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Medizinische Psychologie (Subject) / Energie/Leistung (Lesson)
Fragenkatalog SS15
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- Die mobilisierbaren Energiereserven eines Menschen (z.B. durch körperliche Arbeit) liegen in verschiedenen Speicherformen vor. Die größte Energiemenge in kJ liegt vor als... A ATP B Kreatinphosphat C Glykogen D Eiweiß E Fett E
- Die physiologischen Brennwerte (kJ/g) der Nährstoffe betragen relativ zueinander etwa Eiweiß Kohlenhydrate Fette: A 1:2:2 B 1:2:1 C 1:1:2 D 2:1:1 E 2:2:1 C
- Der physiologische Brennwert der Nahrungstriglyceride beträgt durchschnittlich etwa: A 39 kJ/g (9,3 kcal/g) B 17 kJ/g (4,1 kcal/g) C 22 kJ/g (5,2 kcal/g) D das 1,5-fache des physiologischen Brennwertes von Nahrungsproteinen. E knapp die Hälfte des physiologischen Brennwertes der pflanzlichen Stärke. A
- Die Sauerstoffaufnahme ist das Produkt aus... A arteriovenöser Sauerstoffdifferenz und Herzminutenvolumen. B arteriovenöser Sauerstoffdifferenz und Atemminutenvolumen. C Herzminutenvolumen und Sauerstoffsättigung. D Atemminutenvolumen und Sauerstoffsättigung. E kalorischem Äquivalent und Atemminutenvolumen. A
- Was ist falsch? Bei einer Bestimmung des Energieumsatzes aus den Atemgasen... A handelt es sich um eine indirekte Kalorimetrie. B kann unter Steady-State Bedingungen der Anteil an Kohlenhydraten und Fetten an der Energiegewinnung differenziert werden. C kann eine hohe anaerobe Energiegewinnung die anteilige Bestimmung der Nährstoffe verfälschen. D wird angenommen, dass die Energiedichte (kJ/g) von Kohlenhydraten doppelt so hoch ist wie die von Fetten. E wird zunächst die Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe bestimmt. D
- Bei Frau Costas ist die Durchführung einer indirekten Kalorimetrie indiziert. Dabei.. A kann über die Wärmeabgabe der Energieumsatz bestimmt werden. B wird mittels des Herzminutenvolumens die Sauerstoffaufnahme ermittelt. C äußert sich ein erhöhter Energieumsatz in einer höheren Sauerstoffauf- nahme. D kann über die Atemgase der Anteil der Proteine am Energiestoffwechsel erfasst wer- den. E kann davon ausgegangen werden, dass in Ruhe ein Wirkungsgrad von 20% vorliegt. C
- Lothar Luft (33 Jahre alt) wiegt 80 kg in völliger Ruhe (morgens im Bett). Was ist falsch? A Seine Sauerstoffaufnahme liegt ungefähr bei 3,5 ml/kg/min. B Er leistet keine (messbare) physikalische Arbeit. C Sein Energiestoffwechsel basiert (gegenüber hoher körperlicher Belastung) verstärkt auf der Oxidation von Fettsäuren. D Seine Kohlendioxidabgabe liegt ungefähr bei 4,5 ml/kg/min. E Sein Energieumsatz beträgt ca. 5,6 KJ/min. D
- Bei einem erhöhten Kohlenhydratstoffwechsel liegt der respiratorische Quotient bei... A 0,91. B 0,81. C 0,74. D 1,10. E 0,62. A
- Wie hoch ist in etwa der tägliche Energieverbrauch eines 70 kg schweren Mannes bei Ruheumsatzbedingungen? A 7 – 10 MJ/d; 1600 - 2650 kCal/d B 12 – 15 MJ/d; 3200 - 3900 kCal/d C 20 – 25 MJ/d; 5300 - 6600 kCal/d D 30 – 35 MJ/d; 7940 - 9250 kCal/d E 40 – 45 MJ/d; 10780 - 11900 kCal/d A
- Ein 30-jähriger Proband macht einen dreistündigen Dauerlauf. Während der Belastung lassen sich bei ihm drei aufeinander folgende Phasen unterscheiden, in denen jeweils ein anderer Stoffwechselweg (Hydrolyse von Kreatinphosphat , Fettsäureabbau, Glucoseabbau) den größ- ten Anteil der benötigten Energie liefert. CrP = Hydrolyse von Kreatinphosphat F = Fettsäureabbau G = Glucoseabbau Wie folgen diese drei Phasen am wahrscheinlichsten aufeinander? A F- G-CrP B G–F-CrP C G-CrP-F D Crp–F-G E Crp–G-F E
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- Ein Mann trinkt 0,5 L Bier, das eine Temperatur von 7 °C und einen physiologischen Brenn- wert von 1 000 kJ (pro 0,5 L) hat. Die spezifische Wärmekapazität des Biers ist 4 kJ/kg·K und seine Dichte näherungsweise so groß wie die von Wasser. Einerseits wird Energie benötigt, um 0,5 L des Biers auf Körpertemperatur aufzuwärmen, andererseits wird dem Körper der physiologische Brennwert des Biers als Energie zugeführt. Etwa wie groß ist das Verhältnis von der Energie die Körper zum Aufwärmen benötigt und der Energie, die mit dem Bier zuge- führt wird? A 0,2% B 0,6% C 2% D 6% E 20% D
- Was ist falsch? A Bei einer mechanischen Leistung von 100 W und einer metabolischen Leistung von 500 W beträgt der Wirkungsgrad 20%. B Der größte Anteil der metabolischen Arbeit wird als Wärme abgegeben. C In Ruhe wird im Liegen die gesamte metabolische Arbeit als Wärme freigesetzt. D Der Wirkungsgrad kann nie unter 10% fallen. E Antwort C und D. D
- Welches Organ (bezogen auf 100g) hat in Ruhe die größte Durchblutung (mL/min)... A Gehirn B Skelettmuskel C Knochen D Herz E Niere E
- Bei einer physischen Dauerleistung... A steigt die Hirndurchblutung erheblich, B steigt auch die Nierendurchblutung erheblich, C bleibt die Ruhe-Koronardurchblutung erhalten, D bleibt die Hautdurchblutung wie unter Ruhebedingungen, E steigt die O2-Ausschöpfung im Muskel an. E
- Bei körperlicher Arbeit nimmt das Herzminutenvolumen gegenüber dem Wert in Ruhe zu. Welche der folgenden Veränderungen ist nicht für diese Zunahme verantwortlich? A Zunahme der Herzfrequenz B Abnahme des totalen peripheren Widerstands C verminderte Kontaktzeit des Blutes in den Lungenkapillaren D Zunahme des Schlagvolumens F Zunahme der Kontraktilität des Herzens C
- Welche der folgenden Aussagen zur Atmungsregulation ist nicht richtig? A Der arterielle PCO2 ist der stärkste chemische Atemantrieb. B Bei körperlicher Arbeit ändern sich die arteriellen PCO2 und PO2 –Werte nur geringfü- gig. C Die zentralen Chemosensoren reagieren deutlich auf pH, PCO2 und PO2. D Atemregulatorische Neurone finden sich vor allem in der Medulla oblongata. E Mitinnervation führt zur Steigerung des Atemminutenvolumens bei körperlicher Arbeit. C
- Welche Größe kann bei zunehmender körperlicher Arbeit über den 10fachen Ruhewert steigen? A Atemzeitvolumen B Atemzugvolumen C Herzschlagvolumen D Herzfrequenz E arterio-venöse Differenz der O2-Konzentration A
- Während intensiver Bewegung kann das Herzzeitvolumen bei einer durchschnittlichen Person von 5 l min−1 in Ruhe auf bis zu... A 20 l min−1 ansteigen. B 50 l min−1 ansteigen. C 10 l min−1 ansteigen. D 40 l min−1 ansteigen. E 60 l min−1 ansteigen. A
- Bei Arbeit wird die gesteigerte Durchblutung des Muskels hauptsächlich aufrechterhalten durch... A Aktivierung dilatatorisch wirkender β-Adrenozeptoren in den Widerstandsgefäßen B spinale Hemmung der sympathischen Efferenzen C lokal-chemische Vasodilatation D parasympathisch verursachte Vasodilatation E Mitinnervation der Gefäßmuskulatur über die Motoneurone C
- Welcher Parameter ist in schnellen Skelettmuskelfasern höher als in langsamen Muskelfasern? A Gehalt an Mitochondrien pro g Muskel, B Zahl der Kapillaren pro g Muskel, C Energieverbrauch pro Zeit bei Kontraktion D Myoglobingehalt, E Dauer des Aktionspotentials. C
- Wie können Physiologen die Intensität einer Bewegungsphase quantitativ bestimmen bezie- hungsweise abschätzen? A durch die Messung der A TP-Produktion B durch die Messung der Lactatproduktion C durch die Messung der Kohlendioxidproduktion D durch die Messung des Sauerstoffverbrauchs E durch die Messung des pH-Werts D
- Welcher/es der folgenden Begriffe oder Symbole beschreibt eine verstärkte alveoläre Ventila- tion, die als Antwort auf einen erhöhten Sauerstoffbedarf im Stoffwechsel erfolgt, wie zum Beispiel bei körperlicher Bewegung? A Hyperpnoe B VO2 C PO2 D PCO2 E VCO2 A
- Welche der folgenden Aussagen zur Umverteilung des Blutstroms im Kreislaufsystem wäh- rend körperlicher Anstrengung ist falsch? A Der Blutvolumenstrom durch die arbeitende Muskulatur kann von 1,2 auf bis zu 22 l min−1 ansteigen. B Metabolite und Kalium können sympathische Signale zur Vasokonstriktion überde- cken und eine lokale Vasodilatation hervorrufen. C Die Umverteilung des Blutvolumenstroms während körperlicher Anstrengung erfolgt durch Vasokonstriktion in der Skelettmuskulatur und Vasodilatation in anderen Geweben. D Sauerstoff, Kohlendioxid und H+-Ionen können lokal eine Vasokonstriktion oder eine Vasodilatation auslösen. E Aus dem Endothel freigesetztes NO kann eine lokale Vasodilatation auslösen. C
- Welche der folgenden Aussagen zu Feed-Forward-Reaktionen auf Bewegung ist falsch? A Bei fortgesetzter Bewegung werden die Feed-Forward-Veränderungen durch reaktive Kompensationen überlagert. B Wenn eine Bewegung beginnt, senden Propriozeptoren in den Muskeln und Gelenken Informationen zum Motorcortex im Gehirn. C Signale aus dem limbischen System und dem kardiovaskulären Kontrollzentrum lösen sympathische Entladungen aus, die den gesamten Körper betreffen. D Der Beginn einer Bewegung ist durch einen sofortigen leichten Blutdruckabfall gekennzeichnet. E Bereits vor Belastungsbeginn können infolge sympathischer Innervation Herzfrequenz und Atemfrequenz erhöht sein. D
- Der Quotient aus CO2-Abgabe (in mol/min) und O2-Aufnahme (in mol/min) über die Lungen... A beträgt bei ausschließlicher Eiweißverbrennung 1 B dient als Maß für die Effektivität des CO2-Transports in den Erythrozyten C ermöglicht die Berechnung des Sauerstoffverbrauchs bei Kenntnis der arterio- venösen Sauerstoffdifferenz D ist bei Entstehung einer respiratorischen Azidose erhöht E steigt während einer aufregungsbedingten Hyperventilation zumindest anfäng- lich an. E
- Welche der Veränderungen des O2-Partialdrucks (PO2 ), des pH-Wertes (pH) und der Lactat-Plasmakonzentration (Lactat) sind im venösen Blut eines sehr schwer arbei- tenden Muskels am wahrscheinlichsten? (gegenüber den Ruhewerten vermindert = ↓ , erhöht = ↑ ) B
- Ein Gesunder verrichtet körperliche dynamische Arbeit. Die Belastung wird hierbei langsam gesteigert. Bei leichter Arbeit steigt das Atemzeitvolumen nahezu linear mit der Belastung. Bei sehr schwerer Arbeit ist die Zunahme des Atemzeitvolumens im Verhältnis zur Belas- tungszunahme jedoch sehr viel höher als bei leichter Arbeit. Für diese verstärkte Zunahme des Atemzeitvolumens ist am wahrscheinlichsten als Atemsti- mulus verantwortlich: A Abfall des arteriellen pH-Werts B Abfall des systolischen arteriellen Blutdrucks C Anstieg des Herzminutenvolumens D arterielle Hyperkapnie E arterielle Hypoxie A
- Ein Skelettmuskel kontrahiert sich für 5 Sekunden mit maximaler Kraft. Die dafür notwen- dige Energie wird in dieser Zeit vorwiegend geliefert durch... A Abbau von Glucose zu Lactat B aeroben Abbau von Fettsäuren C aeroben Abbau von Glucose D aeroben Abbau von Lactat E Hydrolyse energiereicher Phosphatverbindungen E
- Bei einem 25-jährigen Mann werden bestimmte Messgrößen jeweils im „steady state“ bei unterschiedlicher Leistung (Wattzahl) im Bereich mittlerer körperlicher dynamischer Belas- tung gemessen. (Der Nettowirkungsgrad ist jeweils etwa gleich.) Welche Aussage trifft am wahrscheinlichsten zu? A Das Atemzugvolumen ist unabhängig von der Wattzahl annähernd gleich groß. B Das Herzschlagvolumen steigt bei Verdoppelung der Wattzahl um etwa 200 % an. C Der arterielle pH-Wert steigt bei Verdoppelung der Wattzahl um etwa 0,3 an. D Der diastolische Blutdruck steigt mit zunehmender Wattzahl starker an als der systoli- sche Blutdruck. E Zwischen Herzfrequenz und Wattzahl besteht ein annähernd linearer Zusammenhang. E
- Zwei Männer sind gleich alt und gleich schwer. Der eine betätigt sich kaum sportlich, wäh- rend der andere seit Jahren intensiv (Langzeit-)Ausdauertraining betreibt. In Ruhe ist beim Nichtsportler am wahrscheinlichsten deutlich größer bzw. höher als beim Ausdauertrainierten: A enddiastolisches Volumen des linken Herzventrikels B Herzfrequenz C Herzmuskelmasse D Herzschlagvolumen E Herzzeitvolumen B
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- Welches der Diagramme zeigt am ehesten die Abhängigkeit des relativen (d. h. des auf die Körperoberfläche bezogenen) Grundumsatzes in W/m2 Körperoberfläche vom Lebensalter in Jahren? früh hochspäter tiefA