Bodenschutz (Subject) / Umweltmonitoring I (Lesson)
There are 4 cards in this lesson
Umweltmonitoring I
This lesson was created by Pronotum.
This lesson is not released for learning.
- Aus welcher Motivation ist die Umweltbeobachtung enstanden? Paradigmenwechsel – „Verdünnung“ → „Bumerang“ – „mächtige Natur“ → „bedrohte Natur“ – „natürliches Gleichgewicht“ → „steter Wandel“ Neuer Begriff: Nachhaltigkeit
- Nennen Sie Ziele/Zwecke des Umweltmonitorings! Ziele: Die Abbaurate erneuerbarer Ressourcen soll unter deren Regenerationsrate liegen. Die Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen soll nur im Rahmen ihrer Substitutionsmöglichkeiten erfolgen. Stoffeinträge in die Umwelt sowie strukturelle Eingriffe sollen sich an der Belastbarkeit der Umweltmedien orientieren (inkl. Beachtung der Regulationsfunktion der Umweltmedien). Das Zeitmaß anthropogener Einträge/Eingriffe soll sich im Rahmen des Reaktionsvermögens der Umwelt bewegen. Gesundheitsrisiken durch Umweltbelastungen sollen vermieden werden. Zwecke: Überwachung von Grenzwerten– Emissionen (Industrie, Landwirtschaft, Verkehr)– Immissionen (Luft, Wasser, Boden, Nahrung,…) Überwachung von Trends– Zustand des Ökosystems (global, regional)- Klima- Biodiversität- Ökosystem-Dienstleistungen- Bodenzustand- Rohstoffressourcen
- Nennen Sie die Ihnen bekannten Umweltmonitorintypen! Analytisches Monitoring – Stoffgehalte in Luft, Wasser, Boden – Stoffgehalte in Biomonitoren Effektmonitoring, Zustandsmonitoring – Vorkommen von Bioindikatoren: Pflanzen, Flechten, Tiere – Gesundheit von Bioindikatororganismen – Ablauf/Funktionieren ökologischer Prozesse (z.B. Streuzersetzung, Grundwasserneubildung) – Systemstruktur (z.B. Verhältnis Grünland/Acker/Wald, Cmik/Corg)
- Erläutern Sie Methodisch-organisatorische Anforderungen eines Umweltmonitorings! Monitoring = Überwachung regelmäßige und systematische Beobachtung langfristige Trends wahrnehmen/ belegen Gefahren frühzeitig erkennen Wirkung von Maßnahmen belegen
