenalin in Noradrenalin. B Freisetzung von NO aus dem Endothel C Stimulation von α1-Rezeptoren an den Gefäßmuskelzellen. D Stimulation von β2-Rezeptoren an den Gefäßmuskelzellen. E Ausschüttung von Kalium in den Extrazellulärraum. D
  • Nach pharmakologischer Blockierung der α-Adrenozeptoren kommt es nicht zu einer Sen- kung... A der Herzfrequenz B des mittleren arteriellen Drucks C des peripheren Gefäßwiderstands D des diastolischen Blutdrucks E der Herzarbeit A
  • Die Bindung von Noradrenalin an α1-Rezeptoren glatter Muskelzellen führt intrazellulär zur... A Abnahme der Konzentration von Diacylglycerol (DAG) B Aktivierung der Myosin-leichte-Ketten-Phosphatase(MLCP) C Aktivierung der Phospholipase C D Hemmung der Myosin-leichte-Ketten-Kinase (MLCK) E Hemmung der Proteinkinase C C
  • Welche der folgenden Rezeptoren senden keine sensorischen Informationen über die Effekte muskulärer Kontraktionen zum Gehirn? A Rezeptoren, die sich in den Muskeln selbst befinden B Barorezeptoren C Chemorezeptoren im ZNS D Chemorezeptoren in den Carotiden (Carotissinus) E Propriozeptoren B
  • Die peripheren, arteriellen Chemorezeptoren / Chemosensoren... A führen zu einer Steigerung der Ventilation infolge einer Senkung des arteriellen O2-Drucks. B führen zu einer Steigerung der Ventilation infolge einer Senkung des arteriellen CO2- Drucks. C führen zu einer Steigerung der Ventilation infolge einer Senkung des arteriellen Blut- drucks. D führen zu einer Steigerung der Herzfrequenz infolge einer Senkung des arteriellen Blutdrucks. E passen die Ventilation bei körperlicher Arbeit an. A
  • Im Fall einer/eines __________ ahnt der Körper eine Änderung im Voraus und startet ei- ne/einen __________ in Erwartung der Änderung, bevor diese begonnen hat. A Feedforward-Kontrolle, Antwortschleife B positiven Rückkopplungsschleife, Reflexkontrollweg C Reflexkontrollwegs, positive Rückkopplungsschleife D negativen Rückkopplungsschleife, Antwortschleife E Änderung im Kontrollzentrum, Rückkopplungsschleife A
  • Welche der folgenden Aussagen zu Feed-Forward-Reaktionen auf Bewegung ist falsch? A Bei fortgesetzter Bewegung werden die Feed-Forward-Veränderungen durch reaktive Kompensationen überlagert. B Wenn eine Bewegung beginnt, senden Propriozeptoren in den Muskeln und Gelenken Informationen zum Motorcortex im Gehirn. C Signale aus dem limbischen System und dem kardiovaskulären Kontrollzentrum lösen sympathische Entladungen aus, die den gesamten Körper betreffen. D Der Beginn einer Bewegung ist durch einen sofortigen leichten Blutdruckabfall gekennzeichnet. E Die Herzfrequenz kann bereits vor Belastungsbeginn deutlich erhöht sein. D
  • Welche der folgenden Aussagen ist falsch? A β2-Rezeptoren werden nicht von sympathischen Neuronen innerviert und sind stattdes- sen empfindlicher für Adrenalin, das mit dem Blut angeliefert worden ist. B Die Monoaminoxidase katalysiert einen entscheidenden Schritt beim Abbau von Cate-cholaminen. C Die Aktivierung von α-Rezeptoren führt zur Öffnung von Na+-Kanälen in der Zellmembran. D β1-Rezeptoren reagieren sowohl auf Adrenalin als auch auf Noradrenalin empfindlich. E α1-Rezeptoren haben eine besondere Bedeutung für die Durchblutungsregulation. C
  • Welche der folgenden Aussagen ist richtig? A Alle viszeralen Organe und Drüsen werden dual, antagonistisch innerviert, wobei ein Zweig des autonomen Nervensystems die Funktion oder Sekretion anregt, während der andere Zweig einen hemmenden Einfluss ausübt. B Einige Blutgefäße enthalten α-adrenerge Rezeptoren, um in Gegenwart von Adrenalin eine Vasokonstriktion hervorzurufen, wohingegen andere Blutgefäße β2- adrenerge Rezeptoren aufweisen, um in Anwesenheit von Adrenalin eine Vasodilatati- on auszulösen. C Der Herzschlag wird nur durch das sympathische Nervensystem reguliert. D Die Antwort eines Effektors wird immer durch den chemischen Botenstoff bestimmt. E Die Erweiterung der Pupille erfolgt durch sympathische Innervation. B
  • Immer wenn ein somatomotorisches Neuron ein Aktionspotenzial auslöst,... A wird an der Axonterminale Noradrenalin sezerniert. B ist die Antwort exzitatorisch. C wird an der Axonterminale der Neurotransmitter Acetylcholinesterase sezerniert. D wird die Kontraktion von glatter Muskulatur ausgelöst. E werden muskarinerge Rezeptoren aktiviert. B
  • Was könnten die Wissenschaftler bezüglich der Natur des X-Adrenalins aus Aufgabe P11 schließen, wenn sie herausfinden würden, dass X-Adrenalin zur Erweiterung der Pupillen, zur lokalen Schweißabsonderung, zur Erhöhung des Blutdrucks und zur Erhöhung des Blutgluco- sespiegels führt? A Es wirkt wie Acetylcholin an der neuromuskulären Endplatte. B Es verhält sich wie Noradrenalin und wirkt auf α-adrenerge Rezeptoren. C Es verhält sich wie Glutamat und wirkt auf AMPA-Rezeptoren. D Es verhält sich wie Acetylcholin und wirkt auf muscarinische Rezeptoren. E Es wirkt wie Acetylcholin auf die Nebennierenrinde. B
  • Welcher Gewebetyp wäre am wenigsten von einem genetischen Defekt betroffen, infolge des- sen kein Noradrenalin produziert werden kann? A koronare Arteriellen B Skelettmuskeln C Muskulatur in afferenten Arteriolen D juxtaglomeruläre Zellen E glatte Muskulatur B
  • Die meisten sympathischen Leitungsbahnen entspringen __________, während die meisten parasympathischen Leitungsbahnen __________ entspringen. A im Hirnstamm / in der Sakralregion des Rückenmarks B im Hirnstamm und im lumbalen Abschnitt des Rückenmarks / in der Sakralregion und dem thorakalen Abschnitt des Rückenmarks C im thorakalen und im lumbalen Abschnitt des Rückenmarks / in der Sakralregion des Rückenmarks und im Hirnstamm D im lumbalen Abschnitt des Rückenmarks / im thorakalen Abschnitt des Rückenmarks E im kranio-sakralen Abschnitt des Rückenmarks / im thorakal-lumbalen Abschnitt des Rückenmarks C
  • Die Synapse zwischen einem postganglionären autonomen Neuron und seiner Zielzelle wird als __________ bezeichnet. Autonome postganglionäre Axone enden mit einer Reihe von Verdickungen, den so genannten __________. A neuroeffektorische Synapse / Varikositäten B neuromuskuläre Synapse / Varikositäten C neuroeffektorische Synapse / chromaffinen Zellen D neuromuskuläre Synapse / chromaffinen Zellen E chromaffinen Zellen / Varikositäten A
  • Was ist falsch? Salbutamol... A ist ein Sympathomimetikum. B ist ein β2-Agonist. C bewirkt eine Entspannung der Bronchialmuskulatur. D hat eine selektive Wirkung auf β1-Rezeptoren. E kann zu Herabregulation adrenerger Rezeptoren führen. D
  • _____________Rezeptoren befinden sich im präganglinären Neuron. ____________ Rezeptoren befinden sich im postganglionären Neuron. A iontrope / metabotrope B muskarinerge / nikotinerge C adrenerge / cholinerge D natriumabhängige / kaliumabhängige E cAMP-abhängige / spannungssensitive A
  • Was ist falsch? A Die Aktivierung von Phospholipase C bewirkt die Kontraktion glatter Muskulatur und kann sowohl über muskarinerge als auch über adrenerge Rezeptoren ausgelöst werden. B Eine Verringerung von cAMP kann über cholinerge Rezeptoren vermittelt werden und eine Abnahme der Herzfrequenz führen. C Eine Zunahme von cAMP kann sowohl zur Entspannung glatter Muskulatur als auch Kontraktion der Herzmuskulatur führen. D Die Aktivierung von Phospholipase C kann eine Ausschüttung von Ca2+ aus dem sar- koplasmatischen Retikulum bewirken. E Eine Verringerung der cAMP-Konzentration erhöht die Phosphorylierung von Enzymen, Ionenkanälen und Transportporteinen. E
  • Advertisement
  • Ein Patient erhält an einem Auge Augentropfen, die muscarinische Acetylcholin- Rezeptoren aktivieren. Welche Folge hat dies am wahrscheinlichsten? A fehlende konsensuelle Lichtreaktion des unbehandelten Auges B Tonussteigerung der äußeren Augenmuskeln C verminderte Fähigkeit zur Nahakkommodation D verminderte Tränensekretion E verminderte Weitstellung der Pupille im Dunkeln E
  • Die Ausschüttung eines Neurotransmitters wird durch den gleichen Neurotransmitter über Rezeptoren an der präsynaptischen Endigung gehemmt (negative Rückkopplung an der Prä- synapse). Eine derartige Hemmung wird typischerweise bewirkt durch... A Acetylcholin über nicotinerge Acetylcholin-Rezeptoren B Adrenalin über β2-Adrenozeptoren C Glutamat über NMDA-Rezeptoren D Noradrenalin über α2-Adrenozeptoren E Serotonin über HT3-Rezeptoren D
  • Eine Bronchokonstriktion wird am wahrscheinlichsten ausgelöst durch: A Atropin-Gabe B erhöhte Adrenalin-Konzentration im Blut C Freisetzung von Acetylcholin aus vagalen, die Bronchialmuskulatur innervieren- den Fasern D Hemmung der Histamin-Rezeptoren E vermehrte Stimulation der β2-Rezeptoren in der Bronchialmuskulatur C
  • Nach 15-minütigem Liegen steht ein Proband auf. Welche der folgenden Veränderungen im Vergleich zum Liegen ist nach einer Minute ruhi- gem Stand am wahrscheinlichsten zu erwarten? A erhöhte Durchblutung des Abdomens B erhöhterzentraler V enendruck C größeres zentrales (intrathorakales) Blutvolumen D kleineres Schlagvolumen der Herzventrikel E verringerte Herzfrequenz D
  • Eine Sympathikus-Aktivierung wirkt am wahrscheinlichsten... A bronchokonstriktorisch B kontrahierendamDetrusorvesicae C negativ inotrop (vermindernd auf die Myokardkontraktilität unabhängig von der Vor- dehnung) D pupillenerweiternd am Auge E verstärkend auf die Darmperistaltik D
  • Ein junger Mann in Ruhe atmet willkürlich (im Takt eines Metronoms) für einige Atemzüge mit einer Atemfrequenz von 6/min. Am wahrscheinlichsten ist welche der Größen inspiratorisch durchschnittlich höher als exspioratorisch? A Herzfrequenz B intrapulmonaler (intraalveolärer) Druck C Pleuradruck (intrapleuraler Druck) D Schlagvolumen des linken Ventrikels E zentraler Venendruck A